{"id":19889,"date":"2024-05-13T16:00:11","date_gmt":"2024-05-13T14:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19889"},"modified":"2024-05-13T09:31:49","modified_gmt":"2024-05-13T07:31:49","slug":"johannes-1416-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-1416-25\/","title":{"rendered":"Johannes 14,16-25"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Die Verhei\u00dfung des Heiligen Geistes | Pfingstsonntag | 19. Mai 2024 | Joh 14,16\u201325 | Ulrich Nembach |<\/span><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir feiern heute Pfingsten, das Kommen des Heiligen Geistes. Jesus hat ihn vor seinem Fortgang, seiner Auffahrt in den Himmel, verhei\u00dfen. Um was geht es da? \u2013 Es geht darum, dass der Heilige Geist uns hilft, nachdem Jesus nicht mehr da ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6ren Sie Jesu Wort (Joh. 14, 16 ff.):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tr\u00f6ster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.<br \/>\nIch will euch nicht als Waisen zur\u00fccklassen; ich komme zu euch. Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. [\u2026] Und das Wort, das ihr h\u00f6rt, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. Ich habe es zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tr\u00f6ster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.<\/em><\/p>\n<p>~ ~ ~<\/p>\n<p>Es geht uns als Kirche dieser Tage nicht gut. Viele treten aus der Kirche aus. Viele sind schon ausgetreten, weitere werden es ihnen gleichtun. Augenscheinlich ist das eine sich kontinuierlich fortsetzende Entwicklung. Das \u201eWachsen gegen den Trend\u201c, 2006 von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Parole und Leitidee f\u00fcr die Reform der Kirche ausgegeben, erwies sich als Illusion. Das gro\u00df angelegte, programmatische Impulspapier der EKD hielt nicht, was es versprach.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es fehlt uns an Pfarrern und Pfarrerinnen. Es fehlt uns an Geld. Allein in dem Kirchenkreis, in dem ich wohne in G\u00f6ttingen \u2013 er umfasst im wesentlichen das s\u00fcdliche Niedersachsen \u2013, sind 60\u00a0Kirchen gef\u00e4hrdet, weil kein Geld daf\u00fcr da ist, sie zu renovieren. Sie werden wohl fr\u00fcher oder sp\u00e4ter verfallen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trost brauchen wir. Und ich glaube, Pfingsten, Gottes Heiliger Geist, kann uns tr\u00f6sten. Er hilft uns. Ich m\u00f6chte es an drei Beispielen zeigen.<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das erste spielt in der Reformationszeit: Luther war in Worms vor Kaiser und F\u00fcrsten einbestellt worden und sollte widerrufen; er hatte nicht widerrufen; sein Landesf\u00fcrst hatte ihn von der Landstra\u00dfe weg, ja, man k\u00f6nnte schlicht sagen, entf\u00fchren lassen auf die Wartburg. Dort lebte er ziemlich einsam. Und da kam Luther auf die Idee, die Bibel, das Neue Testament zun\u00e4chst, ins Deutsche zu \u00fcbersetzen. Sogleich stand er vor einem gro\u00dfen Problem, der Frage n\u00e4mlich, was das denn sei, das Deutsche.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir heute ins Lexikon gucken, dann lesen wir von west- und indogermanischen Sprachen, dem Zusammenhang von Sprachfamilien untereinander, Ausdifferenzierungen, unterschiedlichen Sprachstufen in historischer Abfolge usw. usf. Aber damals, da ging es konkret um etwas anderes. Die Leute verstanden einander einfach nicht. Es gab kein Idiom, das \u00fcber die engste Umgebung hinaus verst\u00e4ndlich gewesen w\u00e4re. Oft verstanden sich nicht einmal die Bewohnerinnen und Bewohner benachbarter D\u00f6rfer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch heute kennen wir Sprachbarrieren. Nicht jeder gesprochene Dialekt erschlie\u00dft sich uns auf Anhieb, sei es das Bayerische, sei es das Schw\u00e4bische oder Alemannische, sei es im Norden das Niederdeutsche oder gar das Friesische. Aber damals, da schienen die mit der Sprache gegebenen Barrieren letztendlich nicht \u00fcberwindbar zu sein. Die Menschen konnten miteinander reden, verstanden haben sie einander, wenn \u00fcberhaupt, im besten Fall halbwegs.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Luther war deshalb daran gelegen, eine Ausgangssprache zu finden, die in der Landessprache leistete, was in den Sprachen der Bibel, dem Griechischen und dem Hebr\u00e4ischen, dem Lateinischen, Standard war. Er suchte also nach einer Gemeinsprache, die Regionales miteinander in Einklang zu bringen vermochte und \u00fcberregional akzeptiert werden konnte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und so kn\u00fcpfte er ganz pragmatisch zun\u00e4chst an die s\u00e4chsische Kanzleisprache an, die bereits den Weg zu einer gewissen Standardisierung eingeschlagen hatte, ohne dass sie als solche schon ein hinreichendes Instrumentarium bereitgestellt h\u00e4tte. Die Sprache der Kanzlei ist auf bestimmte Bereiche und Vorg\u00e4nge des Lebens begrenzt. Sie redet nicht von Frauen, Kindern, Alten, Sterbenden. Ihr fehlen W\u00f6rter und Begriffe f\u00fcr die Zusammenh\u00e4nge und Themen, von denen in der Bibel die Rede ist und f\u00fcr die diese auch die Worte hat. Immer wieder hat Luther darum nach entsprechenden W\u00f6rtern suchen m\u00fcssen Er musste sie sich erarbeiten, sie imaginieren und bedenken, eventuell gar eigens kreieren, um den Bibeltext in ein plausibles Deutsch zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und das ist ihm auch gelungen. Er hat in relativ kurzer Zeit das Neue Testament \u00fcbersetzt. 1522, im September, erschien es gedruckt \u2013 in der Sprache, die wir bei allem Sprachwandel letztlich bis heute noch sprechen. Wenn Sie mich verstehen, lesen, was ich schreibe, h\u00f6ren, was ich sage, dann geht das durchaus auf die, ja diese \u00dcbersetzung der Bibel zur\u00fcck. Die Leute, die hierzulande aus der Kirche austreten, benutzen die Sprache, die Luther mit der Bibel und f\u00fcr die Bibel geschaffen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das zweite: Wir klagen heute, dass die Gleichberechtigung von M\u00e4nnern und Frauen trotz aller Bem\u00fchungen nicht so richtig vorankommt, obwohl sich in der letzten Zeit doch Einiges, wirklich Beachtliches getan hat. Wir haben k\u00fcrzlich den 1. Mai gefeiert. An der Spitze der Gewerkschaften in Deutschland steht seit zwei Jahren eine Frau. Zuvor leitete 16 Jahre lang Angela Merkel als Bundeskanzlerin das Geschick unseres Landes. Dem gegenw\u00e4rtigen Bundeskabinett geh\u00f6ren sieben Ministerinnen an, und immerhin drei der deutschen Bundesl\u00e4nder, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland, haben eine Regierungschefin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das alles ist von dem Rollenbild, das uns Friedrich Schiller am \u00dcbergang zum 19.\u00a0Jahrhundert vor Augen stellt, sehr weit entfernt. Sie erinnern sich? Ich zitiere einige Verse aus dem \u201eLied von der Glocke\u201c: <em>Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben, muss wirken und streben, und pflanzen und schaffen, [\u2026], das Gl\u00fcck zu erjagen.<\/em> Der Mann mehrt Besitz und Wohlstand, er ist erwerbst\u00e4tig. Die Frau aber ist zust\u00e4ndig f\u00fcr Haushalt und Kinder: <em>Und drinnen waltet die z\u00fcchtige Hausfrau, <\/em><em>die Mutter der Kinder, und herrschet weise im h\u00e4uslichen Kreise, [\u2026] und reget ohn\u2018 Ende die flei\u00dfigen H\u00e4nde, [\u2026], und f\u00fcget zum Guten den Glanz und den Schimmer, und ruhet nimmer.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Rollenaufteilung zwischen den Geschlechtern ist klar geregelt. Zu \u00fcberzeugen vermag sie immer weniger. Sie schafft Abh\u00e4ngigkeiten. Wir Heutigen w\u00fcnschen uns eine gleichberechtigte Partnerschaft in gegenseitigem Respekt, mit der Option auf Chancengleichheit. Wer das Leben der Frauen strikt auf den h\u00e4uslichen Bereich reduziert, spricht ihnen im Grundsatz \u00fcber diesen hinausreichende F\u00e4higkeiten ab. Zugleich setzt er ihren M\u00f6glichkeiten Grenzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im 20. Jahrhundert kam daf\u00fcr das Schlagwort von den \u201edrei K\u2018s\u201c auf: Kinder, K\u00fcche, Kirche (respektive, im Milieu des gehobenen B\u00fcrgertums, anstelle der Kirche \u201eKammermusik\u201c). Konservative oder sich konservativ gebende Wertvorstellungen favorisieren das damit skizzierte Bild noch immer. Mit dem Leben der meisten Menschen indes hat es wenig gemein. Das galt schon im 19. Jahrhundert. Und so sind die Akzente, die die evangelische Kirche, ausgehend von einer Initiative des Pfarrers Theodor Fliedner und seiner Frau Friederike, dem entgegensetzte, aller Rede wert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fliedner nahm die soziale Not nicht nur von Frauen, sondern allgemein in der Gesellschaft wahr \u2013 Armut, mangelnde Bildung, Straff\u00e4lligkeit, fehlende Gesundheitsvorsorge, vor allem die v\u00f6llig unzureichende Betreuung von Kranken \u2013, und begegnete dem mit gezielten diakonischen Projekten wie der Einrichtung von Schulen und der Ausbildung von Lehrerinnen, auch f\u00fcr die Kleinsten, speziell aber, 1836, mit der Gr\u00fcndung der Diakonissenanstalt in Kaiserswerth bei D\u00fcsseldorf, die jungen Frauen mit einer professionellen Ausbildung in der Krankenpflege die M\u00f6glichkeit der Berufs- und Erwerbst\u00e4tigkeit er\u00f6ffnete. Erste Vorsteherin des Diakonissen-Mutterhauses wurde Friederike Fliedner, nach ihrem Tod dann Fliedners zweite Ehefrau Caroline. Sie leitete die Diakonissenanstalt und die Schwesterngemeinschaft insgesamt 40 Jahre lang.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Idee einer Professionalisierung der Krankenpflege und der sozialen Arbeit zieht bald weitere Kreise. 1859 gr\u00fcndete die letzte K\u00f6nigin von Hannover aus der Erbschaft ihrer Gro\u00dfmutter Henriette eine Stiftung f\u00fcr den Bau eines Diakonissen-Mutterhauses nebst einem Krankenhaus; auch hier wird die Leitung einer Oberin anvertraut. In Oberschlesien errichtet Eva von Tiele-Winckler 1890 auf dem Sitz ihrer Familie den \u201eFriedenshort\u201c, ein Haus f\u00fcr Waisenkinder, bed\u00fcrftige Alte und Gebrechliche. 1893 erfolgt die Gr\u00fcndung einer evangelischen Schwesternschaft, der sie selber als Oberin vorsteht. 1913 gr\u00fcndet sie die weltweit erste gemeinn\u00fctzige GmbH im Bereich der Diakonie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00c4hnliche Initiativen in anderen St\u00e4dten und Regionen m\u00f6gen hier unerw\u00e4hnt bleiben. Ich zitiere lediglich Eva Tiele-Winckler, die, auf den Beginn ihrer Arbeit zur\u00fcckblickend, bemerkte: \u201eDas Wichtigste in jener Zeit war, dass ich anfing, Gott Unm\u00f6gliches zuzutrauen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, und das dritte \u2013 greift vielleicht noch weiter: Es greift in den Bereich der Weltgeschichte aus.<br \/>\nEs gab den Kalten Krieg. Deutschland war davon sehr betroffen. Mitten durchs Land ging ein Riss. Er trennte die Deutsche Demokratische Republik im Osten vom Westen, der Bundesrepublik. Zwischen diesen beiden deutschen Staaten gab es einen Zaun, eigentlich ein tief gestaffeltes Befestigungssystem, damit keiner aus dem Osten in den Westen fliehen konnte, und viele, die es probiert haben, sind dabei zu Tode gekommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann aber passierte etwas ganz Merkw\u00fcrdiges. Die DDR hatte vierzig Jahre lang existiert, als aus zun\u00e4chst kaum beachteten Friedensgebeten in der Leipziger Nikolaikirche \u2013 der gr\u00f6\u00dften und \u00e4ltesten Kirche in der Innenstadt und weithin bekannt, weil Johann Sebastian Bach hier seine gro\u00dfen Werke uraufgef\u00fchrt hat \u2013 mehr wurde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Nikolaikirche in Leipzig also trafen sich Christen, um f\u00fcr den Frieden zu beten. Es waren wenige. Mit der Zeit wurden es mehr. Es wurden so viele, dass die Kirche gef\u00fcllt war. Schon bald gab es keinen Platz mehr. Und die Leute kamen weiter. Was machten sie da? Sie warteten vor der Kirche, bis der Gottesdienst zu Ende war und die, die ihn gefeiert hatten, aus der Kirche herauskamen. Dann gingen sie in die Kirche. Es fand ein zweiter Gottesdienst statt. Und die, die im ersten Gottesdienst gewesen waren, warteten, bis auch dieser beendet war. Dann gingen sie alle gemeinsam auf die Stra\u00dfe. Sie demonstrierten, ruhig, friedlich. Damit war die Staatsmacht \u00fcberfordert. Erich Honecker, der Staatsratsvorsitzende, erkl\u00e4rte sp\u00e4ter, man habe mit vielem, man habe mit allem gerechnet, aber nicht mit so etwas.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf die Demonstrierenden wurde nicht geschossen. Warum h\u00e4tte auch geschossen werden sollen? H\u00e4tte jemand geschossen, wenn er auf der einen Stra\u00dfenseite stand und auf der anderen vielleicht seine Freundin? Oder seine Frau, vielleicht die Mutter seiner Kinder oder seine Mutter, beide Frauen vielleicht?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die SED, also die staatstragende Partei der DDR, geriet ins Trudeln. Sie agierte hektisch. Mitten in diese Hektik hinein fiel eine Pressekonferenz, auf der mitgeteilt wurde, es gebe nun ein Reiserecht. Ab wann? Ab sofort. Verbl\u00fcffung in Ost und West! Die im Osten z\u00f6gerten zun\u00e4chst, gingen dann aber an die Grenze, sie wollten in den Westen. Die Grenzposten wollten sie erst nicht hereinlassen, doch dann lie\u00dfen \u00a0sie ein. So kam es zum 9. November 1989, zum Fall der Mauer, zum Ende der DDR. Und in der Folge l\u00f6ste sich der gesamte Ostblock auf. Ein Staat fiel nach dem anderen. Als erste erkl\u00e4rten die Baltischen Staaten ihre Unabh\u00e4ngigkeit. Es folgten Armenien und Georgien, dann die Ukraine, Moldau, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan, Kasachstan usw.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, Gebete in der Kirche\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir feiern Pfingsten. Gottes Geist ist Hilfe oder, wie Luther sagt, ein Tr\u00f6ster, einer, der die Situation ver\u00e4ndert, voranbringt. Lassen wir uns heute wie allezeit vom ihm tr\u00f6sten! Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ulrich Nembach<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 366, 1-4. 5<br \/>\nEG 365, 1-3. 8<br \/>\nEG 362,1-4<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verhei\u00dfung des Heiligen Geistes | Pfingstsonntag | 19. Mai 2024 | Joh 14,16\u201325 | Ulrich Nembach | Liebe Gemeinde, wir feiern heute Pfingsten, das Kommen des Heiligen Geistes. Jesus hat ihn vor seinem Fortgang, seiner Auffahrt in den Himmel, verhei\u00dfen. 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