{"id":19499,"date":"2024-02-04T22:16:56","date_gmt":"2024-02-04T21:16:56","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19499"},"modified":"2024-02-08T22:19:02","modified_gmt":"2024-02-08T21:19:02","slug":"amos-521-24-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/amos-521-24-6\/","title":{"rendered":"Amos 5,21-24"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Recht und Gerechtigkeit | Estomihi | 11.02.2024 | Amos 5,21-24 | Friedrich Schmidt-Roscher |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Saufen und tanzen\u00a0 wie der Lump am Stecken,<br \/>\nStadt und Dorf in der Hand von Narren und Jecken,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geschunkelt, gejuxt, gejohlt, Tag und Nacht.<br \/>\nso, liebe Leut, feiern viele bei uns Fasenacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Genervt sind die einen, die andern entz\u00fcckt.<br \/>\nDie n\u00e4rrische Welt spielt an Fasching verr\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele sind unterwegs und es geht rund.<br \/>\nDie Wahrheit wird laut, die Welt ist bunt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um Wahrheit ging es auch Amos. Seht<br \/>\nDer Hirte in Israel war Gottes Prophet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einer, der f\u00fcr Gott, den Herrn dieser Welt,<br \/>\nausspricht, was falsch, was Menschen fehlt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch wenn es weh tut und die M\u00e4chtigen st\u00f6rt,<br \/>\nAmos sich in Gottes Namen \u00fcber Unrecht emp\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch wenn er Gesundheit und Leben riskiert.<br \/>\nAmos bleibt frech, seinen Mut nie verliert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, sagt Amos, geht es nicht um Geld oder Gut,<br \/>\nsondern, dass ein jeder die Gerechtigkeit liebt und <u>tut<\/u>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hat keinen Gefallen an Opfer und Rauch,<br \/>\nder Gesang frommer Lieder nervt ihn oft auch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie k\u00f6nnt ihr im Tempel dem Ewigen danken,<br \/>\nRecht und Gerechtigkeit aber kommen ins Wanken?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie k\u00f6nnt ihr im Tempel gro\u00dfe Feste begehen,<br \/>\nohne die Not und das Leiden der Armen zu sehen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott mag nicht mehr h\u00f6ren das Gepl\u00e4rr eurer Lieder,<br \/>\nhat keinen Gefallen an Opfer-Rind oder -Widder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Recht und Gerechtigkeit sollen gelten im Land,<br \/>\nso wird Gott verehrt von Kind, Frau und Mann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So spricht Amos, der Prophet, in Gottes Namen<br \/>\nH\u00f6rt auf ihn! Lebt danach! Aller hopp und Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Kinder des Schuldners verkauft in Sklaverei!<br \/>\nIst das nicht ein Unrecht, das zum Himmel schreit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die einen haben keinen Bissen Brot mehr zu essen,<br \/>\ndie reichen Leut\u2019 jedoch saufen Wein und fressen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Frau des Armen wird zur Dirne gemacht.<br \/>\n\u201eWas k\u00fcmmert\u2019s mich?\u201c, sagt ein and\u2018rer und lacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Tor, wo einst die Alten das Recht gesprochen,<br \/>\nwird in Amos Tagen Geld gezahlt und bestochen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gerechtigkeit ist billig zu kaufen, wer viel gibt,<br \/>\nin der Verhandlung sein Wunsch-Urteil kriegt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Ehrliche oder Arme, der nicht zahlen kann,<br \/>\nsteht da wie ein dummer, beschissener Mann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die edlen Frauen Samarias, f\u00fcr Amos sind\u2019s K\u00fche,<br \/>\nsprechen affektiert und geben sich wirklich M\u00fche,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wein zu saufen, Feste feiern, Party machen.<br \/>\nDie Armen und Elenden haben nichts zu lachen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie m\u00fcssen die Zeche zahlen, darben und schwitzen,<br \/>\ndie Reichen feist auf ihren geraubten Sch\u00e4tzen sitzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine Rede macht Amos nicht beliebt ganz oben,<br \/>\ner ist nicht wie die Priester bei Hof, die nur loben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Herren und Damen zu tadeln ist nicht ihr Ding.<br \/>\nIhr Motto ist \u201eWes Brot ich ess\u2019, des Lied ich sing!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr sie ist Amos ein Narr, dazu noch gef\u00e4hrlich,<br \/>\nnimmt\u2018 s mit der Wahrheit zu genau, ist zu ehrlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie treiben ihn weg von dem Tempel der heiligen Stadt.<br \/>\n\u201eDu verdrehst Gottes Wort\u201c, sagen sie: \u201eHau doch ab!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch Amos bleibt standhaft, es ist f\u00fcr ihn eine Qual,<br \/>\ner muss die Wahrheit sagen, hat keine andere Wahl.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Wort ist st\u00e4rker als seine Furcht vor der Macht,<br \/>\naber Amos nimmt sich vor K\u00f6nig Jerobeam in Acht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott mag nicht mehr h\u00f6ren das Gepl\u00e4rr eurer Lieder,<br \/>\nhat keinen Gefallen an Opfer-Rind oder Widder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Recht und Gerechtigkeit sollen gelten im Land,<br \/>\nso wird Gott verehrt von Kind, Frau und Mann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So spricht Amos, der Prophet, in Gottes Namen<br \/>\nH\u00f6rt auf ihn! Lebt danach! Aller hopp und Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrchten m\u00fcssen wir heute nicht um unser Leben,<br \/>\nwenn wir wie Amos als Narren den Finger heben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die b\u00f6sen Verh\u00e4ltnisse und das Unrecht beklagen,<br \/>\nwas falsch l\u00e4uft\u00a0 im Land und der Welt laut sagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Israel im 8. Jahrhundert ist anders als unser Land,<br \/>\ndas haben Sie sicher klar und deutlich erkannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn die Regierung schlecht ist, nicht mehr gef\u00e4llt,<br \/>\ndann wird sie eben beim n\u00e4chsten Mal abgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer Unrecht erleidet, wo das Recht zerbricht,<br \/>\nda zieht man eben vor ein ordentliches Gericht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch Recht zu haben und Recht zu bekommen.<br \/>\nSind manchmal zwei paar Stiefel \u2013 unbenommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor Gericht gilt: Kein Ansehen der Person &#8211;<br \/>\nDas stimmt, hm \u2013 zumindest im Grundsatz schon.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei uns kann man Richter (und Richterin) nicht bestechen.<br \/>\nDoch Leute, die echt reich sind, die k\u00f6nnen blechen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hohe Summen f\u00fcr den Anwalt den Besten, den Star<br \/>\nund schon wird man\u2018s bei manchem Urteil gewahr.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und manch ber\u00fchmter Mann, manch bekannte Frau,<br \/>\nkriegt am Ende Bew\u00e4hrung, statt Jahre im Bau.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, die lieben Politiker, die Herrn und Damen<br \/>\nhaben es schwer und kennen die Dramen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sie werden gesehen, gefilmt Schritt f\u00fcr Schritt,<br \/>\nFehler und Fehltritte, die kriegt jeder bald mit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Politik ist ein hartes Gesch\u00e4ft, kaum zu genie\u00dfen,<br \/>\nbei all den Problemen, den \u00fcbergro\u00dfen Krisen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Klimawandel, Ukrainekrieg, vorher Pandemie,<br \/>\nmanchmal denk ich, aufh\u00f6ren tut das nie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vers\u00e4umnisse, es fehlen Fachkr\u00e4fte, nat\u00fcrlich Geld,<br \/>\nRegieren ist nicht das Leichteste auf dieser Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Bauern demonstrieren mit Traktor und Trecker<br \/>\nDer Streik der Lokf\u00fchrer geht tierisch auf den Wecker.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bauern und anderen geht es um Agrardiesel und W\u00fcrde,<br \/>\nProtest ist legitim, aber ich sehe da eine H\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">K\u00e4mpft f\u00fcr Euer Anliegen mit Wahrheit und Liebe,<br \/>\nnicht mit Krawall, Gewalt, Hass oder Hiebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Protest, Streik und Kritik geh\u00f6ren in die Demokratie.<br \/>\nAber Wut, Aufruhr, Hass und Hetze &#8211; nie, nie nie!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amos spricht die Wahrheit und k\u00e4mpft f\u00fcr Recht.<br \/>\nBei einigen Protesten und Demos, da seh ich echt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass die Macher \u00fcbertreiben und aufrufen nur<br \/>\nSt\u00fcrzt die deutsche Regierung\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0 Aufruhr!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manche Kritiker sind f\u00fcr mich W\u00f6lfe im Pelz<br \/>\nauf ihren Lippen liegt L\u00fcgen-Schmelz.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie reden Deutschland schlechter als es ist.<br \/>\nSch\u00fctten \u00fcber alles ihren braunen Mist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie reden von Volk, Recht und Demokratie<br \/>\nDoch die Rechte der Fremden verneinen sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch das Recht gilt f\u00fcr alle, die hier leben.<br \/>\nWir m\u00fcssen doch vers\u00f6hnen und zusammenweben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nicht spalten, nicht hetzen, nicht hassen.<br \/>\nDie ohnm\u00e4chtg\u2018e Wut, kann ich nicht fassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott mag nicht mehr h\u00f6ren das Gepl\u00e4rr eurer Lieder,<br \/>\nhat keinen Gefallen an Opfer-Rind oder Widder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Recht und Gerechtigkeit sollen gelten im Land,<br \/>\nso wird Gott verehrt von Kind, Frau und Mann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So spricht Amos, der Prophet, in Gottes Namen<br \/>\nH\u00f6rt auf ihn! Lebt danach! Aller hopp und Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Europa war einst auf dem Stier ein sch\u00f6nes Kind<br \/>\nheute aber findest du nur noch wenige, die sind<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">voller Begeisterung Anh\u00e4nger der gro\u00dfen Idee,<br \/>\nohne Grenzen zu leben, als Geschwister \u2013 o je.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich finde eine Union in Europa nach wie vor gut.<br \/>\nDazu braucht es Europ\u00e4er, Menschen mit Mut,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die trotz der Vielfalt der Sprachen, Geschichten<br \/>\nTraditionen, Mentalit\u00e4ten, Weine und Gerichten<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">miteinander schaffen, streiten, feiern und parlieren,<br \/>\nGemeinsames entdecken, Vorurteile verlieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Demokratie in Europa kann nur bleiben bestehen,<br \/>\nwenn sich die Politiker echt als Diener verstehen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Politiker stehn im Rampenlicht, sch\u00fctteln viele H\u00e4nde,<br \/>\nin Mainz, Berlin oder Br\u00fcssel, sehn kaum die eigenen W\u00e4nde;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Sitzungen\u00a0 mit schweren Entscheidungen ringen,<br \/>\nIm Parlament und der Partei viel Zeit verbringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ohne tiefe Wurzel und inneren Kompass ist<br \/>\nnur Schulterklopfer ums sich hat, der schnell vergisst,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass Einfluss und Macht sind nur geliehen auf Zeit,<br \/>\ndas zu wissen, aber macht verantwortlich und frei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott mag nicht mehr h\u00f6ren das Gepl\u00e4rr eurer Lieder,<br \/>\nhat keinen Gefallen an Opfer- Rind oder Widder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Recht und Gerechtigkeit soll gelten im Land,<br \/>\nso wird Gott verehrt von Kind, Frau und Mann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So spricht Amos, der Prophet, in Gottes Namen<br \/>\nH\u00f6rt auf ihn! Lebt danach! Aller hopp und Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die einen haben Gold in F\u00fclle,\u00a0 leben in Saus und Braus,<br \/>\ndie anderen kennen Elend, haben weder Essen noch Haus..<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die acht reichsten Milliard\u00e4re haben so viel Geld<br \/>\nwie die halbe arme Bev\u00f6lkerung in unserer Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist das gerecht? Was w\u00fcrde Amos wohl dazu sagen?<br \/>\nIch bin sicher, er w\u00fcrde diese Ungerechtigkeit beklagen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf Panama und auf Inseln verstecken sie den Kies.<br \/>\nZahlen kaum Steuern, den Armen geht es mies.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch Fu\u00dfballer jammern \u00fcber Steuern und Abgaben.<br \/>\nVergessen, wem sie ihren Reichtum zu verdanken haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bin keinem neidisch, der sauviel Geld hat, Besitz,<br \/>\ndoch sie sollten es so gebrauchen, dass es n\u00fctzt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">nicht nur der eigenen Familie, dem eigenen Clan,<br \/>\nsondern dem Land, wo sie leben, den Armen voran.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch in unserem Deutschland dem reichen Land,<br \/>\ngibt es Grund zu klagen, das ist vielen bekannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es fehlt an Wohnungen zu einem fairen Preis.<br \/>\ndie Armen kriegen nix oder nur den letzten Schei\u00df.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wer in Not seine Miete nicht zahlen kann,<br \/>\nverliert sein Dach \u00fcber dem Kopf irgendwann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu viele leben auf der Stra\u00dfe, haben kein Quartier,<br \/>\nin der K\u00e4lte mit\u2018nem Schlafsack und ner Flasche Bier.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Neustadt gibt es einen Lichtblick f\u00fcr Menschen in Not.<br \/>\nDas ist dringend n\u00f6tig und Gottes Gebot.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott mag nicht mehr h\u00f6ren das Gepl\u00e4rr eurer Lieder,<br \/>\nhat keinen Gefallen an Opfer- Rind oder Widder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Recht und Gerechtigkeit soll gelten im Land,<br \/>\nso wird Gott verehrt von Kind, Frau und Mann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So spricht Amos, der Prophet, in Gottes Namen<br \/>\nH\u00f6rt auf ihn! Lebt danach! Aller hopp und Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6rt den Propheten ihr Hasslocher Christen!<br \/>\nEs ist zu wenig, nur in der Kirche zu sitzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich ist es sch\u00f6n, wenn wir singen und beten,<br \/>\ndoch wir sollen auch f\u00fcr Gerechtigkeit eintreten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich ist es gut, wenn wir Evangelium verk\u00fcnden,<br \/>\ndoch auch nicht schweigen von Unrecht und S\u00fcnden!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ob es in Wirtschaft, Staat, Medien, Kirche geschieht,<br \/>\nes kommt darauf an, dass es einer erkennt und sieht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch die evangelische Kirche hat ihren Skandal.<br \/>\nDie Missbrauchsstudie ist schon ein Fanal.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bin traurig und geschockt \u00fcber das Leid,<br \/>\ndass Kinder und Frauen durch Christen ereilt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich muss sagen, h\u00e4tte fr\u00fcher nicht gedacht,<br \/>\ndass in der Kirche auch M\u00e4nner mit Macht,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schwache missbrauchen und sie verletzen.<br \/>\nTraurig und bitter, nur noch Entsetzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mir fehlen die Worte, mir fehlt der Reim.<br \/>\nT\u00e4ter m\u00fcssen bestraft und Opfer entsch\u00e4digt sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir m\u00fcssen die Schwachen sch\u00fctzen und sensibel sein,<br \/>\nwo Macht l\u00e4dt zu Grenz\u00fcberschreitung und Missbrauch ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von Amos k\u00f6nnen Du und ich lernen als Christ,<br \/>\ndass Unrecht, auch Unrecht zu nennen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott will Schalom, hei\u00dft Gerechtigkeit und Frieden,<br \/>\nim Himmel, na klar, aber auch schon hienieden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Friedrich Schmidt-Roscher<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ha\u00dfloch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:fr.schmidt-roscher@gmx.de\">fr.schmidt-roscher@gmx.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geb. 1962<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer der Protestantischen Kirche der Pfalz, seit 2007 Pfarrer in der Prot. Kirchengemeinde Ha\u00dfloch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Recht und Gerechtigkeit | Estomihi | 11.02.2024 | Amos 5,21-24 | Friedrich Schmidt-Roscher | Saufen und tanzen\u00a0 wie der Lump am Stecken, Stadt und Dorf in der Hand von Narren und Jecken, Geschunkelt, gejuxt, gejohlt, Tag und Nacht. so, liebe Leut, feiern viele bei uns Fasenacht. Genervt sind die einen, die andern entz\u00fcckt. 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