{"id":19752,"date":"2024-04-09T13:02:45","date_gmt":"2024-04-09T11:02:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19752"},"modified":"2024-04-09T13:08:20","modified_gmt":"2024-04-09T11:08:20","slug":"genesis-161-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-161-16\/","title":{"rendered":"Genesis 16,1-16"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Der Lebendige wird uns nicht im Stich lassen! | Misericordias Domini | 14.04.24 | 1. Mose 16, 1-16 | Winfried Klotz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sarai, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren. Sie hatte aber eine \u00e4gyptische Magd namens Hagar. (1-16) 21,9-21<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2 Sarai sagte zu Abram: Der Herr hat mir Kinder versagt. Geh zu meiner Magd! Vielleicht komme ich durch sie zu einem Sohn. Abram h\u00f6rte auf sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach altorientalischem Recht konnte eine kinderlose Frau ihrem Mann die Sklavin \u00fcberlassen. Die Kinder der Sklavin galten dann als legitime Kinder des Ehepaars. Sollte sp\u00e4ter die Frau wider Erwarten noch eigene Kinder bekommen, konnte der Vater die Kinder der Sklavin nach \u00dcbergabe von Geschenken fortschicken, er musste aber die Sklavin dann freilassen (vgl. 21,1-21).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3 Sarai, Abrams Frau, nahm also die \u00c4gypterin Hagar, ihre Magd, &#8211; zehn Jahre, nachdem sich Abram in Kanaan niedergelassen hatte &#8211; und gab sie ihrem Mann Abram zur Frau.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4 Er ging zu Hagar und sie wurde schwanger. Als sie merkte, dass sie schwanger war, verlor die Herrin bei ihr an Achtung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">5 Da sagte Sarai zu Abram: Das Unrecht, das ich erfahre, komme auf dich. Ich habe dir meine Magd \u00fcberlassen. Kaum merkt sie, dass sie schwanger ist, so verliere ich schon an Achtung bei ihr. Der Herr entscheide zwischen mir und dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">6 Abram entgegnete Sarai: Hier ist deine Magd; sie ist in deiner Hand. Tu mit ihr, was du willst. Da behandelte Sarai sie so hart, dass ihr Hagar davonlief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">7 Der Engel des Herrn fand Hagar an einer Quelle in der W\u00fcste, an der Quelle auf dem Weg nach Schur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">8 Er sprach: Hagar, Magd Sarais, woher kommst du und wohin gehst du? Sie antwortete: Ich bin meiner Herrin Sarai davongelaufen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9 Da sprach der Engel des Herrn zu ihr: Geh zur\u00fcck zu deiner Herrin und ertrag ihre harte Behandlung!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">10 Der Engel des Herrn sprach zu ihr: Deine Nachkommen will ich so zahlreich machen, dass man sie nicht z\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">11 Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Du bist schwanger, du wirst einen Sohn geb\u00e4ren und ihn Ismael (Gott h\u00f6rt) nennen; denn der Herr hat auf dich geh\u00f6rt in deinem Leid.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">12 Er wird ein Mensch sein wie ein Wildesel. \/ Seine Hand gegen alle, die H\u00e4nde aller gegen ihn! \/ Allen seinen Br\u00fcdern setzt er sich vors Gesicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Vers deutet den unb\u00e4ndigen Freiheitsdrang der W\u00fcstenst\u00e4mme an. Die arabischen Beduinen betrachten sich noch heute als Nachkommen Ismaels.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">13 Da nannte sie den Herrn, der zu ihr gesprochen hatte: El-Ro\u00ef (Gott, der nach mir schaut). Sie sagte n\u00e4mlich: Habe ich hier nicht nach dem geschaut, der nach mir schaut? 13f: In H Wortspiel mit dem Namen des Brunnens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">14 Darum nannte sie den Brunnen Beer-Lahai-Ro\u00ef (Brunnen des Lebendigen, der nach mir schaut). Er liegt zwischen Kadesch und Bered.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">15 Hagar gebar dem Abram einen Sohn und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">16 Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hagar ihm Ismael gebar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ist erf\u00fclltes Leben? F\u00fcr Sarai damals ganz klar: Sie musste dem Abram einen Sohn zur Welt bringen, damit der Bestand der Familie gesichert war. Ein Nachkomme, Nachkommenschaft, war ganz klar \u201eSegen Gottes\u201c, keine Nachkommenschaft war ein Makel, Fragezeichen \u00fcber ihrem Leben. Keine Nachkommenschaft brachte Sarai in Gefahr; ihr Mann konnte sich eine andere Frau suchen und sie versto\u00dfen. Sarai war kein unm\u00fcndiges Hausm\u00fctterchen, auch wenn sie nach au\u00dfen wenig in Erscheinung trat; sie dirigierte den Haushalt mit allen Sklaven \u2013 Sklavinnen, heute w\u00fcrde man sagen, mit allem angestellten Personal. Sarai war eine selbstbewusste, entscheidungsf\u00e4hige Frau. Ihre Kinderlosigkeit forderte eine Entscheidung und sie hatte sich schon f\u00fcr eine damals m\u00f6gliche L\u00f6sung des Problems entschieden: Bevor Abraham selbst sich eine andere Frau nahm, wollte sie ihm ihre \u00e4gyptische Sklavin Hagar geben, damit er mit ihr einen Sohn bekommen sollte. Der w\u00fcrde nach damaligem Recht als ihr Sohn gelten. So bliebe sie Herrin des Geschehens und verl\u00f6re nicht ihren Rang.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In unserer Geschichte schwingt noch eine andere Dimension mit: Nachkommenschaft ist f\u00fcr Abraham und Sarai nicht nur eine Sache des Segens, sondern auch eine Zusage Gottes: Hatte Gott nicht versprochen: \u201eIch will dich zu einem gro\u00dfen Volk machen und will dich segnen und deinen Namen gro\u00df machen, und du wirst ein Segen sein?\u201c (Gen. 12, 2) Ohne Nachkommenschaft ist das in Frage gestellt. Wenn es um eine Gottesverhei\u00dfung geht, ist Gott im Spiel. Ein Wort Gottes bedeutet doch, dass Gott den Weg von Menschen in eine bestimmte Richtung f\u00fchren wird. Das ist nicht nur eine Absichtserkl\u00e4rung! Umso mehr mussten Abram und Sarai, auch wenn es der Erz\u00e4hler nicht andeutet, unter dem Ausbleiben des Versprochenen gelitten haben. Es war doch nicht nur das, was wir erf\u00fclltes, gelingendes Leben nennen in Frage gestellt, sondern eine Zusage Gottes; Gott, der Abram auf den Weg geschickt hatte- \u201egeh aus deinem Vaterland, ich mach dich zu einem gro\u00dfen Volk\u201c, hielt sich verborgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sarais Entscheidung ist auf dem Hintergrund ihrer Situation und der Gottesverhei\u00dfung an Abram klug zu nennen. Verachten wir Sarai nicht, weil wir es scheinbar besser wissen. Das Streben nach Lebenserf\u00fcllung ist tief in uns verankert. Sind wir Menschen, die mit Gott rechnen, dann kennen wir auch die Anfechtung der Verborgenheit Gottes. Sarais Entscheidung ist damals weder unmoralisch noch unklug; es ist die Entscheidung einer m\u00fcndigen Frau; und sie entspricht damaligem Recht. Abram dagegen wirkt farblos, schwach; er macht, was seine Frau will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche Wege gehen wir, um Lebenserf\u00fcllung zu erlangen? Welche Kosten und M\u00fchen nehmen wir auf uns? Welche Anspr\u00fcche, welche Erwartungen, muss uns das Leben, die Gesellschaft oder vielleicht auch Gott erf\u00fcllen, damit wir zufrieden sind? Alte Menschen sagen manchmal: Wenn es so bleibt, dass ich aufstehen kann, mich selbst versorgen kann, will ich zufrieden sein; da haben die Lebenst\u00fcrme schon manchen Baum entwurzelt, manche stolze Krone gekappt. Aber ist diese vom Leben erzwungene Zufriedenheit Ausdruck erf\u00fcllten Lebens? Was ist erf\u00fclltes Leben? In unserer Geschichte von Sarai, Abram, Hagar und Ismael wird diese Frage nicht beantwortet. Zur Sprache kommt ein scheinbar geschickter Schritt, ein schwerwiegendes Defizit auszugleichen. Aber es bleibt ein Versuch, es f\u00fchrt nicht zur L\u00f6sung, zum Ausgleich des Defizits. Die Sehnsucht nach erf\u00fclltem Leben wird nicht gestillt, die Zusage Gottes nicht eingel\u00f6st. Die Abk\u00fcrzung erweist sich als Sackgasse und wird so zum Umweg! Erf\u00fclltes &#8211; gelingendes Leben l\u00e4sst sich nicht herstellen, nicht erzwingen! Neue Probleme ergeben sich, ja eine der beteiligten Personen ger\u00e4t in gro\u00dfe Bedr\u00e4ngnis.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hagar wird auf Sarais Betreiben Abrams Zweitfrau. Er zeugt mit ihr einen Sohn, den erw\u00fcnschten Nachkommen, der nun auch als Sarais Sohn gelten kann. Aber ich greife hier vor; erst einmal hat die Schwangerschaft der Hagar Auswirkungen auf ihren Status, so jedenfalls sieht es Hagar. Sie ist jetzt nicht mehr nur die Sklavin Sarais, Erf\u00fcllungsgehilfin f\u00fcr den Kinderwunsch ihrer Herrin; sie sieht sich in der Rangordnung an h\u00f6herer Position und l\u00e4sst das Sarai sp\u00fcren. Durch ihren klugen Rat wollte Sarai ihren Rang bewahren und die Zukunft sichern; jetzt sieht sie sich in Frage gestellt! Der Weg zum erf\u00fcllten, der Gottesverhei\u00dfung entsprechenden Leben, hat Risiken und Nebenwirkungen. In unserem Bibelwort hei\u00dft es:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDa sagte Sarai zu Abram: Das Unrecht, das ich erfahre, komme auf dich. Ich habe dir meine Magd \u00fcberlassen. Kaum merkt sie, dass sie schwanger ist, so verliere ich schon an Achtung bei ihr. Der Herr entscheide zwischen mir und dir.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Riss zwischen Abram und Sarai tut sich auf; aus Sicht Sarais ist Abram der Verantwortliche., er soll entscheiden. Er entscheidet, indem er Sarai Recht gibt. Seine Antwort an Sarai: \u201eAbram entgegnete Sarai: Hier ist deine Magd; sie ist in deiner Hand. Tu mit ihr, was du willst. Da behandelte Sarai sie so hart, dass ihr Hagar davonlief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So macht man das; in der Kette der Beteiligten ist Hagar die Unterlegene. Auf sie wird die Last abgew\u00e4lzt, sie bekommt die Pr\u00fcgel. Sarai bewahrt ihren Status und lebt ihre Macht aus. Abram tritt zur Seite, er hat nach Recht entschieden, ihn geht das nichts mehr an. Welche andere M\u00f6glichkeit w\u00e4re ihm auch geblieben? Hagar leidet- und l\u00e4uft davon. Sie hat keine Zukunft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, Hagar hat keine Zukunft. Aber was hier geschieht, ist nicht ohne Gott; Abram, Sarai und nun auch Hagar stehen unter einem Versprechen Gottes. Der aber h\u00e4lt sich nicht raus aus den eigenwilligen Wegen der Menschen, wenn sie Lebensgl\u00fcck, erf\u00fclltes, gelingendes Leben suchen. Gott hat Abram Zukunft zugesagt, Segen, Nachkommenschaft. Das gilt, auch bei eigenwilligen Wegen. Irrwege f\u00fchren zu Zerbruch, Scheitern; der Karren wird an die Wand gefahren. Gott heilt nicht einfach menschliche Wege, auf denen wir ihm vorgreifen und den Karren unseres Lebens an die Wand fahren. Aber er bleibt auch nicht still; jedenfalls \u00fcbersieht er das schw\u00e4chste Glied in dieser Familiengeschichte, Hagar, nicht. Von Abram hat sie keine Hilfe zu erwarten, Sarai l\u00e4sst sie ihre \u00dcberlegenheit sp\u00fcren, qu\u00e4lt sie, bis sie davonl\u00e4uft. Gott aber findet sie an einer Quelle in der W\u00fcste. Er achtet auf ihren verzweifelten Weg in die W\u00fcste. Ein Bote Gottes fragt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eHagar, Magd Sarais, woher kommst du und wohin gehst du? Sie antwortete: Ich bin meiner Herrin Sarai davongelaufen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcber dem Worten \u201efindet sie\u201c liegt ein Glanz. Hier strahlt etwas auf von der nachgehenden Treue Gottes. Gott steht zu Abram, dem er eine Zusage gemacht hat, und nun auch zu Hagar, die in den Schatten Abrams getreten ist durch die eheliche Verbindung mit ihm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das hat Bedeutung auch f\u00fcr uns! Auf uns gewendet kann das hei\u00dfen: Wir haben einen Gott, der uns sucht und findet. Erinnern wir uns doch an Gottes Zusagen in Jesus. Er sagt: \u201eIch bin der gute Hirt. Der gute Hirt setzt sein Leben ein f\u00fcr die Schafe.\u201c (Joh. 10, 11) Erinnern wir uns an Jesu Gleichnis von dem Hirten, der seine 99 Schafe in der W\u00fcste l\u00e4sst, um das eine, verlorene Schaf zu suchen und zu finden! (Lukas 15, 4) So handelt Gott in seiner Liebe zu uns durch Jesus. ER ist Gottes JA zu Dir, alle Gottesverhei\u00dfungen sind in Jesus zusammengefasst. Paulus schreibt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDenn was immer Gott verhei\u00dfen hat &#8211; in ihm \u2013 Jesus -ist das Ja und so auch durch ihn das Amen, damit Gott verherrlicht werde durch uns. (2. Kor. 1, 20) So ist der Engel des Herrn, der Hagar findet, eine Vorabbildung dessen, was Gott in Jesus Christus f\u00fcr uns getan hat und bis heute tut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Ort, an dem Hagar gefunden wird, bekommt einen besonderen Namen: Beer-Lahai-Ro\u00ef, \u00fcbersetzt: Brunnen des Lebendigen, der nach mir schaut. (V. 14) Eine besondere Gotteserfahrung gibt einem Ort den Namen. F\u00fcr Hagar ist die Gottesbegegnung \u2013 ich halte daran fest, dass sie nicht nur eine literarische Fiktion ist \u2013 etwas h\u00f6chst Tr\u00f6stliches, auch wenn ihr Weg in die Freiheit hier zu Ende ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eGeh zur\u00fcck zu deiner Herrin und ertrag ihre harte Behandlung!\u201c sagt der Bote.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hagar muss eine Entscheidung treffen gegen ihren Wunsch nach Freiheit. Sie soll sich der damaligen Rechtsordnung unterordnen. Das ist aber nicht alles: Zahlreiche Nachkommenschaft wird ihr versprochen, die Verhei\u00dfung Gottes an Abram auf sie \u00fcbertragen. Ein Sohn wird ihr angek\u00fcndigt, dessen Name Ismael, \u00fcbersetzt \u201eGott h\u00f6rt- Gott hat erh\u00f6rt\u201c, spiegelt, dass Gott barmherzig auf Hagar schaut. Erkl\u00e4rend sagt unser Bibelwort, \u201eder Herr hat auf dich geh\u00f6rt in deinem Leid\u201c. Ismael wird als Stammvater der Beduinen vorgestellt und in seinem Freiheitsdrang beschrieben als Mann wie ein \u201eWildesel\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich schlie\u00dfe: Unser Predigtwort ist gerade auf dem Hintergrund menschlicher Irrungen eine Hoffnungsgeschichte, die auf einen Gott weist, der uns in Jesus Christus sucht und findet, der unser Bitten h\u00f6rt und dem unser Elend nicht gleichg\u00fcltig ist. Schenkt Gott erf\u00fclltes Leben? Von Abram, Sarai und Hagar her gesehen f\u00fchrt unsere Vorstellung von erf\u00fclltem Leben in die Irre. Leben ist immer umk\u00e4mpft, Wege, die kluge L\u00f6sungen versprechen, k\u00f6nnen sich als Irrwege erweisen; vertrauende Geduld f\u00e4llt uns schwer. Schauen wir auf Gottes Zusagen in Jesus Christus! Dann klebt unser Blick nicht fest an irdischen Gl\u00fccksversprechen und wir haben einen festen Halt gegen die uns dahintreibende Sehnsucht nach Leben. Entscheidend sind die Gottesverhei\u00dfungen, nicht die irdischen Gl\u00fccksversprechen! Erf\u00fcllt Gott seine Zusagen? Aus meiner Erfahrungen sage ich: Gott hat sich immer wieder als der Lebendige und Gegenw\u00e4rtige erwiesen, wie er es durch Jesus versprochen hat. \u201eDer das Ohr einpflanzt, sollte der nicht h\u00f6ren? Der das Auge bildet, sollte der nicht sehen?\u201c (Psalm 94, 9) Der Lebendige wird uns nicht im Stich lassen! Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Winfried Klotz, Pfr. i. R., Bad K\u00f6nig\/Odenwald, Jg. 1952, verh., drei erwachsene Kinder. Theol. gepr\u00e4gt von Otto Michel und Hans Joachim Iwand, Mitglied Pfarrgebetsbund.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">winfried.klotz@web,de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lebendige wird uns nicht im Stich lassen! | Misericordias Domini | 14.04.24 | 1. Mose 16, 1-16 | Winfried Klotz | Sarai, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren. 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