{"id":20785,"date":"2025-02-16T19:06:59","date_gmt":"2025-02-16T18:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20785"},"modified":"2025-02-16T19:06:59","modified_gmt":"2025-02-16T18:06:59","slug":"apostelgeschichte-169-15-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-169-15-5\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 16,9\u201315"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Das Evangelium ver\u00e4ndert, die H\u00f6renden und die Erz\u00e4hlenden gleicherma\u00dfen | Sexagesimae | 23.02.2025 | Apg 16,9\u201315 | Stephan Lorenz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Anfang des Gottesdienstes wurden wir mit dem Wochenspruch aus dem Hebr\u00e4erbrief hellh\u00f6rig gemacht: <em>Wenn ihr heute seine Stimme h\u00f6rt, seid nicht hartherzig wie verbitterte Leute. <\/em><em>(3,15) <\/em>Ein Zitat aus Psalm 97 (7-8) Aber was h\u00f6ren wir denn? Und: Was ist dann? H\u00f6ren wir \u201aseine\u2018 Stimme \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht hilft uns eine Geschichte aus der Apostelgeschichte weiter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>In der Nacht hat Paulus eine Vision: Ein mazedonischer Mann steht da und bittet ihn: &#8222;Komm nach Mazedonien und bring uns das Heil!&#8220; Als Paulus die Vision schaut, dr\u00e4ngen wir gleich zum Aufbruch nach Mazedonien. Wir schlossen daraus: Gott ruft uns, ihnen das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Von Troas aus stechen wir in See, fahren geradewegs nach Samothrake, am folgenden Tag nach Neapolis; von dort reisen wir nach Philippi, eine Stadt des ersten Teils von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt verbringen wir mehrere Tage. Am Sabbat gehen wir aus dem Stadttor an den Fluss, wo wir eine Gebetsst\u00e4tte vermuten, setzen uns und sprechen zu den Frauen, die sich dort versammeln. Eine Frau namens Lydia, eine Purpurwollenh\u00e4ndlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesf\u00fcrchtige, h\u00f6rt zu. Gott \u00f6ffnet ihr das Herz. Sie h\u00f6rt, was Paulus sagt. Als sie und ihr Haus getauft sind, l\u00e4dt sie uns ein: &#8222;Wenn ihr \u00fcberzeugt seid, dass ich an den Herrn glaube, kommt in mein Haus und bleibt da.&#8220; Und sie dr\u00e4ngt uns, bis wir ihre Einladung annehmen.*<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine aus der Retrospektive deutende Geschichte. Das kennen wir von uns. R\u00fcckblickend hat alles so kommen sollen, denken wir. R\u00fcckblickend machen manche Ereignisse und Erlebnisse Sinn. R\u00fcckblickend verstehen wir manchmal sogar die Br\u00fcche in unserem Leben, Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, Krankheit, ja Leid wird annehmbar, weil all diese Erlebnisse einen zu dem machen, der man jetzt ist. Und manchmal k\u00f6nnen wir auch Gottes Leitung in unserem Leben im R\u00fcckblick schauen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber unsere Geschichte ist keine reine Fiktion. Sie beschreibt f\u00fcr uns einen historischen Moment. Paulus und sein Team gehen von Kleinasien nach Europa. So sehen wir das heute. F\u00fcr diese Gruppe war es m\u00f6glicherweise blo\u00df eine Reise von einer r\u00f6mischen Provinz in eine andere. Westen, Osten, Europa sind moderne Konstrukte. Paulus wird in einigen Orten Kleinasiens abgewiesen. Man will vom Evangelium nichts h\u00f6ren. Ziemlich frustrierend wahrscheinlich. Aber, wie Lukas erz\u00e4hlt, von Gott so gewollt. Paulus und sein Team schlagen jetzt eine neue Richtung ein: Auf nach Mazedonien (unser Europa)! Sie f\u00fchlen sich durch seine Vision von Gott dazu beauftragt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir heutigen sind hier vorsichtiger, wenn Menschen meinen, sie seien von der Vorsehung oder Gott mit einem Auftrag versehen. Letztlich f\u00fchlte sich der amerikanische Pr\u00e4sident von Gott beauftragt, seine Mission durchzuf\u00fchren. Und f\u00fchlen Unwohlsein. Wir haben Helmut Schmidts Warnung im Ohr: \u201eWer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen\u2026\u201c Deshalb ist es wichtig, dass Lukas berichtet, die Gruppe habe \u00fcber die Vision gesprochen und beschlossen nach Mazedonien aufzubrechen. Paulus, sehen wir, ist ein Teamplayer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Team erreicht die Provinzhauptstadt Philippi, eine r\u00f6mischen Veteranenkolonie. Eine lebendige Stadt r\u00f6misch-griechischer Kultur und wirtschaftlichem Erfolg. Hier entsteht eine erste christliche Gemeinde. Und Lukas wei\u00df das merkw\u00fcrdig unspektakul\u00e4r zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es beginnt vor der Stadt, am Ufer eines Flusses mit einer Gruppe von Frauen. Vor der Stadt, wo die Gruppe die Gebetsst\u00e4tte der kleinen j\u00fcdische Gemeinde vermutet. Keine gro\u00dfe Missionsveranstaltung auf dem Forum. Au\u00dferhalb der Stadt ergibt sich ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit ein paar Frauen. Es ist Sabbat, man hat sich dort zum Gebet versammelt. Wor\u00fcber Paulus mit den Frauen spricht, wird nicht erz\u00e4hlt. Vielleicht \u00fcber Gott und die Welt. Sicher werden sie von Jesus erz\u00e4hlen, dem Messias, von seiner Botschaft und den Sinn f\u00fcr das eigene Leben, seiner baldigen Wiederkunft. Offenbar erzielen die Geschichten ihre Wirkung. Die Frauen h\u00f6ren zu, und eine von ihnen, Lydia, scheint besonders angetan zu sein. Gott \u00f6ffnet ihr das Herz, deutet Lukas ihr Interesse. Lydia geh\u00f6rt zu einer Gruppe von Menschen im Umfeld j\u00fcdischer Gemeinden, den \u201aPhobumenoi\u2018. Menschen, die sich vom j\u00fcdischen Glauben angezogen f\u00fchlen ohne ganz zum Judentum \u00fcberzutreten. M\u00e4nner taten das dann durch den Vollzug der Beschneidung, Frauen durch ein Tauchbad (Taufe). \u201aPhobumenoi\u2018 sind, nicht nur hier, eine Zielgruppe der paulinischen Mission.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So f\u00e4ngt das an. Das Gespr\u00e4ch am Fluss m\u00fcndet in eine Taufe. Lydia versteht: Durch die Taufe geh\u00f6ren sie und ihr Haus zum Messias Jesus (dem Christus) und der Gruppe von Messiasgl\u00e4ubigen, einer noch kleinen Gruppe im gro\u00dfen Spektrum des Judentums. Bei ihnen gibt es keine H\u00fcrden, kein kompliziertes Ritualgesetz, keine Beschneidung, die zu beachten w\u00e4ren. Sie versteht: Ob Jude oder Grieche, Mann oder Frau, ich geh\u00f6re zu Gott. Allein mein Vertrauen in Gott und seinen Messias ist ausschlaggebend. Das, so spekulieren wir, hat Lydia bewegt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Schluss der Erz\u00e4hlung macht stutzig. Als sie und ihr Haus getauft sind, l\u00e4dt sie uns ein: <em>&#8222;Wenn ihr \u00fcberzeugt seid, dass ich an den Herrn glaube, kommt in mein Haus und bleibt da.&#8220;<\/em> Und sie dr\u00e4ngt uns, bis wir ihre Einladung annehmen. Lydia muss Paulus und die anderen M\u00e4nner bedr\u00e4ngen, in ihr Haus zu kommen und zu bleiben. Das Verb \u03c0\u03b1\u03c1\u03b1\u03b2\u03b9\u03ac\u03b6\u03bf\u03bc\u03b1\u03b9 meint ein ziemlich starkes Dr\u00e4ngen, N\u00f6tigen. Der Widerstand der Gruppe muss erheblich gewesen sein. Das ruft nach einer Erkl\u00e4rung. Die Lukas nicht gibt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum wird das erz\u00e4hlt? Wir m\u00fcssen spekulieren. Vielleicht geht es darum, ob das Haus einer Frau die Mitte einer j\u00fcdisch-christlichen Gemeinde sein kann. Denn so war das damals: W\u00e4re es ein freier Mann gewesen, h\u00e4tte es keine Bedenken gegeben. Lydia ist eine Frau, eine selbst\u00e4ndige Unternehmerin. Sie lebt nach r\u00f6mischem Recht, das Frauen (ohne Mann) seit Augustus ein selbstst\u00e4ndiges, M\u00e4nner gleichberechtigtes Leben erm\u00f6glicht.** Lydia steht als verm\u00f6gende Gesch\u00e4ftsfrau ihrem eigenen Haus vor.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus ist ein j\u00fcdischer Rabbi, der, so vermute ich, anders \u00fcber Frauen gedacht haben k\u00f6nnte, andere Rollenbilder von Mann und Frau im Kopf hat. Er und seine M\u00e4nner jedenfalls z\u00f6gern, m\u00fcssen stark \u201agedr\u00e4ngt\u2018 werden, leben vielleicht mehr bestimmten j\u00fcdischen Verhaltensgewohnheiten.*** Und treffen auf eine r\u00f6misch denkende, selbstbewusste Frau. Sie haben sie zwar getauft, aber welchen Schluss Lydia daraus zieht, macht sie zun\u00e4chst widerst\u00e4ndig. Geht das denn? Gut m\u00f6glich, dass Lydia so argumentiert, wie Paulus sp\u00e4ter im Galaterbrief schreibt: <em>Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau;<\/em><em> denn ihr seid allesamt eins in Christus Jesus. <\/em><em>(3,28)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gut m\u00f6glich, dass Paulus diese S\u00e4tze sp\u00e4ter schreiben kann, weil er auf diese Lydia gesto\u00dfen ist. Durch sie k\u00f6nnte das Wort Gottes f\u00fcr Paulus eine weitere Dimension bekommen. Sie wird zum Grundbestand des christlichen Glaubens: Wer getauft ist, ist Kind Gottes, geh\u00f6rt zum Volk Gottes. Jetzt z\u00e4hlt nicht mehr, woher ich komme, ob ich Jude oder Grieche bin. Es spielt keine Rolle, wo ich in dieser Gesellschaft stehe: Ob Sklave oder frei. Und es z\u00e4hlt auch nicht mehr, ob ich Mann bin oder Frau. Das Evangelium hat Folgen f\u00fcr das ganze Zusammenleben. Das ist es, was Paulus und seine Gruppe m\u00f6glicherweise aus der Begegnung mit Lydia erkennen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn tats\u00e4chlich bietet das antike Christentum Frauen eigenst\u00e4ndige T\u00e4tigkeitsfelder. Vielleicht ist es darin eher r\u00f6misch gepr\u00e4gt als j\u00fcdisch. Die Mission ver\u00e4ndert nicht nur die Adressaten, sondern auch die Missionare, ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. <em>Pr\u00fcfet alles und behaltet das Gute. <\/em><em>(1. Thess 5)<\/em> Paulus gr\u00fc\u00dft sp\u00e4ter in seinen Briefen immer wieder Frauen, die verschiedene Dienste in den Gemeinden bis hin zum Tischdienst beim Abendmahl (eine gewisse Ph\u00f6be wird im R\u00f6merbrief erw\u00e4hnt) aus\u00fcben. Lydias Verst\u00e4ndnis ihrer Taufe pr\u00e4gt die christliche Gemeinschaft. M\u00f6glich, dass das der Mann Paulus von der Frau Lydia lernt. <em>Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist<\/em><em>. (R\u00f6m 14)<\/em><em>,<\/em> schreibt er sp\u00e4ter. Das allen Christianoi Gemeinsame und Verbindende ist das Vertrauen in Gott und seinen Messias, das der Heilige Geist schenkt. Mit den Worten der Lydia: <em>Wenn ihr anerkennt, dass ich glaube, so kommt in mein Haus und bleibt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir heutigen wissen: Diese Gleichheit aller Christinnen und Christen vor Gott und untereinander ist immer wieder umstritten. Sie geht verloren, wird wiedergewonnen. Muss immer wieder neu hergestellt werden. Wie lange hat es gedauert, dass in unseren evangelischen Kirche Frauen Pastoren und Bisch\u00f6finnen werden durften. Mit Spannung sehen wir den Prozess unserer katholischen Br\u00fcder und Schwestern um eine gleichartige Gemeinschaft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gemeinschaft der Lydia in Philippi, so scheint es, ist ein offenes Haus, in dem es geschwisterlich zugeht, inmitten einer Gesellschaft, in der ganz andere, den Unterschied betonende, Spielregeln herrschen. Eine gastfreundliche Gemeinschaft mit offenen T\u00fcren und Menschen, man sp\u00fcrt: Ihnen ist das Herz aufgegangen. Gott hat es ge\u00f6ffnet. Sie gehen anders miteinander um. Es gilt: Du bist f\u00fcr Gott ungeheuer wertvoll und er, Gott selber, opfert sich f\u00fcr dich auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das haben wir geh\u00f6rt. Und deshalb m\u00f6ge es auch bei uns sein: ob einer arm oder reich, einheimisch oder fremd, Mann oder Frau, gesund oder krank, voll leistungsf\u00e4hig oder behindert \u2013 wir alle geh\u00f6ren zu Jesus, dem Christus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gottes Heiliger Geist befestige diese Worte in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor i.R. J.-Stephan Lorenz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Apartado 6, 8200-471 Paderne<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Algarve, Portugal<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:stephan.lorenz@evlka.de\">stephan.lorenz@evlka.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*zur \u00dcbersetzung: Sooft es m\u00f6glich ist, setzte ich die Geschichte in Pr\u00e4senz, um sie \u201an\u00e4her\u2018 an uns heranzuholen. Mit dem Verb \u201aboethein\u2018 werden im NT oft Jesus und Gott als Helfer angerufen, meint also einen Ruf nach Rettung und Heil.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">** vorausgesetzt, sie hat drei Kinder, also ihre Mutterpflichten erf\u00fcllt, wenn ich richtig informiert bin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*** Verse wie: \u201eVerschwende deine Kraft nicht an die Weiber.\u201c (Pred 31,3) oder \u201eUnd ich fand, bitterer als der Tod sei eine Frau, die ein Fangnetz ist und Stricke ihr Herz und Fesseln ihre H\u00e4nde\u201c(Kohelet 7,26), werden Paulus und seine M\u00e4nner sicherlich gekannt haben, auch wenn sie sie nicht wirklich geteilt haben m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Confiteor\/Zum Eingang<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Heute, wenn ihr seine Stimme h\u00f6rt, seid nicht hartherzig wie verbitterte Menschen<\/em> \u2013 lesen wir im Hebr\u00e4erbrief. Er zitiert den 95. Psalm, ein altes Lied, beim Betreten des Tempels gesungen. Heute geht es um Gottes Wort und wie wir es aufnehmen. Der Hebr\u00e4erbrief meint, es sei lebendig und machtvoll. Aber immer sind wir gefragt, wie wir darauf reagieren. Lassen wir uns inspirieren, oder h\u00f6ren wir weg. Wir kommen zusammen, um unsere Wahrnehmung auf Gottes Wort auszurichten, und bitten am Anfang: <em>Gott, erbarm dich, vergib unser Wegh\u00f6ren, wenn Du mit uns sprichst. F\u00fchre uns zu einem guten Leben und lass uns diesen Gottesdienst mit einer fr\u00f6hlichen Seele feiern durch Christum, unseren Bruder. Und wir erhalten als Antwort: Gott erbarmt sich, er ist in seinen Sohn zu uns gekommen, hat unser Leben gelebt und gelitten bis zum Tod am Kreuz. Gott vergibt uns. So geh\u00f6ren wir zu Gott und Sein Heiliger Geist wird mit uns sein. Wer darauf vertraut, wird selig werden. Das verleihe Gott uns allen. Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kollektengebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, tr\u00f6ste in unseren \u00c4ngsten, sei uns gn\u00e4dig und h\u00f6re unsere Gebete. Lass uns auf dein Wort h\u00f6ren, lass uns seine Wirkung auf unser Leben sp\u00fcren. Dein Wort verspricht Gnade und Barmherzigkeit, will uns herausf\u00fchren aus der H\u00f6lle, die unser Leben manchmal ist. Dein Wort verspricht Freiheit, Liebe und Freude, die alle Menschen erleben sollen. Denn Du willst nicht, dass wir verloren gehen auf dem Weg zu dir. Wir bitten das im Namen Jesu Christi, der mit dir und dem Heiligen Geist uns Kraft gibt, heute, morgen und immer. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbittengebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, wir haben dein Wort geh\u00f6rt, und bitten: st\u00e4rke unser Vertrauen in dein Wort, damit wir danach leben und durch unser Tun weitergeben. Wir bitten:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Gott, wir beklagen die vielen Opfer des Krieges in der Ukraine, in Gaza und Israel. Wir sehen die Kinder, denen die Kindheit geraubt wird, die Geiseln, die Fl\u00fcchtlinge, die an ihrer Heimat festhalten wollen und f\u00fcr sie k\u00e4mpfen. Lass uns den Schmerz der Verwundeten lindern. Wir wollen die Hoffnung auf Frieden nicht aufgeben und werden tun, was wir tun, was wir tun k\u00f6nnen. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Gott, wir sorgen uns um die, die hier in Portugal in Armut leben m\u00fcssen. Sie brauchen unsere Hilfe. Wir wollen Kranke besuchen, und Verzweifelten beistehen, und Obdachlosen Schutz gew\u00e4hren. Wir rufen: Kyrie eleison<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">P: Gott, wir h\u00f6ren dein Wort, gib uns das Vertrauen, damit wir danach leben und es durch unser Tun weitergeben. Wir bitten f\u00fcr unsere Gemeinde. Segne, die zu uns geh\u00f6ren. Du sprichst zu uns durch Jesus den Christus. Durch ihn hoffen wir auf dein Erbarmen heute und alle Tage. Amen Laudate omnes gentes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge aus dem EG:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">295 Wohl denen, die da wandeln<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">158 O Christe Morgensterne<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">346 Such wer da will ein ander Ziel<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">196 Herr f\u00fcr dein Wort sei hochgepreist<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">125 Komm Heilige Geist<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">171 Bewahre uns Gott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Evangelium ver\u00e4ndert, die H\u00f6renden und die Erz\u00e4hlenden gleicherma\u00dfen | Sexagesimae | 23.02.2025 | Apg 16,9\u201315 | Stephan Lorenz | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 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