{"id":20717,"date":"2025-01-28T20:12:31","date_gmt":"2025-01-28T19:12:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20717"},"modified":"2025-01-28T20:42:34","modified_gmt":"2025-01-28T19:42:34","slug":"exodus-31-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/exodus-31-5\/","title":{"rendered":"Exodus 3,1-5"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Nackte F\u00fcsse | letzter Sonntag nach Epiphanias |02.02.25 | 2. Mose 3, 1-5 | Silja Keller |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Schuhe<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich m\u00f6chte euch eine komische Frage stellen? Was f\u00fcr Schuhe tragt ihr heute? Sind sie dick und warm, damit ihr euch die F\u00fcsse nicht st\u00f6sst oder abfriert? Sind sie etwas unbequem, daf\u00fcr chic? Oder habt ihr einfach angezogen, was euch vor die F\u00fcsse kam?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich trage heute Sandalen aus Leder. Zugegeben &#8211; Etwas kalt f\u00fcr eure Breitengrade. Aber da, wo ich herkomme, ist es das beste Schuhwerk. Im Land Midian ist es trocken, heiss und steinig. Ich bin oft lange unterwegs, wenn ich die Schafe h\u00fcte. Da bin ich froh um meine luftigen, bequemen Sandalen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oh, Verzeihung! Ich habe mich gar nicht vorgestellt. Meine Schwestern nennen mich Zippi, das ist kurz f\u00fcr Zippora. Ich bin die Tochter des Priesters Jitro und seit kurzem bin ich stolze Mutter von meinem Sohn Gerschom. Mose, mein Mann, und ich sind \u00fcbergl\u00fccklich \u00fcber seine Geburt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich hoffe, Gerschom hat den Gerechtigkeitssinn und die St\u00e4rke seines Vaters geerbt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wisst ihr, damals, als ich noch ein junges M\u00e4dchen war, hatten wir jeden Tag Streit mit den anderen Hirten. Sie wollten immer vor uns die Schafe tr\u00e4nken, auch wenn wir zuerst da waren. Da meine Schwestern und ich uns nicht gegen die starken jungen M\u00e4nner wehren konnten, mussten wir warten und kamen sp\u00e4t nach Hause. Bis Mose, der Hebr\u00e4er, auftauchte. Pl\u00f6tzlich stand er da. Sonnengebr\u00e4unt und stark mit einem leicht getriebenen Ausdruck in den Augen. Er half uns, die Schafe zu tr\u00e4nken und vertrieb die egoistischen Hirten. Da habe ich mich unsterblich in ihn verliebt. Und ich hatte Gl\u00fcck, auch Mose mochte mich sehr und mein Vater gab ihn mir zum Mann. Trotz meiner Liebe, war ich f\u00fcr eine kurze Zeit sehr unsicher, ob er wirklich gut f\u00fcr mich ist. Das war, als er mir erz\u00e4hlt hat, dass er einen \u00c4gypter erschlug, als dieser einen seiner Landsleute t\u00f6tete. Deshalb kam er \u00fcberhaupt nach Midian \u2013 er war auf der Flucht. Das hat mich beunruhigt. Aber nach langen Gespr\u00e4chen wurde mir klar, dass der grosse Gerechtigkeitssinn und das starke Mitgef\u00fchl Moses ihn zu dieser Tat verleitet hatten. Und ich f\u00fchlte mich wieder sicher, weil ich wusste, dass er mich vor aller Ungerechtigkeit besch\u00fctzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bitte entschuldigt mein Ausschweifen. Ich bin etwas durcheinander. Wir waren wir bei den Schuhen. Mose hat etwas erlebt, was ihn richtig durchgesch\u00fcttelt hat. Er ist dem Gott seiner Vorfahren begegnet und musste dabei die Schuhe ausziehen. Ich will es euch so erz\u00e4hlen, wie ihr es in eurer Bibel im 2. Mose Kapitel 3 nachlesen k\u00f6nnt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was Mose geschah \u2013 2. Mose Kapitel 3, 1-15<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>1 Und Mose weidete die Schafe seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Und er trieb die Schafe \u00fcber die W\u00fcste hinaus und kam an den Gottesberg, den Choreb. 2 Da erschien ihm der Bote des Ewigen in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und er sah hin, und sieh, der Dornbusch stand in Flammen, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. 3 Da dachte Mose: Ich will hingehen und diese grosse Erscheinung ansehen. Warum verbrennt der Dornbusch nicht? 4 Und der Ewige sah, dass er kam, um zu schauen. Und Gott rief ihn aus dem Dornbusch und sprach: Mose, Mose! Und er sprach: Hier bin ich. 5 Und er sprach: Komm nicht n\u00e4her. Nimm deine Sandalen von den F\u00fcssen, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. 6 Dann sprach er: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verh\u00fcllte Mose sein Angesicht, denn er f\u00fcrchtete sich, zu Gott hinzublicken. 7 Und der Ewige sprach: Ich habe das Elend meines Volks in \u00c4gypten gesehen, und ihr Schreien \u00fcber ihre Antreiber habe ich geh\u00f6rt, ich kenne seine Schmerzen. 8 So bin ich herabgestiegen, um es aus der Hand \u00c4gyptens zu erretten und aus jenem Land hinaufzuf\u00fchren in ein sch\u00f6nes und weites Land, in ein Land, wo Milch und Honig fliessen, in das Gebiet der Kanaaniter und der Hetiter und der Amoriter und der Perissiter und der Chiwiter und der Jebusiter. 9 Sieh, das Schreien der Israeliten ist zu mir gedrungen, und ich habe auch gesehen, wie die \u00c4gypter sie qu\u00e4len. 10 Und nun geh, ich sende dich zum Pharao. F\u00fchre mein Volk, die Israeliten, heraus aus \u00c4gypten. 11 Mose aber sagte zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus \u00c4gypten herausf\u00fchren k\u00f6nnte? 12 Da sprach er: Ich werde mit dir sein, und dies sei dir das Zeichen, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hast, werdet ihr an diesem Berg Gott dienen. 13 Mose aber sagte zu Gott: Wenn ich zu den Israeliten komme und ihnen sage: Der Gott eurer Vorfahren hat mich zu euch gesandt, und sie sagen zu mir: Was ist sein Name?, was soll ich ihnen dann sagen? 14 Da sprach Gott zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und er sprach: So sollst du zu den Israeliten sprechen: Ich-werde-sein hat mich zu euch gesandt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Moses Geschichte durch Zippis Augen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Geschichte ist fast nicht zu glauben, findet ihr nicht? Ich habe sie Moses im ersten Moment nicht geglaubt. Aber dann ist mir aufgefallen, dass sich seine Ausstrahlung ge\u00e4ndert hat. Seine Augen brennen vor Tatendrang und die Getriebenheit in seinen Augen ist einer grossen Ruhe gewichen. Er weiss pl\u00f6tzlich, dass er zur\u00fcck nach \u00c4gypten gehen muss. So entschlossen habe ich ihn noch nie gesehen. \u2013 Diesen Gott, von dem er spricht, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den kenne ich nicht. Aber er hat mich beeindruckt. Seit mir Mose sein Erlebnis geschildert hat, kann ich nicht mehr aufh\u00f6ren, dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da ist die Sache, dass dieser Gott seinen Namen kannte. Und dass er ihn die Schuhe ausziehen liess. Mein Liebster, der immer stark sein musste, zieht sich die Schuhe aus. Er macht sich verletzlich. Es k\u00f6nnten Dornen beim Dornbusch liegen und trotzdem l\u00e4sst er sich auf die Sache ein. L\u00e4sst sich von seiner Sensibilit\u00e4t leiten und sp\u00fcrt, dass der Boden heilig ist. Mit den Schuhen l\u00e4sst er auch Staub und Schmutz hinter sich. L\u00e4sst zum ersten Mal seine schlechten Gef\u00fchle, seine Angst, seine Schuld, die er aus \u00c4gypten mitnahm, los. Seine nackten F\u00fcsse stehen verletzlich vor dem brennenden Dornenbusch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie Moses Herz, das nicht rein und unschuldig ist, so ist der Busch voller Dornen. Gott zeigt ihm, dass auch ein dorniger Busch f\u00fcr etwas brennen, Licht spenden und zu einem heiligen Ort werden kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann ist da der Auftrag: Geh und f\u00fchre mein Volk, denn ich habe ihre Schreie geh\u00f6rt und ich habe gesehen, wie die \u00c4gypter sie qu\u00e4len.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Gott, den wir doch beide gar nicht kannten, scheint meinen Mose in- und auswendig zu kennen. Es kann doch kein Zufall sein, dass er ihn beruft. Seit ich ihn kenne, spricht er davon, wie es ihn schmerzt, dass seine Leute in \u00c4gypten leiden m\u00fcssen. Auch wenn er bereut, dass er den \u00c4gypter damals gleich get\u00f6tet hat, so hat er nie bereut, dass er f\u00fcr die Gerechtigkeit eingestanden ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Gott sieht nicht das Schlechte in Mose. Er sieht nicht den gefl\u00fcchteten M\u00f6rder, der sich mit Schafeh\u00fcten durchs Leben schl\u00e4gt. Nein, er sieht die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und die St\u00e4rke in ihm. Die Dinge, die ich so an ihm liebe. Und er beauftragt ihn, das zu tun, was schon immer in ihm brannte. Er soll bei der Erl\u00f6sung seines Volkes mitwirken. Dieser fremde Gott m\u00f6chte ihn brauchen, die Unterdr\u00fcckten aufzurichten und ihnen beizustehen. Das ist wahrhaft ein Gott, der sieht und h\u00f6rt. Er sieht nicht nur die Hebr\u00e4er, die leiden, sondern auch meinen Mose, mit all den Dornen und dem Feuer, welches in ihm brennt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Berufung \u2013 welche Schuhgr\u00f6sse passt zu dir?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wisst ihr, was ich mich frage? Wenn Mose das Leid in \u00c4gypten nicht gesehen und sich die Schreie seiner Leute nicht zu Herzen genommen h\u00e4tte, w\u00e4re er dann erw\u00e4hlt worden? H\u00e4tte er diesem Gott geglaubt, dass ausgerechnet er, das Findelkind, zu einem Freiheitsk\u00e4mpfer und Anf\u00fchrer taugt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich kenne diesen Gott noch nicht. Aber was ich sehe und h\u00f6re, l\u00e4sst mich glauben. Mose hat seine Berufung gefunden. Es ist eine Berufung, die zu ihm passt und die nach all den Jahren sein Herz in Brand setzt. Deshalb werde ich ihn ziehen lassen. Und bis wir uns wieder sehen, werde ich h\u00f6ren, genau wie er. Ich bin mir sicher, dass auch ich von diesem geheimnisvollen Gott gerufen werde. Vielleicht muss ich, wie Mose meine alten Schuhe zur\u00fccklassen. Vielleicht ist meine Berufung eine Schuhgr\u00f6sse gr\u00f6sser.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habt ihr eure Berufung gefunden? Wagt ihr es, euch verletzlich zu machen und euch dem Heiligen zu stellen? Folgt ihr dem Feuer in eurem Herzen? Seid ihr mutig? Glaubt ihr daran, dass ihr gerufen seid euer Leben sinnreich zu leben? Dass dieser Gott uns zu einem Leben beruft, das ausgerichtet ist an dem, was unser Herz bewegt und an dem, wie Gott sein Reich ertr\u00e4umt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich werde meine alten Schuhe bei euch lassen. Denn ich m\u00f6chte meine Berufung finden und sie leben. Diesem Gott, der so geheimnisvoll und doch nahbar ist, will ich mich aussetzen. Auf ihn will ich h\u00f6ren. Diesem Gott, der die Schmerzen der Unterdr\u00fcckten sieht und die Schreie der Ausgebeuteten h\u00f6rt, diesem Gott, der etwas gegen das Unrecht unternimmt und Menschen bef\u00e4higt, dem Leid ein Ende zu setzen, dem m\u00f6chte ich vertrauen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seid ihr auch dabei? Weil dann verabschiede ich mich nicht. Wir sehen uns bestimmt wieder, dort, wo die Not am gr\u00f6ssten ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfrn. Silja Keller<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fehraltorf<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:silja.keller@kirche-fehraltorf.ch\">silja.keller@kirche-fehraltorf.ch<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Silja Keller, geb. 1990, Pfarrerin der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Z\u00fcrich. Seit 2021 zu 70% t\u00e4tig als Pfarrerin mit Schwerpunkt Familien und Jugend.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nackte F\u00fcsse | letzter Sonntag nach Epiphanias |02.02.25 | 2. Mose 3, 1-5 | Silja Keller | Schuhe Ich m\u00f6chte euch eine komische Frage stellen? Was f\u00fcr Schuhe tragt ihr heute? Sind sie dick und warm, damit ihr euch die F\u00fcsse nicht st\u00f6sst oder abfriert? Sind sie etwas unbequem, daf\u00fcr chic? 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