{"id":20805,"date":"2025-02-25T12:52:56","date_gmt":"2025-02-25T11:52:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20805"},"modified":"2025-02-25T12:52:56","modified_gmt":"2025-02-25T11:52:56","slug":"matthaeus-313-17-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-313-17-7\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 3,13-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Estomihi | Matth\u00e4us 3,13-17 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | 02.03.25 | Von Anna Jensen |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die notwendige Gemeinschaft des Geistes<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An einem Wintermorgen \u00f6ffnete sich der der Himmel \u00fcber mir. Ich ging am Strand an der j\u00fctl\u00e4ndischen Westk\u00fcste. Wochenlang war der Himmel bedeckt gewesen. Pl\u00f6tzlich \u00f6ffnete sich die Wolkendecke \u00fcber den D\u00fcnen und lie\u00df die Sonne in herrlichen Strahlen scheinen. \u201eLicht, das Well\u2018 um Welle zum Himmel dr\u00e4ngt\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/68F91675-86C4-42B3-9CBA-7485E7E44A6D#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, wie es der d\u00e4nische Dichter Jacob Knudsen in seinem Morgenlied beschreibt. Ich war ganz \u00fcberw\u00e4ltigt und musste stehen bleiben in dem eisig kalten Wind, nur um die Augen zu gebrauchen um zu sehen, zu sehen und zu sehen. Meine Finger steif vor K\u00e4lte fanden das Telefon in dem vielen Schichten der Bekleidung, und ich tat, was viele Menschen heute tun: Ich nahm ein Bild auf. Als w\u00e4re der Anblick des offenen Himmels nicht in sich genug, musste ich es festhalten. Sp\u00e4ter fand ich das Bild, um mich selbst an das Erlebnis zu erinnern, aber vor allem konnte ich das Bild meiner Familie zeigen und all denen, die es h\u00f6ren wollten: \u201eSeht, was ich erlebt habe\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Jesus getauft wurde, stieg er sofort aus dem Wasser, und seht: der Himmel \u00f6ffnete sich \u00fcber ihn. Da war niemand, der ein Bild von dem Ereignis aufnahm, wir sind auf unsere Phantasie angewiesen, um das vor uns zu <em>sehen<\/em>, was das Evangelium uns mit Worten schildert. Der Himmel \u00f6ffnete sich \u00fcber ihm, und der Geist Gottes fuhr herab \u2013 wie eine Taube. Das war <em>nicht<\/em> eine Taube, wie sie Joakim Skovgaard hier auf den Glasmosaiken der Kirche dargestellt hat, es war vielmehr etwas anderes, was sich nicht malen l\u00e4sst, was aber also wie eine Taube aussah. Den Geist sieht man nicht, und deshalb ist es schwer, ihn zu veranschaulichen. Er ist nicht zu greifen, nicht zu begreifen, und doch will ich heute \u00fcber den Geist sprechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum sollte Jesus getauft werden? Diese Frage trieb auch Johannes den T\u00e4ufer um. Die Taufe des Johannes war eine Wassertaufe, ein Reinigungsbad. In der Johannes-Taufe musste man sich von seinem fr\u00fcheren Leben verabschieden, man musste sich von falschem Tun distanzieren und sich im Jordan reinwaschen. Dann war man bereit, seinem Erl\u00f6ser zu begegnen. Das erforderte, dass man sich sein Tun bewusst machte. Eine der Hauptpersonen in dem Roman des d\u00e4nischen Autors Jens Christian Gr\u00f8ndahl: \u201eNoget tabt i m\u00f8rket\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/68F91675-86C4-42B3-9CBA-7485E7E44A6D#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, der Schauspieler und Ehemann Bror, bereut nichts. Er war seiner Ehefrau untreu, hatte eine Aff\u00e4re mit einer j\u00fcngeren Frau. Als er sich entscheidet, sie zu verlassen, seine Geliebte, ist das nicht ohne Reue, denn Bror verh\u00e4lt sich nur zu Tatsachen. So findet er sich im Leben zurecht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute verwenden wir am liebsten nicht das Wort \u201eS\u00fcnde\u201c. Die theologische Last ist f\u00fcr die meisten D\u00e4nen zu schwer \u2013 oder die Bedeutung des Wortes S\u00fcnde ist in moralische Kategorien abgeglitten. Es ist keine S\u00fcnde gegen Gott, seinem Ehepartner untreu zu sein, es ist aber s\u00fcndig, ein Magnum-Eis zu essen. In der neuen d\u00e4nischen Bibel\u00fcbersetzung aus dem Jahre 2020 kommt das Wort S\u00fcnde gar nicht vor. Stattdessen redet man von Ungehorsam gegen Gott. Ungehorsam gegen Gott bedeutet nicht nur, sich einem dominierenden Patriarchen zu widersetzen, sondern auch Ungehorsam gegen das Projekt Gottes, allen Menschen Brot, Frieden und Liebe zu bringen. Die Grundessenz des S\u00fcndigens ist also nicht die \u00dcbertretung alter Gebote, sondern dass man sich selbst \u00fcber die Gemeinschaft stellt, dass man die Liebe zu sich selbst \u00fcber die Liebe zum Mitmenschen stellt. In diesem Licht glaube ich, sind es viele von uns, die etwas bereuen. Die Welt s\u00e4he anders aus, wenn mehr Leute einander anerkennen und respektieren w\u00fcrden, wenn wir die Ressourcen der Welt besser verteilen k\u00f6nnten. Im R\u00fcckblick erkl\u00e4ren wir viele unserer Handlungern weg. Hat D\u00e4nemark die Bodensch\u00e4tze an Mineralien ausgebeutet? Ja, vielleicht, aber die Gr\u00f6nl\u00e4nder hatten selbst nicht die Expertise, sie zu gewinnen, und zugleich wurde auch in Gr\u00f6nland ein Wohlfahrtsstaat entwickelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles, was die alten Juden bereuten, konnten sie vor Johannes bringen. Im Wasser des Jordan wurden sie reingewaschen. Nun galt es, sich im Rahmen zu halten, bis das J\u00fcngste Gericht und der Erl\u00f6ser kommen w\u00fcrden. Johannes protestierte gegen die Taufe Jesu: \u201eIch bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?\u201c Aber Jesus bestand auf seiner Bitte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seitdem ist die Taufe das Zeichen der christlichen Gemeinschaft. Alle sind in unserer Kirche willkommen, alle sind willkommen zum Strickklub, Bibelkreis und zum Abendmahl., wenn du aber Mitglied der Kirche sein willst, wenn du in die Gemeinschaft aufgenommen werden willst, dann musst du dich taufen lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In diesen Tagen erfahren wir, dass die Welt auseinanderf\u00e4llt. Die Ordnung der alten Welt mit zwei gro\u00dfen Gemeinschaften in Ost und West ist im Begriff sich aufzul\u00f6sen und von neuen Gemeinschaften abgel\u00f6st zu werden. Das verwirrt uns und macht uns Angst, wo sollen wir uns hinwenden? Mit wem teilen wir Werte und Gemeinschaft? Wir glaubten, die Demokratie sei wichtig f\u00fcr die ganze westliche Welt, dass die Grenzen eines Landes, ganz gleich wie klein es ist, unverletzlich seien. Auch aber bei uns zuhause sind die gro\u00dfen Gemeinschaften auf dem R\u00fcckzug. Wir identifizieren uns gerne als Individualisten mit unserem jeweiligen Geschlecht, unseren Essgewohnheiten, unseren jeweiligen Freizeitinteressen und unserem jeweiligen politischem Projekt. Das wird uns zu viel, wir verschwinden im Chaos und sind versucht aufzugeben \u2013 aber Jesus ruft uns heraus in der Taufe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Taufritual ist feierlich. Die Eltern sp\u00fcren, dass es um etwas Gr\u00f6\u00dferes geht, wenn sie ihre Kinder in der Prozession in die Kirche tragen. Sie k\u00f6nnen es selten in Worte fassen, aber vielleicht ist das so, weil der Geist so fl\u00fcchtig ist. Der Geist ist unsichtbar, aber wir sp\u00fcren ihn in den Ritualen. Vor der Gemeinde bekommt das Kind seine drei Handvoll Wasser. Oft haben die Kinder alte Taufkleider an, die \u00fcber Generationen vererbt wurden, denn in der Taufe werden wir nicht nur in die Gemeinschaft mit Gott aufgenommen, sondern auch mit all den Generationen, die uns vorhergegangen sind und die uns folgen werden. Der Geist vereint uns sowohl in der Familie, in der Gemeinde und als Volk. Die Volkkirche ist noch immer die gr\u00f6\u00dfte Vereinigung in D\u00e4nemark mit ihren 71% Mitgliedern. Die Taufe vereint uns sowohl mit unseren lutherischen Schwester-Gemeinden als auch allen Christen in der ganzen Welt. Der Heilige Geist sammelt uns, damit wir uns um Gott sammeln kommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zur Weihnacht \u00f6ffnete sich der Himmel, als Gott auf Erden geboren wurde. Als ein Menschenkind, der F\u00fcrsorge seiner Eltern \u00fcberlassen, wuchs er auf. Er war Gottes Sohn, aber auch wahrer Mensch. Darin gleicht er uns, und deshalb begab er sich unter dieselbe Taufe wie wir, um mit uns zusammenzustehen, Seite an Seite. Mit dem Heikligen Geist empfangen wir vertikale Gemeinschaft, wir haben Teil am Reich Gottes, aber wir empfangen auch horizontale Gemeinschaft mit allen Kindern Gottes, den jetzt Lebenden, denen die vor uns gelebt haben, und denen die kommen werden. Gott umarmt uns in seinem Geist und h\u00e4lt uns fest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Juden wurden mit der Wassertaufe des Johannes getauft, eine Bekehrungstaufe, denn das Himmelreich war nahe. Wir werden getauft mit Wasser und Geist, weil Gott zu uns gekommen <em>ist<\/em>. Auf dieser Taufe sollen wir unser Leben bauen. Das Reich Gotte ist bei uns, und es ist unsere Aufgabe, an seiner Ausbreitung mitzuarbeiten. Da sind Dinge, die wir bereuen, da ist Platz f\u00fcr Verbesserungen, wie man sagt, aber wir sollen unsere Taufe nicht wiederholen, einmal ist genug. Einmal sind wir reingewaschen, einmal haben wir den Geist empfangen, und das gen\u00fcgt. \u00a0Gewiss, wir machen Fehler, aber am Gr\u00fcndonnerstag gab uns Jesus das Abendmahl als Zeichen daf\u00fcr, dass wir Vergebung empfangen k\u00f6nnen f\u00fcr unsere \u00dcbertretungen. Am Abendmahlstisch wird die Gemeinschaft mit Jesus deutlich, wir empfangen mit unseren K\u00f6rpern seinen Leib und sein Blut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An jenem Wintermorgen, als ich am Strand spazieren ging, sah ich den Himmel offen. Das war gro\u00dfartig und pr\u00e4chtig, und ich freute mich dar\u00fcber, dass ich die Einzige war, die das sah. Ich liebe die Einsamkeit am Strand im Winter, wenn keine Touristen da sind, und ich vergesse fast, dass ich selber Tourist bin, ein Gast in der Natur. Ich k\u00f6nnte mein eigenes Leben dort an der windigen K\u00fcste nicht aufrechterhalten, wo Menschen seit tausend Jahren gelebt haben. Auch wenn ich die Einsamkeit liebe, Menschen brauchen Menschen. Wir m\u00fcssen einander helfen bei der Arbeit f\u00fcr das t\u00e4gliche Brot und den Fisch. Wir m\u00fcssen gemeinsam eine Welt bauen mit Platz f\u00fcr alle V\u00f6lker zu allen Zeiten. Denn wir brauchen die Gemeinschaft sowohl miteinander als auch mit unserem Gott. Wir wollen keine Welt haben, wo die St\u00e4rksten das Sagen haben, nein, deshalb gedenken wir unseres Taufbundes. Wir sind darauf getauft, Kinder Gottes zu sein. Sein Geist gibt uns Hoffnung und Mut, gegen Selbstsucht und Erb\u00e4rmlichkeit zu k\u00e4mpfen. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastorin Anna Jensen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">5230 Odense M<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-mail: <a href=\"mailto:ansj@km.dk\">ansj(at)km.dk<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/68F91675-86C4-42B3-9CBA-7485E7E44A6D#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Nr. 756, 5 aus dem d\u00e4nischen Gesangbuch, deutsch im Deutsch-d\u00e4nischen Kirchengesangbuch Nr. 756, 5: \u201eLysv\u00e6ld bag ved lysv\u00e6ld i\u00a0 himlen ind\u201c<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/68F91675-86C4-42B3-9CBA-7485E7E44A6D#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u201dEtwas verloren im Dunklen\u201d, d\u00e4nischer Roman, es gibt keine deutsche \u00dcbersetzung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Estomihi | Matth\u00e4us 3,13-17 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | 02.03.25 | Von Anna Jensen | Die notwendige Gemeinschaft des Geistes An einem Wintermorgen \u00f6ffnete sich der der Himmel \u00fcber mir. 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