{"id":20708,"date":"2025-01-20T10:08:46","date_gmt":"2025-01-20T09:08:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20708"},"modified":"2025-01-21T08:26:42","modified_gmt":"2025-01-21T07:26:42","slug":"matthaeus-81-13-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-81-13-3\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 8,1\u201313"},"content":{"rendered":"<h3>Auf dein Wort | 3. Sonntag nach Epiphanias | 26.01.2025 | Mt 8,1\u201313 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | Elof Westergaard |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus hat Kranke geheilt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir h\u00f6ren im heutigen Evangelium von einem Auss\u00e4tzigen und einem Lahmen, die Jesus gesund machte. Die letzte der beiden Heilungen, die Heilung des lahmen Mannes, wird ausf\u00fchrlicher in einer Erz\u00e4hlung dargestellt, die die Universalit\u00e4t des Christentums unterstreicht und die Bedeutung dessen hervorhebt, dass man Vertrauen hat zu dem, was gesagt wird; ja dass wir nun als Menschen getrost dem Worte Jesu folgen k\u00f6nnen. Das Wort Gottes gen\u00fcgt f\u00fcr alles.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a4<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich will entfalten, was in dieser Heilungserz\u00e4hlung geschieht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus ist in der Stadt Kapernaum, und ein r\u00f6mischer Offizier kommt zu Jesus und bittet um Hilfe f\u00fcr seinen Knecht, der lahm zuhause liegt. Jesus bietet an, mit ihm in sein Haus zu gehen, aber der Offizier sagt, dass er das nicht braucht. Damit will er Jesus nicht bel\u00e4stigen. Wenn Jesus dagegen nur ein Wort sagen will, dann ist er sich sicher, dass sein Knecht geheilt sein wird. Jesus wundert sich \u00fcber das starke Zutrauen des Offiziers zu ihm, und er antwortet ihm: \u201eGeh hin, dir geschehe, wie du geglaubt hast\u201c.\u00a0 Und sein Knecht wurde gesund zur selben Stunde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass man auf ein Wort hin geht, einem Befehl folgt, darauf macht der Offizier selbst aufmerksam, das geh\u00f6rt zu einer Arbeit als Soldat. Ein Offizier gehorcht Befehlen. Er ist gewohnt, einem Kommando zu folgen, zu tun, was gesagt wird. Der Offizier meint also selbst, dass er nur so handelt, wie er es gewohnt ist. Da liegt jedoch mehr in dem Vertrauen, das dieser Soldat dem Wort Jesu entgegenbringt, mehr als nur dies, was man von einem Mann in seiner Stellung erwarten kann. Jesus sieht den Glauben des Mannes. Und Jesus vergleicht dessen Glauben mit dem, den er in seinem eigenen Volk sieht. Jesus ist somit mehr an der Frage nach Glauben und Vertrauen interessiert als am Gehorsam gegen\u00fcber einem Vorgesetzten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a4<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man denke nur, wenn wir uns damit begn\u00fcgen k\u00f6nnten, auf ein Wort hin zu gehen und das Vertrauen zeigen k\u00f6nnten zu dem, was uns gesagt wird, so handeln wie der r\u00f6mische Offizier.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich erlaube mir eine freie Assoziation, der Gedanke dr\u00e4ngt sich auf, wie unsere heutige Gesellschaft ein Ungeheuer von Dokumentationsanforderungen und Logiken geschaffen hat, die im Grunde nicht auf Vertrauen beruhen. Wir werden nicht losgeschickt mit einem Wort, sondern mit einer Resultatabsprache, die wir einl\u00f6sen und liefern sollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und was uns selbst betrifft, es f\u00e4llt uns schwer, jemandem oder irgendetwas Vertrauen entgegenzubringen. Wir machen Karikaturen voneinander und werden zu markanten B\u00fcrgern, die skeptisch rufen und andere heruntermachen. Sollen wir uns \u00fcberhaupt von einem Wort beeinflussen lassen und anderen das Vertrauen entgegenbringen, dass wir daran glauben, dass sie uns helfen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gib mir, Gott, etwas von dem Geist des Offiziers und lass Glaube und Vertrauen unsere Gesellschaft und das Leben miteinander f\u00fcllen. Ja hilf uns, auf dein Wort hin zu gehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Namen Jesu: Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bischof Elof Westergaard<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Korsbr\u00f8dregade 7, DK-6760 Ribe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Email: eve(at)km.dk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dein Wort | 3. 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