{"id":20951,"date":"2004-12-12T08:40:14","date_gmt":"2004-12-12T07:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20951"},"modified":"2025-03-11T08:42:53","modified_gmt":"2025-03-11T07:42:53","slug":"lukas-31-14-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-31-14-2\/","title":{"rendered":"Lukas 3,1\u201314"},"content":{"rendered":"<h3>3. Advent | 12. Dezember 2004 | Lk 3,1-14 | Karin Klement |<\/h3>\n<p>(Gottesdienst mit Taufe)<\/p>\n<p>Liebe Tauffamilie! Liebe Advents-Gemeinde!<\/p>\n<p>Haben Sie eigentlich noch richtige Erwartungen? Hoffnungen auf etwas, das irgendwie wundervoll, absolut \u00fcberraschend, ja himmlisch sein wird? Kennen Sie noch jenes freudige, spannungsvolle Kribbeln, das den Blutdruck ansteigen und das Herz flimmern l\u00e4sst? So wie bei den Kindern, f\u00fcr die jede Schneeflocke ein Zauber ist oder ein h\u00f6chst interessantes, herrlich matschiges, prima zu verklumpendes Spielzeug? Kinder k\u00f6nnen es manchmal gar nicht abwarten, bis der erste n\u00e4chste Schnee f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Oder sind unsere Erwartungen als Erwachsene geschrumpft, verpufft wie ein allzu oft aufgeblasener Luftballon, der letztendlich seine Spannung verloren hat? Entt\u00e4uschte Erwartungen, still und heimlich entschwundene Tr\u00e4ume, wie Geister aus ferner Zeit?<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich ist ADVENT die Zeit der Erwartung. Warte-Zeit auf den, der da kommen will \u2013 alle Jahre wieder. Doch im Laufe der Zeit ist die Erwartung abgek\u00fchlt, abgekl\u00e4rt. Sie hat sich ver\u00e4ndert. Nun warte nicht mehr ich, vielmehr richten sich die Erwartungen auf mich: F\u00fcr das gro\u00dfe Familien-Weihnachtsfest alles sch\u00f6n vorzubereiten, die passenden Geschenke zu besorgen und nat\u00fcrlich auch geheime W\u00fcnsche von den Augen der geliebten Menschen abzulesen und, wenn m\u00f6glich, zu erf\u00fcllen. Die vor-weihnachtliche Zeit entwickelt sich zum Wettrennen um die neuesten, besten, erstrebenswertesten Geschenke. Anstelle der urspr\u00fcnglichen Fasten-Zeit \u2013 Lebkuchen und Weihnachtspl\u00e4tzchen bis zum Abwinken. Anstelle einer ruhigen Besinnungszeit \u2013 ein Hetzen von einer vorgezogenen Weihnachtsfeier zur n\u00e4chsten. Anstelle einer enthaltsamen, sparsam gef\u00fcllten Zeit \u2013 springen mir die vollbeh\u00e4ngten Weihnachtsb\u00e4ume in jedem Einkaufsladen in die Augen, golden glitzernd im glimmernden Kerzenschein aus der Steckdose. Welche \u00dcberraschung bietet da noch der Weihnachtsbaum in der eigenen guten Stube?<\/p>\n<p>Wir tun uns selbst keinen Gefallen, wenn die Erf\u00fcllung der Erwartungen jedes Jahr immer gro\u00dfartiger, immer beeindruckender sein soll. Aber wie kommen wir zu mehr Gelassenheit und Ruhe? Wie finden wir wieder, was wir eigentlich erwarten \u2013 tief verborgen in der Seele, untergegangen in der proppenvollen Alltagszeit, zugedeckt von fremden Erwartungen, die uns Film, Fernsehen oder Werbung unterjubeln? Wo verbirgt sich das geheimnisvolle Weihnachten? Das \u00fcberraschende, unerwartete, herzbewegende Weihnachten?<\/p>\n<p>Wir erwarten eine Geburt. Aber was oder wer da geboren werden soll, verbirgt sich zun\u00e4chst vor dem Wissen der Menschen. Nur mit einem Gef\u00fchl, einer leisen Ahnung beginnt das neue Leben sich zu entwickeln. So ist es zumindest bei uns Menschen.<\/p>\n<p>Als unser T\u00e4ufling, der kleine RUBEN, unterwegs war, gab es schon ein paar medizinisch-technische Einblicke. Per Ultraschall wurde Mama`s Bauch durchleuchtet. Und etwas verschwommen erschien eine kleine Gestalt auf dem Bildschirm. Ein flimmerndes Herz, sich bewegende Arme und Beine, vielleicht sogar der Umriss eines K\u00f6pfchens. Aber immer noch recht vage, eigentlich so, wie fast jedes Kind im Mutterleib aussehen k\u00f6nnte. Das einzige Detail, das gewisse R\u00fcckschl\u00fcsse auf seine Person zulassen konnte, hielt der kleine Junge bestens versteckt. Und somit weckte er bei seinen Eltern die freudige Erwartung auf eine kleine CHARLOTTE. Welche \u00dcberraschung und begl\u00fcckende Spannung, dass es doch anders kommen sollte, als erwartet. Und wer mag sie nicht, solche \u00fcberraschende Steigerung der Freude? Doch von au\u00dfen es bewirken, sich selbst verschaffen, das gelingt nicht. Es kommt wie ein Wunder!<\/p>\n<p>ADVENT \u2013 Warten auf ein Wunder? F\u00fcr den vorhin geh\u00f6rten, namentlich in die Reihe ber\u00fchmter Landesf\u00fcrsten, Regionen- und Religions-Herren gestellten Prediger Johannes stellt sich der Advent anders dar: Als eine Zeit der Busse, der Umkehr und Neuorientierung. Denn es scheint unbedingt und dringend n\u00f6tig zu sein. Die Auflistung der M\u00e4chtigen ihrer Zeit ruft den Menschen ins Bewusstsein, unter welcher Fremdbestimmung ihr Lebensalltag steht. Ihr Heimatland \u2013 besetzt von r\u00f6mischer Herrschermacht. An den Wegen, die sie zur\u00fccklegen, um von einem Ort zum n\u00e4chsten zu gelangen \u2013 \u00fcberall Zollstationen, wo sie der Willk\u00fcr der Z\u00f6llner ausgeliefert sind. Eine allgegenw\u00e4rtige Pr\u00e4senz des Milit\u00e4rs, weniger zu ihrem Schutz, vielmehr als eine Last. Soldaten, die unrechtm\u00e4\u00dfig und gewaltsam nehmen, was sie haben wollen. Die Aufz\u00e4hlung der Herren ihrer Zeit, l\u00e4sst die Menschen erkennen, wie sehr ihr Leben eingebunden ist \u2013 in Umst\u00e4nde, die sie nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen, in unheilvolle Zusammenh\u00e4nge, die ihnen und anderen Unrecht antun. Das Heil der Welt l\u00e4sst auf sich warten. Und von den M\u00e4chtigen, den Reichen ihrer Zeit haben die einfachen Leute nichts Gutes zu erwarten. Aber muss man sich mit allem abfinden? Reicht es, zu versuchen, irgendwie sein eigenes \u201eSch\u00e4fchen ins Trockene\u201c zu bringen, nach dem Motto \u201eHauptsache, mir geht`s gut! An den \u00fcblen gesellschaftlichen Zust\u00e4nden kann ich kleiner Mensch sowieso nichts \u00e4ndern!\u201c?<\/p>\n<p>Weshalb kommen die Menschen zu Johannes? Suchen sie ihr privates St\u00fcckchen Gl\u00fcck in der Taufe zur Schuldvergebung? Reicht es ihnen aus, best\u00e4tigt zu bekommen, dass sie alles getan haben, was unter den gegebenen Umst\u00e4nden m\u00f6glich ist, um irgendwie anst\u00e4ndig zu leben?<\/p>\n<p>F\u00fcr JOHANNES geht es weder um Anklang und Popularit\u00e4t bei den Leuten, die ihm zuh\u00f6ren, noch um geschliffene, einschmeichelnde Worte. Es geht ihm um das, was wir tun, wie wir leben. Um unsere menschliche Einstellung, um unser Verhalten. Mit bissigen, scharfen, unversch\u00e4mten Worten staucht er seine H\u00f6rer zusammen: \u201eTut Bu\u00dfe! Kehrt um, \u00e4ndert euer Leben! Tut Gutes, eben das, was Gott als Selbstverst\u00e4ndlichkeit von euch erwartet!\u201c Eine herbe Kritik, unbequeme Worte. Eine Publikumsbeschimpfung, die Geschichte schreibt: \u201eIhr Schlangenbrut! Glaubt ihr etwa, dass ihr aufgrund euer Zugeh\u00f6rigkeit zum Gottesvolk von Gottes Zorngericht ausgenommen seid?\u201c Glaubt ihr etwa, nur weil ihr keine Politiker seid, keine M\u00e4chtigen eurer Tage, dass ihr keine Mit-Verantwortung f\u00fcr die Ereignisse dieser Welt tragt?<\/p>\n<p>JOHANNES, der zornige Prediger in der W\u00fcste, entt\u00e4uscht die Erwartungen seiner Zuh\u00f6rer, absichtlich, ganz bewusst. Keine krummen Wege l\u00e4sst er durchgehen, keine Berg- und Talfahrt, die von Wahrheit und offener Ehrlichkeit ablenken will. Auf geradem Weg soll jeder Mensch sein Ziel erreichen. Aber wie sieht dieser Weg konkret aus f\u00fcr jeden einzelnen? Was sollen wir denn tun?<\/p>\n<p>JOHANNES predigt eine Bu\u00dftaufe. Er redet vom Untergang des alten Menschen im Jordanwasser und vom Auftauchen eines ganz neuen, von Schuld gereinigten Menschen hinein in ein neues Leben. Wenn wir ein Menschenkind taufen (wie heute z.B. den kleinen RUBEN), dann tun wir das wohl in ganz anderer Erwartung. Wir hoffen auf himmlischen Beistand, auf Schutz und Bewahrung, auf den Segen Gottes, der dieses Menschenkind wie einen Schirm vor schlimmen, tr\u00e4nenreichen Erfahrungen sch\u00fctzen soll. Doch JOHANNES predigt einen anderen, einen herausfordernden Gott. Einen Gott, der seinen Anspruch an uns Menschen stellt. Einen Gott, der seine Gesch\u00f6pfe nicht wie Marionetten am B\u00e4ndchen h\u00e4lt, sondern ihnen vielmehr Freiraum schenkt. Freiraum zu eigenen Entscheidungen, die wir jedoch selbst zu verantworten haben. Freiraum auch zu Taten und Erfahrungen, die uns belasten, schmerzen oder in die Enge treiben k\u00f6nnen. JOHANNES predigt keinen sanften, butterweichen, sondern einen strengen, ernstzunehmenden Gott. Diesem Gott ist es nicht gleichg\u00fcltig, wie wir handeln, wie wir mit anderen und mit uns selber umgehen. Dieser Gott fordert Rechenschaft und Umkehr, nicht nur dort, wo ganz offensichtlich falsche Wege gegangen werden, sondern auch dort, wo ein Gef\u00fchl der Selbstgerechtigkeit den kritischen Blick auf das eigenen Tun verstellt.<\/p>\n<p>Was Johannes predigt, erinnert mich frappant an die M\u00fchen elterlicher Erziehung: Solange wir unseren Kindern immer nur nachgeben, ihnen keine Grenzen setzen, k\u00f6nnen sie ihre Kr\u00e4fte nicht erproben; ihre Wege nicht an uns orientieren. Wenn wir ihnen jedoch einen Rahmen vorgeben, Ethik und Moral vorleben, k\u00f6nnen sie daran ihre eigenen Wertvorstellungen ausprobieren und messen.<\/p>\n<p>Die Rahmenrichtlinien f\u00fcr ein gottgef\u00e4lliges Leben, die JOHANNES vorgibt, erscheinen wie simple Allerweltsregeln: Die Z\u00d6LLNER sollen nicht mehr fordern, als ihnen das Recht zugesteht. Die SOLDATEN sollen ihre Macht nicht zum Schaden anderer ausnutzen. Und wir alle sind von JOHANNES gehalten, unseren Besitz mit den Bed\u00fcrftigen zu teilen. Mehr verlangt er nicht? Nein, weniger verlangt er nicht!! Das oft Geh\u00f6rte, das Allzuvertraute und Selbstverst\u00e4ndliche muss anscheinend immer wieder neu gesagt und konkret beschrieben werden. Das neue Leben aus der TAUFE soll an jenem Ort anfangen, wo wir leben: Im Alltag, bei der Arbeit, in der Familie, bei den Menschen, die mit uns leben. Wenn JOHANNES vom Teilen und Abgeben spricht, geht es ihm vielleicht nicht darum, Besitz und Habe akribisch genau aufzuteilen, sondern eher darum, dass wir einen Blick daf\u00fcr gewinnen, was wir einander schuldig sind. Dass wir uns Gedanken dar\u00fcber machen, was wir selber dazu beitragen k\u00f6nnen, damit alle Gesch\u00f6pfe Gottes leben und \u00fcber-leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Abgeben und Teilen \u2013 nicht nur von Geld, auch von Zeit und Mitgef\u00fchl, von R\u00fccksicht- und Anteilnahme \u2013 erscheint als ein grundlegendes Problem unserer Zeit. Wir wissen schon, was wir einander schuldig w\u00e4ren, doch an der Umsetzung vom Wissen in die Tat hapert es immer noch.<\/p>\n<p>Die Stimme des Predigers in der W\u00fcste st\u00f6rt und st\u00f6\u00dft an. Sie l\u00e4sst uns den ADVENT nicht gem\u00fctlich feiern oder bequem genie\u00dfen. Sie fordert heraus. Und das ist gut so! Sanfte Worte h\u00f6ren wir zur Gen\u00fcge. Freundliche, unverbindliche Worte, die sich nicht festlegen lassen, umgeben uns wie Watteb\u00e4uschen vor der harten Realit\u00e4t. Mit ihnen l\u00e4sst sich wenig anfangen. Sie widerstehen keinem Druck, sondern geben nach und verpuffen. JOHANNES aber dr\u00e4ngt und widersteht. Seine Botschaft hat er sich nicht selbst ausgew\u00e4hlt, aber sie ist ihm wichtig, genauso wichtig wie die Menschen, zu denen er spricht. Doch er bleibt ein Rufer in der W\u00fcste, ein Mahner aus der Distanz. Er kommt den Menschen nicht nahe, sondern bleibt ein merkw\u00fcrdig fremdes Sprachrohr Gottes.<\/p>\n<p>Auch JESUS fordert zur Umkehr auf. Auch er predigt vom Neuen Leben, das mit der TAUFE schon hier und heute beginnen soll. Aber er r\u00fcckt den Menschen dabei sehr nahe, geht uns unter die Haut. Er versetzt sich in unsere Lage, teilt unser Leben, unsere Sorgen, kennt die manchmal schwer zu beschreibenden N\u00f6te. Und allen, die sich nach einem neuen Leben sehnen, spricht er Gottes N\u00e4he zu. Nicht der brennend-zornige, fordernde Gott steht im Mittelpunkt seiner Rede, seines Handelns, sondern der liebende, vers\u00f6hnende Gott, der gro\u00dfz\u00fcgig sich selbst verschenkt.<\/p>\n<p>\u201eKehrt um, denn Gottes neue Welt ist nahe!\u201c Was bei JOHANNES wie eine Drohung klingt, wird im Munde JESU zu einer Einladung. JOHANNES und JESUS \u2013 zwei Botschafter f\u00fcr Gottes und der Menschen Sache. Wer ist Vorl\u00e4ufer, wer Nachfolger? Dienen nicht beide demselben Ziel? JOHANNES bereitet den Weg vor. Er stellt uns klar vor Augen, wie ernst die Situation ist, und wie notwendig die Umkehr. Er entt\u00e4uscht unsere falschen Erwartungen. JESUS aber f\u00fchrt die Botschaft des Johannes weiter, \u00f6ffnet sie in einen weiten Horizont. Er ermutigt uns zu ganz neuen, heil- und hoffnungsvollen Erwartungen: Umkehr ist nicht nur n\u00f6tig, sie wird uns auch m\u00f6glich! Denn Gott in seiner Liebe kommt uns l\u00e4ngst zuvor. Er kommt uns in dem Menschen JESUS als Mitmensch entgegen. Das HEIL, das Gott seiner Welt schenkt, ist schon l\u00e4ngst auf den Weg gebracht. Wir schauen es im Kind in der Krippe; wir ahnen es im Bild des Gekreuzigten.<\/p>\n<p>JOHANNES ist der Wegbereiter. Doch JESUS selbst ist der Weg, auf dem wir laufen k\u00f6nnen: alle unsere Lebens-Wege; \u00fcber die krummen Umwege von Irrtum und Schuld, durch tiefe T\u00e4ler von Entt\u00e4uschung und Leid, genauso wie \u00fcber die unz\u00e4hligen Gipfel des Gl\u00fccks. Das d\u00fcrfen wir erwarten (nicht nur im Advent) \u2013 \u00fcberrascht, neugierig und gespannt \u2013 wie ein Wunder!<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kirchengemeinden Roringen u. Herberhausen<br \/>\nPastorin Karin Klement Lange Stra\u00dfe 42<br \/>\n37077 G\u00f6ttingen<br \/>\nTel. 0551 \u2013 2 15 66<br \/>\nFax 0551 \u2013 209 999 4<br \/>\nEmail\u00a0<a href=\"mailto:Karin.Klement@evlka.de\">Karin.Klement@evlka.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Advent | 12. Dezember 2004 | Lk 3,1-14 | Karin Klement | (Gottesdienst mit Taufe) Liebe Tauffamilie! Liebe Advents-Gemeinde! Haben Sie eigentlich noch richtige Erwartungen? Hoffnungen auf etwas, das irgendwie wundervoll, absolut \u00fcberraschend, ja himmlisch sein wird? Kennen Sie noch jenes freudige, spannungsvolle Kribbeln, das den Blutdruck ansteigen und das Herz flimmern l\u00e4sst? 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