{"id":20486,"date":"2024-12-03T05:04:45","date_gmt":"2024-12-03T04:04:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20486"},"modified":"2024-12-02T16:01:34","modified_gmt":"2024-12-02T15:01:34","slug":"jesaja-35-3-10-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-35-3-10-5\/","title":{"rendered":"Jesaja 35, 3\u201310"},"content":{"rendered":"<h3>Guck hin! So viel Wunderbares ist auf dem Weg zu dir | 2. Advent | 08.12.2024 | Jes 35, 3\u201310 | Peter Schuchardt |<\/h3>\n<p>Die Gnade unsere Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>Was sind das nur f\u00fcr Zeiten, in denen wir leben! Weltweit nehmen die Kriege und Konflikte zu. In Amerika ist ein Pr\u00e4sident gew\u00e4hlt worden, bei dem wir ahnen, dass er dieser Welt nicht gut tun wird. In unserem Land ist Wahlkampf, wir haben eine Regierung, die keine Mehrheit mehr hat, wir sehen Politiker und Politikerinnen verschiedener Parteien, die sich gegenseitig beschimpfen. Der Wirtschaft geht es schlecht. Die Gewalt nimmt zu. Es scheint alles bergab zu gehen, und der Blick in die Zukunft wird d\u00fcsterer und d\u00fcsterer. Am liebsten m\u00f6chte man die Augen zu machen und gar nicht mehr hingucken. Ich kann das manchmal sogar verstehen, dass man nichts mehr h\u00f6ren oder sehen m\u00f6chte von der Misere und dem Kummer in der Welt.<\/p>\n<p>Was sind das f\u00fcr Zeiten?! Wir Christen geben eine andere Antwort. Wir sagen: Nun ist Advent. Wir haben die zweite Kerze an unserem Kranz entz\u00fcndet. In vielen Stuben und Fenstern leuchtet es hell in diesen Tagen. Dieser Lichter erz\u00e4hlen wie die Kerzen am Adventskranz eine ganz andere Geschichte. Sie sagen: Macht die Augen auf! Guckt nicht weg, nein, guckt doch hin! Denn da kommt etwas Wunderbares auf euch zu! Denn Advent bedeutet \u201eAnkunft\u201c. Gott selber will zu uns kommen. Er kommt in unsere so d\u00fcstere Welt mit seinem hellen Licht. Daf\u00fcr steht jede Kerze am Adventskranz, jedes Licht, das in den Fenstern strahlt.<\/p>\n<p>Ich merke in diesen so dunklen Tagen, wie sehr ich dieses tr\u00f6stende Wort brauche. Gott kommt. Das, was jetzt ist, ist nicht alles. Die Dunkelheit, die wir Menschen so oft selber machen durch das, was wir tun und nicht tun, diese Dunkelheit war und ist nie alles. Immer war und ist Gott da mit seinem Licht der Hoffnung. Gottes Licht scheint in unsere menschlichen Dunkelheiten hinein. Und darum sagt uns die zweite Kerze am Adventskranz: \u201eMach die Augen auf! Guck nach vorne. Guck auf Gott und freu dich auf das, was kommt.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Trost, diese Hoffnung zieht sich durch die Bibel hindurch wie ein roter Faden. Viele von euch kennen das wunderbare Wort aus Ps 23: \u201eUnd ob ich schon wanderte im finstern Tal, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck. Denn du bist bei mir.\u201c Auch das Volk Israel hat finstere, dunkle Zeiten durchgemacht. Eine der gro\u00dfen Katastrophen war die Zerst\u00f6rung Jerusalems und die Verschleppung vieler Frauen und M\u00e4nner nach Babylon. Der Popsong <em>\u201eBy the rivers of Babylon\u201c<\/em><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> nimmt drauf Bezug: \u201eAn den Wassern zu Babel sa\u00dfen wir und weinten, wenn wir an Zion dachten.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen die Folgen dieser Katastrophe f\u00fcr Israel nur erahnen, die Trauer, die Selbstzweifel, die Hoffnungslosigkeit. Doch dann tritt ein Prophet auf. Wie so oft in der Geschichte schickt Gott einen, der dem Volk sagt, wo es versagt hat, was Gott will, und was er vorhat. So spricht der Prophet im Buch Jesaja im 35. Kapitel die Menschen an:<\/p>\n<p><em><sub>3<\/sub>Macht die m\u00fcden H\u00e4nde wieder stark und die weichen Knie wieder fest.<\/em><\/p>\n<p><em><sub>4<\/sub>Sagt denen, die den Mut verloren haben: \u00bbSeid stark und habt keine Angst!<\/em><\/p>\n<p><em>Seht, das ist euer Gott!<\/em><\/p>\n<p><em>Er \u00fcbt Vergeltung und schafft Recht. Er selbst kommt, um euch zu befreien.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em><sub>5<\/sub>Dann gehen den Blinden die Augen auf, und die Ohren der Tauben werden ge\u00f6ffnet.<\/em><\/p>\n<p><em><sub>6<\/sub>Der Gel\u00e4hmte springt wie ein Hirsch, der Stumme jubelt aus vollem Hals.<\/em><\/p>\n<p><em>In der W\u00fcste brechen Quellen auf, und B\u00e4che bew\u00e4ssern die Steppe.<\/em><\/p>\n<p><em><sub>7<\/sub>Der gl\u00fchende Sand wird zu einem Teich, in der D\u00fcrre sprudeln frische Wasserquellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wo einst die Schakale hausten, wachsen Gras, Schilf und Papyrus.<\/em><\/p>\n<p><em><sub>8<\/sub>Eine Stra\u00dfe wird dort verlaufen, die wird man den \u00bbheiligen Weg\u00ab nennen.<\/em><\/p>\n<p><em>Kein Unreiner wird sie betreten. Sie geh\u00f6rt denen, die auf dem rechten Weg sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Selbst Unwissende gehen nicht in die Irre.<\/em><\/p>\n<p><em><sub>9<\/sub>Auf dieser Stra\u00dfe gibt es keinen L\u00f6wen, kein Raubtier ist auf ihr zu finden.<\/em><\/p>\n<p><em>Nur die erl\u00f6sten Menschen sind dort unterwegs.<\/em><\/p>\n<p><em><sub>10<\/sub>Alle, die der Herr befreit hat, kehren jubelnd zum Berg Zion zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p><em>Grenzenlose Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben.<\/em><\/p>\n<p><em>Jubel und Freude stellen sich ein,<\/em><\/p>\n<p><em>Sorgen und Seufzen sind f\u00fcr immer verschwunden.<\/em> (Jes 35,3\u201310 Basisbibel)<\/p>\n<p>Diese Worte, liebe Schwestern und Br\u00fcder, malen ein so wunderbares Bild voller Hoffnung und Freude. Und das ist gut. Denn leider h\u00f6ren Menschen oft nur den Untergangspropheten hin. Die sagen: <em>Es ist alles schlimm und es wird alles noch viel schlimmer!<\/em> Wer so spricht \u2013 und in der Politik ist das leider immer wieder zu finden \u2013, der spielt mit der Angst der Menschen. Der zerst\u00f6rt Hoffnung und Zukunft.<\/p>\n<p>Doch dagegen stehen die Worte bei Jesaja. Er erz\u00e4hlt davon: Gott wird die Welt heilen. Gott wird uns Menschen heilen. Das B\u00f6se wird verschwinden. Gott selbst wird kommen. Er macht die Welt anders, neu, friedvoll. Darum sollen wir die m\u00fcden H\u00e4nde wieder stark, die weichen Knie wieder fest machen. So hat der Prophet seinen Leuten Mut gemacht und die Hoffnung wachgehalten.<\/p>\n<p>Heute h\u00f6ren wir diese wunderbaren Worte am 2. Advent. Sie passen so treffend in unsere Zeit hinein, in all das Gerede von Untergang und Finsternis. Heute sagt Gott uns: H\u00f6rt nicht auf diese Untergangspropheten. Stimmt nicht mit ein in diese Unheilsworte. Im Gegenteil: Guckt hin! So viel Wunderbares ist auf dem Weg zu euch.<\/p>\n<p>Und darum gibt Gott uns heute die gro\u00dfe Aufgabe: Macht darum die m\u00fcden H\u00e4nde wieder stark. Macht die Knie, die vor Angst und Ersch\u00f6pfung weich und unsicher geworden sind, wieder fest. Und vor allem: Macht den Menschen wieder Mut und sagt ihnen: Seht doch, hier ist unser Gott! Wenn Gott kommt, dann macht er das Leben heil, dann werden die Blinden sehen, die Tauben werden h\u00f6ren, die Gel\u00e4hmten werden springen wie junge Hirsche. In Gottes neuer Welt, die kommt, werden alle Menschen, die in unseren Augen eingeschr\u00e4nkt sind, frei und sorglos leben d\u00fcrfen. Denn in den Augen Gottes gibt es keine Einschr\u00e4nkung, f\u00fcr keinen Menschen. Wenn Gottes neue Welt kommt, dann werden auch <u>uns<\/u> die Augen aufgehen, <u>wir<\/u> werden richtig h\u00f6ren und zuh\u00f6ren, <u>wir<\/u> werden aus all unsere L\u00e4hmungen befreit sein. Der gro\u00dfe Theologe Karl Barth hat oft von Gott als dem \u201eganz Anderen\u201c gesprochen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Unser Predigttext zeigt uns, wie unser Gott die Welt ganz anders macht \u2013 allein durch seine Liebe. Denn Gott kommt ja zu uns, weil er uns liebt.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Der Advent will uns die Augen \u00f6ffnen f\u00fcr die nahe Gegenwart Gottes. <em>Seht doch \u2013 das ist euer Gott! <\/em>Das sagen die Engel den Hirten auf den Feldern vor Bethlehem <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Und die laufen zum Stall und sehen ein Kind in der Krippe und beten es an. Sie erkennen: Hier ist unser Gott!<\/p>\n<p>Das ist der Advent, die Ankunft Gottes in unserer Welt. Mit der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem beginnt Gottes neue Zeit mit uns. Darum rechnen wir ganz richtig die Zeit vor und nach Christi Geburt. Wenn wir das Neue Testament lesen und den Weg Jesu verfolgen, dann finden wir viele Zeichen, die uns sagen: Seht, hier ist euer Gott. Jesus heilt Menschen, die taub, blind und gel\u00e4hmt sind. Er stellt Gottes Gerechtigkeit wieder her. Er sagt allen: Gott ist hier. Gott wird euch alle erl\u00f6sen und befreien. Er wird euch den Weg in sein Reich des Friedens zeigen, wo alles im \u00dcberfluss da ist: Wasser, um die Durstigen zu st\u00e4rken, Liebe, um f\u00fcr immer getr\u00f6stet zu sein, Heilung f\u00fcr alle Wunden und Beeintr\u00e4chtigungen, die unser Leben jetzt einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Aber dann stirbt Jesus am Kreuz, und alle scheint vorbei zu sein. Die D\u00fcsternis scheint gewonnen zu haben. Die Unheilspropheten hatten doch recht. Doch der Tod Jesu ist nicht das Ende. Am Ende steht die Auferstehung, das helle Licht von Ostern. Am Ende steht das Wort: <em>Ich lebe, und ihr sollt auch leben <\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p>Und darum ist das Ende Jesu gar kein Ende, sondern der Anfang der Hoffnung. Denn nun w\u00e4chst Gottes Reich mitten unter uns. Es gibt Menschen, die sagen: Jesus kann nicht der Heiland, der Retter gewesen sein. Denn die Welt hat sich durch ihn nicht ver\u00e4ndert. Doch allein die Tatsache, dass in unserer so friedlosen Welt die Sehnsucht nach Frieden so stark ist, gerade jetzt, ist f\u00fcr mich ein Zeichen: Ohne den Gesang der Engel vom Frieden Gottes w\u00fcrden wir uns mit all dem Krieg und Terror abfinden. Doch weil Jesus so fest mit diesem Frieden verbunden ist, darum hoffen wir.<\/p>\n<p>Ich glaube: Gottes Reich w\u00e4chst und h\u00e4lt in uns die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit wach. Wir d\u00fcrfen voller Zuversicht nach vorne in die Zukunft sehen. Denn die Zukunft geh\u00f6rt Gott. Und darum erz\u00e4hlt die Bibel auch von einem 2. Advent, von einer zweiten Ankunft Jesu bei uns, am Ende aller Zeiten. Wir wissen nicht, wann das sein wird, doch wir gehen mit jedem Tag, mit jeder Stunde n\u00e4her auf dieses neue Reich Gottes zu. Wir gehen auf unseren Erl\u00f6ser zu. Und in unserem Herzen lebt und w\u00e4chst die Hoffnung, von der Jesaja uns erz\u00e4hlt: Diese Welt wird sich ver\u00e4ndern. Gott wird diese Welt und uns Menschen ver\u00e4ndern. Und das d\u00fcrfen wir der ganzen Welt sagen.<\/p>\n<p>Das ist unsere Aufgabe als Kirche: Menschen st\u00e4rken, Mut machen, aufrichten. Menschen sagen: Das hier ist noch l\u00e4ngst nicht alles. Gott ist schon auf dem Weg zu uns. Sieh hin, und du erkennst die Zeichen seiner Gegenwart aufleuchten. Was f\u00fcr eine wunderbare Aufgabe, die Gott uns gibt! Wir d\u00fcrfen von Hoffnung erz\u00e4hlen, von seinem Licht in aller Dunkelheit, von seinem Trost bei allem, was traurig ist. Wir d\u00fcrfen von einer Welt erz\u00e4hlen, die frei ist von allen Einschr\u00e4nkungen, Benachteiligungen, von Mobbing und Spott, auch von Trauer und Tod. \u201eGrenzenlose Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Jubel und Freude stellen sich ein, Sorgen und Seufzen sind f\u00fcr immer verschwunden.\u201c, so beschreibt es der Prophet. Darauf d\u00fcrfen wir uns freuen, und die Welt darf sich mitfreuen. Schon jetzt k\u00f6nnen wir Spuren von dieser Freude und Sorg-Losigkeit entdecken. Und dann, wenn diese Welt einmal nicht mehr sein wird, erst recht. Dann wird die Welt wunderbar friedlich und ver\u00e4ndert sein. Und schon jetzt k\u00f6nnen wir an so vielen Orten die Saat aufgehen sehen, die Gottes Liebe ausgestreut hat wie ein S\u00e4mann, der aus seinem \u00dcberfluss alle beschenkt <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>.<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder, was sind das nur f\u00fcr Zeiten, in denen wir leben! Es sind, Gott sei Dank, Hoffnungszeiten f\u00fcr uns und f\u00fcr diese Welt.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><strong><em>Liedvorschl\u00e4ge:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>EG 7 \u201eO Heiland, rei\u00df die Himmel auf\u201c (Wochenlied)<\/p>\n<p>EG 11 \u201eWie soll ich dich empfangen\u201c, besonders Str. 3-6<\/p>\n<p>EG 18 \u201eSeht, die gute Zeit ist nah\u201c (einfach als Kanon zu singen!)<\/p>\n<p>EG 154 \u201eHerr, mach uns stark, im Mut, der dich bekennt\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs wird nicht immer dunkel sein\u201c, Durch Hohes und Tiefes 20<\/p>\n<p>\u201eMaria durch ein Dornwald ging\u201c, Durch Hohes und Tiefes 25<\/p>\n<p>\u201eWir haben Gottes spuren festgestellt\u201c Durch Hohes und Tiefes 298<\/p>\n<p><strong><em>F\u00fcrbittgebet<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus Christus,<\/p>\n<p>du kommst in unsere Welt.<\/p>\n<p>In Armut und Dunkelheit wirst du geboren.<\/p>\n<p>Doch das helle Lied der Engel erz\u00e4hlt von Frieden f\u00fcr diese Welt.<\/p>\n<p>Die Menschen, denen du nahekommst, sp\u00fcren Gottes Liebe in dir.<\/p>\n<p>Darum bitten wir dich:<\/p>\n<p>Lass dein helles Licht leuchten in die Dunkelheiten dieser Welt.<\/p>\n<p>\u00d6ffne unsere Augen und Herzen f\u00fcr die Zeichen deines Reiches,<\/p>\n<p>das unter uns w\u00e4chst und uns von Hoffnung erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Lass dein helles Licht leuchten f\u00fcr alle,<\/p>\n<p>die traurig sind, einsam und verzweifelt.<\/p>\n<p>Leuchte den Menschen, die sich in Angst und Sucht verloren haben.<\/p>\n<p>Gib ihnen Kraft, ihr Leben zu \u00e4ndern und einen anderen Weg einzuschlagen<\/p>\n<p>Begleite mit deinem Segen und deinem Licht unsere Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n<p>Lass sie sp\u00fcren: Du bist da.<\/p>\n<p>Wir denken an alle, die im Sterben liegen:<\/p>\n<p>Tr\u00f6ste sie.<\/p>\n<p>Schenke ihnen einen sanften und ruhigen Tod.<\/p>\n<p>Wir denken an uns selbst.<\/p>\n<p>Du wei\u00dft, was uns in diesen Tagen bewegt.<\/p>\n<p>In der Stille sagen wir dir, was wir auf dem Herzen haben:<\/p>\n<p>STILLE<\/p>\n<p>Danke, lieber Herr Jesus Christus.<\/p>\n<p>Dir sei Ehre in Ewigkeit.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n<p>Bredstedt<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n<p>Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rpDj1UTIn4Y<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Psalm 137,1<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> https:\/\/www.evkirchepfalz.de\/fileadmin\/public\/internet\/03_dokumente\/Informationen\/INFO_Nr_158Beihefter.pdf<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Joh 3,16; vgl. Paul Gerhardt EG 11, 5!<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Lk 2,10-12<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Joh 14,19<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Mt 13, 3-9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guck hin! So viel Wunderbares ist auf dem Weg zu dir | 2. Advent | 08.12.2024 | Jes 35, 3\u201310 | Peter Schuchardt | Die Gnade unsere Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 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