{"id":19622,"date":"2024-03-23T08:05:38","date_gmt":"2024-03-23T07:05:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19622"},"modified":"2024-03-21T13:02:57","modified_gmt":"2024-03-21T12:02:57","slug":"johannes-131-15-34-35-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-131-15-34-35-2\/","title":{"rendered":"Johannes 13,1-15.34-35"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Du kannst nur zu Jesus geh\u00f6ren, wenn er dir dienen darf! | Gr\u00fcndonnerstag | 28.3.2024 | Joh 13,1-15.34-35 | Winfried Klotz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1 Das Passafest stand bevor. Jesus wusste, dass f\u00fcr ihn die Stunde gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zu gehen. Er hatte die Menschen, die in der Welt zu ihm geh\u00f6rten, immer geliebt. Jetzt gab er ihnen einen letzten und \u00e4u\u00dfersten Beweis seiner Liebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2 Jesus a\u00df mit seinen J\u00fcngern zu Abend. Der Teufel hatte Judas, dem Sohn von Simon Iskariot, schon den Gedanken eingegeben, Jesus zu verraten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3 Jesus wusste, dass der Vater ihm alles in die Hand gegeben hatte. Er wusste, dass er von Gott gekommen war und bald wieder zu Gott zur\u00fcckkehren w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4 Da stand er vom Tisch auf, legte sein Obergewand ab, band sich ein Tuch um<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">5 und goss Wasser in eine Sch\u00fcssel. Dann fing er an, seinen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen und sie mit dem Tuch abzutrocknen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">6 Als er zu Simon Petrus kam, sagte der: \u00bbDu, Herr, willst mir die F\u00fc\u00dfe waschen?\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">7 Jesus antwortete ihm: \u00bbWas ich tue, kannst du jetzt noch nicht verstehen, aber sp\u00e4ter wirst du es begreifen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">8 Petrus widersetzte sich: \u00bbNiemals sollst du mir die F\u00fc\u00dfe waschen!\u00ab Jesus antwortete: \u00bbWenn ich dir nicht die F\u00fc\u00dfe wasche, hast du keinen Anteil an mir und an dem, was ich bringe.\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9 Da sagte Simon Petrus: \u00bbHerr, dann nicht nur die F\u00fc\u00dfe, sondern auch die H\u00e4nde und den Kopf!\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">10 Jesus erwiderte: \u00bbWer vorher gebadet hat, ist am ganzen K\u00f6rper rein und braucht sich nur noch die F\u00fc\u00dfe zu waschen. Ihr seid alle rein &#8211; bis auf einen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">11 Jesus wusste, wer ihn verraten w\u00fcrde. Deshalb sagte er: \u00bbIhr seid alle rein, bis auf einen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">12 Nachdem Jesus ihnen die F\u00fc\u00dfe gewaschen hatte, zog er sein Oberkleid wieder an und kehrte zu seinem Platz am Tisch zur\u00fcck. \u00bbBegreift ihr, was ich eben getan habe?\u00ab fragte er sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">13 \u00bbIhr nennt mich Lehrer und Herr. Ihr habt recht, das bin ich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">14 Ich bin euer Herr und Lehrer, und doch habe ich euch soeben die F\u00fc\u00dfe gewaschen. So sollt auch ihr euch gegenseitig die F\u00fc\u00dfe waschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">15 Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">34 Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">35 An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dunkle Wolken\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht wundern Sie sich, dass wir heute Abend \u00fcber diesen Bericht von einer Fu\u00dfwaschung nachdenken. Am Abend des Gr\u00fcndonnerstag geht es doch um die Einsetzung des Abendmahls. Doch an der Stelle des Abendmahlsberichts bei den drei anderen Evangelien erz\u00e4hlt das Johannesevangelium davon, dass Jesus w\u00e4hrend einer Mahlzeit wie ein Sklave seinen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht. \u00dcber dieser Fu\u00dfwaschung schwebt wie eine dunkle Wolke die Ank\u00fcndigung des Verrats durch Judas: \u201eJesus a\u00df mit seinen J\u00fcngern zu Abend. Der Teufel hatte Judas, dem Sohn von Simon Iskariot, schon den Gedanken eingegeben, Jesus zu verraten.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verrat ist das Gegenteil von liebevoller Zuwendung; hinter Verrat steht die Absicht zu schaden. Judas verr\u00e4t Jesus an die Vertreter des Hohen Rates und vollzieht damit Trennung von ihm. War er sich dessen bewusst, welche Folge der Verrat f\u00fcr Jesus und die mit ihm verbundenen Menschen haben w\u00fcrde? Wir m\u00fcssen es offen lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend Judas die Trennung von Jesus und den anderen vollzieht und das nicht im Guten, sondern durch Verrat, durch Auslieferung an die Jesus feindliche Religionsbeh\u00f6rde, gibt Jesus seinen J\u00fcngern einen deutlichen Beweis seiner Liebe, seiner dem\u00fctigen F\u00fcrsorge f\u00fcr sie, seiner Opferbereitschaft. Das Johannesevangelium betont in diesem Zusammenhang, dass nicht Judas, sondern Jesus der ist, der den Gang der Dinge bestimmt. Das gilt nicht nur deshalb, weil Jesus vom Vater kommt und damit Anteil an Gottes Macht hat, sondern gerade auch deshalb, weil liebevolle F\u00fcrsorge und Opferbereitschaft st\u00e4rker sind als Verrat und Bosheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eNiemals sollst du mir die F\u00fc\u00dfe waschen!&#8220;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend eines Abendessens kurz vor dem Passahfest, Jesus wei\u00df, dass er bald die Welt verlassen und zum Vater gehen wird, gibt er seinen J\u00fcngern einen letzten und \u00e4u\u00dfersten Beweis seiner Liebe. Im Wissen um die vom Vater bestimmte Stunde, im Wissen um den kommenden Verrat des Judas, im Wissen um seine Herrlichkeit und Macht als der, der von Gott kommt, steht er vom Abendessen auf und beginnt seinen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Szene, liebe Gemeinde, ist ganz realistisch beschrieben. Wir k\u00f6nnen uns vorstellen, wie das Gespr\u00e4ch unter den J\u00fcngern verstummt, wie ein Staunen und Kopfsch\u00fctteln durch die Reihen geht. Was tut Jesus, er ist doch ihr Lehrer, er ist doch der, durch den sie einen offenen Himmel erfahren haben, Gottes rettende, freundliche Gegenwart? Sie sind einiges von ihm gewohnt, aber d\u00fcrfen sie zulassen, dass Jesus sich so erniedrigt? Er macht sich doch einem Sklaven gleich! Verdunkelt das nicht sein Bild als Gesandter und Sohn Gottes? Wie will Jesus seine J\u00fcngergemeinde f\u00fchren, wie will er f\u00fcr Ordnung sorgen, wenn er die gesellschaftlichen Regeln krass durchbricht? Wie will er, ich \u00fcberdehne den Gedanken, eine Organisation f\u00fchren, wenn er seinen Untergebenen die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht? Haben Sie schon mal von einem Wirtschaftsboss geh\u00f6rt, dass der seinen Mitarbeitern die F\u00fc\u00dfe gewaschen hat? Oder gehen wir mal weg vom Bild der Fu\u00dfwaschung, dass er niedrige, einfache Arbeiten gemacht hat, z. B. die st\u00e4ndig dreckigen Toiletten gereinigt hat, um seinen Mitarbeitern ein gutes Beispiel zu geben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was Jesus tut, ist in damaliger Zeit und auch heute sehr ungew\u00f6hnlich; Petrus als Sprecher der J\u00fcnger \u00e4u\u00dfert seine Bedenken, zuerst in einer Frage, dann in deutlicher Ablehnung: \u201eNiemals sollst du mir die F\u00fc\u00dfe waschen!&#8220; \u201aJesus, das ist nicht Deine Rolle!\u2018 Sehen Sie, das ist wichtig und sehr interessant: Petrus traut sich zu widersprechen! Jesus hat offensichtlich von seinen J\u00fcngern kein kritikloses Mitlaufen gefordert, wie es in autorit\u00e4ren Gruppen &#8211; Sekten, oder manchmal auch am Arbeitsplatz \u00fcblich ist. Auch wenn Petrus schlie\u00dflich klein beigegeben muss. Aber das hat mit seiner Beziehung zu Jesus zu tun, mit seinem Wunsch, zu Jesus zu geh\u00f6ren. Oder neutral gesagt: das ist im Inhaltlichen, in der Sache begr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus hat geduldig auf die Abwehr des Petrus reagiert und ihn um sein Vertrauen gebeten: &#8222;Was ich tue, kannst du jetzt noch nicht verstehen, aber sp\u00e4ter wirst du es begreifen.&#8220; Das war doch schon bisher die Erfahrung der Frauen und M\u00e4nner, die mit Jesus unterwegs waren, sie haben erst nach und nach die Taten und Worte Jesu verstanden. Erst nach und nach wurde ihnen Gottes fremdes Handeln durch Jesus offenbar. Sie haben Schritte des Vertrauens gemacht und erkannt, dass Jesu Weg mit ihnen sie getragen hat. Jesus bittet Petrus um Vertrauen, aber diesmal kann er Petrus damit nicht erreichen. Deshalb konfrontiert Jesus ihn mit der Folge seiner Ablehnung: &#8222;Wenn ich dir nicht die F\u00fc\u00dfe wasche, hast du keinen Anteil an mir und an dem, was ich bringe.&#8220; Jesus stellt Petrus in die Entscheidung; es gibt nur ein entweder- oder! Aber was meint Jesus damit, dass die Fu\u00dfwaschung Zeichen ist f\u00fcr die Teilhabe an ihm jetzt und in Zukunft? Petrus war doch sein J\u00fcnger, Begleiter, Freund, Mitarbeiter. Was sollte dem noch hinzugef\u00fcgt werden? Was deutet Jesus an mit der Zeichenhandlung der Fu\u00dfwaschung? Offensichtlich reicht es nicht, von Jesus zu lernen, offensichtlich gen\u00fcgt es nicht, seine Worte umzusetzen. Offensichtlich muss Petrus und nat\u00fcrlich auch jede\/r von uns den Dienst von Jesus annehmen, um zu ihm zu geh\u00f6ren! Du kannst nur zu mir geh\u00f6ren, wenn ich dir dienen darf!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was bewirkt dieser Dienst? Das wird deutlich, wenn Petrus nun in einer Art \u00dcberreaktion von Jesus nicht nur die F\u00fc\u00dfe, sondern auch die H\u00e4nde und den Kopf gewaschen haben will. Aber das ist unn\u00f6tig; das Waschen der F\u00fc\u00dfe ist Zeichen f\u00fcr den Dienst Jesu \u2013 f\u00fcr Petrus und alle, die durch ihn zu Gott kommen. \u201eDer Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr alle Menschen hinzugeben,\u201c sagt das Markusevangelium. (10,45)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus bildet mit der Fu\u00dfwaschung ab, was noch geschehen wird; sein niedrigster Dienst f\u00fcr seine J\u00fcnger und alle, die ihm folgen, ist sein Sterben am Kreuz zur Vergebung der S\u00fcnden. Und um es noch einmal deutlich zu sagen: Zu Jesus geh\u00f6rt man nicht dadurch, dass man ihn gut findet oder Gutes tut, zu IHM geh\u00f6rt nur, wer seinen Dienst annimmt, seine Lebenshingabe als S\u00fchnopfer f\u00fcr unsere S\u00fcnde; Jesus ist der Br\u00fcckenbauer zwischen Mensch und Gott. Jesu Sterben am Kreuz ist der Ort der \u00fcberflie\u00dfenden Gnade Gottes, nicht weil das automatisch so w\u00e4re, sondern weil Gott es so ansieht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was feiern wir anderes im Abendmahl? Unter den Zeichen von Brot und Wein nehmen wir das Gnadengeschenk der Vers\u00f6hnung mit Gott durch das Lebensopfer von Jesus an. Wir bekennen uns als der Gnade Gottes bed\u00fcrftig. Petrus repr\u00e4sentiert in seiner anf\u00e4nglichen Ablehnung einen Menschen, der sich mit religi\u00f6ser Erkenntnis und guten Werken gen\u00fcgen l\u00e4sst, aber Gottes Gnade nicht braucht. Die Basis unseres Vertrauens zu Gott ist aber nicht unser Tun oder Erkennen, sondern das Wunder seiner Gnade, die durch Jesus Christus geschehen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Spur von Jesus gehen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ist das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr das Leben der christlichen Gemeinde? Ein Glaube, der nichts vom Dienst Jesu wei\u00df und eine Liebe, die sich in Werken der Mitmenschlichkeit ersch\u00f6pft, aber nicht bereit und f\u00e4hig ist, den konkreten N\u00e4chsten anzunehmen. Dieser Mitmensch hat seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, aber auch seine Begrenzungen und Irrwege. Er \u2013 sie ist Konkurrentin oder auch Gegner. In Korinth, nachzulesen im 1. Korintherbrief, hat man sich in Parteien aufgespaltet und gegenseitig beobachtet, belauert; wer ist gr\u00f6\u00dfer, wer macht es besser, wer hat mehr heiligen Geist? Es ist nicht zu bestreiten, dass wir allesamt begrenzt sind \u2013 oder besser, defizit\u00e4r, aber dann lasst uns im Hinschauen auf Jesus Demut lernen. Wenn der dem\u00fctig war, der doch unser \u201eHeiland\u201c ist, dann sollten wir es erst recht lernen. Platzhirsch darf nur einer sein \u2013 Jesus; keiner sonst! Ich bestreite nicht, dass es manchmal harte Auseinandersetzungen gibt, geben muss. Daran, wie wir sie f\u00fchren, wird sichtbar werden, ob wir zu Jesus Christus geh\u00f6ren. Es kann n\u00f6tig sein, dass wir auf unser Recht verzichten. Es kann n\u00f6tig sein, dass wir Unrecht ertragen. Nicht ohne Grund sagt der Psalmbeter; Gott, schaffe mir Recht! Schauen wir auf das Gleichnis von der Witwe und dem Richter (Lk. 18, 1ff), den es nicht interessierte, der Witwe zu ihrem Recht zu verhelfen. Gott ist ein gerechter Richter, der seinen Leuten, die anhaltend beten, Recht schafft. In der Spur Jesu gehen, darauf kommt es an. Das aber kann niemand aus eigener Kraft. Wer nicht betet, scheitert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ehrliche Liebe in der Gemeinde, die Jesus ihren Herrn nennt, verk\u00fcndigt st\u00e4rker die Botschaft des Evangeliums als Worte es k\u00f6nnen! Sie ist Zeichen f\u00fcr das Heil, das Gott in Jesus schenkt. Und es gilt auch das Gegenteil: Grabenkriege und Intrigen, Streit, der nicht ehrlich und liebevoll ausgetragen wird \u2013 und das bedeutet auch, dass Streitende sich entschuldigen k\u00f6nnen oder sogar Unrecht ertragen \u2013 ist das beste Mittel eine Gemeinde auszuh\u00f6hlen und geistlich zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fang an, dich selbst und deine N\u00e4chsten im Licht der Gnade zu sehen. Im Licht der Gnade k\u00f6nnen wir die dunklen, schuldhaften Seiten unserer Lebensf\u00fchrung in den Blick bekommen; wir k\u00f6nnen erkennen, was es f\u00fcr uns selbst und unsere Mitmenschen bedeutet, wenn wir uns bestimmen lassen von \u00dcberheblichkeit, Neid, Gier, Hass, also unserer Ichbezogenheit. Gottes Gnade erm\u00f6glicht Ver\u00e4nderung, weil sie Umkehr und Vergebung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sei mit dir selbst und anderen barmherzig, denn Gott ist in Jesus gut zu dir. Nimm Gottes F\u00fcrsorge, Gottes Reichtum an, freue dich daran, gebrauche, was er dir an Gaben und G\u00fctern geschenkt hat und g\u00f6nne dies auch anderen. Jesus hat uns ein Beispiel der Liebe gegeben. Von Gott Begnadigte m\u00fcssen nicht mehr herrschen, sie k\u00f6nnen dienen. Er sagt: &#8222;Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben! An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid.&#8220; Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Winfried Klotz, Pfr. i. R., Bad K\u00f6nig\/Odenwald, Jg. 1952, verh., drei erwachsene Kinder. Theol. gepr\u00e4gt von Otto Michel und Hans Joachim Iwand, Mitglied Pfarrgebetsbund.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">winfried.klotz@web,de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du kannst nur zu Jesus geh\u00f6ren, wenn er dir dienen darf! | Gr\u00fcndonnerstag | 28.3.2024 | Joh 13,1-15.34-35 | Winfried Klotz | 1 Das Passafest stand bevor. Jesus wusste, dass f\u00fcr ihn die Stunde gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zu gehen. 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