{"id":20809,"date":"2025-02-25T12:58:53","date_gmt":"2025-02-25T11:58:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20809"},"modified":"2025-02-25T12:58:53","modified_gmt":"2025-02-25T11:58:53","slug":"lukas-1028-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1028-42\/","title":{"rendered":"Lukas 10,28-42"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Von Maria lernen | Estomihi | 03.02.2025 | Lk 10,28-42 | Martina Jan\u00dfen |<\/h3>\n<p>I Wie r\u00e4umen auf. Der Einschulungsgottesdienst war rund und gelungen, wir k\u00f6nnen zufrieden sein, die ganze Arbeit hat sich gelohnt. Lange haben wir geplant, geprobt, gebastelt. Jetzt hat die letzte Familie die Kirche verlassen, das fr\u00f6hliche Stimmengewirr vor der Kirchent\u00fcr verfliegt langsam, nur das Lachen hallt nach. Wir sammeln auf, was liegen- und \u00fcbrig geblieben ist: die rosa Haarspange auf der Sitzreihe, ein buntes Bonbonpapier, das Taschentuch auf dem Fu\u00dfboden. Gesch\u00e4ftig huschen wir durch die leere Kirche und sind wohl auch noch etwas l\u00e4nger besch\u00e4ftigt: Kollekte z\u00e4hlen, Eindr\u00fccke miteinander teilen und erste Evaluationen mitteilen, Liederzettel einsammeln, Absprachen treffen, B\u00fchne abbauen, tausend Dinge einpacken, zusammenpacken, zupacken. Ich schleppe eine Materialkiste zur T\u00fcr und halte kurz inne. Ein kleines Bild. Wir sind in einer katholischen Kirche zu Gast. Ein Marienbild, schlicht und sch\u00f6n und irgendwie ganz besonders. Die Verk\u00fcndigungsszene: Als der Engel auf Maria trifft, liest Maria. Ich muss schmunzeln. Eine lesende Maria. W\u00fcrde ich jetzt auch gerne. Statt Kisten zu schleppen w\u00fcrde ich gerne Seiten umbl\u00e4ttern, statt drauflos zu schwatzen einfach schweigen. Maria hat es schon gut, aber: Meine Kolleginnen und ich haben was geschafft, mit Herz und Hand etwas auf die Beine gestellt, uns gek\u00fcmmert, uns um andere gek\u00fcmmert und k\u00fcmmern uns noch, das ist doch eigentlich besser, oder? Nun ja, f\u00fcr Maria als Mutter Gottes gelten eben andere Ma\u00dfst\u00e4be. Aber halt &#8211; das stimmt nicht, mein erster Eindruck t\u00e4uscht. Mir f\u00e4llt eine Geschichte in der Bibel ein, in der es auch um eine Maria, Maria von Bethanien, und ihre Schwester Marta geht, um zwei ganz normale Frauen und um die gro\u00dfe Frage, was besser ist: in der Stille staunen, fragen und h\u00f6ren oder aktiv t\u00e4tig sein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Lesung Lk 10,38-42<\/em><\/p>\n<p>II Maria und Martha, die ungleichen Schwestern. Marta steht in der Tradition f\u00fcr die <em>vita activa<\/em>, das aktive, t\u00e4tige Leben, das mit beiden F\u00fc\u00dfen fest auf dem Boden steht. Nicht umsonst ist sie Schutzheilige der Kellner und Hausfrauen. Maria dagegen steht f\u00fcr die <em>vita contemplativa<\/em>, die mystische Schau, das H\u00e4nde in den Scho\u00df legen und die Gedanken in die H\u00f6he heben. Maria und Marta \u2013 das sind zwei unterschiedliche Arten zu arbeiten und zu leben. Wie gut k\u00f6nnten sich die beiden ungleichen Schwestern gegenseitig st\u00fctzen und erg\u00e4nzen! Was k\u00f6nnte ihnen nicht alles zusammen gelingen, wenn sie an einem Strang ziehen w\u00fcrden. Doch oft gibt es Streit, Rivalit\u00e4t und Konkurrenz zwischen den beiden Schwestern. Wie oft werden Denken und Tun gegeneinander ausgespielt. Wer ist wertvoller? Der Meister in der Werkstatt oder der frisch gebackene Master aus der Uni? Da gibt es Ressentiments auf beiden Seiten. Was ist besser? An Autos schrauben oder Texte weben? Br\u00f6tchen backen oder Worte drechseln? Beton mischen oder an Reden feilen? Auf was und wen kommt es an? Hand oder Kopf? Handwerker oder Wortwerker? Blaumann oder Gelehrtentalar? Maria oder Marta? Oft zieht Marta den K\u00fcrzeren. Man merkt das nicht zuletzt an der Bezahlung. Diejenigen, die mit Hand und Fu\u00df arbeiten, die k\u00f6rperliche und emotionale Care-Arbeit an jung und alt leisten, die Gro\u00dfraumb\u00fcros und Stadtparks sauber halten, die Pakete liefern und Regale bef\u00fcllen, verdienen sich nicht gerade eine goldene Nase und werden oft auch von anderen gering gesch\u00e4tzt. Und Maria? Wie oft wird sie auch heutzutage angegriffen. Die H\u00f6rende und Fragende, die Staunende und Denkende. Was sie tut, ist eben auch im ehemaligen \u201eLand der Dichter und Denker\u201c nicht unmittelbar praxisrelevant und l\u00e4sst sich in unserer Verwertungslogik kaum verorten. Lesen macht sich nicht so gut im Lebenslauf, Geisteswissenschaften stehen nicht allzu hoch im Kurs. Es sind doch eher andere F\u00e4cher, andere St\u00e4rken wie Ingenieurwissenschaften, die etwas gelten, weil etwas sicht- , mess- und brauchbares dabei rauskommt, n\u00fctzlich und geldwert. Selbst in der Kirche hat Maria es nicht leicht, da scheint manchmal Organisation, Marketing und Eventpraxis wichtiger zu sein als eine gute und zeitintensive Predigt und das damit zusammenh\u00e4ngende Studium, das sich M\u00fchen um das Wort und mit dem Wort, auch im Urtext des Neuen Testaments, was einen immer wieder mit frischem Blick neues entdecken lernt. \u201eKehrt man zum Griechischen zur\u00fcck, so meint man, aus einem engen, dunklen Haus in einen Garten voller Lilien zu treten.\u201c (Oscar Wilde). Wer ist wichtiger, auf wen kommt es an &#8211; Maria oder Marta? Die Gelehrte oder die Gesch\u00e4ftige? Wo findet das richtige Leben statt: Im Elfenbeinturm oder auf dem Marktplatz? In der Studier- oder in der Backstube? Das ist die falsche Frage. Nur zusammen sind die beiden Schwestern stark, k\u00f6nnen sich B\u00e4lle zuspielen und unschlagbar sein. Meister und Master \u2013 wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn beide sich gegenseitig wertsch\u00e4tzen und achten w\u00fcrden, wenn es ein Gleichgewicht g\u00e4be und das Gef\u00fchl: Unterschiedliche Gaben, ein Geist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">III. Wie entscheidet sich Jesus? Beten oder Backen? Meditation oder Management? Andacht oder Arbeit? Wer ist die bessere J\u00fcngerin? Maria oder Marta? Das, was Maria tut, scheint mehr wert zu sein. Sagt Jesus nicht, dass Maria, die H\u00f6rerin mit den H\u00e4nden im Scho\u00df, den guten Teil erw\u00e4hlt hat? Wer so denkt, hat zu wenig nachgedacht &#8211; und Lukas nicht genau genug gelesen. Lukas geht es nicht um die Polarisierung zwischen H\u00f6ren und Tun. Es geht ihm schon gar nicht um das Abwerten des t\u00e4tigen Dienstes, ganz im Gegenteil: Wie in kaum einem anderen Evangelium spielt bei ihm die Diakonie, der t\u00e4tige Dienst f\u00fcr andere, eine gro\u00dfe Rolle. F\u00fcr Lukas ist das H\u00f6ren nicht vom Tun zu trennen. Allein die Geschichte vom barmherzigen Samariter, die Lukas direkt vor der Geschichte von Maria und Marta erz\u00e4hlt, zeigt das. Da sieht man, wie das H\u00f6ren auf Gottes Wort in die Tat umgesetzt wird. Und doch &#8211; wird denn in unserer Geschichte Marta nicht ermahnt, weil sie so ganz auf ihre Hausarbeit sieht und darin aufgeht? Ergreift Jesus nicht Partei f\u00fcr Maria, die die H\u00e4nde in den Scho\u00df legt und die Ohren spitzt, wenn Jesus redet? Schon, aber Marta wird nicht ermahnt, weil sie hauswirtschaftet, sondern weil sie dem eine so hohe Bedeutung beimisst. <em>Marta, Marta, du hast viel Sorge und M\u00fche! (Lk 10,41b) <\/em>Das ist ein entscheidender Unterschied! Zur\u00fcckgewiesen wird nicht, dass Marta sich nach Hausfrauenart um das leibliche Wohl von Jesus k\u00fcmmert, zur\u00fcckgewiesen wird ihre \u00fcbertriebene Betriebsamkeit. <em>Marta aber machte sich viel zu schaffen<\/em>.<em> (Lk 10,40)<\/em> Eine solche \u00fcberm\u00e4\u00dfige Sorge soll nicht sein, denn sie kann den Blick auf das verstellen, worauf es ankommt: Das H\u00f6ren auf das Wort. <em>Maria setzte sich dem Herrn zu F\u00fc\u00dfen und h\u00f6rte seiner Rede zu. (Lk 10,39b) <\/em>Das k\u00f6nnte Marta von ihrer Schwester Maria lernen, das k\u00f6nnten wir alle von Maria lernen: Auch wenn ich alles perfekt managen, planen und ausf\u00fchren w\u00fcrde, wenn ich rund um die Uhr arbeiten w\u00fcrde und 24\/7 in den Social Media pr\u00e4sent w\u00e4re und h\u00e4tte Gottes Wort nicht, w\u00e4re ich nichts. Es braucht Gottes Wort. <em>Maria hat das gute Teil erw\u00e4hlt; das soll nicht von ihr genommen werden. (Lk 10,42) <\/em>Wie w\u00e4re es, von Maria zu lernen? Wie w\u00e4re es mit weniger Schaffen, Sorgen und Stress und mit mehr Stille, Schweigen und Staunen? Weniger Hetzen und mehr H\u00f6ren?<\/p>\n<p>IV Die lesende Maria l\u00e4sst mich nicht los. Mit der Plastikkiste in der Hand verharre ich, verschaffe mir Raum f\u00fcr Staunen und Schauen. Meine Seele springt aus dem Hamsterrad, all die Betriebsamkeit um mich herum ist f\u00fcr einen Moment nur eine ferne Kulisse. Ich \u00f6ffne mich f\u00fcr dieses Bild, trete zur\u00fcck, um wieder neu heranzutreten, stelle die Kiste auf den Boden, um dem, was ich sehe, auf den Grund zu gehen. Mein erster Eindruck hat mich get\u00e4uscht, ich projiziere als gestresste Marta zu viel von meinem eigenen Wunschdenken hinein. Das ist keine relaxende Maria mit einem Becher voll mit hei\u00dfem Tee und einem netten Krimi auf dem Sofa, die sich ihre Me-time g\u00f6nnt und ihre Work-Life-Balance im Griff hat. Auch das ist gut und n\u00f6tig. Aber da ist auf den zweiten Blick noch mehr zu entdecken. Die lesende Maria ist ein zentrales Motiv in der christlichen Kunst. Manchmal ist ihre Mutter Anna mit dabei: Da kann man ihr dabei \u00fcber die Schulter gucken, wie sie Maria das Lesen lernt. Es geht nicht um das Lesen an sich oder Maria als schlaue Frau, die sich mit einer beliebigen Lekt\u00fcre bildet, entspannt oder zerstreut. Maria, das j\u00fcdische M\u00e4dchen, liest in den Psalmen und Propheten, diese alten Worte \u201ebewegt sie in ihrem Herzen\u201c (Lk 2,19). Lesen schafft Zugang zum Glauben, lesend lernt Maria ihren Glauben kennen, der im Judentum wurzelt (angesichts des wachsenden Antisemitismus auch eine Facette dieses Bildes, die man herausstreichen muss). Maria lernt die Verhei\u00dfungen kennen und lebt in ihnen, antwortet ihnen: \u201eMir geschehe nach deinem Wort\u201c (Lk 1,28). Immer wieder h\u00f6ren und lernen, vergewissern und vergegenw\u00e4rtigen: Die Bilder durch die Jahrhunderte hindurch zeigen die lesende Maria in allen Lebenslagen: als Kind mit ihrer Mutter, bei der Verk\u00fcndigung, auf dem Wochenbett, w\u00e4hrend Josef sich um Jesus k\u00fcmmert, auf dem Esel bei der Flucht nach \u00c4gypten. Maria liest \u2013 mit Himmelkrone auf dem Kopf und mit Baby im Arm. Wie Maria von Bethanien Jesu Worten lauscht, immer wieder neu h\u00f6rt und fragt, staunt und lernt, liest Maria, die Mutter Jesu, in den alten Verhei\u00dfungen. Das kann man von beiden lernen: Auf das Wort h\u00f6ren, damit unsere Antworten, seien sie still oder gesch\u00e4ftig, Grund und Boden haben: \u201eSei mir (<em>estomihi<\/em>) ein Fels, eine Zuflucht, eine feste Burg, mich zu retten.\u201c (Ps 31,3).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zitat Oscar Wilde: Oscar Wilde, De profundis, Z\u00fcrich, 1987, S.124<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">PD Dr. Martina Jan\u00dfen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hildesheim<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:dr.martina.janssen@evlka.de\">dr.martina.janssen@evlka.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martina Jan\u00dfen, geb. 1971, Privatdozentin f\u00fcr Neues Testament (Universit\u00e4t G\u00f6ttingen), Pastorin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Maria lernen | Estomihi | 03.02.2025 | Lk 10,28-42 | Martina Jan\u00dfen | I Wie r\u00e4umen auf. Der Einschulungsgottesdienst war rund und gelungen, wir k\u00f6nnen zufrieden sein, die ganze Arbeit hat sich gelohnt. Lange haben wir geplant, geprobt, gebastelt. 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