{"id":20303,"date":"2024-11-18T13:40:49","date_gmt":"2024-11-18T12:40:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20303"},"modified":"2024-11-18T13:40:49","modified_gmt":"2024-11-18T12:40:49","slug":"lukas-131-9-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-131-9-2\/","title":{"rendered":"Lukas 13,1-9"},"content":{"rendered":"<h3>Mein Freund der Baum ist tot? | Bu\u00df- und Bettag | 20.11.24 | Lk 13, 1-9 | Markus Kreis |<\/h3>\n<p><em><sub>6<\/sub><\/em><em>Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. <sub>7<\/sub>Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft? <sub>8<\/sub>Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn herum grabe und ihn d\u00fcnge; <sub>9<\/sub>vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab.<\/em><\/p>\n<p>Ganz so weit l\u00e4sst es Jesus in seinem Gleichnis nicht kommen: \u201eMein Freund, der Baum, ist tot, er starb im fr\u00fchen Morgenrot.\u201c klagte die S\u00e4ngerin Alexandra Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Mit dem Tod der Pflanze droht Jesus in seinem Gleichnis nur. Was hat es mit dem Feigenbaum auf sich?<\/p>\n<p>Ein Sprung aus Israel in den S\u00fcden der Pfalz, nach Kapellen-Drusweiler. Das ist ein Dorf, recht nahe am Elsass. Dort findet sich in fast jedem Weinberg ein Rosenstock am Anfang der Rebzeile. Das sieht zum einen gut aus, au\u00dferdem hatte es fr\u00fcher noch einen anderen Sinn. Der Rosenstock war eine Pflanze zum Anzeigen: n\u00e4mlich von Krankheiten, die sp\u00e4ter die Weinrebe befallen w\u00fcrden \u2013 jedenfalls wenn der Winzer Gegenma\u00dfnahmen auslie\u00df statt einzugreifen. Der Rosenstock diente also als eine Art Testst\u00e4bchen, was das k\u00fcnftige Ergehen der Reben anging.<\/p>\n<p>Mit dem Feigenbaum in Gleichnis verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich. Mit dem erstellt Jesus uns Menschen eine Art Testat. Das funktioniert wie bei einem Gentest. Der ist ein Typ von Test, der als Ergebnis eine Anlage zu einer Erkrankung aufweist. Aber manche bricht nur unter gewissen Umst\u00e4nden aus und wirkt akut. Ein Beispiel: Den einen Typ Diabetes hat man von Geburt an oder eben nicht. Zu dem anderen Typ Diabetes ist man nur veranlagt. Also je nachdem, wie man mit seiner Ern\u00e4hrung haush\u00e4lt, kann diese dann im Alter ausbrechen oder weiter ohne Wirkung still in einem ruhen.<\/p>\n<p>Du bist veranlagt zu einem Leben ohne Gott, egal ob Du die entsprechenden Symptome zeigst oder ob sie dir fehlen. Jesus macht uns das als Testat anhand des Feigenbaums klar. Was Gott angeht, sind wir unfruchtbar. Weder lassen wir zu, dass er uns fruchtbar macht, dass er der Quellgrund ist, aus dem heraus unser Leben dr\u00e4ngt und sich bildet. Noch sind die Fr\u00fcchte unseres Lebens dazu angetan, Gottes Lebensdrang zu stillen. Das klingt arg und \u00fcbel. Zum Gl\u00fcck ist es nicht alles, was da zu sagen ist. Die Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen des Himmelreichs lassen ein zweites verlauten. In uns steckt eine zweite Anlage: fruchtbar f\u00fcr Gottes Wirken als Quelle und Lebensziel zu sein. Genetisch gesehen mag das unm\u00f6glich sein, in gleicher Sache zwei Anlagen zu haben, die im Widerspruch stehen. Vor Gott verh\u00e4lt es sich gerade so: Wir sind trotzdem und zugleich fruchtbar f\u00fcr Gottes Wirken.<\/p>\n<p>Aber Jesus spricht mit dem Gleichnis vom Feigenbaum von dieser einen Seite: Potentiell unfruchtbar f\u00fcr Gott. Und diese M\u00f6glichkeit wird leider Wirklichkeit. Was geschah damals? Einige Leute um Jesus haben ihm von der damals neuesten Kopfzeile berichtet: Menschenblut vermischt mit Opferblut! Pilatus hatte wohl einige Rebellen aus Galil\u00e4a beim Tieropfer im Tempel dingfest gemacht und gleich kurzen Prozess mit ihnen. Blut macht ja bis heute die Leute aufmerksam. H\u00e4tte sonst vor kurzem das Gaffen mit Strafe belegt werden m\u00fcssen? Statt sich auf das Gaffen aus gro\u00dfer Distanz zu beziehen, spricht Jesus etwas anderes an: N\u00e4mlich die stillen Kopfzeilen, die einigen Leuten im Hirn rumgeistern. Und er \u00e4u\u00dfert vernehmlich, was seiner Meinung nach da drin stille vor sich geht.<\/p>\n<p><em><sub>1<\/sub><\/em><em>Es waren aber zu der Zeit einige da, die berichteten Jesus von den Galil\u00e4ern, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte. <sub>2<\/sub>Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galil\u00e4er mehr ges\u00fcndigt haben als alle andern Galil\u00e4er, weil sie das erlitten haben? <sub>3<\/sub>Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, werdet ihr alle ebenso umkommen. <sub>4<\/sub>Oder meint ihr, dass die achtzehn, auf die der Turm von Siloah fiel und erschlug sie, schuldiger gewesen seien als alle anderen Menschen, die in Jerusalem wohnen? <sub>5<\/sub>Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.<\/em><\/p>\n<p>Was einen laut Jesus als unfruchtbar ausweist, ist ein bestimmtes Erkl\u00e4ren und Berechnen von Gottes Wirken. Von welcher Faustregel, von welcher Schlagzeile lassen sich Menschen immer wieder leiten? Wenn einer sozial schief angeguckt wird, und dazu dann noch schwache Leistung bringt, gar zum Verlierer wird, oder schwer erkrankt oder stirbt, der muss etwas verbrochen haben! W\u00fcrde er sonst dergestalt gestraft werden und enden? Wohl eher nicht! Dass diese Erkl\u00e4rung fragw\u00fcrdig ist, das sieht man laut Jesus schon daran: Wenn einem aus Jerusalem, will sagen einem Normalo, oder gar einem sozial Beliebten das widerf\u00e4hrt, also schlechte Leistungen, Schmerzen oder Verlust oder gar Tod &#8211; dann hat er trotz allen Ansehens auch etwas verbrochen. Nur dass das eben halt heimlich und verborgen vor sich ging und so jetzt rauskommt. Viele Leute glauben halt, was sie glauben wollen statt das, was sie sollen.<\/p>\n<p>Der Tod ist der S\u00fcnde Sold, hei\u00dft es an anderer Stelle. Ein recht bekannter Satz. Vielleicht versteht ihn Jesu so: Wer das Leiden eines Menschen so erkl\u00e4rt, der ist gottlos, der steht im Dienst der S\u00fcnde. Wer Verluste, Krankheit oder Tod so mitleidslos sieht, als eine von Gott verh\u00e4ngte Strafe, der ist in Wahrheit wider Gott, schwingt sich selbst zu einem auf. Wer so denkt, der lieb\u00e4ugelt und spielt mit seiner Anlage zum gottlosen Leben, da selbst sich zum Gott machend. Anscheinend tun Menschen das immer wieder. Und gegen dieses Verkennen h\u00fclfe wohl nur, den Baum komplett aus dem Boden zu hauen.<\/p>\n<p>Erstaunlich, dass ausgerechnet diese Pflanze als Quelle verkr\u00fcppelter Fruchtbarkeit herhalten muss. Denn Feigenb\u00e4ume sind biologisch gesehen \u00e4u\u00dferst fruchtbar. Sie pflegen n\u00e4mlich drei Arten der Fortpflanzung und Fruchtbildung. Es gibt weibliche B\u00e4ume und m\u00e4nnliche, die nat\u00fcrlich ausreichend nahe bei einander stehen m\u00fcssen, damit das klappt. Ist eine Entfernung daf\u00fcr zu gro\u00df, dann hilft die Feigenwespe. Sie erbringt den n\u00f6tigen Tausch und Wechsel zwischen M\u00e4nnlein und Weiblein. Drittens kennt die Pflanze sogar eine Jungfrauengeburt, sie kann sich selbst befruchten. Vielleicht will das Gleichnis damit nur auf eine fruchtlose Fruchtbarkeit des Argen und \u00dcblen anspielen. Denn solch gottloses Tun entsteht und wirkt in der Welt leider vielf\u00e4ltig. Die j\u00fcngere Zeit strotzt geradezu von Beispielen. Sehen wir nur auf uns Menschen des Westens, die um den Wandel des Klimas und die \u00fcblen weltweiten Folgen wissen. Und trotzdem vielfach wider besseres Wissen handeln. Oder leugnen, indem wir scheinbar plausible Gr\u00fcnde f\u00fcr unser widriges Tun absondern. Und selbst wenn wir das ernsthaft anders wollten, w\u00e4re das technisch nur \u00e4u\u00dferst schwierig und langwierig machbar, und alles \u00dcbrige nur unter massiver Einschr\u00e4nkung des genossenen Komforts im Alltag. Ja, gottloses Leben entsteht mit seinem argen Tun wie aus dem Nichts, ein Verh\u00e4ngnis. Es kennt eine eigene Jungfrauengeburt aus dunkler H\u00f6lle. Und die kann sogar wie eine vom Himmel herab erscheinen. Dem Leben feindlich, verborgen unter einer guten Gestalt. Das Arge und \u00dcbel verf\u00fcgen \u00fcber namenlose und unfassbare Macht, warum sonst hat Gott sich dieser in Jesu Namen widersetzt? Gottlos arges und \u00fcbles Leben ist leider vielf\u00e4ltig fruchtbar, bringt sich hervor und pflanzt sich fort unter den Menschen, entsteht in neuer Form. So sehr, dass all seine Quellen, Fl\u00fcsse und Folgen schwer zu fassen und zu benennen sind, um vom Abwehren ganz zu schweigen. Es wird schon in der Kirche kaum ein Konsens dar\u00fcber zu finden sein, was sich an Argem und \u00dcbel in der Welt zeigt. Jede Zeit kennt da ihre eigenen Standards, die leider f\u00fcr dessen neue Formen blind sind. Zugestanden: Diese Standards z. B. in Form von Menschenrecht, Gesetz und Humor schw\u00e4chen und hegen das Arge und \u00dcbel ein. Aber halt nur von einer Seite statt umfassend. Was dessen neue Formen und Auftritte angeht, ist ein Einhegen und Abschw\u00e4chen schon viel weniger erfolgreich. Da muss man sich nur die Sympathien anschauen, die einigen Gestalten aus Politik und Wirtschaft in Europa und Amerika zuflie\u00dfen. Und mindestens au\u00dferhalb der Kirche, da werden manche sich an die Stirn tippen und das Arge und \u00dcbel als Rosen an der Kette bezeichnen und sagen: Da sind doch alles Probleme, die letztlich hausgemacht sind und die allein von Menschen guten Willens mit eigenen Mitteln bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen. Wer mag das wissen?<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck steht der Feigenbaum auch f\u00fcr die Anlage zum Guten, zur Fruchtbarkeit f\u00fcr Gott, die in der Welt tats\u00e4chlich und letztendlich wirkt. Was f\u00fchrt zu diesem Glauben, der sehr oft quer zu allem steht, was wir wissen und kennen? Nach dem Lesen des Bibeltextes habe ich zu Anfang der Predigt gesagt: Ganz soweit l\u00e4sst es Jesus in seiner Erz\u00e4hlung nicht kommen: \u201eMein Freund, der Baum, ist tot, er starb im fr\u00fchen Morgenrot. Zwar droht Jesus mit dem Tod des Baumes im Gleichnis nur. Gleichwohl hat er sp\u00e4ter in seinem Leben damit ernst gemacht, bei sich selbst. Die Leute haben ihn ja verkannt und deshalb ein Fehlurteil gef\u00e4llt: Feigenbaum! Unfruchtbar! Absensen! Nur um sp\u00e4ter erkennen zu m\u00fcssen: In Wahrheit war Gott der Quellgrund seines Lebens. Und Jesu Leben gibt dem Lebensdrang Gottes auf Erden Raum und Zeit bis in alle Ewigkeit. Jesus ist als Mensch der fruchtbare Feigenbaum f\u00fcr Gott. Er wurde abgeschlagen und ist nicht nur neu gesprossen, sondern wurde sogar hoch versetzt zum G\u00e4rtner. Dem G\u00e4rtner Jesus sei Dank wissen wir, dass Gott uns und der Welt dies weitere Testat ausstellt. Da gibt es diese andere Anlage. Der Mensch hat es in der Welt in sich, ein fruchtbarer Feigenbaum f\u00fcr Gott sein. Denn Jesus hilft ihm, sich selbst zu versetzen, statt vor Gott ab zu hauen und abgehauen zu werden. Steht ihm bei, sich aus dem Dreckboden seines Lebens heraus zu winden. Um im guten Quellgrund zu wachsen und sch\u00f6ne Frucht zu bringen mit seinem Leben. Und das ist und wird sch\u00f6n und gut statt \u00fcbel, arg und gottlos. Denn unser Freund der Baum ist tot und lebt und gedeiht. Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Markus Kreis OStR<\/p>\n<p>Neckarpromenade 17<\/p>\n<p>D 68167 Mannheim<\/p>\n<p>markus_kreis@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Freund der Baum ist tot? | Bu\u00df- und Bettag | 20.11.24 | Lk 13, 1-9 | Markus Kreis | 6Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. 7Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, drei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20304,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,1,157,853,596,114,863,349,246,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-20303","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-aktuelle","category-beitragende","category-bibel","category-buss-und-bettag","category-deut","category-kapitel-13-chapter-13-lukas","category-kasus","category-markus-kreis","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20303"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20303\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20305,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20303\/revisions\/20305"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20303"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=20303"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=20303"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=20303"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=20303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}