{"id":19791,"date":"2024-04-16T07:07:09","date_gmt":"2024-04-16T05:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19791"},"modified":"2024-04-15T21:56:26","modified_gmt":"2024-04-15T19:56:26","slug":"2-korinther-413-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-413-18\/","title":{"rendered":"2. Korinther 4,13-18"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Jubilate | 21.04.2024 | 2Kor \u00a04,13-18 | Elisabeth Tobaben |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAch, ist das der neue Juist-Katalog?\u201c, fragt mein Besucher und zeigt auf eine Zeitschrift, die er auf meinem Schreibtisch entdeckt hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Bild auf der Titelseite k\u00f6nnte tats\u00e4chlich passen: Ein Mann hat sein Jackett und Schuhe und Str\u00fcmpfe ausgezogen, sitzt relativ entspannt in einem blau-wei\u00df-gestreiften Liegestuhl am Strand uns guckt aufs Meer und die ruhig anrollenden Wellen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAnleitung f\u00fcr ein besseres Leben\u201c steht als Titel darunter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich hatte in dem Heft einen Aufsatz gefunden, den ich f\u00fcr einen Vortrag verwenden wollte, Thema war \u201eLangsam geht es schneller\u201c \u2013 vom Umgang mit der Zeit und woher nehmen wir neue Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAch ja, \u201emeint mein Gast, \u201esolche haben wir bei uns im Betrieb auch ganz viele!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">St\u00e4ndig behaupten sie, sie h\u00e4tten viel zu viel zu tun, seien komplett \u00fcberlastet und k\u00f6nnten \u00fcberhaupt gar nicht mehr, und denn? Sieht man ja, hier: &#8230; und er klopft mit dem Zeigefingerkn\u00f6chel auf das Blatt, denn sitzen se ganz entspannt in Nadelstreifen am Strand und erholen sich&#8230;\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bin schon ein bisschen erschrocken dar\u00fcber, nicht nur in diesem Fall \u2013 wie schnell wir bereit sind, andere abzuqualifizieren, festzustellen: Der oder die hat ja eigentlich gar kein Recht, ersch\u00f6pft zu sein, m\u00fcde und ausgebrannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was macht die denn schon gro\u00df?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gef\u00fchl, so beurteilt, ja abgeurteilt zu werden, ist auf jeden Fall schlimm, und das kannte auch der Apostel Paulus, aus dessen Brief an die Korinther der Bibelabschnitt stammt, der uns heute zum <em>Nachdenken vorgeschlagen ist:<\/em><\/p>\n<p>2. Korinther 4,13\u201318<em> (ich lese ein paar Verse mehr als vorgesehen, um den Zusammenhang herzustellen und damit die Ermutigung, die Paulus hervorhebt, nicht in der Luft h\u00e4ngt):<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>13\u00a0Doch haben wir den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift hei\u00dft: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben und darum reden wir. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>14\u00a0Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch (vor sein Angesicht) stellen wird. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>15\u00a0Denn alles geschieht f\u00fcr euch: damit immer mehr Menschen aufgrund der \u00fcberreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen. Dadurch soll auch die <\/em>Herrlichkeit Gottes<em> umso gr\u00f6\u00dfer werden. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>16 Das ist der Grund, weshalb wir den Mut nicht sinken lassen und nicht m\u00fcde werden; Unsere menschlichen Kr\u00e4fte werden zwar aufgezehrt. Aber innerlich bekommen wir Tag f\u00fcr Tag neue Kraft. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>17 <\/em><em>Denn die Not, die wir gegenw\u00e4rtig leiden, wiegt leicht. Doch sie bringt uns eine F\u00fclle an Herrlichkeit, die jedes Ma\u00df \u00fcbersteigt und kein Ende hat. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>18 <\/em><em>Wir d\u00fcrfen unseren Blick allerdings nicht nur auf das Sichtbare richten, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist verg\u00e4nglich, das Unsichtbare dagegen unverg\u00e4nglich.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn man die Briefe an die Korinther liest, hat man an vielen Stellen das Gef\u00fchl, eigentlich haben die sich st\u00e4ndig ganz f\u00fcrchterlich gestritten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu dem Zeitpunkt als dieser Briefabschnitt geschrieben wurde, schien der Friede gerade so einigerma\u00dfen wiederhergestellt, da kommt es schon wieder zu neuen, heftigen Angriffen auf Paulus: und diesmal geht es richtig an die Substanz.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich hole mal ein ganz klein bi\u00dfchen aus: Es waren fremde, unbekannte Wanderprediger aufgetaucht, die sich <em>&#8222;Engel des Lichtes&#8220;<\/em> nannten oder <em>&#8222;Diener der Gerechtigkeit&#8220;<\/em> (1. Kor. 11,14 u. 15).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie werfen Paulus vor, er sei ja eigentlich gar kein richtiger Apostel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So derma\u00dfen dem\u00fctig und unbedeutend wie er, kr\u00e4nklich und schwach, so w\u00fcrde sich nun wahrlich kein echter Apostel benehme.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Gipfel sei: dass er auch noch aufs\u00e4ssige, aggressive Briefe geschrieben h\u00e4tte, kaum dass er weg gewesen w\u00e4re, das ginge gar nicht!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nichts als ein machtbesessener, hochm\u00fctiger Feigling sei er, und reden k\u00f6nne er ja auch nicht!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir dagegen, sagten sie, wir haben die eigentlichen F\u00fchrungsqualit\u00e4ten, wir sind die einzigen, die die Leitung der kleinen Gemeinde in der riesigen Hafenstadt wirklich \u00fcbernehmen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6rt euch doch unsere hochqualifizierten Prediger an!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da sieht man doch schon, dass wir die Wahrheit in unserm Besitz haben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir wissen, wie man Menschen zum Glauben bringt und Gemeinde aufbaut, schlie\u00dflich haben wir nicht umsonst auch schon den Gro\u00dfteil der Gemeinde auf unsere Seite bringen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das sind \u00fcbrigens Methoden, die bis heute funktionieren, wenn man eine Gemeinde spalten will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mobbingmethoden, die darin gipfeln, dass sie sagen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201ePaulus, am besten verschwindest du und l\u00e4sst du dich nie wieder blicken in Korinth.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verst\u00e4ndlich, dass Paulus wahnsinnig entt\u00e4uscht und traurig ist, vor allem, weil so viele in Korinth auf diese Spaltpilz\u2014Prediger reingefallen sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Besonders trifft es ihn, dass die Gegner ihm vorwerfen, er k\u00f6nne ja noch nichtmal leben von seinem Apostelamt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schlie\u00dflich hatte er freiwillig darauf verzichtet hatte, von den Gemeinden bezahlt zu werden, in denen er arbeitete.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er wollte lieber als Zeltmacher seinen Lebensunterhalt verdienen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass sie ihm genau das jetzt ankreiden, verletzt ihn tief, zumal sie auch noch den Verdacht \u00e4u\u00dfern, er h\u00e4tte sich ganz bestimmt an den Kollektengeldern vergriffen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb schreibt Paulus jetzt einen neuen Brief nach Korinth, und hofft wohl, dass er damit einiges klarstellen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ausf\u00fchrlich berichtet er, was er auf seinen Missionsreisen alles erlebt und erlitten hat!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er spricht von der Enge und der Beklemmung, die sich auf sein Herz legt, wenn er an den Streit mit den Korinthern denkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn viele von denen wollen ihn nun auch nicht mehr als Apostel anerkennen und weichen vom Evangelium ab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darum errichtet Paulus jetzt eins seiner gro\u00dfartigen, komplizierten theologischen Gedankengeb\u00e4ude.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er will erz\u00e4hlen, was ihm und seinen Begleitern geholfen hat, nicht aufzugeben, nicht den Mut zu verlieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das, sagt er, hat vor allem mit der Herrlichkeit Gottes zu tun. Herrlichkeit scheint mir ein wichtiges Schl\u00fcsselwort im Text zu sein. Im Griechischen steht da \u201edoxa\u201c, was auch Glanz, Schein hei\u00dfen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herrlichkeit, Lichtglanz Gottes,<\/em> das hat auch etwas Geheimnisvolles.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch mit Ostern zusammen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denken wir an das Licht, in dem die Frauen am Ostermorgen den Auferstandnen sehen und doch nicht richtig sehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unfassbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So sollen alle, die zu Gott geh\u00f6ren, auf geheimnisvolle Weise teilhaben an dieser strahlenden g\u00f6ttlichen Herrlichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie werden sozusagen eintauchen in den vollendeten Lichtglanz Gottes. Deshalb werden auf den Ikonen der orthodoxen Kirchen die Heiligen \u00fcbrigens immer mit einem Heiligenschein dargestellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Schein der Herrlichkeit Gottes, die \u00fcberspringt auf den Menschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Schein, der f\u00fcr das menschliche Auge unsichtbar ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Ikonenmaler stellt den Menschen nicht so dar, wie ihn eine Kamera oder ein naturgetreuer Maler abbilden w\u00fcrde, sondern wie er ihn glaubt, wie er im Idealfall sein k\u00f6nnte, mit allen M\u00f6glichkeiten, die in ihm schlummern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine Darstellungen bleiben nicht beim vordergr\u00fcndig Sichtbaren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sichtbar \u2013 und unsichtbar \u2013 so zeichnet auch Paulus den Menschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier das Vordergr\u00fcndige, das Greifbare, das Messbare \u2013 dort das Unsichtbare, das Wesen hinter den Dingen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf der einen Seite Tr\u00fcbsal, M\u00fchsal, Druck und Gegendruck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf der anderen Herrlichkeit, Leichtigkeit, Pracht, Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man muss nun allerdings aufpassen, dass man beide Seiten nicht auf zwei verschiedene Welten verteilt, Diesseits und Jenseits, Welt und Himmel&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielmehr: wenn wir eine Sache besser verstehen wollen, dann sagen wir ja auch: das durchschau ich noch nicht so ganz, das muss ich mal versuchen zu durchdringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir eine Sache, ein Ger\u00e4t oder so besser verstehen wollen, dann nehmen wir sie ja gern mal auseinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schauen sie uns aus der N\u00e4he an, genauer, noch genauer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Durchdringen, \u2013 durchdringen zu dem, was uns nicht m\u00fcde und mutlos werden l\u00e4sst!?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber wie?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf den Perspektivwechsel kommt es an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt eine sch\u00f6ne Episode, die von K\u00f6nig Georg V von England erz\u00e4hlt: <em>(Leider kann ich mich \u00fcberhaupt nicht erinnern, wo ich diese Geschichte gelesen habe.)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">George V- besuchte einmal eine Porzellan Manufaktur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er kam dabei auch zu dem Porzellan, das f\u00fcr den Buckingham-Palast bestimmt war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine junge Frau war eifrig damit besch\u00e4ftig, das Innere der Tassen schwarz anzumalen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das leuchtete dem Monarchen ganz und gar nicht ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seines Wissens nach war kein Auftrag erteilt worden, schwarzes Porzellan herzustellen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da erkl\u00e4rte ihm die junge Mitarbeiterin, dass unter der schwarzen Schicht eine Goldschicht l\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und tats\u00e4chlich: als die Tassen aus dem Feuer kamen, war das Schwarz weggebrannt, aber das Gold tief eingebrannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da staunte der Besucher und war vom Sinn der Ma\u00dfnahme \u00fcberzeugt: H\u00e4tte man das Gold ohne das sch\u00fctzende Schwarz dem Feuer ausgesetzt, so w\u00e4re es verbrannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal sehen wir in unserem Leben auch nur das Schwarze, was obenauf liegt und vergessen dabei: Unter dem Schwarzen liegt nach dem Plan des Sch\u00f6pfers eine Goldschicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unter allem liegt die Goldschicht von Ostern!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die neue Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kein Grund also, m\u00fcde und mutlos zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht entdeckt der Mann am Strand die Ostergoldschicht, wenn er sich Zeit l\u00e4sst&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht entdecken wir sie, heute, am Sonntag Jubilate.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn uns der Name des Sonntags zum Jubeln auffordert, zum Lob Gottes, meint er einen Jubel aus der Tiefe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo alles glatt l\u00e4uft und rund und sch\u00f6n ist, jubelt es sich leicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gerade da, wo rein \u00e4u\u00dferlich genug Grund w\u00e4re, aufzugeben, zu weinen und zu klagen, da sagt Paulus:\u2028\u201eNein, wir lassen den Mut nicht sinken\u201c, denn wir sind umgeben vom Schein des auferstandenen Christus \u2013 oder wie es der Wochenspruch sagt: <em>Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. ( 2. Kor. 5,17)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist eine gute \u201eAnleitung f\u00fcr ein besseres Leben\u201c, den Blick zu richten auf das Neue, das mit Christus in unsere Welt gekommen ist, auf die \u201eF\u00fclle der Herrlichkeit\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Texte und Lieder dieses Sonntags dr\u00fccken die Freude \u00fcber die neue Sch\u00f6pfung aus, rufen auf zum Jubel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wochenspruch:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Psalm 66, 1\u20133:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jauchzt, alle Lande!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lobsinget zur Ehre seines Namens, r\u00fchmet ihn herrlich!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sprecht zu Gott: wie wunderbar sind deine Werke!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deine Feinde m\u00f6gen sich beugen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor deiner gro\u00dfen Macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 297,2<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Psalm 66, 6\u20137<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er verwandelt das Meer in trockenes Land,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sie gingen zu Fu\u00df durch den Strom,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dort wollen wir uns seiner freuen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">seine Augen scheuen auf die V\u00f6lker.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Abtr\u00fcnnigen k\u00f6nnen dich nicht erheben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 297, 4<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gebet nach dem Abendmahl:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Halleluja.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn er ist freundlich, Halleluja.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, unser Gott, wir haben unser Leben nicht allein in der Hand.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Brot und Wein kommst du uns immer wieder nah,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bist uns Wegzehrung und Hoffnungszeichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Feiern umgibt uns der Schein deiner Herrlichkeit,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">das Licht von Ostern f\u00e4llt auf unseren Weg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir danken dir f\u00fcr das Brot des Lebens und f\u00fcr den Kelch des Heils;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">f\u00fcr deine Begleitung und St\u00e4rkung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geh mit uns und allen, die uns wichtig sind, in diese neue Woche.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geht hin im Frieden des Herrn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Elisabeth Tobaben, Inselpastorin i.R., Juist<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jubilate | 21.04.2024 | 2Kor \u00a04,13-18 | Elisabeth Tobaben | Liebe Gemeinde! \u201eAch, ist das der neue Juist-Katalog?\u201c, fragt mein Besucher und zeigt auf eine Zeitschrift, die er auf meinem Schreibtisch entdeckt hat. 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