{"id":20863,"date":"1997-12-25T11:58:03","date_gmt":"1997-12-25T10:58:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20863"},"modified":"2025-03-10T12:04:09","modified_gmt":"2025-03-10T11:04:09","slug":"titus-34-7-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/titus-34-7-3\/","title":{"rendered":"Titus 3,4\u20137"},"content":{"rendered":"<h3>1. Weihnachtstag | 25.12.1997 | Tit 3,4-7 | Ulrich Nembach |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>heute, am Weihnachtsmorgen, l\u00e4uten alle Glocken. In den Domen und gro\u00dfen Kirchen erklingen nun weltweit auch die Glocken, die in der Adventszeit geschwiegen haben. In der Adventszeit als einer Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten blieben sie stumm. Heute, jetzt zu Weihnachten, erklingt ihr Schall \u00fcber Stadt und Land.<\/p>\n<p>Glocken erfreuen sich einer Beliebtheit, gar einer zunehmenden Beliebtheit. So werden immer mehr Glockenspiele gebaut. In Berlin, im franz\u00f6sischen Dom, wurde ein gro\u00dfes, besonders sch\u00f6nes Glockenspiel eingebaut. Es ist faszinierend, schon allein die Glocken anzuschauen. Gro\u00dfe, kleine und alle Formen dazwischen h\u00e4ngen dort. Man kann sie h\u00e4ngen sehen. Dann, wenn sie erklingen, ist es wunderbar. Sie zu sehen, gar zu h\u00f6ren, ist fast schon eine Reise wert.<\/p>\n<p>Von einer Reise, ebenfalls einer besonderen Reise spricht unser Text. Er erinnert uns an ein besonderes Erlebnis, eins, das uns gepr\u00e4gt hat und pr\u00e4gt.<\/p>\n<p>(Verlesen des Textes Titus 3, 4-7:) &#8222;Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig &#8211; nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit &#8211; durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im heiligen Geist, den er \u00fcber uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens w\u00fcrden nach unsrer Hoffnung.&#8220;<\/p>\n<p>1. Der Text sagt nicht Reise. Er spricht vom Erscheinen, meint aber die Ankunft eines Reisenden. Gott erscheint in seiner Freundlichkeit und Menschlichkeit bei uns. Im Advent haben wir gesungen: Es kommt ein Schiff geladen. Nun ist das Schiff an Land. Gott kommt in Gestalt seines Sohnes selbst. Wenn das nicht freundlich ist, wenn das nicht Liebe ist? Wir sind Gott so wichtig, da\u00df er selbst kommt.<\/p>\n<p>Wir treiben erheblichen Aufwand, wenn wir Geburtstag haben. Das beginnt schon beim Kindergeburtstag. Was mu\u00df da alles bedacht werden. Allein die Frage, wer eingeladen werden soll, ist eine Frage, die hin und her \u00fcberlegt wird. Manche Kinder laden gleich den ganzen Kindergarten ein. Steht sp\u00e4ter gar ein runder Geburtstag an, wird es noch schwieriger. Und dann erst etwa ein 90ster oder 100ster Geburtstag, was verlangt das an Vorbereitungen!<\/p>\n<p>Nun ist gar der Geburtstag Gottes da. Er ist angekommen. Er bringt auch etwas mit. In manchen Familien ist es \u00fcblich, da\u00df ein neugeborenes Kind dem schon vorhandenen Br\u00fcderchen oder Schwesterchen etwas mitbringt. Die Freude ist dann noch gr\u00f6\u00dfer. So ist es auch mit Jesu Ankunft. Er bringt uns etwas mit.<\/p>\n<p>Wir, die Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch die Gemeinden haben uns angew\u00f6hnt das, was Jesus mitbringt, zusammenzufassen. Wir reden davon, da\u00df Jesus uns das Leben, die Freiheit bringt.<\/p>\n<p>Weihnachten 1989 hatten wir noch die Friedensgebete und die Kerzen vor Augen in den Kirchen und Stra\u00dfen der DDR. Da verstanden wir Leben und Freiheit. Wir selbst fuhren damals zu Weihnachten \u00fcber die nahe Grenze und gingen dort in den Weihnachtsgottesdienst. Es war eine kleine katholische Dorfkirche. Wir waren als Fremde, zudem aus dem Westen, f\u00fcr alle erkennbar. Wir feierten damals zusammen. Wir verstanden, was Leben, was Freiheit ist. Wir erlebten Leben und Freiheit.<\/p>\n<p>2. Inzwischen wollen wir oft Leben erleben, Freiheit genie\u00dfen. Die Ferienziele sind ausgebucht \u00fcber Weihnachten. Ein Ausleger unseres Predigttextes schreibt, Gottes Erscheinen richtet sich auch gegen uns selber und unsere t\u00f6dliche Ich-Bezogenheit. Ja, er spricht von &#8222;t\u00f6dlicher Ich-Bezogenheit&#8220;.<\/p>\n<p>Ist das nicht \u00fcbertrieben, wenn nicht gar falsch? Wir wollen doch gerade das Leben. &#8222;Endlich einmal raus, um zu leben&#8220;, sagen wir, wenn wir die Reiseb\u00fcros st\u00fcrmen. Wir finden das lebenswert, was wir sehen und was uns gef\u00e4llt. Die Schaufensterdekoration erf\u00fcllt ihren Zweck. Nur: alles steht nicht im Schaufenster. Dort wird nur das gezeigt, was im Laden verkauft wird. Das Problem ist darum, das zu finden, was wir brauchen, aber nicht ausgestellt vor unsere Augen bekommen.<\/p>\n<p>Ich kann das, was ich meine, auch anders ausdr\u00fccken. Wir freuen uns Weihnachten \u00fcber die Geschenke. Das gilt f\u00fcr Gro\u00dfe und Kleine. Wir sind gl\u00fccklich, wenn wir das bekommen, was wir uns schon immer gew\u00fcnscht haben. Darum schreiben Kinder Wunschzettel; manche, wenn sie noch nicht schreiben k\u00f6nnen, malen ihre W\u00fcnsche an das Christkind.<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es eine Steigerung. Mir ergeht es jedenfalls so und, ich denke auch Ihnen, besonders freue ich mich \u00fcber das, was ich ganz unerwartet geschenkt bekomme. So ist es auch Weihnachten.<\/p>\n<p>Luther sagte einmal: der Mensch liebt, was ihm als liebenswert begegnet. Gott dagegen schafft das Liebenswerte. Ich kann im Sinne Luthers fortfahren: Jesus kommt und bringt das Liebenswerte, n\u00e4mlich Freiheit und Leben mit.<\/p>\n<p>Heute geht es nicht um die Grenze zwischen Deutschland Ost uns West, sondern die zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit, Krankheit und Gesundheit. Die Freiheit von diesen Zw\u00e4ngen beginnt heute, Weihnachten. Manche und mancher mag denken: Mu\u00df man Arbeitslosigkeit und Krankheit gerade Weihnachten und dann noch im Gottesdienst am 1. Feiertag erw\u00e4hnen? Reicht daf\u00fcr nicht das ganze Jahr?<\/p>\n<p>Ich denke, gerade heute ist der Tag daf\u00fcr. Wir feiern Weihnachten, das Geschenk des Lebens. Wir feiern nicht das Ende von Arbeitslosigkeit und Krankheit, aber das Ende der Angst vor ihnen. Die Hirten kehrten nachher wieder zur\u00fcck zu ihren Herden. Und dennoch war nichts mehr so wie vorher. Seit jener Nacht erklingt immer wieder der Gesang, den die Hirten geh\u00f6rt hatten: Ehre sei Gott in der H\u00f6he. Wir haben ihn vorhin zu Beginn unseres Gottesdienstes gesungen.<\/p>\n<p>Unser Text nennt gleich eine ganze Reihe von Neuerungen, die es vorher nicht gab. Er spricht von der Wiedergeburt, d.h. von uns als neu gewordenen Menschen; er spricht vom Heiligen Geist, der uns gegeben und zwar reichlich gegeben wurde, d.h. Gott l\u00e4\u00dft uns an seinem eigen Geist teilhaben, so k\u00f6nnen wir erkennen, da\u00df Weihnachten ist; der Text spricht von der Gnade und vom ewigen Leben, d.h. Gott ist uns freundlich gesonnen und er schenkt uns Leben, selbst wenn wir krank sind oder sterben.<\/p>\n<p>Es ist richtig, ja, gut, da\u00df Weihnachten alle Glocken l\u00e4uten. Ein englisch-sprachiges Lied meint dasselbe, wenn es vom Rufen spricht. &#8222;Go, tell it on the mountain, that Jesus Christ is born!&#8220; Frei \u00fcbersetzt: Geht, ruft es hinaus: Jesus Christus ist geboren!<\/p>\n<p>(Hier kann das Lied gesungen werden. Vielleicht ist es vor dem Gottesdienst von der Organistin oder dem Organisten mit der Gemeinde ge\u00fcbt worden, falls es unbekannt ist.)<\/p>\n<p>3. Die uns von Gott geschenkte Wiedergeburt und mit ihr Gottes Gnade und sein Geist sind verbunden mit der Taufe. Der Text nennt das das Bad der Wiedergeburt. Die Taufe wurde durch Weihnachten m\u00f6glich, ist ein weiteres Geschenk, das Jesus mitbringt.<\/p>\n<p>Uns ist die Taufe vertraut, steht meistens am Anfang unseres irdischen Lebens. Darum nehmen wir sie in unserer Erinnerung oft nicht wahr. Wir denken an sie, meistens nur bei passenden Gelegenheiten. Solche Gelegenheiten sind dann Taufen von anderen Kindern, von den eigenen, gar von den Enkeln. Dabei ist die Taufe der Grund unseres Christ-Seins pers\u00f6nlich und aller Christen, auch unserer Gemeinde als Gemeinschaft der Getauften, unseres gemeinsamen Gottesdienstes.<\/p>\n<p>In der Weihnachtsgeschichte ist immer die Rede von den Hirten. Sie erfahren gemeinsam die sensationelle Nachricht von der Geburt. Sie gehen zusammen nach Bethlehem. Sie kehren gemeinsam zu den Herden zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Mir steht noch immer ein drittes Reise-Erlebnis lebhaft vor Augen, wenn es inzwischen auch lange zur\u00fcckliegt. Ich war sonntags in Neuseeland auf einen Universit\u00e4tscampus eingeladen. Ich war zu fr\u00fch, weil ich sonntags wegen der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel sonst nicht hingekommen w\u00e4re. Ich stand allein herum, nicht wissend, was ich machen sollte, zumal wegen des Sonntags die Geb\u00e4ude verschlossen waren. Pl\u00f6tzlich kam eine Maori-Frau vorbei. Es war in Neuseeland. Sie sprach mich auf englisch an, obwohl sie sonst Maori sprach. Sie kleidet ihre Anrede in eine Frage: &#8222;Do you feel a bit alone&#8220;, f\u00fchlen Sie sich etwas allein gelassen? Als ich erstaunt wegen dieser Anrede und zugleich verlegen antworte: &#8222;Ja, ein bi\u00dfchen schon&#8220;, lud sie mich zum Gottesdienst ein. Dort wurde ich begr\u00fc\u00dft &#8211; auf Maori. Von der Predigt verstand ich nicht viel. Ich dachte mir, da\u00df die Predigt gar nicht so verschieden von den Predigten unserer Theologiestudenten sei. Sp\u00e4ter erfuhr ist, da\u00df der Prediger ein Theologie-Student war, der seine erste Predigt hielt. Ich war fremd, verstand die Sprache nicht und war doch zu Hause, in einer Gemeinde. Der Anfang dieser Gemeinde wie der christlichen Gemeinde \u00fcberhaupt ist Weihnachten.<\/p>\n<p>Bach l\u00e4\u00dft in seinem Weihnachtsoratorium den Chor singen: Preiset, frohlocket! Lassen Sie uns einstimmen in das Lied &#8222;Nun singet und seid froh&#8220;, Lied Nr. 35 im EG.<\/p>\n<p>4. &#8222;Als aber&#8220; so beginnt der Predigttext. So leiten gew\u00f6hnlich Erz\u00e4hler eine unangenehme \u00dcberraschung ein. Das folgende Ereignis bringt die Beteiligten aus ihrer Ruhe, oft aus ihrem Gleichgewicht. Ein Bote erscheint oder gar der Chef selbst und teilt uns etwas Unangenehmes mit.<\/p>\n<p>Von Erscheinung ist auch in unserem Text die Rede. &#8222;Als aber&#8220; und dann erscheint, aber nun nicht etwas Unangenehmes, sondern sehr Sch\u00f6nes. Gottes Freundlichkeit, seine Liebe, er selbst erscheint.<\/p>\n<p>Weihnachten geschieht nicht au\u00dferhalb unserer Welt, nicht au\u00dferhalb unserer Jahre. Weihnachten findet mitten drin statt und ist doch anders, als was sonst mitten drin geschieht. Wir sehen das Besondere gar nicht. Schnell gehen wir \u00fcber Weihnachten hinweg. Vielleicht denken wir noch, besonders die Kinder: So ein Tag, so wundersch\u00f6n wie heute, der d\u00fcrfte nicht vergehen. Aber nach einer Woche, im neuen Jahr wenden wir uns wieder dem Alltag zu, wie wir sagen.<\/p>\n<p>Dabei geschieht, erscheint Weihnachten im Jahr, im Alltag. Die Hirten werden w\u00e4hrend ihrer Arbeit angesprochen und kehren nach ihrem Gang nach Bethlehem zu den Herden zur\u00fcck, aber sie sind nicht mehr dieselben. Sie tun dieselbe Arbeit wie vorher. Sie leben in denselben Verh\u00e4ltnissen und sind doch andere geworden. Sie kehren zur\u00fcck und loben Gott wegen alle dem, was sie geh\u00f6rt und gesehen hatten. Fr\u00fcher hatten sie auf ihren Wegen nicht Gott gelobt. Als Hirten m\u00fcssen sie weiterhin auf ihre Herden aufpassen. Als Menschen, die die Engel sahen und die in Bethlehem gewesen waren, erinnern sie sich an Gott. Sie loben ihn.<\/p>\n<p>Unsere Gemeinden sind das ganze Jahr \u00fcber da; unsere Gottesdienste mit dem Lob Gottes finden jeden Sonntag statt. &#8222;Als aber&#8220; Gott erschien, erschien er n\u00e4mlich nicht, um gleich wieder spurlos zu verschwinden.<\/p>\n<p>Ich habe die Predigt begonnen mit dem Hinweis auf die Glocken und das Glockenspiel im franz\u00f6sischen Dom in Berlin, das eine Reise wert ist. Das &#8222;Als aber&#8220; beendet den Vergleich mit dieser wie jeder anderen Reise. Das &#8222;Als aber&#8220; beendet jeden Vergleich. Weihnachten ist unvergleichbar. Weihnachten ist einmalig. Gottes Erscheinen in Jesus ist einmalig. Jede Reise verbla\u00dft in der Erinnerung &#8211; fr\u00fcher oder sp\u00e4ter. Bilder, Videos, Fotos, k\u00f6nnen die Erinnerung zur\u00fcckrufen, aber dann verbla\u00dft sie wieder und oft endg\u00fcltig.<\/p>\n<p>Gottes Sohn, Jesu Erscheinen, hinterl\u00e4\u00dft dauerhafte Spuren. Jesus l\u00e4\u00dft uns die Gnade Gottes. Die an uns geschehene Taufe bleibt. Gott kommt uns Weihnachten so nah, da\u00df er uns nicht vergi\u00dft. Die Taufe, die uns das ganze Leben begleitet, ist eine Folge von Weihnachten. &#8222;Als aber&#8220; Gott erschien, \u00e4nderte sich alles, alles. Darum preisen ihn die Engel, die Hirten &#8230;und die Christenheit heute morgen auf der ganzen Welt.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Prof. Dr. Dr. Ulrich Nembach Platz der G\u00f6ttinger Sieben 2, 37073 G\u00f6ttingen, Tel. 0551-39 79 39.<\/p>\n<p>Hinweise zur Predigt:<\/p>\n<p>Die Predigt ist konzipiert als Rede f\u00fcr eine Gemeinde wie die Stephanus-Gemeinde im S\u00fcden G\u00f6ttingens mit ihrer gemischten Bev\u00f6lkerungsstruktur. Die Gemeinde verlor gerade im Zuge der Sparma\u00dfnahmen eine ganze Pfarrstelle, obwohl sie w\u00e4chst, weil eine auf ihrem Gebiet gelegene einstige gro\u00dfe Kaserne vollst\u00e4ndig aufgesiedelt wird. Exegetisch habe ich mich leiten lassen u.a. von Victor Hasler, Die Briefe an Timotheus und Titel, Z\u00fcricher Bibelkommentare. Systematisch-theologisch und homiletisch half mir Johannes Heidler in GPM 1997. Pers\u00f6nliche Erlebnisse und Lieder pr\u00e4gen die Weihnachtszeit wie kaum eine andere Jahreszeit. Deshalb fanden sie starken Eingang in die Predigt und wurden zur Br\u00fccke zwischen Text und uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Weihnachtstag | 25.12.1997 | Tit 3,4-7 | Ulrich Nembach | Liebe Gemeinde, heute, am Weihnachtsmorgen, l\u00e4uten alle Glocken. In den Domen und gro\u00dfen Kirchen erklingen nun weltweit auch die Glocken, die in der Adventszeit geschwiegen haben. In der Adventszeit als einer Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten blieben sie stumm. 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