{"id":19609,"date":"2024-03-20T07:00:07","date_gmt":"2024-03-20T06:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19609"},"modified":"2024-03-19T12:43:39","modified_gmt":"2024-03-19T11:43:39","slug":"philipper-25-11-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-25-11-4\/","title":{"rendered":"Philipper 2,5-11"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Glaube, Trost und Mut aus dem Gef\u00e4ngnis \u2013 Paulus und das \u00e4lteste Christuslied | Sonntag Palmarum | 24.03.2024 | Phil 2,5-11 | Johannes L\u00e4hnemann |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir feiern in diesem Jahr 500 Jahre Evangelisches Gesangbuch. Wir feiern es mit Recht, denn die Kirchenlieder, die Chor\u00e4le sind ein gro\u00dfer Schatz gerade in den evangelischen Kirchen. Mit ihnen hat sich die frohe Botschaft von der in Jesus Christus geschenkten Liebe und Gnade Gottes in die Herzen der Menschen hineingesungen. Die vielen hundert Lieder, die sich zwischen den Buchdeckeln des Gesangbuches finden, st\u00e4rken den Glauben, spenden Trost und machen Mut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaube \u2013 Trost \u2013 Mut: Wie sehr brauchen wir das gerade gegenw\u00e4rtig: Glaube und Zuversicht angesichts der Bedrohung des Lebens auf der Erde durch die Klimaver\u00e4nderung und den Raubbau in W\u00e4ldern und Meeren, Trost angesichts des Leidens so vieler Menschen in Kriegs- und Hungergebieten, Mut, um immer wieder Gutes zu tun, um gegen die N\u00f6te anzugehen, die uns umgeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaube \u2013 Trost \u2013 Mut: Davon wird nicht erst seit Martin Luthers Reformation gesungen. Glaubenslieder gibt es so lange, wie es Menschen gibt, die Jesus nachgefolgt sind, also seit 2000 Jahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das \u00e4lteste Christuslied, das uns erhalten ist, steht in dem Brief, den der Apostel Paulus an die Gemeinde in Philippi in Mazedonien geschrieben hat. Mit ihm ruft er die Gemeinde auf, dem Weg Jesu zu folgen. Damit st\u00e4rkt er den Glauben der kleinen Gemeinde in Philippi, er tr\u00f6stet sie und macht ihr Mut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im 2. Kapitel seines Briefes zitiert Paulus dieses Lied; das ist unser heutiger Predigttext. Es schildert zuerst Jesu Weg in die Niedrigkeit menschlichen Lebens, im zweiten Teil dann das Gegenteil: wie Jesus nach Ostern ganz zu Gott erhoben ist. Der Text lautet:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(5) Richtet euer Leben nach dem aus, was euch in Christus Jesus begegnet, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(6) der, obwohl <\/em><em>er in der Gestalt Gottes war, sich nicht daran festhielt, Gott gleich zu sein, (7) sondern nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde Mensch.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>In der Gestalt eines Menschen ist er erschienen, (8) er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(9) Deswegen hat ihn auch Gott erh\u00f6ht und ihm einen Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist, (10) damit in seinem Namen sich beugen sollen alle Knie im Himmel und auf Erden und unter der Erde, (11) und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus der Herr ist \u2013 zur Ehre Gottes des Vaters.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus schreibt dieses Lied aus dem Gef\u00e4ngnis, wahrscheinlich aus der Stadt Ephesus in Kleinasien, wo er wegen seiner unerschrockenen Predigt von der Liebe Gottes in Jesus Christus inhaftiert ist. Er schreibt es an die Gemeinde in Philippi, mit der er sich besonders eng und herzlich verbunden sieht. Er lobt sie, weil sie ganz nach der frohen Botschaft lebt, die er gepredigt hat. Es ist die einzige Gemeinde, von der er finanzielle Unterst\u00fctzung angenommen hat, wof\u00fcr er ihr dankt. Gegenw\u00e4rtig hat sie wie er unter Anfeindungen zu leiden. Er will sie st\u00e4rken, sie tr\u00f6sten und ihr Mut machen. Dabei hilft ihm dieses Lied, weil es der Gemeinde vor Augen stellt, was Jesus Christus f\u00fcr sie getan hat und was er f\u00fcr sie bedeutet. Es ist die Grundlage christlichen Glaubens, die hier in wenigen S\u00e4tzen entfaltet wird, und sie gilt uns heute ebenso wie den Gl\u00e4ubigen damals in Philippi. In drei Schritten will ich das f\u00fcr uns verdeutlichen:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Grund unseres Glaubens ist: Gott wird Mensch<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Grund unseres Trostes ist: Jesus geht unseren Weg<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Grund unseres Mutes ist: Jesu Name steht \u00fcber allen Namen<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>1. Grund unseres Glaubens: Gott wird Mensch<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus m\u00f6chte erreichen, dass die Gl\u00e4ubigen in Philippi sich in ihrem Leben an dem orientieren, was mit Jesus in die Welt gekommen ist.<em> \u201eRichtet euer Leben nach dem aus, was euch in Christus Jesus begegnet\u201c, <\/em>damit beginnt er, und dann folgen die ersten Zeilen des Christusliedes: \u201e<em>Obwohl Christus<\/em><em> in der Gestalt Gottes war, hielt er sich nicht daran fest, Gott gleich zu sein, (7) sondern nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde Mensch.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was hei\u00dft das? Es bedeutet, dass Jesus ein Mensch wurde wie du und ich, mit guten Erfahrungen und mit schlechten Erfahrungen, mit freudigen Erlebnissen und mit bedr\u00fcckenden Erlebnissen, mit Liebe und Freundschaft und auch mit entt\u00e4uschter Freundschaft. Er wuchs auf als j\u00fcdischer Junge in dem St\u00e4dtchen Nazareth in der Landschaft von Galil\u00e4a, die wie ganz Pal\u00e4stina damals unter der r\u00f6mischen Besatzungsmacht litt. Er lernte das Handwerk seines Vaters, wurde Zimmermann. Und er besuchte regelm\u00e4\u00dfig die Synagoge. Sie war gleichzeitig die Schule, in der er lernte. Er lernte und lernte, wurde mit den heiligen Schriften seines Volkes vertraut: der Torah, also den 5 B\u00fcchern Mose, den B\u00fcchern der Propheten, den Psalmen, die ja auch schon Lieder waren. Er kannte die heiligen Schriften so gut, dass er sie sp\u00e4ter als Lehrer, als Rabbi, souver\u00e4n zitieren und auslegen konnte. Er ergr\u00fcndete den tieferen Sinn der Gebote Gottes, entdeckte, dass das Gebot der N\u00e4chstenliebe auch die Feindesliebe einschlie\u00dfen sollte. Er war erf\u00fcllt von der Hoffnung und Erwartung des Reiches Gottes, von Gottes guter neuer Welt, die keine Zwangsherrschaft ist, sondern in der Liebe und Menschenw\u00fcrde regieren. Er wollte nicht herrschen, sondern dienen. So kam in ihm Gott den Menschen nahe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist das, was wir auch gegenw\u00e4rtig dringend n\u00f6tig haben: Menschenw\u00fcrde achten, gegen Unmenschlichkeit angehen, solidarisch sein besonders mit denen, die keine Macht haben, die unterdr\u00fcckt werden, die an den Rand geschoben werden. Der katholische Bischof Franz Kamphaus, der selbst ganz bewusst ein bescheidenes Leben gef\u00fchrt hat \u2013 so zog er aus dem Bischofspalais in Limburg aus und stellte das gesparte Geld Bed\u00fcrftigen zur Verf\u00fcgung \u2013,\u00a0 hat das in eine einpr\u00e4gsame Formel gebracht: \u201eMach es wie Gott: werde Mensch!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das wird vertieft in der n\u00e4chsten Aussage unseres Textes: <em>In der Gestalt eines Menschen ist Jesus erschienen, (8) er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.<\/em><\/p>\n<p><strong>2. Grund unseres Trostes: Jesus geht unseren Weg<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist der zweite gro\u00dfe Schritt: Jesus bringt uns als Mensch nicht nur Gott nahe. Er wird in allem unser Bruder, lebt mit uns, empfindet mit uns und wirkt f\u00fcr uns. Er geht zu den Auss\u00e4tzigen, er befreit die, die von D\u00e4monen besessen sind, er beruft Z\u00f6llner, die f\u00fcr die r\u00f6mische Besatzungsmacht gearbeitet haben, zu seinen Nachfolgern, er macht aus Habgierigen Wohlt\u00e4ter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, er setzt sich selbst der Schwachheit aus. Er bleibt dabei, den Geboten Gottes radikal gehorsam zu sein, auch wenn er damit die Feindschaft der M\u00e4chtigen auf sich zieht, auch wenn er diffamiert wird, verraten wird, verleumdet wird. Gehorsam bleibt er auch unter der Folter, als er geschlagen und mit einer Dornenkrone gekr\u00f6nt wird. Gehorsam ist er bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Er erleidet den sch\u00e4ndlichsten und schlimmsten Tod, gequ\u00e4lt von Schmerzen, mitten zwischen Verbrechern. Er verzagt, er erf\u00e4hrt selbst die Gottverlassenheit. Er ruft \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!\u201c Er wehrt sich nicht, aber er betet noch f\u00fcr seine Feinde. Und damit wird sein Weg zum Trostweg; denn keine Not, keine Ausweglosigkeit ist Jesus fremd.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Besonders unmittelbar hat das Dietrich Bonhoeffer erfahren, als er wie Paulus im Gef\u00e4ngnis sa\u00df, inhaftiert im Nazi-Gef\u00e4ngnis der Gestapo, der Geheimen Staatspolizei. Da ist ihm der Weg Jesu ganz nahe. Das sp\u00fcren wir an den Gebeten, die Bonhoeffer f\u00fcr seine Mitgefangenen schrieb. Darin spricht er Jesus direkt an: <em>\u201eHerr Jesus Christus, Du warst arm und elend, gefangen und verlassen wie ich. Du kennst alle Not der Menschen. Du bleibst bei mir, wenn kein Mensch mir beisteht, Du vergisst mich nicht, Du willst, dass ich Dich erkenne und mich zu Dir kehre. Herr, ich h\u00f6re Deinen Ruf und folge, hilf mir!\u201c<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/C0A8CFE3-7247-48D9-8C9C-651F9A7348A4#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was das f\u00fcr uns bedeutet, haben wir im Lied vor der Predigt gesungen: \u201e<em>Damit aus Fremden Freunde werden, lebst du die Liebe bis zum Tod. Du zeigst den neuen Weg des Friedens, das sei uns Auftrag und Gebot.\u201c <\/em>Gegenw\u00e4rtig ist es oft nicht einfach, Wege des Friedens zu gehen. Im Blick auf die gro\u00dfe Politik k\u00f6nnten wir verzagen. Was richtet ein Putin an mit seinem brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine!? Was richtet die Hamas an mit ihrem Terror!? Was richtet ein Netanjahu an mit den ungebremsten Angriffen im Gaza-Krieg!?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und doch gibt es auch in Israel und Pal\u00e4stina viele Menschen, die solidarisch handeln, die an Leid und Trauer teilnehmen und helfen, wo es nur geht. Da ist zum Beispiel die Bewegung der Rabbis for Human Rights in Israel, der Rabbis f\u00fcr Menschenrechte. Sie fahren auf die Westbank und helfen pal\u00e4stinensischen Bauern bei der Olivenernte und sch\u00fctzen sie vor aggressiven j\u00fcdischen Siedlern. Sie fordern unmittelbare Hilfe f\u00fcr die Menschen in Gaza und lassen sich nicht von rechtsradikalen Gegendemonstranten einsch\u00fcchtern. Sie liefern Hilfsg\u00fcter auf die Westbank, gerade jetzt, wo die Muslime den Fastenmonat Ramadan feiern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und bei uns? Bei uns hei\u00dft die Friedensarbeit: gegen die Spaltungen und Feindschaften in unserem Land vorzugehen, die von ganz links und besonders von ganz Rechts gef\u00f6rdert werden \u2013 anzutreten gegen den Antisemitismus, der leider wieder st\u00e4rker geworden ist trotz der Erinnerung an all das Unrecht, das Juden bei uns in der Geschichte und besonders im Holocaust in Deutschland angetan worden ist; anzutreten ebenso gegen Islamfeindlichkeit, die um sich gegriffen hat, obwohl sich alle ma\u00dfgeblichen Vertreterinnen und Vertreter des Islam immer wieder gegen jeden Terrorismus abgrenzen; anzutreten gegen Fremdenfeindlichkeit \u00fcberhaupt und besonders gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen. Aber auch positiv: Wie wichtig ist es, dass wir uns un\u00fcbersehbar f\u00fcr den Schutz unserer Demokratie einzusetzen, f\u00fcr eine offene Gesellschaft, f\u00fcr Dialog und Toleranz!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber nun hat das Christuslied im Philipperbrief noch eine entscheidende Fortsetzung. Und damit sind wir bei dem dritten Punkt.<\/p>\n<p><strong>3. Grund unseres Mutes ist: Jesu Name steht \u00fcber allen Namen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesu schm\u00e4hlicher Tod am Kreuz ist nicht das Letzte. Es folgt ein unerwarteter Neuanfang, ja eine ganz neue Dimension, in der Jesus lebt und wirkt. In dem Christuslied hei\u00dft es weiter:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(9) Deswegen hat ihn auch Gott erh\u00f6ht und ihm einen Namen gegeben, der \u00fcber alle Namen ist, (10) damit in seinem Namen sich beugen sollen alle Knie im Himmel und auf Erden und unter der Erde, (11) und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus der Herr ist \u2013 zur Ehre Gottes des Vaters.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott hat Jesus in ein neues Leben geholt. Er hat sich zu Jesus, seinem Weg und seinem Wirken, bekannt. Er hat ihm einen Namen gegeben, der \u00fcber allen Namen ist. Er, der nicht als machtvoller Herrscher in Jerusalem eingeritten ist, sondern einfach und bescheiden auf einem Esel, ist jetzt an der Seite Gottes. Vor ihm sollen sich die Knie beugen, nicht vor den Gewaltigen auf dieser Erde, die die Unterwerfung der Menschen fordern. Und es gibt immer wieder solche vermeintlichen G\u00f6tter, solche vermeintlichen M\u00e4chte \u2013 dazu kann auch das Geld geh\u00f6ren, das fast wie g\u00f6ttlich angebetet wird, dazu kann eine Ideologie geh\u00f6ren wie der Nationalsozialismus, dazu kann der Erfolg geh\u00f6ren, dem alles geopfert wird, dazu kann nicht zuletzt die egoistische Ausbeutung der Sch\u00e4tze der Erde geh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine solche Ideologie ist gegenw\u00e4rtig auch die Lehre von der sogenannten \u201eRussischen Welt\u201c, die aus Russland vermeintlich der westlichen Welt, die als b\u00f6se eingestuft wird, das Heil bringen soll. Mit ihr wird der russische Angriffskrieg auf die Ukraine gerechtfertigt. Sie wird sogar religi\u00f6s begr\u00fcndet und vom russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. gest\u00fctzt. Was wenig bekannt ist, ist, dass sich weltweit orthodoxe Theologen dagegen gewandt haben. Sie haben erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDeshalb lehnen wir die Irrlehre von der \u201aRussischen Welt\u2018 und die sch\u00e4ndlichen Handlungen der russischen Regierung, die mit Duldung der russisch-orthodoxen Kirche einen Krieg gegen die Ukraine entfesselt hat, der sich aus dieser abscheulichen und unhaltbaren Lehre ergibt, als zutiefst unorthodox, unchristlich und gegen die Menschheit gerichtet ab.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/C0A8CFE3-7247-48D9-8C9C-651F9A7348A4#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Jesu Namen Gott die Ehre geben bedeutet: gemeinsam den Weg der Liebe Jesu Christi gehen: die Menschheit als eine Familie verstehen, Grenzen \u00fcberwinden, Einstehen f\u00fcreinander und besonders f\u00fcr die, die diese Liebe besonders brauchen \u2013 und dabei an das Wort Jesu denken: \u201eWas ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Br\u00fcder und Schwestern, das habt ihr mir getan!\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Prof. em. Dr. Johannes L\u00e4hnemann, Goslar, <a href=\"mailto:johannes@laehnemann.de\">johannes@laehnemann.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes L\u00e4hnemann (geb. 1941) hatte von 1981-2007 den Lehrstuhl f\u00fcr Religionsp\u00e4dagogik und Didaktik des Ev. Religionsunterrichts an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg inne. Er lebt im Ruhestand in Goslar. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Interreligi\u00f6ser Dialog, Interreligi\u00f6ses Lernen, Religionen und Friedenserziehung. Er ist Mitglied der internationalen Kommission <em>Interreligious Education <\/em>der Bewegung <em>Religions for Peace <\/em>(RfP) und im wissenschaftlichen Beirat von <em>Religionen f\u00fcr den Frieden Deutschland.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine Autobiografie ist erschienen unter dem Titel \u201eLernen in der Begegnung. Ein Leben auf dem Weg zur Interreligiosit\u00e4t.\u201c G\u00f6ttingen (Vandenhoeck &amp; Ruprecht) 2017.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Predigt wird in der St. Johannes-Kirche in Goslar-Ohlhof gehalten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedempfehlungen: EG 391: Jesu geh voran; EG. Erg\u00e4nzungsheft 25: Lass uns in deinem Namen, Herr, die n\u00f6tigen Schritte tun; EG 619 (Ausgabe Niedersachsen)\/657 (Ausgabe Bayern): Damit aus Fremden Freunde werden; EG 425: Gib uns Frieden jeden Tag<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/C0A8CFE3-7247-48D9-8C9C-651F9A7348A4#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> D. Bonhoeffer: Widerstand und Ergebung. Tb.-Ausgabe M\u00fcnchen 1964, S. 74.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/C0A8CFE3-7247-48D9-8C9C-651F9A7348A4#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> https:\/\/publicorthodoxy.org\/a-declaration-on-the-russian-world-russkii-mir-teaching\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glaube, Trost und Mut aus dem Gef\u00e4ngnis \u2013 Paulus und das \u00e4lteste Christuslied | Sonntag Palmarum | 24.03.2024 | Phil 2,5-11 | Johannes L\u00e4hnemann | Liebe Gemeinde! Wir feiern in diesem Jahr 500 Jahre Evangelisches Gesangbuch. Wir feiern es mit Recht, denn die Kirchenlieder, die Chor\u00e4le sind ein gro\u00dfer Schatz gerade in den evangelischen Kirchen. 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