{"id":19762,"date":"2024-04-09T13:21:55","date_gmt":"2024-04-09T11:21:55","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19762"},"modified":"2024-04-09T13:21:55","modified_gmt":"2024-04-09T11:21:55","slug":"genesis-161-16-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-161-16-2\/","title":{"rendered":"Genesis 16,1-16"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Du siehst mich | Misericordias Domini | 14.04.2024 | 1. Mose 16,1-16 | Luise Stribrny de Estrada |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gnade unseres Herrn und Bruders Jesus Christus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und die Liebe Gottes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sei mit euch allen. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und liebe Br\u00fcder!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tief ist der Brunnen der Vergangenheit (nach Thomas Mann, Josef und seine Br\u00fcder, Die Geschichten Jakobs, S.7). Hagar, reich mir die Hand. Ich helfe dir, ich hole dich heraus aus dem Brunnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4.000 Jahre ist er tief. Gib mir deine Hand, und dann sieh: Dort sind die Stufen, eingehauen in die Brunnenwand, eingehauen von Freundinnen und Freunden, die mit dir dort unten waren. Spuren des Widerstandes. Spuren des Durchhaltens. Spuren des An-das-Licht-Wollens. Wie Briefe an dich von denen, die nicht aufgegeben haben. Nimm die Stufen. Tritt in sie hinein, greif mit deinen H\u00e4nden hinein. Sie f\u00fchren dich ans Licht. Hier, nimm meine Hand. Du kommst hoch. Da bist du!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer bist du, Hagar? Du hast Gott geh\u00f6rt. Er hat dir ein Wort gesagt, das dich ins Herz getroffen hat: \u201eSiehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn geb\u00e4ren, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der Herr hat dein Elend erh\u00f6rt.\u201c Endlich ist da einer, der sie h\u00f6rt und sieht. Sie, Hagar, die Magd, nein die Sklavin Sarais. Sie, Hagar, die Fremde, die ihre Herren aus \u00c4gypten mitgenommen hatten in ein anderes Land, dessen Sprache nicht ihre war. Viele Sitten kannte sie nicht, sie befremdeten sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So wie heute eine Arbeitsmigrantin. Eine, die sich f\u00fcr eine bessere Zukunft verdingt. Eine Afrikanerin, die schuftet bis zum Umfallen, um ihrer Familie nicht auf der Tasche zu liegen. Die von ihrem bisschen Lohn die H\u00e4lfte nach Hause \u00fcberweist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann auch noch dieses: Die Familie, bei der sie arbeitete, ihre Herren, verlangten von ihr, dass sie dem Mann zu Willen sein sollte, um ihm einen Sohn zu geb\u00e4ren. Sexsklavin nennen wir das heute. Oder: Leihmutterschaft. Das auch noch neben aller Ausbeutung. Wurde Hagar gefragt, ob sie das wollte, dass Abram sich zu ihr legte? Nein, ganz sicher nicht. So waren die Sitten in diesem fremden Land, und sie hatte zu gehorchen, wollte sie nicht riskieren versto\u00dfen oder verkauft zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Bibel erz\u00e4hlt, dass Sarai merkte, dass sie nicht schwanger werden konnte. \u201eDa nahm Sarai ihre \u00e4gyptische Sklavin und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau.\u201c Was Hagar wollte, interessiert keinen, nicht Sarai, nicht Abram, und auch nicht den, der uns diese Geschichte \u00fcberliefert. Hagar wird Abram zugef\u00fchrt wie eine Zuchtstute, die er decken soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und es klappt: Hagar wird tats\u00e4chlich schwanger. Dadurch \u00e4ndern sich die Machtverh\u00e4ltnisse. In der Bibel hei\u00dft es: \u201eAls Hagar nun sah, dass sie schwanger war, achtete sie ihre Herrin gering.\u201c Auf einmal war sie nicht mehr eine Sklavin, \u00fcber die andere nach Gutd\u00fcnken verf\u00fcgen konnten, auf einmal war sie die zuk\u00fcnftige Mutter des Sohnes. Sie w\u00fcrde die Mutter des Erben sein, des so lange ersehnten Kindes. Jetzt wurde sie geschont und brauchte keine schweren Arbeiten mehr zu verrichten, weil in ihrem Leib das Kind heranwuchs, das Gott bereits vor so vielen Jahren verhei\u00dfen hatte. Kein Wunder, dass Hagar sich \u00fcber ihre Herrin erhob!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber Sarai l\u00e4sst sich das nicht gefallen. Sie greift zu den Mitteln, die ihr zu Gebote stehen: Sie holt sich von Abram die explizite Erlaubnis, mit ihrer Sklavin zu tun, was sie will. Sie erniedrigt sie und dem\u00fctigt sie so sehr, dass Hagar in die W\u00fcste flieht, in die \u00d6dnis, die sie umgibt. Sie ist verzweifelt und wei\u00df nicht ein noch aus. Was soll aus ihr werden? Wird sie hier sterben? Aber in all der Unwirtlichkeit, die sie umgibt, findet sie eine Quelle. Wenigstens wird sie vorerst nicht verdursten. Der Weg durch die W\u00fcste hat sie zum Wasser gef\u00fchrt. Oder ist sie von Gott gef\u00fchrt worden? Er spricht mit ihr durch seinen Engel: \u201eHagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin?\u201c Gott stellt ihr die richtigen Fragen. Wo sie herkommt, kann sie sagen, aber wo sie hinwill, wei\u00df sie selbst nicht. Nur weg, das war der einzige Gedanke, den sie hatte, als sie floh. Wohin kann sie jetzt gehen in dieser W\u00fcste mit ihrem sich rundenden Bauch und dem Kind, f\u00fcr das sie sorgen will? Viel zu weit weg von zu Hause, um jemals dorthin zu kommen\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Engel gibt ihr einen Rat oder ist es nicht doch ein Befehl: \u201eKehre wieder um zu deiner Herrin und dem\u00fctige dich unter ihre Hand.\u201c Hagar ist entsetzt! Sie hatte doch geglaubt, dieser Bote Gottes w\u00fcrde sie verstehen und ihr Elend sehen, stattdessen schickt er sie zur\u00fcck in die schreckliche Situation, aus der sie gerade entkommen ist. Aber die Rede des Engels geht weiter: Er verhei\u00dft ihr unendlich viele Nachkommen, so dass keiner sie z\u00e4hlen kann. Eine solche Verhei\u00dfung kennen wir aus der Bibel von Abraham und anderen Patriarchen (Gen. 15,5; 32,13), aber sie ergeht an keine andere Frau. Nur an Hagar, die Ausl\u00e4nderin, die Sklavin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Engel f\u00fcgt eine weitere Verhei\u00dfung hinzu: Hagar wird einen Sohn geb\u00e4ren, der Ismael genannt werden soll. Das bedeutet \u201eGott h\u00f6rt\u201c, und auch \u201eGott erh\u00f6rt\u201c. \u201eDenn der Herr hat dein Elend erh\u00f6rt\u201c, hei\u00dft es weiter. Hagar ist nicht allein, ihre Verzweiflung, ihre stummen oder lauten Schreie hat Gott geh\u00f6rt. Durch den Namen ihres Sohnes wird sie immer wieder daran erinnert werden, dass Gott sie h\u00f6rt. Sie erf\u00e4hrt von dem Gottesboten, dass ihr Sohn ein Mann wie ein Wildesel sein wird, ungez\u00e4hmt, der sich all seinen Br\u00fcdern vor die Nase setzen wird. Hagar hat Gott als einen H\u00f6renden kennengelernt \u2013 und jetzt gibt sie im selbst einen Namen: \u201eDu bist ein Gott, der mich sieht.\u201c Sie f\u00fchlt sich von Gott gesehen und wahrgenommen. Sie ist nicht mehr die unbedeutende Sklavin, die von ihren Herren zum Objekt gemacht und auf ihre Geb\u00e4rf\u00e4higkeit reduziert wird. Hagar ist jetzt eine Frau, die mit Gott gesprochen und eine Verhei\u00dfung bekommen hat. F\u00fcr Gott ist sie wichtig, ein eigenst\u00e4ndiger Mensch. Gott h\u00f6rt sie und sieht sie. Er wei\u00df um sie. Das gibt ihr die Kraft, zu Sarai und Abram zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sie dort empfangen wurde, wissen wir nicht. Die Bibel berichtet nur kurz und knapp, dass Hagar Abram einen Sohn gebar und er ihn Ismael nannte. Abram erkannte also an, dass Gott dem Kind diesen Namen gegeben und ihn Hagar bekannt gemacht hatte. &#8211; Jahre sp\u00e4ter wird Isaak geboren, der Sohn Saras und Abrahams. Am Fest seiner Entw\u00f6hnung werden Ismael und seine Mutter Hagar auf Saras Befehl hin von Abraham vertrieben. Wieder irrt Hagar in der W\u00fcste umher, diesmal mit ihrem halbw\u00fcchsigen Sohn. Gott rettet Ismael und sie vor dem Verdursten, indem er Hagar einen Brunnen zeigt. Sie bleiben in der W\u00fcste wohnen und Gott sorgt f\u00fcr sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Keine einfache Geschichte. Eine Geschichte von Machtmissbrauch, von Verletzungen und Konkurrenz. Aber auch die Geschichte einer Frau, die sich gegen alle Widerst\u00e4nde behauptet und die von Gott gest\u00e4rkt wird. Mir gefallen die Namen Gottes: Gott h\u00f6rt, Gott sieht mich. Wenn ich von Gott gesehen werde, dann wei\u00df er, wie es mir geht. Dann interessiert er sich f\u00fcr mich. Dann kennt er mich und ist mit mir solidarisch. Vielleicht fallen Ihnen noch andere Namen f\u00fcr Gott ein, die mit dem zusammenh\u00e4ngen, wie Sie Gott in Ihrem Leben erfahren haben. F\u00fcr mich ist Gott einer, der mit mir unterwegs ist, der mich auf meinem Weg begleitet. Vielleicht ist er f\u00fcr Sie ein Gott, der sie rettet oder heilt. Oder der mit Ihnen lacht und tanzt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Geschichte von Hagar und Ismael spielt im Islam eine bedeutend wichtigere Rolle als bei uns. Die Moslems sehen Abrahams erstgeborenen Sohn als ihren Stammvater an. Ismael gilt wie Abraham als Prophet. Nach islamischer \u00dcberlieferung bringt Abraham Hagar und Ismael nach Mekka. Dort l\u00e4sst er sie auf Veranlassung Gottes zur\u00fcck. Bei dem Haddsch, der Wallfahrt nach Mekka, die jeder Muslim einmal in seinem Leben unternehmen sollte, wird Hagars Suche nach Wasser in der W\u00fcste symbolisch nachvollzogen. Die Gr\u00e4ber Ismaels und Hagars befinden sich nach muslimischem Glauben in der Kaaba, dem zentralen Heiligtum. \u2013 So gehen wir unterschiedlich mit der \u00dcberlieferung um, die eine gemeinsame Wurzel hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDu bist ein Gott, der mich sieht\u201c war im letzten Jahr die Jahreslosung. Es gibt dazu ein Lied, das Hagars Geschichte auf uns bezieht: \u201eDu bist ein Gott, der mich anschaut\u201c. Es geht so:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDu bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist die Liebe, die W\u00fcrde gibt. Du bist ein Gott, der mich achtet. Du bist die Mutter, die liebt&#8230; Schauender Gott, wo findest du mich? H\u00f6render Gott, wie h\u00f6re ich dich? Durch all meine Fragen gehst du mir nach und h\u00e4ltst behutsam die Sehnsucht wach.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">M\u00f6gen wir Gott begegnen so wie Hagar und erfahren, dass er uns achtet und unsere W\u00fcrde sieht. Und m\u00f6ge er uns einh\u00fcllen in seine Liebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zur Autorin:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Luise Stribrny de Estrada<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">L\u00fcbeck<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:pastorin.stribrny@gmx.de\">pastorin.stribrny@gmx.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Luise Stribrny de Estrada, geb. 1965, Pastorin der Nordkirche. Von 2001-2009 Pastorin der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in Mexiko. Seit 2009 Pastorin in L\u00fcbeck, zun\u00e4chst in der St.Philippus-Gemeinde, die nach der Fusion im Jahr 2022 zur Gemeinde Marli-Brandenbaum geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sitz im Leben<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als ich die Netflix-Serie \u00fcber \u201eThe handmaid\u2018s tale\u201c gesehen habe, fiel mir immer wieder Hagar ein. Ich konnte mich durch die Geschichte von Margaret Atwood in sie hineinversetzen (siehe unten).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschlag: Du bist ein Gott, der mich anschaut (Hagars Lied)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ref.: Du bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist die Liebe,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die W\u00fcrde gibt. Du bist ein Gott, der mich achtet. Du<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bist die Mutter, die liebt, du bist die Mutter, die liebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1 Dein Engel ruft mich da, wo ich bin: &#8211; Wo kommst du her<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und wo willst du hin? &#8211; Geflohen aus Not in die Einsamkeit,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">durchkreuzt sein Wort meine W\u00fcstenzeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ref.: Du bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist die Liebe,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die W\u00fcrde gibt. Du bist ein Gott, der mich achtet. Du<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bist die Mutter, die liebt, du bist die Mutter, die liebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2 Z\u00e4rtlicher Klang: &#8211; Du bist nicht allein! Hoffnung keimt auf<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und Leben wird sein. Gott h\u00f6rt &#8211; so beginnt meine Zuversicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sorge bleibt, doch bedroht mich nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ref.: Du bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist die Liebe,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die W\u00fcrde gibt. Du bist ein Gott, der mich achtet. Du<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bist die Mutter, die liebt, du bist die Mutter, die liebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3 Schauender Gott, wo findest du mich? H\u00f6render Gott, wie<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">h\u00f6re ich dich? Durch all meine Fragen gehst du mir nach<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und h\u00e4ltst behutsam die Sehnsucht wach.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ref.: Du bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist die Liebe,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die W\u00fcrde gibt. Du bist ein Gott, der mich achtet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du bist die Mutter, die liebt, du bist die Mutter, die liebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Text: Susanne Brand. Melodie: Miriam Buthmann<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hinweis auf Literatur:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Geschichte von Hagar wird verarbeitet in dem dystopischen Roman \u201eDer Report der Magd\u201c von Margaret Atwood (Titel im Original: \u201eThe handmaid\u2018s tale\u201c), der auch verfilmt worden ist. Im Gottesstaat Gilead sind die meisten Frauen und viele M\u00e4nner zeugungsunf\u00e4hig. Die wenigen Frauen, die geb\u00e4ren k\u00f6nnen, werden als M\u00e4gde versklavt und sollen mit den Ehem\u00e4nnern der Frauen Kinder zur Welt bringen. Aber es gibt immer wieder M\u00e4gde, die dagegen aufbegehren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du siehst mich | Misericordias Domini | 14.04.2024 | 1. 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