{"id":20906,"date":"2007-02-21T15:51:59","date_gmt":"2007-02-21T14:51:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20906"},"modified":"2025-03-10T15:55:34","modified_gmt":"2025-03-10T14:55:34","slug":"matthaeus-721-23-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-721-23-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 7,21-23"},"content":{"rendered":"<h3>Aschermittwoch | 21. Februar 2007 | Mt 7,21-23 | Andreas Pawlas |<\/h3>\n<p>Christus spricht: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen b\u00f6se Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr \u00dcbelt\u00e4ter!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Was sind das f\u00fcr harte und zun\u00e4chst unverst\u00e4ndliche Worte Christi! Da versammelt man sich an diesem Aschermittwoch zum Gottesdienst, um Christus in Gebet und Anbetung zu verehren &#8211; und dann bekommt man solche Droh-Worte f\u00f6rmlich um die Ohren geschlagen! Und das, wo wir doch alle wissen, dass es nicht mehr so viele evangelische Kirchengemeinden hier im Norden Deutschlands gibt, in denen am Aschermittwoch Gottesdienst gefeiert wird.<\/p>\n<p>Dagegen scheint es doch auf katholischer Seite am Aschermittwoch alles ganz anders zu sein. Sollte etwa deshalb dieser Predigttext ausschlie\u00dflich f\u00fcr all\u2019 die rheinischen Narren und Jecken bestimmt sein, die damit nun gef\u00e4lligst aus dem Karnevalstaumel wach ger\u00fcttelt werden sollen? Denn mit dem Aschermittwoch endet nun einmal der \u00fcberdrehte Karneval und die Passionszeit beginnt. \u201eAm Aschermittwoch ist alles vorbei!\u201c Und dann gibt es auch in den Karnevalsgebieten gewichtige Bischofspredigten, denen man in gut besuchten Gottesdiensten zum Aschermittwoch gut zuh\u00f6rt. Und vielleicht ist es ja wirklich so, dass derjenige besser fasten kann und damit bewusster in die Passionszeit hineingehen, und sich nach der Beichte im Aschermittwochsgottesdienst ein Aschenkreuz auf die Stirn machen lassen kann, der vorher ausgiebig gefeiert hat, der es also vorher wirklich hat\u00a0<strong><em>knallen<\/em><\/strong>\u00a0lassen.<\/p>\n<p>Wenn dieser Predigttext deshalb wirklich nur Karnevals-Narren den Kopf waschen soll, dann haben wir n\u00fcchterne Nordlichter mit ihm nat\u00fcrlich nichts mehr zu tun! Jedoch\u00a0<strong><em>Vorsicht<\/em><\/strong>! Das entscheidende Motiv an der katholischen Weise, den Aschermittwoch zu begehen, betrifft uns Evangelische\u00a0<strong><em>genauso<\/em><\/strong>. Und das ist eben das Motiv der Beichte. Das ist der Satz vom Gericht Jesus Christi \u00fcber unser ganzes Leben, das ist das Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Richter \u00fcber Lebende und Tote. Und dieses eindringliche Motiv n\u00f6tigt auch Evangelische, am Beginn der Passionszeit innezuhalten und sich zu besinnen, ehe man sich bed\u00e4chtig auf den vierzigt\u00e4gigen Weg auf das Kreuzes- und Osterereignis macht.<\/p>\n<p>Aber\u00a0<strong><em>worauf<\/em><\/strong>\u00a0sollen wir uns da eigentlich besinnen oder\u00a0<strong><em>wor\u00fcber<\/em><\/strong>\u00a0mit Hilfe unseres Predigttextes sogar Rechenschaft geben? Das kann man gut erkennen, wenn man ber\u00fccksichtigt, dass dieses Wort Christi zu den Schlussworten seiner Bergpredigt geh\u00f6rt, dieser alles entscheidenden Rede mit ihren Seligpreisungen und ihrem unendlich tr\u00f6stlichen Zuspruch. Allerdings betont Christus an Ende auch, wie schmal der Weg zum ewigen Leben ist, und dass man sich vor falschen Propheten h\u00fcten soll.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6re darum unseren Predigttext so, dass ich ganz pers\u00f6nlich befragt werde: Habe ich diese wunderbaren Seligpreisungen und ihren seelischen Zuspruch wirklich ernst genommen und haben sie mein Leben nachhaltig ver\u00e4ndert? Ja, in unserem Predigttext, da fragt mich Jesus Christus, der Bergprediger, nach ganz konkreten Einzelheiten, so, ob ich vielleicht in seinem Namen nur fromme Worte gemacht habe und damit seinen Namen missbraucht, oder ob ich gar als falscher Prophet seinen wunderbaren und machtvollen Zuspruch nach eigenem Gutd\u00fcnken ausgenutzt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Diese Nachfrage, zumal auch mit diesen harten Verurteilungen unseres Predigttextes, mag zun\u00e4chst \u00fcberraschend f\u00fcr uns klingen. Allerdings, wenn man einen kleinen Moment dar\u00fcber nachdenkt, dann k\u00f6nnte man einerseits recht beruhigt sein. Denn was das \u201eHerr, Herr sagen\u201c anbelangt, so ist das ja heutzutage unter uns kaum mehr ein Problem. Gewiss, in fr\u00fcheren Zeiten, da hatte man oft den Gottesnamen im Munde gef\u00fchrt mit so vielen \u201eO Gott o Gotts\u201c, \u201eHerrjes\u201c und \u201eHerjemines\u201c, oder \u201eAch du lieber Gotts\u201c usw.; und damit hatte man dann ganz offenkundig gegen das zweite Gebot versto\u00dfen. Kein Wunder, dass Christus das scharf anprangert. Allerdings entschwindet heute offenbar dieses missbr\u00e4uchliche \u201eHerr, Herr sagen\u201c langsam aus der Gesellschaft. Und das ist ja keineswegs schlecht.<\/p>\n<p>Aber wie ist das mit dem Weissagen im Namen des Herrn? Das geht gegen falsche Propheten! Und mit dem Austreiben von b\u00f6sen Geistern in Jesu Namen? Oder gar mit Wundern im Namen Gottes? Das geht gegen anma\u00dfende Wunderheiler! Allerdings, Hand aufs Herz! Damit haben wir hier unter uns doch wirklich nichts zu tun! Denn das wissen wir doch alle, dass wir die Erstellung von Zukunftsprognosen in die H\u00e4nde entsprechend kompetenter Forschungsinstitute legen. Und f\u00fcr das Austreiben von b\u00f6sen Geistern, da haben wir unsere Psychiatrien. Und aufregende technische Wunder werden doch am laufenden Band von unseren Ingenieuren produziert. Da kommt doch unter uns\u00a0<strong><em>niemand<\/em><\/strong>\u00a0darauf, etwas im Namen Jesu Christi zu tun.<\/p>\n<p>Genau\u00a0<strong><em>so<\/em><\/strong>\u00a0ist das doch bei uns! Und\u00a0<strong><em>weil<\/em><\/strong>\u00a0das offensichtlich so ist, so w\u00e4re das doch im Blick auf unseren Predigttext kolossal erleichternd: Denn dann k\u00f6nnten\u00a0<strong><em>wir alle<\/em><\/strong>\u00a0doch von den ganzen schlimmen Drohungen Christi keinesfalls betroffen sein. Und dann m\u00fcsste doch in Bezug auf\u00a0<strong><em>uns<\/em><\/strong>\u00a0diese schroffe Abweisung Christi entfallen: \u201eIch habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr \u00dcbelt\u00e4ter.\u201c Wie sind wir also hier und heute gut heraus aus aller schwieriger Aschermittwochsselbstbesinnung und k\u00f6nnen uns fr\u00f6hlich und selbstbewusst wieder das Gesicht waschen! Ja, wie sind wir hier in Mitteleuropa doch wirklich gut dran! Nein, wir sind hier nun einmal nicht im afrikanischen Busch, wo an jeder Ecke geweissagt wird, b\u00f6se Geister ausgetrieben werden oder \u00fcber Wunder gestaunt wird. Nein, durch das helle Licht der Aufkl\u00e4rung ist doch hier in Mitteleuropa alles in\u00a0<strong><em>gute Ordnung<\/em><\/strong>\u00a0gebracht \u2013<\/p>\n<p><strong><em>aber vielleicht deshalb auch so tr\u00e4ge und blutleer und ohne jede Begeisterung!\u00a0<\/em><\/strong>Vielleicht w\u00fcrde uns Christus darum\u00a0<strong><em>hier<\/em><\/strong>\u00a0und\u00a0<strong><em>heute<\/em><\/strong>\u00a0im Vergleich zu anderen geistbewegten Gegenden und Zeiten ganz\u00a0<strong><em>anders<\/em><\/strong>\u00a0befragen. Wie w\u00e4re es, wenn seine Frage an uns\u00a0<strong><em>hier<\/em><\/strong>\u00a0und\u00a0<strong><em>heute\u00a0<\/em><\/strong>die Frage nachdemFeuer und der Begeisterung \u00fcber seine Botschaft w\u00e4re<strong><em>,<\/em><\/strong>\u00a0und wenn er dann angesichts unserer Tr\u00e4gheit und Z\u00f6gerlichkeit am Ende zu der Verurteilung k\u00e4me: \u201eIch habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr \u00dcbelt\u00e4ter?\u201c Wie w\u00e4re es, wenn Christus heute hinsichtlich der Konsequenz aus der Bergpredigt Dir und mir in die Augen schaute und fragte: \u201eWo hast du dich denn jemals zu mir bekannt und laut und vernehmlich &gt;Herr, Herr!&lt; gesagt? Und warum hast du Dich denn nicht getraut, die Bibel\u00a0<strong><em>so<\/em><\/strong>\u00a0zu lesen, dass Du aus ihr Gottes Weg mit Dir und Euch in die Zukunft erkennen konntest und hast dann daraufhin Wege gewiesen? Und wo bleibt denn Dein Engagement gegen die vielen b\u00f6sen Geister, die uns von so vielen \u00f6ffentlichen Veranstaltungen, oder aus den Fernsehern und Spielkonsolen\u00a0<strong><em>dummdreist<\/em><\/strong><strong><em>anglotzen<\/em><\/strong>? Und wo bleibt denn Dein Glaube, sodass Du nicht mehr mit\u00a0<strong><em>Wundern<\/em><\/strong>\u00a0rechnest, eben dass Du nicht mehr damit rechnest, dass unser Gott\u00a0<strong><em>mehr<\/em><\/strong>\u00a0tun und wirken kann, als wir uns je\u00a0<strong><em>vorstellen<\/em><\/strong>\u00a0k\u00f6nnten?\u201c<\/p>\n<p>O, solche Fragen, die w\u00fcrden am Aschermittwoch wirklich\u00a0<strong><em>stechen<\/em><\/strong>. Solche Fragen, die w\u00fcrden\u00a0<strong><em>Wunden<\/em><\/strong>\u00a0schlagen. Und das Schlimme ist, dass unsere sonst so perfekte Medizin dagegen keine Mittel h\u00e4tte. Denn es ist einfach peinlich, wenn entlarvt w\u00fcrde, dass wir die Seligpreisungen zwar geh\u00f6rt, aber doch ihren Zuspruch \u00fcberhaupt nicht in unser Leben hinein genommen haben. Ja, es ist einfach peinlich, wenn damit offen unser Halbglauben und Zweifel zu Tage treten w\u00fcrde und unsere so vagen Vorstellungen \u00fcber das, was uns und den ganzen Kosmos letztlich halten und tragen kann.<\/p>\n<p>Aber was sollen wir da jetzt\u00a0<strong><em>tun<\/em><\/strong>\u00a0an diesem Aschermittwoch? Etwa schnell den Gottesdienst verlassen? Oder sicherheitshalber erst einmal ein wenig Aufgeschlossenheit oder Begeisterung heucheln?<\/p>\n<p>Aber wie sollten wir denn damit vor Christus, der uns ins Herz schaut, bestehen k\u00f6nnen? Darum:\u00a0<strong><em>Um Himmels willen,<\/em><\/strong>\u00a0was sollten wir denn\u00a0<strong><em>tun<\/em><\/strong>, um den Willen Vaters im Himmel zu erf\u00fcllen? Was sollten wir denn\u00a0<strong><em>tun<\/em><\/strong>, um uns wirklich ausrichten zu k\u00f6nnen nach der bedingungslosen Liebe zu Gott und zu unserem N\u00e4chsten, so wie sie Christus uns gepredigt hat? Denn wir kennen doch uns und unsere Schw\u00e4che, und dass wir das doch allein nicht schaffen!<\/p>\n<p>Aber halt! Vielleicht ist genau\u00a0<strong><em>diese<\/em><\/strong>\u00a0Erkenntnis in der Aschermittwochsselbstbesinnung der Beginn jenes\u00a0<strong><em>Umdenkens<\/em><\/strong>, das Christus hier und heute in uns einleiten will, n\u00e4mlich der Beginn der\u00a0<strong><em>bedingungslosen<\/em><\/strong>, Leib und Seele umschlie\u00dfenden\u00a0<strong><em>Ausrichtung<\/em><\/strong>\u00a0auf das\u00a0<strong><em>Wirken<\/em><\/strong>\u00a0und\u00a0<strong><em>Wachsen<\/em><\/strong>\u00a0des Reiches\u00a0<strong><em>Gottes<\/em><\/strong>! Und\u00a0<strong><em>nat\u00fcrlich<\/em><\/strong>\u00a0schaffen wir das nicht allein, das\u00a0<strong><em>sollen<\/em><\/strong>\u00a0wir auch gar nicht, denn\u00a0<strong><em>Christus<\/em><\/strong>\u00a0ist es, der\u00a0<strong><em>in<\/em><\/strong>\u00a0uns,\u00a0<strong><em>mit<\/em><\/strong>\u00a0uns und\u00a0<strong><em>durch<\/em><\/strong>\u00a0uns wirken will: in Arbeit und Beruf, im Ruhen und Feiern, im Wachsen und Vollendetwerden. Selig ist, wer so Christi Wirken erfahren darf. Das ist\u00a0<strong><em>freudige<\/em><\/strong>\u00a0und\u00a0<strong><em>\u00fcberstr\u00f6mende<\/em><\/strong>\u00a0Lebenserf\u00fcllung. Selig aber auch, wer so sein Leid tragen kann, und dabei klar empfinden, wie er hinein genommen ist und bleibt in den Weg Christi, an dem zu sehen ist, wie Gottes Liebe auch durch Schmerz und Tod hindurch und zu \u00f6sterlichem Leben zieht.<\/p>\n<p>Wenn wir nun bereit sind,\u00a0<strong><em>so<\/em><\/strong>\u00a0umzudenken und umzuf\u00fchlen, und so Christus nachzufolgen in Gedanken, Worten und Werken, dann tun wir genau damit den Willen Vaters im Himmel und dann tun wir genau damit so ganz von allein das Gerechte und Notwendige f\u00fcr uns und unseren N\u00e4chsten und f\u00fcr Gottes ganze Sch\u00f6pfung!<\/p>\n<p>Und wenn wir dann so ausgerichtet einmal b\u00f6sen Geistern entgegentreten oder auf Wunder hoffen, dann tun wir es im Namen Jesu Christi und sind uns dabei ganz sicher, dass\u00a0<strong><em>allein Gott\u00a0<\/em><\/strong>aller Bosheit entgegen tritt oder Wunder dann tut, wann und wo er will.\u00a0<strong><em>Aber er tut sie!\u00a0<\/em><\/strong>Und dann sind wir keine falschen Wundert\u00e4ter, sondern schlicht erwartungsvolle Kinder Gottes!<\/p>\n<p>Oder wenn wir dann einmal Kluges voraussagen, dann tun wir es im Namen Jesu Christi und sind uns dabei ganz sicher, dass alles allein\u00a0<strong><em>nach der Klugheit Gottes<\/em><\/strong>\u00a0geschieht.\u00a0<strong><em>Und so geschieht es!\u00a0<\/em><\/strong>Und dann sind wir keine falschen Propheten, sondern schlicht vertrauensvolle Kinder Gottes!<\/p>\n<p>Und wenn wir damit hier an diesem Aschermittwoch wie\u00a0<strong><em>Kinder<\/em><\/strong>\u00a0stehen und staunend und dankbar erfahren d\u00fcrfen, wie unser himmlischer Vater uns trotz unserer pers\u00f6nlichen Schwachheit auf diese Weise mit hinein nimmt in sein Wirken und Gestalten dieser Welt, dann beginnen wir\u00a0<strong><em>wirklich umzudenken<\/em><\/strong>\u00a0und den Weg Christi\u00a0<strong><em>richtig<\/em><\/strong>\u00a0zu\u00a0<strong><em>erkennen<\/em><\/strong>. Ddann tun wir\u00a0<strong><em>wirklich<\/em><\/strong><strong><em>Bu\u00dfe<\/em><\/strong>. Und dann k\u00f6nnen wir am Ende gar nicht mehr anders als Gott zu loben und ihm zu danken &#8211; in diesen irdischen Zeiten beginnend bis in alle Ewigkeit im Himmelreich. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"Stil1\">Pastor Dr. Andreas Pawlas<br \/>\nEv.-luth. Kirchengemeinde Barmstedt<br \/>\nEichenweg 24<br \/>\n25365 Kl. Offenseth-Sparrieshoop<br \/>\n<a href=\"mailto:Andreas.Pawlas@web.de\">Andreas.Pawlas@web.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aschermittwoch | 21. Februar 2007 | Mt 7,21-23 | Andreas Pawlas | Christus spricht: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? 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