{"id":19645,"date":"2024-03-23T07:58:13","date_gmt":"2024-03-23T06:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19645"},"modified":"2024-03-21T13:19:37","modified_gmt":"2024-03-21T12:19:37","slug":"johannes-131-1534-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-131-1534-35\/","title":{"rendered":"Johannes 13,1-15,34-35"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Aus Marias Perspektive | Gr\u00fcndonnerstag | 28.03.2024 | Joh 13,1-15.34-35 |\u00a0Sabine Handrick |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie jedes Jahr am Gr\u00fcndonnerstag haben wir uns am Tisch des Herrn versammelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir wollen uns durch die Zeichen seiner Gegenwart st\u00e4rken lassen und seine Liebe bedenken, die ihn bewog, das Leiden und den Tod am Kreuz auf sich zu nehmen. Wir teilen Brot und Wein und erinnern an die Nacht, in der er verraten wurde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute haben wir einen Gast in unserer Runde. Ich m\u00f6chte Euch Maria vorstellen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie wird uns von dem erz\u00e4hlen, was sie erlebt hat. Wir freuen uns sehr, dass wir die Ehre haben, ihr zuh\u00f6ren zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria: Ihr Lieben, lasst mich erz\u00e4hlen von jenem Abend, der sich in mein Herz eingebrannt hat, dass es warm und weit wird, wenn ich nur daran denke.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wisst ihr, es war einer jener letzten kostbaren Abende, wo wir Jesus noch pers\u00f6nlich unter uns hatten. Wir waren schon in Jerusalem angekommen, und hatten bei vertrauensw\u00fcrdigen Leuten in der Stadt Unterschlupf bekommen. Einfach war es nicht, ein gastfreundliches Haus zu finden, das kann ich euch sagen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Solch einen Ansturm an Pilgern f\u00fcr das Passahfest hatte Jerusalem lange nicht gesehen. Es lag eine Spannung in der Luft\u2026 unglaublich. \u00dcberall Menschen \u00fcber Menschen, die letzte Kammer mit G\u00e4sten belegt. Eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr zwei Dutzend von M\u00e4nner und Frauen aufzutreiben, war viel schwieriger als in Bethanien, wo meine Schwester, mein Bruder und ich einfach unser Haus aufmachten und Jesus und seine Freunde aufnahmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welchem der J\u00fcnger es gelungen war, jemanden zu \u00fcberzeugen, weiss ich gar nicht mehr, aber schliesslich hatten wir ein Dach \u00fcber dem Kopf. Endlich. Nach einem langen Tag konnten wir uns den Staub der Strasse von H\u00e4nden und F\u00fcssen sp\u00fclen und durchatmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir Frauen machten uns an die Vorbereitungen f\u00fcrs Essen, denn alle waren sehr hungrig. Die M\u00e4nner hatten sich in ein hinteres Zimmer zur\u00fcckgezogen und diskutierten mit Jesus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie gern h\u00e4tte ich bei ihnen gesessen, wie so manches Mal, als ich zu Jesu F\u00fcssen sitzen durfte und ihm zuh\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An jenem Abend ging das leider nicht. Es gab zu viel zu tun. Wenigstens konnte ich ab und zu etwas aufschnappen, wenn ich ihnen das frischgebackene Brot brachte oder eine Schale mit Oliven. Alles habe ich nicht mitbekommen, was sie redeten. Ich hielt mich im Hintergrund und habe mir immer wieder etwas gesucht, was ich ihnen bringen konnte: Ich f\u00fcllte den Krug nach, wenn der Wein ausgegangen war\u2026 Ihr wisst schon und so war ich zumindest mit einem Ohr bei den M\u00e4nnern und ihren Gespr\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich war gerade dabei, einen Teller mit Datteln in die Runde zu stellen, da stand Jesus auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er warf mir einen tiefen Blick zu. Die anderen beachteten mich kaum. Aber Jesus schenkte mir einen Moment lang seine ganze Aufmerksamkeit. Er sah mich an und sagte nichts. Aber ich wusste genau, woran er dachte. Ein feines L\u00e4cheln umspielte seine Mundwinkel und er nickte mir zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u2018Du weisst schon\u2026\u2019, schien es zu sagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, ich wusste\u2026 es war eine N\u00e4he da zwischen uns, fast greifbar, ganz wie vor ein paar Tagen. Mir schossen die Tr\u00e4nen in die Augen. \u2013 Schnell griff ich nach ein paar benutzten Tellern und verschwand in der K\u00fcche. Ich konnte es kaum aushalten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Erinnerungen waren wie verschwommene Bilder. Ich war an jenen Abend so voller Schmerz und Trauer gewesen. Und das Wasser meiner Augen hatte nicht aufgeh\u00f6rt zu fliessen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wisst ihr, liebe Leute, heute kann ich dar\u00fcber sprechen, aber in jenen Tagen, wusste ich gar nicht ein noch aus. Die Traurigkeit \u00fcberw\u00e4ltigte mich immer wieder. Ich kann es nicht anders ausdr\u00fccken. Mir war, als wollte mein Herz zerspringen. Dieser Schmerz zerriss mich innerlich. Jeder Gedanke daran, dass Jesus bald sterben w\u00fcrde, war mir unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Immer wenn ich ihn anschaute, sah ich das Leuchten in seinen Augen. Ich versuchte, dieses Licht in meiner Seele aufzufangen. Ja, ich weiss, man kann dieses Licht nicht festhalten\u2026 aber was ich sah, das wollte ich tief in mir bewahren. Denn gleichzeitig zu dem Schmerz war ich so voller Liebe und mir war, dass jeder Blick, jedes Wort von Jesus dieser Liebe Nahrung gab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich weiss nicht, ob ich alles verstanden habe, was Jesus gesagt hat, aber eines weiss ich sicher: \u00abNiemand hat gr\u00f6ssere Liebe, als wer sein Leben einsetzt f\u00fcr seine Freunde.\u00bb (Joh.15,13)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine Liebe\u2026 es gibt keine Worte, um sie zu beschreiben\u2026 und was mich erf\u00fcllt, ist Liebe zu dieser Liebe, klingt seltsam, oder? Aber so war es.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Also, ich verschwand schnell in der K\u00fcche, wusch mein Gesicht mit kaltem Wasser. Als ich mich gefangen hatte, nahm ich einen Krug, f\u00fcllte ihn mit Wasser und ging wieder in den Raum, wo die M\u00e4nner bei der Mahlzeit lagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus stand noch immer, und sah mich an, als ob er auf mich gewartet h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wortlos nahm er mir den Krug ab, griff nach einer leeren Schale und einem Tuch und ging auf die andere Seite des Raumes. Er stellte Wasser und Schale ab und zog sein Obergewand aus. Er schlug sich das Leintuch um die H\u00fcften und fing an, den J\u00fcngern die F\u00fcsse zu waschen und sorgf\u00e4ltig abzutrocknen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich blieb wie angewurzelt in der T\u00fcre stehen. Mucksm\u00e4uschenstill war es geworden. Den M\u00e4nnern und mir hatte es die Sprache verschlagen. Schweigend beugte sich Jesus \u00fcber die F\u00fcsse seiner Freunde und widmete ihnen seine ganze Aufmerksamkeit. Ich weiss nicht, was in den K\u00f6pfen von Andreas und Philippus vor sich ging, denen er zuerst die F\u00fcsse wusch. Sie tauschten fragende Blicke, aber wagten nicht, etwas zu sagen. Ich stand ein wenig abseits im Halbdunkel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch Judas, der Sohn von Simon Iskariot, hatte mich bemerkt. Er drehte seinen Kopf zu mir und bedeutete mir energisch, ich solle verschwinden. Ihm passte es \u00fcberhaupt nicht, dass ich da war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber ich r\u00fchrte mich nicht, ich blieb, wo ich war. \u201aNein, du wirst mich nicht klein kriegen!\u2018 dachte ich. Im Gegenteil, ich richtete mich auf, hob den Kopf und schaute an ihm vorbei, auf das, was Jesus tat. \u2013 Judas konnte nichts daran \u00e4ndern, wenn er diese besondere Stille nicht st\u00f6ren wollte. Judas mochte mich noch nie. Immer wieder liess er mich seine Abneigung sp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass Jesus Frauen in seine Gefolgschaft aufgenommen hatte, passte ihm gar nicht. Und dass ich sogar gewagt hatte, dem Meister Fragen zu stellen und aufmerksam zuh\u00f6rte, wenn er redete, das war ihm ein Dorn im Auge. Aber der H\u00f6hepunkt oder besser gesagt der Tiefpunkt war jener Abend in Bethanien, von dem ich eben gesprochen habe, meine Lieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als das Nachtessen fast geendet hatte, war ich n\u00e4mlich auch zu den M\u00e4nnern gegangen, allerdings nicht, um sie zu bedienen oder ihnen aufzuwarten. Nein, ich wollte etwas anderes tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Keiner ausser Jesus hat\u2019s verstanden, besonders Judas nicht. Lautstark protestierte er gegen meine \u201eVerschwendungssucht\u201c. \u201eIch solle mich nicht so aufspielen, das Geld lieber den Armen geben!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was dachte der sich nur? Er tat, als ob es sein Geld gewesen w\u00e4re\u2026 Nein, es waren meine Ersparnisse, meine eigenen, die ich nahm, um dieses kostbare \u00d6l zu kaufen. Narden\u00f6l f\u00fcr den einzigartigen Menschen\u2026 Was blieb mir denn sonst noch?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was hatten wir nicht alles an Zeichen und Wundern gesehen, die Jesus getan hatte, damit wir endlich glauben und verstehen. Sogar meinen Bruder hatte er wieder ins Leben gerufen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt keine Worte f\u00fcr die Dankbarkeit und Liebe, diese \u00fcberfliessende Liebe, die ich f\u00fcr Jesus empfinde\u2026 Dass ich ihn kennen darf, dass ich das Licht seiner Gegenwart sehe, dass ich mit ihm gehen darf \u2026 es ist so einzigartig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele Gelegenheiten w\u00fcrde es nicht mehr geben, das war mir bewusst. Es war mir ein Herzensanliegen, ihn zu ehren, ihm einen Liebesdienst zu tun. Und so nahm ich das Alabasterfl\u00e4schchen mit dem teuren Narden\u00f6l und salbte ihm seine F\u00fcsse. All meine Liebe goss ich aus auf seine wettergegerbten F\u00fcsse. Ich umschloss einen nach dem anderen mit meinen H\u00e4nden und strich das \u00d6l dar\u00fcber. All die Schmerzen und die Strapazen der weiten Wege wollte ich z\u00e4rtlich abstreifen. Sanft massierte ich die Ferse, die Zehen. Meine Tr\u00e4nen mischten sich mit dem duftenden \u00d6l. Ich weinte und weinte und liess meiner Trauer freien Lauf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus liess es zu, liess es sich schweigend gefallen. Ich sp\u00fcrte, wie er sich entspannte und die Wohltat der Fuss-Salbung genoss\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als ich mich wieder erhob, schenkte mir Jesus einen dankbaren Blick, den ich nie vergessen werde. Aus seinen dunklen Augen kam mir eine unergr\u00fcndliche Liebe entgegen, an der ich mich mein ganzes Leben lang w\u00e4rmen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und als er mich dann an jenem Donnerstag anl\u00e4chelte, an dem er den J\u00fcngern die F\u00fcsse wusch, und mich mit diesem \u2018Du weisst schon\u2026\u2019-Blick ansah, ja, da wusste ich\u2018s: Ich habe richtig gehandelt, meine Liebe dem Lebendigen zu erweisen. Diese Liebe bleibt. Nichts kann sie zerst\u00f6ren\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">All diese Gedanken gingen mir durch Kopf und Herz, als ich nun in jenem Jerusalemer Haus stand und beobachtete, wie der Lehrer sich \u00fcber die F\u00fcsse seiner Sch\u00fcler beugte. Er wusch sie langsam und sorgf\u00e4ltig. Obwohl \u2013 eigentlich waren die ja sauber. Vor der Mahlzeit hatten alle ihre Waschungen gemacht. Niemand legt sich mit schmutzigen F\u00fcssen zum Essen nieder! Wenn Jesus ihnen die F\u00fcsse wusch, musste es um mehr gehen als um Sauberkeit\u2026 Man sah an ihren Gesichtern, wie sie sich fragten, was dies nun zu bedeuten habe?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Diskussion begann, als Jesus sich Petrus zuwandte. Zuerst wollte er sich nicht die F\u00fcsse waschen lassen, er hielt es f\u00fcr ungeb\u00fchrlich, vom Meister bedient zu werden. Aber dann kippte seine Scheu ins Gegenteil \u2013 Petrus wollte von Jesus von Kopf bis Fuss gewaschen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oh, wie ich die Geduld des Meisters bewunderte. Petrus w\u00fcrde es wohl noch begreifen, irgendwann, meinte er. Der zierte sich weiterhin. Jesus aber blieb dabei: \u201eWenn ich dich nicht wasche, geh\u00f6rst du nicht zu mir.\u201c An diesem Punkt gab Petrus seinen Widerstand auf und wollte sogar mehr als alles.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201aMann\u2018, dachte ich, \u201awann endlich kannst annehmen, was Jesus dir gibt und wie er es dir gibt? Ich h\u00e4tte mit Petrus nicht so viel Geduld aufbringen k\u00f6nnen, Herr im Himmel!\u2018 \u2013<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(L\u00e4chelnd)\u2026 Meine Lieben, wenn ich Euch das hier erz\u00e4hle, k\u00f6nnt Ihr sehen, wie sich Mosaikstein f\u00fcr Mosaikstein zusammenf\u00fcgt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal ist es nicht leicht zu verstehen, was geschieht. Aber im R\u00fcckblick kann man sehen, wie alles kommen musste. Gott in Christus, erniedrigt am Kreuz, schenkt uns seine grenzenlose Liebe. Indem er die F\u00fcsse seiner Freunde wusch, setzte er ein Zeichen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seht her, so k\u00f6nnt ihr miteinander umgehen, in Liebe und nicht in Konkurrenz, in Liebe und gegenseitiger Wertsch\u00e4tzung, in Liebe, die den anderen h\u00f6herstellt als sich selbst\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber im Moment, wo es geschieht, bist du wie vernagelt\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mag sein, dass die M\u00e4nner, als sie so mittendrin waren, noch eine Weile brauchten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich, die an der Seite stand, sah den Liebesdienst, den Jesus an ihnen tat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich hatte ihm die F\u00fcsse gesalbt, nun wusch er sie den Seinen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr eine grenzenlose Liebe ist in diesem Menschen, dachte ich \u2013 nein, f\u00fchlte ich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Allen schenkte er sie \u2013 sogar dem, der ihn ausliefern w\u00fcrde und dem, der ihn verraten w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im R\u00fcckblick gesehen, fand ich dies besonders bemerkenswert und verstand, wen er gemeint hatte, als er sagte, dass nicht alle rein seien. Stimmt, auf einmal war Judas verschwunden gewesen\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eVersteht ihr, was ich eben getan habe, als ich euch die F\u00fcsse wusch?\u201c, fragte er sie zum Schluss. \u201eNehmt es als Beispiel und lebt so: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deutlicher konnte er eigentlich nicht werden, dachte ich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Erinnerung an die z\u00e4rtliche Ber\u00fchrung durch Jesus ist den J\u00fcngern im Ged\u00e4chtnis geblieben. Jedenfalls haben sie noch lange davon erz\u00e4hlt. Es ist auch im Evangelium aufgeschrieben worden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie ich es erlebt habe, das habt Ihr nun geh\u00f6rt, Ihr Lieben. Ich bin froh, dass ich das heute mit euch teilen konnte und Ihr meine Geschichte h\u00f6ren wolltet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich finde es grossartig, dass Ihr so liebevoll weiterlebt, wie Jesus es uns gezeigt hat. Ich danke Euch sehr und kann Euch sagen, haltet Euch an seiner Liebe fest. Gott hat uns seine unersch\u00f6pfliche Liebe vor die F\u00fcsse gelegt. An uns ist es nun, sie anzunehmen und aufzuheben und weiterzutragen\u2026 Adieu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrerin Sabine Handrick<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jahrgang 1965, Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde D\u00fcdingen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:pfarramt@refdue.ch\">pfarramt@refdue.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Marias Perspektive | Gr\u00fcndonnerstag | 28.03.2024 | Joh 13,1-15.34-35 |\u00a0Sabine Handrick | Liebe Gemeinde! 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