{"id":20024,"date":"2024-06-18T10:20:56","date_gmt":"2024-06-18T08:20:56","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20024"},"modified":"2024-06-18T10:20:56","modified_gmt":"2024-06-18T08:20:56","slug":"1-samuel-241-20-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-samuel-241-20-3\/","title":{"rendered":"1. Samuel 24,1-20"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Leg das Zepter aus der Hand! | 4. So. nach Trinitatis | 23. 6. 2024 | 1. Sam. 24, 1 &#8211; 20 | Fritz Neubacher |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als unsere M\u00e4dels noch klein waren, kam eines Tages die Frage auf, wer denn bei uns in der Familie \u201eder Bestimmer\u201c ist. Nat\u00fcrlich haben wir alle f\u00fcnf miteinander geredet und gemeinsame Entscheidungen gesucht, aber wenn es drauf ankam? Unsere T\u00f6chter haben damals die m\u00e4nnliche Form verwendet, aber: Wer hatte das Zepter wirklich in der Hand?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Zepter ist ein Stab aus wertvollem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metalle\">Metall<\/a>, meist reich verziert mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmuckstein\">Edelsteinen<\/a>. Als k\u00f6niglicher Herrscherstab symbolisiert es die Macht. Es\u00a0 wurde urspr\u00fcnglich von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaiser\">Kaisern<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6nig\">K\u00f6nigen<\/a>, sp\u00e4ter auch von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCrst\">F\u00fcrsten<\/a> getragen, und schlie\u00dflich auch von Familienoberh\u00e4uptern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Zepter des Kaisertums \u00d6sterreich z.B. hat die Besonderheit, dass es aus Narwalzahn besteht. Der Narwal ist ein Wal mit einem ca. 2m langen, spie\u00df\u00e4hnlichen Zahn. Sieht bedrohlich aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Zepter steht f\u00fcr die Macht \u2013 und die Frage ist: Dort in der H\u00f6hle von En-Gedi: Wer hatte da die Macht in seiner Hand?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">David! Obwohl der amtierende K\u00f6nig Saul war. Aber der \u201emusste mal Gro\u00df\u201c \u2013 und schon war\u2019s um seine Macht geschehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">David hatte ihn in der Hand.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">David hatte schon vieles in seinen H\u00e4nden, was ihn sieg- und erfolgreich sein lie\u00df: Begonnen hat er seine Karriere mit dem Hirtenstab in der Hand. Dann kam seine wundersame Berufung an den Hof des K\u00f6nigs Saul. Der litt unter depressiven Attacken, und David konnte ihn \u2013 die Harfe in der Hand &#8211; mit seiner Musik beruhigen. Dann kam der Zweikampf mit dem Riesen-Soldaten Goliath. Daf\u00fcr nahm David eine Schleuder und Kieselsteine in die Hand, und t\u00f6tete Goliath.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und jetzt \u2013 in der H\u00f6hle von En-Gedi \u2013 hat er einen Dolch oder ein Schwert in der Hand, und: verzichtet darauf, seine Macht auszuspielen! Er schneidet nur einen Zipfel des Gewandes von Saul ab, um beweisen zu k\u00f6nnen, dass er ihn in seiner Gewalt hatte, ihn aber verschont hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum tut er das? Warum l\u00e4sst er den Mann, der ihn verfolgt, und ihm nach dem Leben trachtet, am Leben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man muss wissen: die beiden waren einmal ein Herz und eine Seele! In der Bibel steht w\u00f6rtlich, dass Saul den David \u00fcber alles liebte. Aber dann kamen diese dunklen Schatten \u00fcber Sauls Leben, Eifersucht wegen der Erfolge im Krieg und wegen der Beliebtheit bei der Bev\u00f6lkerung waren im Spiel, schlie\u00dflich musste David vom Hof fliehen \u2013 sie wurden Todfeinde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und jetzt sind sie sich so nah wie nie, und David hat die Chance seines Lebens, Saul f\u00fcr immer loszuwerden. Seine Soldaten raten ihm auch dazu. Aber David nimmt nur den Rockzipfel. Schenkt Saul das Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr uns das Zepter ist, war f\u00fcr David und Saul die Salbung: Das Zeichen der Macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und tats\u00e4chlich waren beide gesalbt, von ein und derselben Person: Von Samuel. Der tat das im Auftrag Gottes! F\u00fcr beide war also klar: Ich habe Macht \u00fcbertragen bekommen \u2013 von Gott! Sie geh\u00f6rt mir nicht, sie ist verliehen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das sieht \u00fcbrigens sogar Charles III. heute noch so! Bei seiner Kr\u00f6nung im vorigen Jahr wurde er ebenfalls gesalbt. Allerdings ist das ein so heiliger Akt, dass eigens ein Schirm konstruiert wurde, damit die Fernsehkameras das nicht einfangen konnten\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">David wei\u00df: Ich bin ein Gesalbter, ich habe mir die Macht nicht selber genommen, ich habe sie von Gott \u00fcbertragen bekommen! Ich bin also auch Gott verantwortlich f\u00fcr das, was ich mit seiner mir verliehenen Macht anstelle. Also werde ich Saul, ebenfalls Gottes Gesalbter, nicht t\u00f6ten!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo sich der Gesalbte dessen erinnert, woher er seine Macht hat, wer ihm das Zepter in die Hand gegeben hat, dort regiert letztlich nicht der Gesalbte \u2013 dort regiert durch ihn Gott selber.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dort herrschen dann nicht Gewalt und Gegengewalt, Angriff und Abwehr, Verletzung und Vergeltung; dort herrschen Freundschaft, Menschlichkeit, Verzeihung, Barmherzigkeit und Liebe!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1000 Jahre sp\u00e4ter wird einer auftreten, der ein direkter Nachfahre Davids ist. Er tr\u00e4gt den Beinamen \u201eChristus\u201c, was nichts anderes hei\u00dft als: \u201eder Gesalbte\u201c!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er wird den Machtverzicht, den sein Vorfahre immerhin einmal ge\u00fcbt hatte, zum Prinzip erheben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einmal zieht er mit seinen J\u00fcngern durch Samarien. Die Bewohner dort sind unfreundlich zu ihnen, gew\u00e4hren keine Gastfreundschaft. Und die J\u00fcnger sagen zu Jesus: Herr, willst du, so wollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel falle und sie verzehre! Lukas erz\u00e4hlt uns die Reaktion Jesu: \u201eEr wandte sich um und bedrohte sie!\u201c In einer nachtr\u00e4glichen Erweiterung des Textes hei\u00dft es, dass er sagt: \u201eWisst ihr nicht, wessen Geistes Kinder ihr seid?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kinder des Machtverzichts.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus lebt das \u2013 ganz und gar: in Samarien, gegen\u00fcber Pilatus, schlie\u00dflich gegen\u00fcber seinem \u00e4rgsten Feind, dem Tod \u2013 den er h\u00e4tte besiegen k\u00f6nnen wie David den Saul. Jesus \u00fcbt Machtverzicht am Kreuz, wo ihn die Leute auffordern, er solle heruntersteigen und beweisen, dass er Gottes Gesalbter ist. Und er beweist es \u2013 in dem er nicht heruntersteigt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schlie\u00dflich gibt sich Jesus uns in die H\u00e4nde! Im Heiligen Abendmahl empfangen wir ihn. Wir bekommen Macht, Gottes Kinder zu sein, zu Handeln wie er gehandelt hat: Durch Machtverzicht das Reich Gottes zu bauen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihr Lieben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">es ist vollkommen klar, dass das keine Regel f\u00fcr alle F\u00e4lle ist! David hat ja das Zepter von Gott in die Hand bekommen, um Macht auszu\u00fcben. Er hat es auch oft genug getan \u2013 manchmal weise, manchmal eigenn\u00fctzig. Und Jesus hat Macht ausge\u00fcbt: Er hat D\u00e4monen ausgetrieben und Pharis\u00e4er in die Schranken gewiesen. Und selbst Dietrich Bonhoeffer hat nicht f\u00fcr Machtverzicht gegen\u00fcber Hitler pl\u00e4diert, sondern am Stauffenberg-Attentat aktiv mitgeplant.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Macht ist nicht an sich B\u00f6se. Ein Feuerwehrhauptmann hat die Befehlsmacht, damit der Brand effektiv gel\u00f6scht werden kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dennoch: H\u00e4ufig ist es weise und richtig, dem Beispiel Davids in der H\u00f6hle von En-Gedi zu folgen. Ein paar \u00dcberlegungen dazu:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(1) Fangen wir bei einer kleinen Geste an, beim H\u00e4ndedruck zur Begr\u00fc\u00dfung:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr uns in der westlichen Welt ist ein fester H\u00e4ndedruck ein Ausdruck des Selbstbewusstseins und der pers\u00f6nlichen St\u00e4rke: \u201eDu hast es hier mit einem Kerl zu tun!\u201c Ist die Botschaft. Machtdemonstration! Im Judentum, im Islam und auch im Hinduismus ist es ein Zeichen von H\u00f6flichkeit und von Gastfreundschaft, dass man die Hand des Gegen\u00fcbers sehr sanft dr\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Naja \u2013 vielleicht gibt es auch etwas dazwischen\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(2) Was wir oft in H\u00e4nden halten, sind Schl\u00fcssel. Ich habe das gesp\u00fcrt, als ich anl\u00e4sslich meiner Pensionierung die B\u00fcroschl\u00fcssel abgegeben habe. Machtverlust. Wir k\u00f6nnten es ein\u00fcben, Macht zu teilen und abzugeben, in dem wir Schl\u00fcssel aus der Hand geben, Autoschl\u00fcssel zum Beispiel; indem wir T\u00fcren \u00f6ffnen und Menschen einlassen: In unsere H\u00e4user und in unsere Herzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(3) Machen wir einen Blick in die Politik:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was w\u00e4re m\u00f6glich, wenn Netanjahu sich daran erinnern w\u00fcrde, was David getan hat? Wenn er das Zepter aus der Hand legen w\u00fcrde?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oder nehmen wir den Patriarchen von Moskau, Kyrill der Erste: Kyrill bedeutet: Zu Gott, dem Herrn geh\u00f6rig! Was, wenn der Patriarch einmal seinem wahren Herrn dienen w\u00fcrde, nach dem er benannt ist, und seinem Freund und G\u00f6nner Putin ein Zipfel seines Mantels abschneiden w\u00fcrde?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(4) Wenn es um die Frage geht, was wir in H\u00e4nden halten, dann darf das Handy nicht fehlen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eigentlich ist es ja beim Handy umgekehrt: Es ist nicht in erster Linie ein Machtinstrument, es \u00fcbt Macht \u00fcber uns aus. In jedem Fall lohnt es sich, das Weglegen zu \u00fcben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(5) Schlie\u00dflich hat man \u2013 fr\u00fcher zumindest \u2013 bei den Eltern der Braut um deren Hand angehalten:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit sind wir wieder am Anfang, bei den Beziehungen in der Familie \u2013 und dar\u00fcber hinaus, im Freundeskreis und in der Gemeinde. Diese Beziehungen so zu gestalten, dass das Zepter \u2013 im Normalfall \u2013 im Schrank liegt, und der Hirtenstab und die Harfe in unseren H\u00e4nden regieren \u2013 das ist im Sinne des heutigen Gotteswortes!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rektor i.R. Fritz Neubacher<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">St. Georgen im Attergau, \u00d6<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Email: <a href=\"mailto:Fritz.neubacher@aon.at\">Fritz.neubacher@aon.at<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fritz Neubacher, Jahrgang 1958, Pfarrer der Evang. Kirche A. B. i. \u00d6.; bis 8\/23 Rektor des Werks f\u00fcr Evangelisation und Gemeindeaufbau, seither im Ruhestand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leg das Zepter aus der Hand! | 4. So. nach Trinitatis | 23. 6. 2024 | 1. Sam. 24, 1 &#8211; 20 | Fritz Neubacher | Als unsere M\u00e4dels noch klein waren, kam eines Tages die Frage auf, wer denn bei uns in der Familie \u201eder Bestimmer\u201c ist. 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