{"id":20136,"date":"2024-07-22T17:48:00","date_gmt":"2024-07-22T15:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20136"},"modified":"2024-07-24T15:29:38","modified_gmt":"2024-07-24T13:29:38","slug":"matthaeus-1344-46-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-1344-46-3\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 13,44\u201346"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Sammelt euch Sch\u00e4tze im Himmel, (\u2026). Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz | 9. Sonntag n. Trinitatis | 28.07.2024 | Mt 13,44\u201346 | Thomas Bautz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir h\u00f6ren zwei kurze Gleichnisse, die nur bei Mt vorkommen, aber inhaltlich mit der Verk\u00fcndigung Jesu in den Evangelien insgesamt zusammenh\u00e4ngen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDas Himmelreich gleicht einem im Acker vergrabenen Schatz; den fand einer<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und vergrub ihn wieder. Und aus lauter Freude geht er hin und verkauft alles, was er besitzt, und kauft jenen Acker.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWiederum gleicht das Himmelreich einem H\u00e4ndler, der sch\u00f6ne Perlen suchte. Als er aber eine besonders kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er besa\u00df, und kaufte sie.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Motive <em>Schatz<\/em> und <em>Perle<\/em> sind kulturgeschichtlich im Alten Orient, in der Antike und in Pal\u00e4stina weit verbreitet. \u201eVerborgene Sch\u00e4tze sind ein Lieblingsthema der orientalischen Folklore\u201c, und \u201ePerlen waren im ganzen Altertum ein sehr begehrter Artikel.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beide Gleichnisse verhalten sich scheinbar kontrastierend zu anderen Inhalten der Jesustradition. Gemeinhin wird von Zeitgenossen und H\u00f6rern Jesu verlangt, dass sie ihr Hab und Gut verkaufen und den Erl\u00f6s den Armen und Besitzlosen \u00fcberantworten. Diese Forderung richtet er an jene, die ihn ganz im Ernst fragen, wie sie Anteil am ewigen Leben<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>erhalten, unterschiedliche Menschen: fromm, reich an spirituellem Wissen und auch verm\u00f6gend. Jesus meint, dass Entscheidende jedoch fehle ihnen (Mk 10,21; Mt 19,21; Lk 18,22):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eGeh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rabbi Jesus erhebt diesen \u2013 menschlich unerf\u00fcllbaren<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> \u2013 Anspruch ebenso gegen\u00fcber der Masse seiner Zuh\u00f6rer und konfrontiert damit auch seine Gefolgschaft: Man solle alles geben, \u201eden ganzen Einsatz angesichts einer einmaligen Gelegenheit.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Hier wird n\u00e4mlich deutlich, was Jesus sehr pr\u00e4gnant, f\u00fcr heutige Verh\u00e4ltnisse aber sehr verk\u00fcrzt, anspricht: Man gibt alles, was uns im Leben wichtig erscheint, f\u00fcr einen Schatz, f\u00fcr eine kostbare Perle, auf, die wir ohne unser Zutun gefunden haben. Die Finder im Gleichnis k\u00fcmmern sich um ihren rechtm\u00e4\u00dfigen Besitz, nachdem sie ihr Hab und Gut aufgaben, damit sie \u2013 als einmalige Gelegenheit \u2013 das Kostbarste erwerben konnten: das Himmelreich, das K\u00f6nigreich Gottes \u2013 im Bild gesprochen: den Schatz und die kostbare Perle.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber vergessen wir nicht, im Gleichnis erz\u00e4hlt der Nazarener in sprachlichen Bildern. Prosaisch redet Jesus \u2013 freilich nicht ohne Metaphern \u2013, in der Bergpredigt von der Verg\u00e4nglichkeit des materiellen Besitzes und der Sch\u00e4tze (Mt 6,19\u201321):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSammelt euch nicht Sch\u00e4tze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerst\u00f6ren und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Sch\u00e4tze im Himmel, (\u2026). Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man versuchte, das Armutsideal der Jesusbewegung exegetisch und sozialgeschichtlich einzuordnen, etwa ambivalent als \u201eWanderradikalismus\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Es gibt aber auch ein \u201eradikal\u201c spirituelles Verst\u00e4ndnis der Fr\u00f6mmigkeit und der Sozialethik des Rabbi Jesus. Es h\u00e4ngt mit der Lebenseinstellung und dem Menschenbild, mit der Haltung zur Natur und Umwelt zusammen. Aus dieser Perspektive ist er uns wieder sehr nah, und ich bin fast geneigt, ihn \u201eBruder Jesus\u201c zu nennen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es geht doch um meine Haltung, meine Einstellung dem Leben und meinen Mitmenschen gegen\u00fcber. Es geht auch darum, dass ich erkenne, wer und was mir alles im Leben zur Seite gestellt, anvertraut, ja, geschenkt worden ist. Da mag ich ein Suchender gewesen sein, aber h\u00e4ufig einfach auch jemand, der finden durfte. Dazu geh\u00f6ren auch die eigenen Begabungen und erworbenen F\u00e4higkeiten, und wie viel mannigfaltige Hilfe und Weichenstellungen habe ich erfahren d\u00fcrfen, manchmal von ungeahnter Seite. Ebenso geh\u00f6ren das Leid dazu und die daraus resultierenden Lektionen. Die Schule des Lebens kann man nicht schw\u00e4nzen. Wer es versucht, erleidet Schiffbruch, so oder so.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dazu erz\u00e4hlt Jesus ein drastisches Gleichnis. Wieder einmal geht es darum, woran ich mein Leben orientiere, wonach ich mich ausrichte. Und es geht \u2013 wie zu erwarten \u2013 nochmals um Einseitigkeit bzw. T\u00e4uschung des Wohlstands: Ein reicher Bauer f\u00e4hrt eine gro\u00dfe Ernte ein und \u00fcberlegt, wie er damit umginge. Er rei\u00dft seine alten Scheunen ein und baut gr\u00f6\u00dfere, so dass er die Getreidemenge unterbringen kann. (Er will noch nichts davon verkaufen, sondern warten, bis die Preise in die H\u00f6he schie\u00dfen.) Dann sagt er sich: \u201eNun hast du einen gro\u00dfen Vorrat, der f\u00fcr viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freu dich des Lebens!\u201c (cf. Lk 12,15\u201321)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe das Gleichnis heutiger \u00d6konomie etwas angepasst, wichtig aber ist der literarische Rahmen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eGebt Acht, h\u00fctet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines gro\u00dfen Verm\u00f6gens im \u00dcberfluss lebt\u201c (Lk 12,15).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDu Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zur\u00fcckfordern. Wem wird dann all das geh\u00f6ren, was du angeh\u00e4uft hast? So geht es jedem, der nur f\u00fcr sich selbst Sch\u00e4tze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist\u201c (Lk 12,20\u201321).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sozialethik der Evangelisten ist sicher nicht darauf aus, pauschal gegen Reiche oder Reichtum zu wettern, obschon Lukas nicht zu Unrecht als Evangelist der Armen bezeichnet wird und Rabbi Jesus auf der Seite der Armen und \u201ekleinen Leute\u201c steht.<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Sehr viele Jesusworte sind reale Mahnreden gegen Menschen, die auf ihren Materialismus pochen und deren Gott in Wahrheit das Geld ist. Die Verk\u00fcndigung des Nazareners will aber auch Menschen befreien von ihren Illusionen, vom Blendwerk des Geldes, von der destruktiven Sorge um Bew\u00e4ltigung des Daseins, von der Oberfl\u00e4chlichkeit einer verlogenen Wertigkeit. Wenn das Selbstwertgef\u00fchl unserer Kinder abh\u00e4ngt von Markenklamotten und kostspieligen Smartphones, wenn Social Media wirkliche Gespr\u00e4che mehr und mehr verdr\u00e4ngen, dann l\u00e4uft einiges bei uns schief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Das Wort \u201eSchatz\u201c begleitet unsere Phantasien: der \u00fcberdimensionale Tresor von <em>Dagobert Duck<\/em> und dessen Goldtaler-Fetischismus: das Baden im Geld; <em>Die Schatzinsel<\/em> (Robert Louis Stevenson); Sch\u00e4tze am Meeresgrund. Geld ist nach wie vor verlockend: Lotto, Spielcasino, B\u00f6rse; man will Geld wie Heu; f\u00fcr Geld \u00fcber Leichen gehen. Man kann aber auch sehr viel verlieren. Doch Geld pr\u00e4gt den Charakter; Geld macht k\u00e4uflich, korrupt, wenn man nicht widersteht. Geld verbindet sich mit der Macht, Dinge zu tun, die sonst nicht zu verwirklichen w\u00e4ren. Geld \u00fcberwindet moralische, politische Grenzen, man wird skrupellos. Geld vermag Klimawandel und Ressourcenknappheit zu ignorieren oder zu leugnen, wenn Profitmaximierung an erster Stelle steht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es wird immer wieder vollm\u00fcndig behauptet, man k\u00f6nne doch auch (!) viel Gutes tun mit dem Geld, was man hat, was man erwirtschaftet oder was man mit Gl\u00fcck gewonnen hat. Das ist sicher richtig, setzt aber voraus, dass ich im Grunde meines Herzens unabh\u00e4ngig geblieben oder geworden bin,<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> dass ich mich von den Mechanismen des Geldes befreit habe. Jesus ist radikaler, weil er sich nicht mit den Scheinalternativen von Sozialismus, Kapitalismus, sozialer Marktwirtschaft herumplagen muss. Sein ganzes Denken, Sehnen und Leben gilt der Herrschaft Gottes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Knallhart nennt Jesus in der Bergpredigt ein unverwechselbares Kriterium f\u00fcr den Zutritt zum Reich Gottes, f\u00fcr den Fund<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> des unverg\u00e4nglichen Schatzes (Mt 6,24): \u201eIhr k\u00f6nnt nicht zwei Herren dienen\u2026 Ihr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.\u201c Der Mann aus Nazareth gehorcht nicht den Regeln des Geldes oder der Logik des Kapitals.<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Er ist immun gegen die \u201eMagie des Geldes\u201c, die darin besteht, \u201eda\u00df es <em>Sicherheit<\/em> verspricht\u201c, f\u00fcr die heute neben Banken vor allem die <em>Versicherungen<\/em> zust\u00e4ndig sind: \u201evon der Wiege bis zur Bahre kann man alles \u201aversichern\u2018 lassen (\u2026).\u201c \u201eWer sein Leben damit zubringt, sich gegen die Wechself\u00e4lle der Zukunft abzusichern\u201c, l\u00e4uft Gefahr, die Gegenwart mit ihren \u00fcberraschenden, zuf\u00e4lligen, dankbaren Momenten zu verpassen, was sich mit einem Leben in Sorglosigkeit verbinden w\u00fcrde,<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> soweit es m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was gesch\u00e4he, wenn wir Jesu Ma\u00dfstab auf Weltwirtschaft, auf Haushaltsdebatten im Bundestag, auf Betriebe und Unternehmen in Industrie und Wirtschaft, auf L\u00e4nder und Kommunen, die als politische Entscheidungstr\u00e4ger Finanzierungen verantworten m\u00fcssen, anwenden? Vermutlich w\u00fcrde weltweit ein Chaos ausbrechen. Verst\u00fcnden wir das Denken Jesu aber nicht im Sinne einer <em>absoluten<\/em> Ethik, sondern eher im Sinne einer Konflikt- und Verantwortungsethik, best\u00fcnde eine reale Basis f\u00fcr ein notwendiges, Not wendendes Umdenken. Und wie verhalten wir uns zu dieser provokantesten Forderung, die der Meister je ausgesprochen hat? Vor die Wahl gestellt: Gott dienen oder Sklave des Mammon, des Geldes bleiben?<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist man ein schw\u00e4rmender Idealist, religi\u00f6ser Spinner oder ein Heuchler, wollte man die Worte des Rabbi Jesus ernsthaft \u00fcberdenken und \u00fcber praktische Konsequenzen nachdenken? Das Ansinnen verliert zwar nicht an Brisanz, l\u00e4sst sich aber leichter angehen, wenn wir die Kehrseite der Ebene des Geldes betrachten: \u201eSelbst die Sorge um den Lebensunterhalt wird im Priorit\u00e4tenkatalog des Mt der entscheidenden Sorge um die basile\u00eda (K\u00f6nigreich Gottes) und um Gerechtigkeit nachgeordnet (Mt 6,25\u201334).\u201c Au\u00dferdem kann das rigorose \u201eBem\u00fchen um Besitz als Dienst am falschen Herrn (Mt 6,24 par. Lk 16,13)\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> zur \u201eBesessenheit\u201c, zum schier endlosen Streben nach Steigerung des vermeintlich Erstrebenswerten, avancieren. Auch das Sorgen um k\u00f6rperliches Wohlergehen kann \u00fcbertrieben sein und sich als unn\u00f6tige und unn\u00fctze Pflege erweisen.<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ulrich Luz beleuchtet kritisch die Auslegungsgeschichte mancher Texte der Bergpredigt, welche die Radikalit\u00e4t des Nazareners, wie seine Warnung vor falschem Sorgen, widerspiegeln. Die Auslegung habe allm\u00e4hlich zu einer Domestikation (Z\u00e4hmung) oder Adaption (Anpassung) der Botschaft Jesu und zu ihrer \u201eEntleerung\u201c gef\u00fchrt. Luz weist darauf hin, dass zwar das \u201ealternative Leben\u201c, gemeint sei, aber als \u201eDienst am Reiche Gottes, nicht einfach (als) alternativer Lebensstil. Zu diesem <em>Dienst<\/em> geh\u00f6rt nach Matth\u00e4us das Vertrauen auf Gott im Verzicht auf weltliche Sicherung.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine wichtige Grundlage f\u00fcr das Denken des Rabbi Jesus scheint mir die radikale Urteilskraft zu sein, die Sch\u00e4rfe seiner Unterscheidungen. Er nennt Dinge beim Namen, entlarvt Motive und Gesinnungen, was uns m.E. schon erheblich abhanden gekommen ist. Ich nenne ein Beispiel (Lk 6,45):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDer gute Mensch f\u00f6rdert aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute, und der B\u00f6se f\u00f6rdert aus dem b\u00f6sen das B\u00f6se, weil in seinem Herzen B\u00f6ses ist.<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein \u201egutes Herz\u201c kann liebevolle, tr\u00f6stende, ermutigende, Kraft verleihende, Partei nehmende Worte hervorbringen; ein \u201eb\u00f6ses Herz\u201c kann verletzende, Hass verbreitende, h\u00e4ssliche Worte, Propaganda verstreuen. Es ist wichtig, Unterschiede zu entlarven und sich nicht auf L\u00fcgen und Halbwahrheiten einzulassen. Es kommt darauf an, aus welchem Schatz man sch\u00f6pft, worauf unser Denken gr\u00fcndet. Freilich haben wir uns schon sprachlich unsere Grauzonen geschaffen: Selten ist jemand oder etwas b\u00f6se, sondern eher ungut. Eine Situation oder ein Verhalten sind nat\u00fcrlich nicht h\u00e4sslich, sondern nur unsch\u00f6n. Nur in der Verneinung und wenn es uns notwendig erscheint, bleiben wir ehrlich: Wir wollen einander <em>nicht b\u00f6se<\/em> sein! In manchen Bereichen verschwimmen Wahrheit und L\u00fcge wie bei \u00fcbler Nachrede und Verleumdung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Jesus das K\u00f6nigreich der Himmel (Gottes) einem im Acker vergrabenen Schatz vergleicht, den einer fand und ihn wieder vergrub und aus lauter Freude alles verkauft, was er besitzt und jenen Acker kauft \u2013 dann ist hier die Sprachform des Gleichnisses zu ber\u00fccksichtigen. Gleichnisse geh\u00f6ren zu den \u00e4sthetischen, poetischen Kunstwerken, deren medialer, nicht instrumenteller Sprachgebrauch H\u00f6rer und Leser zur \u201eGrenz\u00fcberschreitung\u201c provoziert. Die fiktionale Sprache der Poesie \u201egew\u00e4hrt Abstand von den gewohnten Verh\u00e4ltnissen\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Fiktion vermag mitunter die Wahrheit eines Lebens ins Reine zu \u00fcbersetzen, ohne dabei zu br\u00fcskieren oder gar zu verletzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alle Dichtung und Kunst von Rang entsteht im \u201elebendigen Bewu\u00dftsein, da\u00df es anderes zu verstehen gilt, als die Welt, die wir uns in Praxis und Theorie eingerichtet haben und beherrschen und die daher das Spiegelbild von uns selbst ist.\u201c \u201eDas Kunstwerk ruft daher eine Welt empor, die anders ist (\u2026).\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Die Sprache der Dichtung und des Gleichnisses sind fiktiv; doch bedeutet das nicht, dass sie unwahr sind. Es scheint, als g\u00e4be es zwei Welten: eine, in der alles wie gewohnt abl\u00e4uft, \u201eund eine andere, die uns erst das Kunstwerk \u00f6ffnet.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie k\u00f6nnte Rabbi Jesus anders geredet haben als so h\u00e4ufig in Gleichnissen?! Dabei trifft er offenbar eine nicht unwichtige Unterscheidung, wie sie bei Matth\u00e4us verzeichnet ist: \u201eDie Rede zum Volk (Mt 13,3b\u201335)\u201c und \u201eDie Rede zu den J\u00fcngern (Mt 13,36\u201352).\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Den J\u00fcngern (der Gefolgschaft Jesu) ist es gegeben, \u201edie Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen\u201c (Mt 13,11). Au\u00dfenstehenden, dem Volk, ist es nicht gegeben: \u201eDeswegen rede ich (Jesus) zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen und h\u00f6ren und doch nicht h\u00f6ren und auch nicht verstehen\u201c (Mt 13,13).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus bekr\u00e4ftigt seine Auffassung mit einem Verweis auf den Propheten Jesaja (Mt 13,14f), welcher das Nichtverstehen begr\u00fcndet: \u201eDenn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren h\u00f6ren sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen\u00a0 und mit ihren Ohren nicht h\u00f6ren, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.\u201c (V. 15).<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Albert Schweitzer (1875\u20131965) meint: \u201eAn diesem Wort (Mk 4,11-12; Mt 13,13\u201315) ist nicht zu drehen und zu deuteln.\u201c Es ist unnachgiebig hart. \u201eEs gibt Augenblicke im Leben Jesu, wo sich eine st\u00e4hlerne Unerbittlichkeit auf seine Z\u00fcge legt. Er, der so mild f\u00fcr die Suchenden, f\u00fcr die Verirrten, f\u00fcr die Verachteten, f\u00fcr die Gefallenen ist\u201c, kennt kein Pardon \u201ef\u00fcr die Teilnahmslosen und f\u00fcr die Gleichg\u00fcltigen\u201c und redet deshalb mit ihnen in einer Sprache, \u201ef\u00fcr die ihr Ohr unempf\u00e4nglich ist.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer entdeckte einen Schatz und ginge achtlos an ihm vorbei? Ich f\u00fcrchte, wir gehen an gewissen Sch\u00e4tzen vorbei, wenn wir Menschen mit ihren Begabungen \u00fcbersehen, vor allem die Kinder in unserer Gesellschaft. Pointiert hat Jesus die Bedeutung des kindlichen Geistes, das Urvertrauen der Kinder hervorgehoben, was seine J\u00fcnger offenbar nicht begriffen (Mk 10,13\u201316):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDa brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die H\u00e4nde auflegte. Die J\u00fcnger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen geh\u00f6rt das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die H\u00e4nde auf und segnete sie.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um besser zu verstehen, was Rabbi Jesus mit dem Reich Gottes, mit Seiner Herrschaft oder mit dem Reich der Himmel meint, m\u00fcssten wir uns offenkundig mit noch mehr Gleichnissen besch\u00e4ftigen, uns aber auch tiefer mit der Verk\u00fcndigung des Nazareners insgesamt konfrontieren. Dazu b\u00f6ten sich f\u00fcr Interessierte Gemeindeseminare oder Bibelstunden in Hauskreisen an. Ich bin davon \u00fcberzeugt: dort k\u00f6nnte so mancher \u201eSchatz\u201c gehoben werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Thomas Bautz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(\u201eim Unruhestand\u201c)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bonn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<a href=\"mailto:bautzprivat@gmx.de\">bautzprivat@gmx.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Im griech. Text: \u201eein Mensch\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> S. Joachim Jeremias: Die Gleichnisse Jesu (<sup>7<\/sup>1965), 197\u2013198.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Das \u201eewige Leben\u201c verstehen wir als individuellen Aspekt des Himmelreiches (K\u00f6nigreich Gottes), welches den kollektiven Aspekt darstellt; sehr verk\u00fcrzt gesagt!<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u201eWas f\u00fcr Menschen unm\u00f6glich ist, ist f\u00fcr Gott m\u00f6glich\u201c (Lk 18,27).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Eta Linnemann: Gleichnisse Jesu. Einf\u00fchrung und Auslegung (<sup>4<\/sup>1966), 106\u2013107; cf. Ulrich Luz: Das Evangelium nach Matth\u00e4us, EKK I\/2 (1990), 352.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> S. Gerd Thei\u00dfen: Soziologie der Jesusbewegung. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des Urchristentums (<sup>7<\/sup>1997). Ulrich Luz spricht von der Sorglosigkeit der \u201eWanderradikalen\u201c: Das Evangelium nach Matth\u00e4us, EKK I\/1 (1985), 362.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> S. Luise Schottroff\/ Wolfgang Stegemann: Jesus von Nazareth \u2013 Hoffnung der Armen (<sup>3<\/sup>1990).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Cf. Eugen Drewermann: Jesus von Nazareth. Befreiung zum Frieden. Band 2: Glauben in Freiheit (<sup>3<\/sup>1997), 451: \u201ewer frei ist vom Geld, der kann es verwenden, um anderen damit zu <em>helfen<\/em> (\u2026).\u201c<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Der <em>Fund<\/em> des Schatzes im Acker l\u00f6st gro\u00dfe Freude aus und l\u00e4sst entscheidend handeln; Hans Weder: Die Gleichnisse Jesu als Metaphern. Traditions- und redaktionsgeschichtliche Analysen und Interpretationen, FRLANT 120 (1978), 140\u2013141.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <em>Mammon<\/em> ist ein aram\u00e4isches Wort, meint urspr\u00fcnglich das \u201etr\u00fcgerisch\u201c, \u201ezu Unrecht\u201c erworbene Geld; E. Drewermann spricht zutreffend vom <em>Gegengott<\/em>, vom <em>G\u00f6tzen<\/em> Geld: Jesus von Nazareth. Befreiung zum Frieden. Band 2: Glauben in Freiheit (<sup>3<\/sup>1997), 445.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Drewermann: Jesus von Nazareth. Bd. 2: Glauben in Freiheit (<sup>3<\/sup>1997), 445\u2013446.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Cf. Luz: Das Evangelium nach Matth\u00e4us, EKK I\/1 (1985), 362.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Kurt Erlemann: Gleichnisauslegung. Ein Lehr- und Arbeitsbuch (1999), 120.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Erlemann: Gleichnisauslegung (1999), 120.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Luz: Das Evangelium nach Matth\u00e4us, EKK I\/1 (1985), 374\u2013375.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Eduard Schweizer: Das Evangelium nach Lukas, NTD 3 (1986), S. 83.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Wolfgang Harnisch: Die Gleichniserz\u00e4hlungen Jesu (<sup>2<\/sup>1990): (\u00a7 3) Das metaphorische Wesen der Parabel Jesu (6.) Die Sprache des M\u00f6glichen als Sprache des Glaubens, 158\u2013167: 159; zu Poesie und Gleichnis im Verh\u00e4ltnis, s. B\u00e4rbel Koch-H\u00e4berl: Unverf\u00fcgbares Sprechen. Zur Intention und Geschichte des Gleichnisses, Literatur als Sprache 10 (1993).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Harnisch: Die Gleichniserz\u00e4hlungen Jesu (<sup>2<\/sup>1990), 159.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Harnisch: Die Gleichniserz\u00e4hlungen Jesu (<sup>2<\/sup>1990), 159 (A. 133); Harnisch zitiert Knud Ejler L\u00f8gstrup: Ethik und Ontologie, ZThK 57 (1960), 357\u2013391: 365.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Luz: Das Evangelium nach Matth\u00e4us, EKK I\/2 (1990), XII.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Cf. Luz: Das Evangelium nach Matth\u00e4us, EKK I\/2 (1990), 299; cf. Mk 4,10\u201312.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/4EB2D425-39B1-455D-B557-4BDD8F09AFF7#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> A. Schweitzer. Gespr\u00e4che \u00fcber das Neue Testament, hg.v. Winfried D\u00f6bertin (<sup>2<\/sup>1994): Die ersten Gleichnisse Jesus (Mk 4 und Mt 13), 119\u2013125: 121.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sammelt euch Sch\u00e4tze im Himmel, (\u2026). Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz | 9. Sonntag n. Trinitatis | 28.07.2024 | Mt 13,44\u201346 | Thomas Bautz | Liebe Gemeinde! 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