{"id":20334,"date":"2024-11-19T09:59:19","date_gmt":"2024-11-19T08:59:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20334"},"modified":"2024-11-19T09:59:19","modified_gmt":"2024-11-19T08:59:19","slug":"psalm-126-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/psalm-126-2\/","title":{"rendered":"Psalm 126"},"content":{"rendered":"<h3>Wir werden sein wie die Tr\u00e4umenden! | Ewigkeitssonntag | 24. November 2024 | Ps 126 | Gert-Axel Reu\u00df |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>in den letzten Wochen sind einige Tr\u00e4ume geplatzt. Mir kommt es so vor, als seien wir aufgewacht \u2013 manche denken vielleicht: endlich aufgewacht \u2013 und finden uns in einer Welt, deren Probleme uns hart bedr\u00e4ngen. Auswege sind nicht in Sicht, ob wir an die Begrenzung des Klimawandels denken oder an die Kriege dieser Welt, an die Menschen in der Ukraine vor allem und die israelischen Geiseln in den Tunneln der Hamas, an die Menschen in Gaza, in Beirut und Kirjat Schmona im Norden Israels.<\/p>\n<p>Wir tr\u00e4umten vom Frieden, damals vor 35 Jahren, als die Mauer fiel und hofften damals auf eine neue Weltordnung, in welcher Kriege und Konflikte \u00fcberwunden w\u00e4ren und die V\u00f6lker einen friedlichen Weg zum Ausgleich der Interessen finden k\u00f6nnten. Und eine Zeit lang schien sich ja auch alles zum Besseren zu wenden. So dachten wir. Und manche befl\u00fcgelte dieser Optimismus dazu, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.<\/p>\n<p>Heute fragen wir uns: Was ist daraus geworden? Sind unsere Tr\u00e4ume und Hoffnungen einfach zerplatzt wie Seifenblasen? Haben sich unser Elan und Optimismus einfach verfl\u00fcchtigt? Oder gar in ihr Gegenteil verkehrt? Sind wir Verlorene? Unbelehrbar auf dem Weg in das eigene Ungl\u00fcck?<\/p>\n<p>Mir hilft in Situationen, in denen sich das Gef\u00fchl von Ohnmacht und Resignation ausbreitet, ein Blick in den Psalter, das Gebetbuch der Bibel. Waren die j\u00fcdischen Menschen vor zweieinhalb Jahrtausenden nicht viel schlechter dran als wir? Warum haben Sie den Glauben an die Zukunft nicht verloren, gr\u00f6\u00dften Widrigkeiten zum Trotz?<\/p>\n<p>H\u00f6ren Sie selbst:<\/p>\n<p>\u201eWenn der HErr die Gefangenen Zions erl\u00f6sen wird,<\/p>\n<p>so werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden.<\/p>\n<p>Dann wird unser Mund voll Lachens<\/p>\n<p>Und unsere Zunge voll R\u00fchmens sein.<\/p>\n<p>Da wird man sagen unter den V\u00f6lkern:<\/p>\n<p>Der HErr hat Gro\u00dfes an ihnen getan!<\/p>\n<p>Der HErr hat Gro\u00dfes an uns getan;<\/p>\n<p>Des sind wir fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p>HErr, bringe zur\u00fcck unsre Gefangenen,<\/p>\n<p>wie DU die B\u00e4che wiederbringst im S\u00fcdland.<\/p>\n<p>Die mit Tr\u00e4nen s\u00e4en,<\/p>\n<p>werden mit Freuden ernten.<\/p>\n<p>Sie gehen hin und weinen<\/p>\n<p>Und tragen guten Samen<\/p>\n<p>Und kommen mit Freuden<\/p>\n<p>Und bringen ihre Garben.\u201c<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen dazu drei Erkl\u00e4rungen anbieten, obwohl die Worte des Psalms im Grunde genommen aus sich selbst heraus wirken. Sie brauchen nicht erkl\u00e4rt, so wollen geh\u00f6rt werden. Besser noch: sie wohlen nachgesprochen, sie wollen gebetet werden. Wer dies tut, immer wieder tut, dessen Blick auf die Welt ver\u00e4ndert sich. Und mit dem Blick ver\u00e4ndert sich nicht nur eine d\u00fcstere Weltsicht. Sie\/Er ver\u00e4ndert sich selbst. Probieren Sie es aus. Meditieren Sie diesen Psalm und Sie werden es erleben. Haben es im Grunde schon erlebt, denn ein Anfang ist ja schon gemacht.<\/p>\n<p>Eine\/Einer hat den Psalm gelesen, hat ihn gesprochen, gebetet und damit ein Samenkorn der Hoffnung gepflanzt. D.h.: der N\u00e4hrboden der Hoffnung ist \u2013 davon bin ich \u00fcberzeugt \u2013 in jedem Menschen vorhanden. Ist uns von Gott sozusagen in die Wiege gelegt. Mit den Worten der Bibel: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, denn ICH habe dich erl\u00f6st. ICH habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist MEin.\u201c (Jes 43,1)<\/p>\n<p>Es gibt Menschen, die f\u00fcr uns beten. Es hat sie immer gegeben, zu allen Zeiten. So wie diese Frau, diesen Mann, der diese Worte zuerst gesprochen, den Menschen in gr\u00f6\u00dfter Not, in der Sklaverei zugesprochen hat: \u201eWenn der HErr die Gefangenen Zions erl\u00f6sen wird, so werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden.\u201c<\/p>\n<p>Tr\u00e4umt!<\/p>\n<p>Die Sklaverei ist kein unab\u00e4nderliches Schicksal. Gott hat uns als freie Menschen geschaffen \u2013 und er wird uns wieder in die Freiheit f\u00fchren! Erinnert Euch und tr\u00e4umt! Es kommt der Tag, da \u201ewird man sagen unter den V\u00f6lkern: Der HErr hat Gro\u00dfes an ihnen getan!\u201c Dieser Tag kommt, ganz bestimmt.<\/p>\n<p>Allein dieser Zuspruch weckt Gottvertrauen.<\/p>\n<p>Der Klang dieser Worte \u2013 m\u00f6gen sie noch so unrealistisch sein \u2013 \u201ein einer fernen Zukunft vielleicht, aber ich werde dies nicht mehr erleben\u201c \u2013 der Klang dieser Worte: \u201eWenn der HErr die Gefangenen Zions erl\u00f6sen wird, so werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden.\u201c weckt sie auf, die Hoffnung. Und zaubert denen, die es h\u00f6ren, ein L\u00e4cheln ins Gesicht, das sich in ein sattes Lachen verwandelt, wenn wir einstimmen in das Lob Gottes: \u201eDer HErr hat Gro\u00dfes an uns getan!\u201c<\/p>\n<p>Vor etwas mehr als 100 Jahren hat Theodor Herzl j\u00fcdischen Menschen zugerufen: \u201eWenn ihr es wollt, bleibt es kein Traum!\u201c<\/p>\n<p>Die Wege hin zu einem j\u00fcdischen Staat, m\u00f6gen uns verschlungen erscheinen. Voller Gewalt, die sich bis heute fortsetzt in Israel und Pal\u00e4stina. Es f\u00e4llt mir schwer, diesen scheinbar unl\u00f6slichen Konflikt mit dem Willen Gottes in Verbindung zu bringen.<\/p>\n<p>Aber der Weg, den j\u00fcdische Menschen damals eingeschlagen haben, kennt auch ganz andere Werte und Vorstellungen, basierend auf einem friedlichen Zusammenleben der V\u00f6lker. Tr\u00e4ume und Weissagungen der Propheten, wie wir sie bald in unseren Weihnachtsgottesdiensten wieder lesen und h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Diese Vision von einem friedlichen Zusammenleben der Nationen, von einer Welt, in der Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden, weil die Menschen verlernt haben, Krieg zu f\u00fchren \u2013 man m\u00f6chte auch heute rufen, in Erinnerung rufen: \u201eWenn Ihr es wollt, bleibt es kein Traum!\u201c<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ich kenne die Einw\u00e4nde. Sie sind auch in mir vorhanden. In meinen Gedanken, in meinem Herzen. Und ich vermute, dass die, welche gebetet haben \u201e\u201eWenn der HErr die Gefangenen Zions erl\u00f6sen wird, so werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden.\u201c, diese Gedanken kennen. Deshalb muss und kann etwas Zweites hinzukommen. Im 126. Psalm ist es die Bitte: \u201eHErr, bringe zur\u00fcck unsre Gefangenen,<\/p>\n<p>wie DU die B\u00e4che wiederbringst im S\u00fcdland.\u201c<\/p>\n<p>Die von Roger Schutz und anderen gegr\u00fcndete \u201eCommunaut\u00e9 de Taiz\u00e9\u201c, die Gemeinschaft der Br\u00fcder von Taiz\u00e9 hat vor etwas mehr als einem halben Jahrhundert die Jugend der Welt zu sich eingeladen und tut es noch heute. Unter den Stichworten \u201eKampf und Kontemplation\u201c diskutieren junge Frauen und M\u00e4nner dar\u00fcber, wie sie die Welt zum Besseren ver\u00e4ndern k\u00f6nnen \u2013 angefangen bei sich selbst, in den Familien und sozialen Bez\u00fcgen, in welchen sie leben. \u201eKampf und Kontemplation\u201c, das eine nicht ohne das andere. Aber genau in dieser Reihenfolge.<\/p>\n<p>Also zuerst die Frage: Was kann ich tun, kann ich beitragen? Und dann die Bitte: \u201eGott, gib mir die Kraft, das zu tun, was Not wendet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHErr, bringe zur\u00fcck unsre Gefangenen, wie DU die B\u00e4che wiederbringst im S\u00fcdland.\u201c<\/p>\n<p>So ist es geschehen vor zweieinhalb Jahrtausenden, als j\u00fcdische Menschen zur\u00fcckkehren konnten aus der babylonischen Gefangenschaft. Zur\u00fcckgekehrt sind in die Heimat der M\u00fctter und V\u00e4ter, zur\u00fcckgekehrt sind in das Land, das wir heute Israel nennen.<\/p>\n<p>Lasst uns nicht vergessen: Die Kraft dieses Gebetes, die Ermutigung zum Handeln, die aus dieser Hoffnung erw\u00e4chst, hat auch unter uns in Europa einen \u201eeisernen Vorhang\u201c durchbrochen. Nicht alles war gut, was danach geschah. Aber bitte h\u00f6rt nicht auf daran zu glauben, dass man es immer noch ausbessern, besser machen kann! In Europa, in der ganzen Welt!<\/p>\n<p>Ein Letztes:<\/p>\n<p>\u201eDie mit Tr\u00e4nen s\u00e4en, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr manche sind diese Worte Musik. Sie haben sie geh\u00f6rt und vielleicht sogar gesungen im \u201eDeutschen Requiem\u201c von Johannes Brahms.<\/p>\n<p>F\u00fcr manches sind diese Worte Musik \u2013 auch wenn sie Brahms Requiem nicht kennen, aber das Leben. Das Leben kennen, weil ihnen nicht nur nach Lachen zumute ist, sondern auch nach Weinen.<\/p>\n<p>Heute werden in vielen Kirchen die Namen derer vorgelesen, die im zur\u00fcckliegenden Jahr verstorben sind. Manche von uns werden nach dem Gottesdienst auf den Friedhof gehen zu den Gr\u00e4bern ihrer Liebsten. Das Weinen hat eine Kraft, die dem Lachen (s.o. V.2) in nichts nachsteht. Tr\u00e4umt nicht nur, sondern weint.<\/p>\n<p>Weint!<\/p>\n<p>So ruft es zu uns. Denn unsere Tr\u00e4nen sind ein guter D\u00fcnger f\u00fcr die Verwirklichung des Traums von einer besseren Welt.<\/p>\n<p>Wenn wir heute an unsere Verstorbenen denken, dann beklagen wir nicht nur den Verlust, den wir erlitten haben. Das tun wir auch, und sollen es auch tun. Weint! Denn unsere Tr\u00e4nen legen auch das Gute frei, was wir empfangen haben. Von unseren M\u00fcttern und V\u00e4tern, von der Frau, dem Mann an unserer Seite, die\/der fehlt \u2013 als Ehefrau und Ehemann, als Schwester oder Bruder, als Freundin, Freund, und \u2013 so schwer mir dies f\u00e4llt auszusprechen \u2013 auch unsere Kinder haben uns Kostbares gegeben durch ihr bei uns Sein. Auch wenn wir unendlich traurig sind, dass sie nicht mehr bei uns sind \u2013 unsere Trauer mag noch so gro\u00df sein, aber sie \u00e4ndert nichts an dem, was wir durch sie bekommen und erfahren haben.<\/p>\n<p>Weint!<\/p>\n<p>Denn im Weinen \u00fcber eine Welt, die uns oft beklagenswert erscheint, steckt der Wunsch nach Ver\u00e4nderung. Und auch die Kraft, dazu beizutragen, dass sich etwas \u00e4ndert.<\/p>\n<p>\u201eDie mit Tr\u00e4nen s\u00e4en, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.\u201c<\/p>\n<p>Weint!<\/p>\n<p>Und betet!<\/p>\n<p>Vor allem aber: Vergesst das Tr\u00e4umen nicht!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gert-Axel Reu\u00df<\/p>\n<p>Domprobst i.R.<\/p>\n<p>Zur Sch\u00f6nen Aussicht 4<\/p>\n<p>23909 B\u00e4k<\/p>\n<p>Mail: gert-axel.reuss@gmx.de<\/p>\n<p>Gert-Axel Reu\u00df, geb. 1958, Pastor der Nordkirche<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir werden sein wie die Tr\u00e4umenden! | Ewigkeitssonntag | 24. November 2024 | Ps 126 | Gert-Axel Reu\u00df | Liebe Gemeinde, in den letzten Wochen sind einige Tr\u00e4ume geplatzt. 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