{"id":20842,"date":"1997-12-01T17:48:58","date_gmt":"1997-12-01T16:48:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20842"},"modified":"2025-04-09T10:36:26","modified_gmt":"2025-04-09T08:36:26","slug":"jakobus-57-8-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jakobus-57-8-2\/","title":{"rendered":"Jakobus 5,7\u20138"},"content":{"rendered":"<h3>2. Advent |\u00a07.12.1997 | Jakobus 5,7\u20138 | Elisabeth Tobaben |<\/h3>\n<p>&#8222;So seid nun geduldig, liebe Br\u00fcder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Fr\u00fchregen und Sp\u00e4tregen. Seid auch ihr geduldig und st\u00e4rkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe.&#8220;<\/p>\n<p>Vorbemerkung<\/p>\n<p>Ich gehe beim Jakobus&#8217;brief&#8216; von einem Text aus, der als lehrhafte Abhandlung in Briefform zu verstehen ist. Adressat d\u00fcrfte wahrscheinlich keine konkrete Gemeinde sein, sondern eher die Christenheit als ganze (1, 1). \u00c4hnlich wie Paulus in den par\u00e4netischen Teilen seiner Briefe setzt der Verfasser die Grundaussagen christlicher Verk\u00fcndigung voraus. Es handelt sich demzufolge nicht um eine Missionsschrift. Thema ist vielmehr die christliche Lebensf\u00fchrung angesichts der Hebung auf den wiederkommenden Christus, dessen Ausbleiben und dem Druck der Umgebung.<\/p>\n<p>Predigt<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Ein Aufruf zur Geduld &#8211; mitten im Advent!? Eigenartig!<\/p>\n<p>Gut &#8211; da\u00df diese Zelt im Jahr besonders gepr\u00e4gt ist vom &#8222;Warten&#8220; und von der Vorbereitung, das leuchtet mir ein. Ich sehe, da\u00df jetzt die Weihnachtsplanungen \u00fcberall auf Hochtouren laufen. Das bevorstehende Fest nimmt bereits seit Wochen alle Gedanken und Kr\u00e4fte in Anspruch.<\/p>\n<p>Das ist in den Familien so, in den L\u00e4den und Gesch\u00e4ften schon lange, aber auch bei uns in der Kirche: Krippenspiele und weihnachtliche Musik werden einge\u00fcbt; es gibt Adventsbasare, Kaffeenachmittage, Brot-f\u00fcr-die Welt &#8211; Aktionen &#8211; zu tun ist genug! Und schlie\u00dflich geht es in den Texten der Gottesdienste im Advent darum, wie wir uns denn\u00a0vorbereiten\u00a0k\u00f6nnten auf den menschwerdenden Gott.<\/p>\n<p>Und einer dieser Texte legt uns heute das Stichwort von der Geduld &#8222;vor die F\u00fc\u00dfe&#8220;! Ich merke: Es kommt mir eigentlich schon entgegen mit meiner Sorge, da\u00df viele in dem vorweihnachtlichen Stre\u00df untergehen, sich \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. Immer noch mehr, immer noch perfekter! Geduld &#8211; das klingt f\u00fcr mich im ersten Moment nach dem Motto: Nun bleib doch endlich mal stehen, g\u00f6nne dir die Ruhe, die du brauchst! So k\u00f6nnte das &#8222;Seid geduldig&#8230; mir einleuchten!<\/p>\n<p>Doch zugleich f\u00e4llt mir das Sprichwort ein: &#8218;Hoffen und Harren macht manchen zum Narren&#8216;. Mir ist die Geschichte von dem jungen Soldaten noch in lebhafter Erinnerung, die vor Jahren durch die Presse ging: Er war auf seinem Posten vergessen worden, man hatte ihn nicht abgel\u00f6st, und er harrte tagelang aus, ohne aufzubegehren oder einfach wegzugehen. Ist das die Geduld, die wir brauchen??<\/p>\n<p>Ich frage also noch einmal grunds\u00e4tzlich &#8211; was soll diese Ermahnung hier? Beschreibt sie\u00a0wirklich\u00a0angemessen, was wir jetzt vor Weihnachten brauchen? Auch das Bild von dem wartenden Bauern legt mir nahe: Du kannst eigentlich nichts tun, und all deine Anstrengungen sind sowieso umsonst, wenn nicht gar sch\u00e4dlich.<\/p>\n<p>Das mag f\u00fcr die damalige Landwirtschaft gestimmt haben: Gutes Wetter und wachsen lassen &#8211; alles Nachhelfen zerst\u00f6rt blo\u00df die kleinen Pfl\u00e4nzchen&#8230; Aber in der Landwirtschaft hat sich vieles ge\u00e4ndert bis heute. Es ist nicht mehr damit getan, die Saat in den Boden zu bringen und auf den Regen zu warten! Komplizierteste Berechnungen \u00fcber die n\u00f6tigen D\u00fcngermengen sind zu machen, Wetter und Boden genau im Blick zu behalten, um festzustellen, ob Bew\u00e4sserungen n\u00f6tig werden oder Beregnungen um die empfindlichen Apfelbl\u00fcten vor Frost zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u00c4ndert sich mit solchen Ver\u00e4nderungen der Zeit vielleicht auch der Umgang mit dem Wort &#8222;Geduld&#8220;?<\/p>\n<p>&#8222;So seid nun geduldig &#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt ein, da\u00df der Advent die Haupt-Einsatzzeit im Engagement f\u00fcr andere ist; die Zeit, in der mir die meisten Spendenaufrufe auf den Schreibtisch flattern. Advent ist die Zeit, in der die meisten Angebote von Schulklassen, Ch\u00f6ren und Blockfl\u00f6tengruppen f\u00fcr Eins\u00e4tze im Krankenhaus, bei Alten und Einsamen oder auf Seniorenweihnachtsfeiern kommen. Selten im Jahr ist zugleich die Sehnsucht so stark nach L\u00f6sung von wom\u00f6glich lange schwelenden Konflikten, die Suche nach Frieden und Zufriedenheit, der Bedarf an kl\u00e4renden Gespr\u00e4chen,<\/p>\n<p>Dieses Nebeneinander hilft mir zu erkl\u00e4ren, weshalb die Adventszeit in mir immer so\u00a0zwiesp\u00e4ltige\u00a0Gef\u00fchle hervorruft:<\/p>\n<p>Einerseits mag ich &#8222;vorweihnachtliche&#8220; Teestunden mit Adventskranzkerzenschein, Keksen und Liedern. Andererseits hege ich auch durchaus Sympathien f\u00fcr den Mann, von dem ich im letzten Jahr in der Zeitung las, da\u00df er kurz vor Weihnachten in einem Wutanfall seinen Fernseher aus dem Fenster geworfen habe. Er hatte die Weihnachtsstimmung der anderen einfach nicht mehr ausgehalten.<\/p>\n<p>Einerseits mag ich das Gedr\u00e4nge auf den Weihnachtsm\u00e4rkten, andererseits packen mich in dieser d\u00fcsteren Zeit manchmal Fluchtgedanken und die Sehnsucht nach Sonne und Palmen und Meer.<\/p>\n<p>Und wieder die Frage. Wie pa\u00dft dazu der Aufruf zur Geduld? Wie pa\u00dft er zu den zwiesp\u00e4ltigen Gef\u00fchlen, die ich in dieser Zeit bei anderen verst\u00e4rkt wahrnehme? Bei denen zum Beispiel, die in dieser Zeit intensiv \u00fcber ihre Zukunftsperspektiven nachdenken?<\/p>\n<p>Oder wie pa\u00dft das Geduldigsein zu den Glitzerschaufenstern mit Lichterblinkketten und teuren Auslagen und den davorsitzenden Obdachlosen, um die die meisten Passanten einen gro\u00dfen Bogen machen, und denen die Hoffnungslosigkeit im Gesicht steht? Es kann jedenfalls nicht darum gehen, alles geduldig hinzunehmen, vielleicht noch mit dem weitverbreiteten Satz: &#8222;Wir k\u00f6nnen nichts \u00e4ndern&#8220; und die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen!<\/p>\n<p>Wieder: zwiesp\u00e4ltige Gef\u00fchle.<\/p>\n<p>Ich glaube inzwischen, da\u00df genau diese Zwiesp\u00e4ltigkeit eben\u00a0nicht\u00a0ein bedauerlicher Irrtum ist, ein unangenehmes Gef\u00fchl, das unbedingt zu vermeiden ist oder das es jedenfalls sofort zu beseitigen gilt, wenn es denn leider aufgetaucht ist.<\/p>\n<p>Nein, diese Zwiesp\u00e4ltigkeit ist etwas, was gerade ganz wesentlich in den Advent\u00a0hineingeh\u00f6rt!\u00a0Und das hat dann allerdings mit der GEDULD zu tun! Denn auch in ihr steckt bereits die Zwiesp\u00e4ltigkeit.<\/p>\n<p>Das Problem scheint mir zu sein, da\u00df jahrhundertelang Geduld &#8218;an sich&#8216; zu einer &#8218;christlichen Tugend&#8216; hochstilisiert worden ist. Es galt als besonders fromm, Leiden geduldig und ohne Klage zu tragen, egal worum es sich handelte. Die Frage, ob an dem Bedr\u00e4ngenden und Qu\u00e4lenden etwas zu ver\u00e4ndern w\u00e4re, durfte nicht gestellt werden, war per se unchristlich! Martin Luther hat noch versucht, die aufst\u00e4ndischen Bauern zur Raison zu bringen. Sie h\u00e4tten sich geduldig in ihr von Gott auferlegtes Los zu schicken, sagte er ihnen, statt sich zu wehren und nach weltlichen Dingen zu streben.<\/p>\n<p>Ob f\u00fcr uns nicht hilfreicher w\u00e4re, was der Kirchenvater Augustin \u00fcber die Hoffnung gesagt hat? &#8222;Die Hoffnung hat zwei gar liebliche T\u00f6chter, den Zorn und den Mut.&#8220; Wir brauchen durchaus manchmal die heilsame und heilige Ungeduld, die sich gerade nicht zufriedengibt mit dem, was ist, &#8211; die auch mutig und, wenn es sein mu\u00df, zornig, Mi\u00dfst\u00e4nde beim Namen nennt. Das Wort, das Luther mit &#8222;geduldig sein&#8220; wiedergibt, hei\u00dft auch &#8222;einen langen Atem haben&#8220;, hat also viel zu tun mit Ausdauer, mit Training und \u00dcbung wenn man so will.<\/p>\n<p>&#8222;So seid nun geduldig&#8220; das m\u00fc\u00dfte dann beides beinhalten, das stille zur\u00fcckgezogene, meditative Warten wie auch die angespannte Aktivit\u00e4t!<\/p>\n<p>Wie das aussehen k\u00f6nnte? Ich finde interessante Anregungen dazu in der anderen Aufforderung: &#8222;&#8230; st\u00e4rket eure Herzen!&#8220;<\/p>\n<p>Das Herz ist in der Bibel der Sitz der tiefsten Empfindungen des Menschen, steht f\u00fcr sein Wesen, den innersten Kern. Alle wesentlichen menschlichen F\u00e4higkeiten werden dem\u00a0Herzen\u00a0zugeschrieben. Es kann lieben und trotzig sein, denken und w\u00fcnschen, beben, zerbrechen, fr\u00f6hlich sein, klagen, Ruhe finden, sich ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Ein gest\u00e4rktes Herz &#8211; das hie\u00dfe dann da\u00df ich ungef\u00e4hrdeten Zugang finde zu den Grundlagen meiner wichtigsten Lebens\u00e4u\u00dferungen;<\/p>\n<ul>\n<li>da\u00df ich die vielleicht versch\u00fctteten Quellen meiner Lebenskr\u00e4fte wieder freilegen kann!<\/li>\n<li>da\u00df ich wahrnehme, was ist, und was ich wirklich brauche.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das w\u00e4re ein Adventsprogramm!<\/p>\n<p>Es wird\u00a0viel\u00a0gesucht nach solcher Orientierung in unserer Zeit! Die Annoncen in einschl\u00e4gigen Psycho- und Alternativ-Zeitschrlften sprechen eine deutliche Sprache. Der Zulauf zu orientierenden Kursen aller couleur ist gro\u00df, der zu religi\u00f6s eindeutigen Gruppen ebenso, und der Esoterik-Markt quillt vor Angeboten \u00fcber.<\/p>\n<p>Manchmal f\u00fcrchte ich, da\u00df es stimmen k\u00f6nnte, was manche vermuten, da\u00df dagegen bei uns in der Kirche diese Suche noch Orientierung, nach Antworten auf Lebensfragen aufgeh\u00f6rt hat &#8211; oder jedenfalls kaum noch stattfindet. Ich beobachte oft eine gro\u00dfe Ratlosigkeit, was die Gestaltung des eigenen Glaubens angeht. Vieles andere ist so viel interessanter, so viel bunter und unkomplizierter und damit reizvoller.<\/p>\n<p>Dann allerdings w\u00e4re die adventliche Mahnung um so wichtiger!\u00a0&#8222;St\u00e4rket eure Herzen&#8220;\u00a0Das bleibt nicht als fordernde Parole stehen, sondern die Begr\u00fcndung wird mitgeliefert: &#8222;Der Herr ist nahe.&#8220; Die Zukunft liegt nicht einfach im Dunkel oder im Nichts, sondern sie hat ein Ziel.<\/p>\n<p>Eigentlich ist es Gott, der die Geduld mitbringt, Geduld mit dir, mit mir.<\/p>\n<p>Wir haben es mit einem lebendigen Gott zu tun, der uns nicht ein f\u00fcr allemal festschreibt, sondern uns zutraut da\u00df wir unser Leben vor ihm verantworten k\u00f6nnen; der mitgeht auch durch die zwiesp\u00e4ltigen Erfahrungen unseres Lebens, der uns selbst st\u00e4rkt und tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Gott ist gegenw\u00e4rtig, ist zu finden in seiner Welt, zwischen seinen Menschen, uns zur Hoffnung. Er ist l\u00e4ngst da, auf den wir noch warten und nach dem wir rufen: &#8222;Nun komm, der Heiden Heiland&#8220;.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Pastorin Elisabeth Tobaben, Kirchstr. 13, 37186 Moringen, Tel. 05554- 39 06 80, Fax: 05554 &#8211; 86 68<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Advent |\u00a07.12.1997 | Jakobus 5,7\u20138 | Elisabeth Tobaben | &#8222;So seid nun geduldig, liebe Br\u00fcder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Fr\u00fchregen und Sp\u00e4tregen. 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