{"id":20581,"date":"2024-12-20T12:03:20","date_gmt":"2024-12-20T11:03:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20581"},"modified":"2024-12-18T14:39:06","modified_gmt":"2024-12-18T13:39:06","slug":"roemer-11-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-11-7\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 1,1-7"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Weihnachten ohne Gem\u00fctlichkeit? | Christfest II | 26.12.2024 | R\u00f6m 1,1-7 | Andreas Pawlas |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium Gottes, das er zuvor verhei\u00dfen hat durch seine Propheten in der Heiligen Schrift, von seinem Sohn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, der eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist, der da heiligt, durch die Auferstehung von den Toten \u2013 Jesus Christus, unserm Herrn. Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, den Gehorsam des Glaubens um seines Namens willen aufzurichten unter allen Heiden, zu denen auch ihr geh\u00f6rt, die ihr berufen seid von Jesus Christus. An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt erwarten wir doch an diesem zweiten Weihnachtsfeiertag eine das Gem\u00fct ansprechende und anr\u00fchrende <strong><em>Weihnachtspredigt<\/em><\/strong>. So <strong><em>geh\u00f6rt<\/em><\/strong> sich das doch! Aber was ist jetzt passiert? Da ist uns nun ausgerechnet <strong><em>dieses<\/em><\/strong> Bibelwort aus dem Anfang des Briefes des Hl. Apostels Paulus an die R\u00f6mer vorgegeben worden, wo sich jeder fragen muss, wo da auch nur andeutungsweise etwas von <strong><em>Weihnachten<\/em><\/strong> die Rede ist \u2013 etwa von \u201eLeise rieselt der Schnee\u201c oder von \u201eOh Tannenbaum\u201c? Man ist also <strong><em>irritiert<\/em><\/strong> oder <strong><em>verwundert<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedoch, vielleicht ist alles ja auch ganz <strong><em>anders<\/em><\/strong>, als man es sich \u00fcblicherweise vorstellt. So k\u00f6nnte doch m\u00f6glicherweise durch die Auseinandersetzung mit diesem Bibelwort auch herauskommen, wie sehr wir mit unseren mitteleurop\u00e4ischen Vorstellungen dar\u00fcber, was Weihnachten nun eigentlich f\u00fcr uns und die ganze Welt zu bedeuten hat, ein bisschen zu sehr auf das Thema <strong><em>Gem\u00fctlichkeit<\/em><\/strong> konzentriert sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber nein, doch bitte nichts gegen alle <strong><em>Gem\u00fctlichkeit<\/em><\/strong>. Sie ist doch so <strong><em>wunderbar<\/em><\/strong> zu Weihnachten! Und was haben meine Frau und ich uns immer abgem\u00fcht, zu Weihnachten alles f\u00fcr unsere Kinder und G\u00e4ste wirklich <strong><em>sch\u00f6n<\/em><\/strong> zu gestalten! So sch\u00f6n, dass das Herz <strong><em>erf\u00fcllt<\/em><\/strong> war und alle richtig <strong><em>Lust<\/em><\/strong> hatten, die vertrauten Weihnachtslieder miteinander zu singen \u2013 ob der Schnee nun auch leise rieselte oder auch nicht. Insofern <strong><em>kann<\/em><\/strong> doch so etwas Weihnachtliches nicht verkehrt oder ein <strong><em>Irrtum <\/em><\/strong>gewesen sein!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch halt! wenn sich jetzt nach einer kleinen Weile vielleicht manche Irritation gelegt hat, dann k\u00f6nnte sich doch der Raum auftun, einmal etwas genauer auf das zu schauen, was es denn <strong><em>ist<\/em><\/strong>, was uns im Brief des Hl. Apostels beim ersten H\u00f6ren so <strong><em>n\u00fcchtern<\/em><\/strong> und <strong><em>unweihnachtlich<\/em><\/strong> klingt, aber doch so wichtig f\u00fcr Weihnachten sein soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedoch lasst uns dazu nicht ganz vorn anfangen, mit der Selbstvorstellung des Apostels als Knecht Christi Jesu und seinem Predigtauftrag \u2013 das mag ein ganz eigenes Thema sein. Sondern lasst uns beginnen mit dem f\u00fcr ihn und auch f\u00fcr uns so entscheidenden <strong><em>Evangelium<\/em><\/strong>, also mit der <strong><em>frohen Botschaft<\/em><\/strong>. Und da streicht der Hl. Apostel deutlich heraus, dass genau <strong><em>diese<\/em><\/strong> einstmals durch die Propheten vorhergesagte Botschaftsich nun <strong><em>wirklich<\/em><\/strong> in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, <strong><em>erf\u00fcllt<\/em><\/strong>. Und k\u00f6nnte es jetzt damit nicht <strong><em>doch <\/em><\/strong>weihnachtlich werden? Wodurch? Doch durch zweierlei:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn zun\u00e4chst k\u00f6nnte man doch durchaus bereits alles <strong><em>das<\/em><\/strong> h\u00f6ren, was Weihnachten so <strong><em>sensationell<\/em><\/strong> macht,wenn man diesen Satz richtig vernimmt: \u201eGeboren aus dem Geschlecht Davids <strong><em>nach dem Fleisch<\/em><\/strong>.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was das hei\u00dft? Das hei\u00dft doch, dass es mit dem Christus-Kind eben <strong><em>nicht<\/em><\/strong> so ist, wie bei den vielen vielen anderen, die man in der Menschheitsgeschichte als Gottes Sohn bezeichnete und von denen man behauptete,dass sie die Welt erl\u00f6sen k\u00f6nnten. Es ist bei dem Christus-Kind eben <strong><em>nicht<\/em><\/strong> so, wie bei den vielen anderen, die in Schl\u00f6ssern und Pal\u00e4sten geboren werden, und deren Geburt man meint, weltweit mit vielen Salutsch\u00fcssenund Jubel des Volkes begr\u00fc\u00dfen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielmehr klingt f\u00fcr mich in diesem <strong><em>\u201enach dem Fleisch\u201c<\/em><\/strong> etwas f\u00fcr G\u00f6ttliches, Erhabenes und Allgewaltiges v\u00f6llig \u00fcberraschend N\u00fcchternes an: F\u00fcr mich ist da etwas zu h\u00f6ren von der ganzen Begrenztheit unseres irdischen Lebens, ja, von Leid und Tod, von Qualen und Elend. Und genau das will doch erstaunlicherweise das g\u00f6ttliche Kind in der Krippe auf seinem Lebensweg f\u00fcr uns auf sich nehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nein, hier in Bethlehem wird kein Superman mit Fanfarenget\u00f6n und Donnerget\u00f6se in die Welt gebeamt.Sondern unsere biblischen Quellen berichten hier ganz n\u00fcchtern von einer jungen Frau \u2013 ja vielleicht war die Jungfrau Maria tats\u00e4chlich, wie es damals f\u00fcr Frauen \u00fcblich war, bei dieser Geburt nur etwas \u00e4lter als 13 Jahre \u2013 die dann unter Wehen und Geburtsschmerzen <strong><em>den<\/em><\/strong> zur Welt bringt, der nach Gottes Willen der <strong><em>Erl\u00f6ser der Menschheit<\/em><\/strong> sein soll. Gott geht in diese Welt ein unter ihren uns so bekannten, wirklich erb\u00e4rmlichen Bedingungen. Aber genau <strong><em>das<\/em><\/strong>, genau das ist <strong><em>sensationell<\/em><\/strong>!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Allerdings muss auch daran gedacht werden, wen so etwas heute <strong><em>interessieren<\/em><\/strong> wollte. Und wer wollte auch <strong><em>damals<\/em><\/strong> auf so etwas achten? Denn damals litt das Volk Israel doch unter dem brutalen Druck der r\u00f6mischen Besatzungstruppen. Und alle Hoffnungen auf ein selbstbestimmtes und erf\u00fclltes Leben waren v\u00f6llig zerst\u00f6rt.Man hatte doch gen\u00fcgend damit zu tun, <strong><em>selbst<\/em><\/strong> auf irgendeine Weise zu \u00fcberleben. Ich empfinde dabei, dass das bei uns zur Weihnachtszeit \u00fcberlieferte Bild von der Geburt Jesu abseits der Pal\u00e4ste, abseits der weltlichen M\u00e4chte, abseits der Ortschaften in so etwas wie in einem Schafstall, diese \u00f6ffentliche Missachtung des Gottessohnes wirklich zutreffend aufnimmt. Wie sollte aber eine solche Missachtung des Gottessohnes \u201enach dem Fleisch\u201c, wie sollten aber allein diese weltlichen Umst\u00e4nde Grund sein, Weihnachten zu feiern.oder dem Apostel Amt und Auftrag zu verleihen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darum muss jetzt auf das Zweite geschaut werden. N\u00e4mlich auf den Satz, dass dieser Jesus aus dem <strong><em>Geschlecht Davids<\/em><\/strong> geboren ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was das nun eigentlich hei\u00dft? Das heisst, dass hier etwas geschieht das unter <strong><em>der<\/em><\/strong> Verheissung steht, die Gott damals bereits David gegeben hat. Das, was schon vor langer Zeit und durch seine Propheten in der Heiligen Schrift vorausgesagt worden ist, <strong><em>genau das<\/em><\/strong>, das geschieht <strong><em>jetzt<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und nun zur Wiederholung: diese Verhei\u00dfung bedeutet eben <strong><em>nicht<\/em><\/strong>, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist,dass mit dem neugeborenen Kind ein neues irdisches Weltreich begr\u00fcndet wird, dass darum nun neue Kampfkolonnen aus dem Boden gestampft werden, oder dass nun eine neue KI-geleitete Generation von ABC-Waffen oder Kampfdrohnen den Erdkreis sich niederducken l\u00e4sst. Sondern es geschieht nun durch die Geburt des Sohnes Gottes etwas ganz <strong><em>anders<\/em><\/strong> geartetes, etwas in einer ganz <strong><em>anderen<\/em><\/strong> Dimension, n\u00e4mlich etwas \u00dcberm\u00e4chtiges nach dem <strong><em>Geist<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn es ist der Geist der <strong><em>Liebe Gottes<\/em><\/strong>, der nun unter den Menschen Einzug halten will. Es ist der Geist der <strong><em>Liebe Gottes<\/em><\/strong>, der nun die Menschen anr\u00fchren und selbst liebevoll machen will. Es ist der <strong><em>Geist der Liebe Gottes<\/em><\/strong>, der nun die Menschen st\u00e4rken, nach dem Reich Gottes ausrichten und auch in ihm <strong><em>vollenden<\/em><\/strong> will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Kein Wunder<\/em><\/strong>, dass deshalb in den alten Malereien \u00fcber die Geburt des Christus-Kindes der Chor der Engel im Stall von Bethlehem <strong><em>lauthals jubelnd<\/em><\/strong> gezeigt wird! Kein Wunder aber auch, dass selbst <strong><em>heutzutage<\/em><\/strong> nicht nur <strong><em>mir<\/em><\/strong> immer wieder zur Geburt des Christus-Kindes, wenn es Weihnachten werden will, ganz anders wird,ja, dass irgendwie eine ganz eigene Festlichkeit \u00fcber die ganze Welt ziehen will!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und bestimmt, wer auch nur ein wenig davon ahnt, dass durch das Kind in der Krippe Gottes Geist den Anfang machen will mit der Erl\u00f6sung der Menschen von allem Hass und Neid, von K\u00fcmmerlichkeit und Verg\u00e4nglichkeit, von Leid und Tod, der <strong><em>kann<\/em><\/strong> doch wirklich nur <strong><em>mitsingen<\/em><\/strong> mit diesem Gesang der Engel, der kann doch wirklich nur in alle <strong><em>Freude<\/em><\/strong> <strong><em>einstimmen<\/em><\/strong> \u00fcber dieses unvorstellbare Geschehen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wenn man also nun auch nur <strong><em>ein wenig<\/em><\/strong> von dem gro\u00dfartigen Werk des Kindes in der Krippe ahnt, und dar\u00fcber froh wird und deshalb Weihnachten feiert, dann sollte es doch auch <strong><em>egal<\/em><\/strong> sein, ob draussen Schnee f\u00e4llt oder ob Eis auf den Tannenspitzen glitzert, oder ob alles \u2013 wie etwa in S\u00fcdafrika \u2013 bei der Weihnachtsfeier unter ziemlicher Sommerhitze liegt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Entscheidend ist eben, dass das gef\u00fchlt, begriffen und bejubelt wird, dass mit der Geburt des Christus-Kindesalles <strong><em>im Geiste anders <\/em><\/strong>wird. Entscheidend ist eben, wie Nikolaus Herman in seinem Lied \u201eLobt Gott, ihr Christen alle gleich\u201c so sch\u00f6n von Gottes Handeln zur Weihnachtszeit zu reimen wei\u00df: \u201eHeut schlie\u00dft er wieder auf die T\u00fcr zum sch\u00f6nen Paradeis der Cherub steht nicht mehr daf\u00fcr. Gott sei Lob, Ehr und Preis, \u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist eben wunderbar und doch unbegreiflich, dass f\u00fcr <strong><em>den<\/em><\/strong>, der dieser frohen Botschaft vom Sohn Gottes <strong><em>glauben<\/em><\/strong> kann, alles \u00dcble abfallen und das Paradies wieder offen stehen soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nein, nicht, <strong><em>das<\/em><\/strong> Paradies, in dem einem nun gebratene Tauben von selbst in den Mund fliegen wollen, mit Wein und Bier in Str\u00f6men. Das ist doch alles nur vor\u00fcbergehend, kurzfristig und rein weltlich, und vielleicht sogar mit einem Rausch hinterher.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist jedoch keinesfalls vergleichbar damit, dass mit der Geburt des Christus-Kindes <strong><em>alles<\/em><\/strong> im Geiste anders wird durch die hier anbrechende Ewigkeit der Wirklichkeit Gottes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wie <strong><em>sehr<\/em><\/strong> diese Wirklichkeit Gottes alles verg\u00e4ngliche Weltliche \u00fcbersteigt, zeigt sich bereits bei der Geburt des Christus-Kindes durch den gegebenen Hinweis auf die <strong><em>Auferstehung von den Toten<\/em><\/strong>. Gewiss, wenn es im Weihnachtszimmer so k\u00f6stlich nach Lebkuchen und Tanne duftet, dann mag es im ersten Moment makaber wirken, einen Hinweis auf die Auferstehung von den Toten und damit auch auf das Sterben Jesu am Kreuz zu erhalten. An Leid und Sterben wollen wir doch gerade im Glanz der Weihnachtskerzen <strong><em>nicht<\/em><\/strong> denken!Aber es ist genau <strong><em>hier<\/em><\/strong>, wo sich der ganze <strong><em>Ernst<\/em><\/strong> und <strong><em>Tiefgang<\/em><\/strong> der weihnachtlichen Botschaft zeigt. Schon hier ganz zu Beginn des Lebens und Lebenswerkes des Christus-Kindes wird sein g\u00f6ttlicher Auftrag, den Tod zu \u00fcberwinden, ungeschminkt angesprochen \u2013 aber auch befreiend und erl\u00f6send gefeiert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Anderes ist es nicht gemeint, wenn es im Weihnachtslied \u201eO du fr\u00f6hliche\u201c hei\u00dft: \u201eWelt ging verloren, Christ ist geboren, freue dich o Christenheit.\u201c Und <strong><em>das<\/em><\/strong> ist es doch: Wenn es einem geschenkt wird, dass man auch nur ganz wenig davon <strong><em>f\u00fchlen<\/em><\/strong> und <strong><em>verstehen<\/em><\/strong> kann, dass es zur Heiligen Nacht um diese <strong><em>radikale Ver\u00e4nderung<\/em><\/strong>der Welt und ihrer Todesverfallenheit zu einem Leben im Glanze Gottes geht, muss man dann nicht genauso froh werden wie es von den <strong><em>Hirten <\/em><\/strong>berichtet wird, die das neugeborene Christus-Kind im Stall von Bethlehembestaunen durften? Und muss man dann nicht auch genauso wie dann sp\u00e4ter die Hl. Drei K\u00f6nige von allem gern weitersagen und so zum Glauben an den Sohn Gottes einladen? Ja, auch alle \u201eHeiden\u201c, so wie es der Hl. Apostel sagt und wie es dann sein Auftrag ist: also alle V\u00f6lker dieser Erde, und das nicht nur damals, sondern genauso heute!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb trifft sein Brief eben auch genau <strong><em>uns<\/em><\/strong>, genau <strong><em>uns heute und hier<\/em><\/strong> am Weihnachtstag. Und weil so die frohe Botschaft, das Evangelium von der Ankunft des Christus-Kindes in dieser Welt auch genau <strong><em>uns<\/em><\/strong> gilt,deshalb d\u00fcrfen auch wir froh dar\u00fcber werden, dass die Gnade und der weihnachtliche Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus auch <strong><em>Dir<\/em><\/strong> und <strong><em>mir<\/em><\/strong> gelten, heute und hier am Weihnachtstag und ewig. Gott sei Dank! Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eichenweg 24<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u202825365 Kl. Offenseth-Sparrieshoop<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Andreas.Pawlas@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weihnachten ohne Gem\u00fctlichkeit? | Christfest II | 26.12.2024 | R\u00f6m 1,1-7 | Andreas Pawlas | Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium Gottes, das er zuvor verhei\u00dfen hat durch seine Propheten in der Heiligen Schrift, von seinem Sohn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20579,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,1,363,157,853,544,114,921,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-20581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-roemer","category-aktuelle","category-andreas-pawlas","category-beitragende","category-bibel","category-christfest-ii","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-roemer","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20581"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20582,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20581\/revisions\/20582"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20581"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=20581"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=20581"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=20581"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=20581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}