{"id":19484,"date":"2024-02-05T21:01:54","date_gmt":"2024-02-05T20:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19484"},"modified":"2024-02-08T22:19:30","modified_gmt":"2024-02-08T21:19:30","slug":"amos-521-24-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/amos-521-24-5\/","title":{"rendered":"Amos 5,21-24"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Festliche Gottesdienste \u2013 reine Heuchelei! | Estomihi | 11.02.2024 | Amos 5,21-24 | Klaus Wollenweber |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>\u201eIch hasse und verachte eure Feste und mag eure Versammlungen nicht riechen, &#8211;\u00a0\u00a0 es sei denn, ihr bringt mir rechte Brandopfer dar -, und an euren Speisopfern habe ich kein Gefallen, und euer fettes Schlachtopfer sehe ich nicht an. Tu weg von mir das Gepl\u00e4rr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht h\u00f6ren! Es str\u00f6me aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">gerade heute so ein biblischer Text! Muss das sein? Wir haben doch heute den Sonntag im Karneval, im Fasching. Der biblische Text nimmt uns alle Freude mit den Karnevalsliedern, den Sitzungen und den Rosenmontagsz\u00fcgen vor der sich anschlie\u00dfenden Passionszeit. D\u00fcrfen wir nicht mal feiern, lachen, tanzen, singen, fr\u00f6hlich sein? Geh\u00f6rt zum christlichen Glauben, mit betr\u00fcbter Mine still und gehorsam im Gottesdienst zu sitzen und in der Predigt f\u00fcr unsere Fr\u00f6hlichkeit mit Verkleidung und unser Lachen beschimpft zu werden? Denn das Beisammensein mit Singen, Beten und H\u00f6ren auf das Wort Gottes hat keinen Sinn und Nutzen; jedenfalls findet dies alles bei Gott kein Wohlgefallen, meint der Prophet Amos. Wenn Gott unseren Gottesdienst mit Orgelmusik, Liedern, Predigt und Gebeten grausam beurteilt, m\u00fcssten wir dann nicht jetzt besch\u00e4mt, frustriert und vielleicht auch innerlich emp\u00f6rt nach Hause gehen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, bevor wir uns jetzt gemeinsam in diesen \u00c4rger \u00fcber den f\u00fcr heute vorgeschlagenen biblischen Text hineinsteigern, schauen wir einmal genauer nach der Situation, in der der Prophet Amos solche vernichtenden Worte spricht. Damals, zur Zeit des Propheten, gab es im Nordreich Israels gro\u00dfe und ber\u00fchmte Gottesdienste in Bethel, in Gilgal und in Beersheba. Da war etwas los in den Tempeln mit Singen, Beten und Opfern, mit Jubel und mit H\u00f6ren auf die Musik und mit den feierlich gelesenen oder gesungenen hebr\u00e4ischen Texten aus der Thora. Man feierte und freute sich festlich und laut. Nur: Da drau\u00dfen in den D\u00f6rfern, in den H\u00e4usern auf dem Lande, dort hatten die Menschen nichts zu lachen! Denn dort ackerten und ernteten die Bauern und Tagel\u00f6hner das Korn und die Fr\u00fcchte unter dem Druck der st\u00e4dtischen Bewohner von Gilgal, Bethel und Beersheba. Diese unterdr\u00fcckten sie offensichtlich \u2013 auch mit Gewalt. Sie nahmen den Bauern ihre Ernte weg und beuteten die Dorfbev\u00f6lkerung regelrecht aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nennt man das Recht und Gerechtigkeit? fragt der Prophet. Sollte Gott sich von der unrechten Lebenshaltung der Stadtbewohner durch herrliche Tempelfeste ablenken oder gar bestechen lassen? Der Prophet zeigt den Widerspruch zwischen dem fr\u00f6hlichen, feiernden Gottesdienst einerseits und dem Umgang mit den Menschen auf dem Land andererseits. Wo Recht und Gerechtigkeit wie B\u00e4che in dem W\u00fcstensand versiegen, da ist jeder gottesdienstliche, festliche Vorgang reine Heuchelei. Jeder Gottesdienst ist leerer Schein, ist Schau und farbige Fassade ohne Gehalt. Das predigt der Prophet; denn die Besucher und Besucherinnen eines Gottesdienstes m\u00fcssen ihr Leben im Alltag mit dem Gottesdienst in Einklang bringen, wenigstens \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, diese prophetischen Worte von damals gelten bis in unsere Zeit hinein heute. Ich entdecke beim Propheten zwei Hoffnungsaussagen: einmal die Worte \u201ees sei denn, ihr bringt mir rechte Brandopfer dar\u201c, und zum anderen \u201eEs str\u00f6me aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach\u201c. Unter \u201erechte Brandopfer\u201c verstehe ich f\u00fcr uns Christen heute: aufrichtiges H\u00f6ren auf Gottes Wort, sich zu dem Gott des Lebens zu bekennen und diesen Glauben im eigenen Alltag umzusetzen. Vorbild dieser Botschaft ist die Lebensweise Jesu Christi.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcberpr\u00fcfen wir also unsere Beteiligung am Gottesdienst und unser H\u00f6ren auf Gottes Wort an unserer allt\u00e4glichen Lebensweise mit dem Blick auf Recht und Gerechtigkeit. Das \u201eRecht\u201c soll existieren wie Trinkwasser f\u00fcr jeden Menschen, was jedoch in unserer Welt l\u00e4ngst nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. \u201eGerechtigkeit\u201c soll herrschen wie ein nie versiegender Bach, der das Land zum Bl\u00fchen und Wachsen bringt, so dass alle davon leben k\u00f6nnen. In welchen L\u00e4ndern ist dies so? Auf unsere st\u00e4dtische Situation heruntergebrochen frage ich beispielhaft, ob wir uns ernsthaft Gedanken machen \u00fcber unsere Verantwortung f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis von Reichtum und Wohlstand zu Armut und Verwahrlosung? Die Reichen in der Welt werden trotz Rezension immer reicher und die Armen \u2013 vor allem in S\u00fcden der Welt \u2013 immer \u00e4rmer. Unsere Gottesdienste am Sonntag haben die Chance, Recht und Gerechtigkeit im Sinne Jesu Christi zu verk\u00fcndigen und diese frohe Botschaft im Alltag mit Freude zu gestalten. Der Prophet Amos fordert uns heraus, unsere Lebensf\u00fchrung in der Kirche und in der Gesellschaft zu bedenken und zu \u00fcberpr\u00fcfen. Sind unsere kirchlich-gottesdienstlichen Feiern ehrliche Danksagung an den Gott des Lebens f\u00fcr das, was er in Jesus Christus f\u00fcr uns getan hat? Kann es sein, dass unsere Gottesdienste am Sonntag oftmals von uns zu einer Selbstdarstellung unserer eigenen Fr\u00f6mmigkeit umgem\u00fcnzt sind?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit solchen Fragen im Hinterkopf wirkt jetzt das schroffe Nein Gottes aus dem Mund des Propheten sehr herausfordernd zu unseren gottesdienstlichen Bem\u00fchungen: \u201e<em>Ich verachte eure Festtage und Versammlungen. Ich kann eure fetten Dankopfer nicht sehen und das Gepl\u00e4rr eurer Lieder nicht h\u00f6ren!\u201c <\/em>Haben wir uns eigentlich als Gemeindeglieder schon mal gefragt, wie produktiv wir mit unseren Veranstaltungen f\u00fcr andere gesellschaftliche Gruppen sind. Wir ben\u00f6tigen viel Zeit f\u00fcr Sitzungen, Besprechungen, um Projekte zu planen und schlie\u00dflich in Gang zu bringen. Und dann ist es doch frustrierend, wenn nach stundenlangen Sitzungen nur ein kleines Ergebnis herauskommt! Wie in \u00f6ffentlich-gesellschaftlichen Gruppen, so ist es auch in kirchlichen Bereichen. Machen wir uns da nichts vor! Seelsorge am und mit Menschen und stille, zeitaufwendige Arbeit mit einzelnen Menschen in der Kirchengemeinde kommen zu kurz, &#8211; da k\u00f6nnen wir noch so ansprechende Gottesdienste am Sonntag gestalten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Prophet Amos ermahnt uns und erinnert uns bei aller verst\u00e4ndlichen karnevalistischen Freude und Selbstdarstellung daran: Gott l\u00e4sst sich nichts vormachen! Er l\u00e4sst sich auch nicht durch attraktive Aktionen und erfolgreiche Projekte bet\u00f6ren, wenn es zur gleichen Zeit anderen Menschen in unserem Umfeld schlecht geht. Gott geht oftmals mit uns streng um und er\u00f6ffnet andere Wege, als wir es uns ausdenken, w\u00fcnschen und schon vorstellen. Wir k\u00f6nnen uns selbst keine Garantien und Sicherheiten f\u00fcr den richtigen Glauben und das Leben mit Recht und Gerechtigkeit bauen. Weder erwerben wir dies durch sch\u00f6ne Gottesdienste mit Beten, Singen und H\u00f6ren noch durch Danksagung, Geldopferspenden und \u00f6ffentliche Anerkennung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, wir Menschen in der Nachfolge Jesu Christi sind berufen zum Anwalt f\u00fcr Recht und Gerechtigkeit in unserem Umfeld und in der Welt. Anwalt sein hei\u00dft: sich in die andere betroffene Person hineinzuversetzen, f\u00fcr sie einzutreten und ihr zur Eigenverantwortung zu verhelfen. Frage ist und bleibt, ob wir es schaffen, Anwalt der schwachen Menschen zu werden; &#8211; ebenfalls: Anwaltsein der zerst\u00f6rten Sch\u00f6pfung und der vergifteten Luft ist heute gefordert. Wo sind wir Anwalt f\u00fcr Recht und Gerechtigkeit im Blick auf die Natur, den Artenschutz und die Auswirkungen des Klimawandels? Ich frage, ob unsere Gottesdienste uns dazu Mut machen, uns dazu neu aufmuntern, uns Kraft zur Ver\u00e4nderung geben, so dass wir aufstehen und handeln. Ich bin \u00fcberzeugt: Dieser nie versiegende Bach der Zuversicht und Tat wird uns in unserem Umfeld Lebensfreude bereiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich wei\u00df nicht, ob mir dies gelingt. Ich vertraue jedoch dem Wort Jesu, dass die Suche nach Recht und Gerechtigkeit nicht vergeblich ist. Gott selbst wird sein Recht der Gnade und Barmherzigkeit auch mit Hilfe unseres gottesdienstlichen Bem\u00fchens durchsetzen, &#8211; mit unserem Singen, Beten und H\u00f6ren. Dazu schenkt er uns Mut und Kraft im Alltag. So wird unter uns Recht und Gerechtigkeit wirklich str\u00f6men wie Wasser aus einer sprudelnden Quelle, und sie werden existieren und daherkommen wie ein niemals versiegender Bach. In der gottesdienstlichen Gemeinde k\u00f6nnen wir zur Ruhe kommen, aufatmen und Freude tanken. Wir d\u00fcrfen sch\u00f6ne Feste feiern; wir k\u00f6nnen uns freuen und mit der Orgel- oder Posaunenbegleitung aus vollem Herzen singen. Und dann ist unser Gottesdienst im Alltag keine tr\u00fcbsinnige Angelegenheit. Denken wir daran, dass genauso wie unser Leben auch unser Glaube mit Singen, Lachen und Freude nicht steif und formell sein kann, sondern authentisch mit und von unserer t\u00e4glichen Lebendigkeit existiert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen \u2013 das ist gewisslich wahr!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserm Herrn. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied EG Nr.159\u00a0\u00a0\u00a0 Fr\u00f6hlich wir nun all fangen an \u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alternative: Lied \u201eWenn das Brot, das wir teilen, als Rose bl\u00fcht \u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied \u201eHerr, gib mir Mut zum Br\u00fccken bauen \u2026\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bischof em. Klaus Wollenweber<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">53129 Bonn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:Klaus.Wollenweber@posteo.de\">Klaus.Wollenweber@posteo.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele Jahre Gemeindepfarrer in der Ev. Kreuzkirchengemeinde Bonn; ab 1988 theologischer Oberkirchenrat in der Ev. Kirche der Union (EKU) Berlin ( heute: Union Ev. Kirchen (UEK) in Hannover ); ab 1995 Bischof der \u201eEv. Kirche der schlesischen Oberlausitz\u201c mit dem Amtssitz in G\u00f6rlitz \/ Nei\u00dfe\u00a0 (heute: \u201eEv. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\u201c (EKBO) ); seit 2005 im Ruhestand wohnhaft in Bonn. H\u00e4ufig aktiv in der Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern in Bonn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Festliche Gottesdienste \u2013 reine Heuchelei! | Estomihi | 11.02.2024 | Amos 5,21-24 | Klaus Wollenweber | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. 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