{"id":20955,"date":"1998-01-11T12:47:42","date_gmt":"1998-01-11T11:47:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20955"},"modified":"2025-04-09T10:12:24","modified_gmt":"2025-04-09T08:12:24","slug":"roemer-129-16-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-129-16-3\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 12,9-16"},"content":{"rendered":"<h3>Ohne weiteres \u2013 von der Liebe in den Zeiten offenen Unfriedens | 2. Sonntag nach Epiphanias | 18.1.1998 | R\u00f6m 12,9-16 |\u00a0Jobst v. Stuckrad-Barre |<\/h3>\n<p>1) Eine Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der 11. Klasse. Der Lehrer fragt die Jugendlichen, was sie unter Freundschaft verstehen. &#8222;F\u00fcr jemanden sorgen, ehrlich sein, gegenseitiges Vertrauen und Respekt&#8220;, so lauten die ersten Beschreibungen. Der Lehrer geht einen Schritt weiter &#8211; das Verhalten Jesu zu seinen J\u00fcngern beziehe auch das Opfer mit ein, ob diese Ausweitung noch dazugeh\u00f6re? Die jungen Leute sprechen sich heftig daf\u00fcr aus. Doch pl\u00f6tzlich entsteht Schweigen. Der Lehrer hat n\u00e4mlich gefragt, ob es Freundschaft auch zwischen christlichen und islamischen oder gar zwischen pal\u00e4stinensischen und j\u00fcdischen Jugendlichen geben k\u00f6nne. Das kann sich keiner aus der Klasse vorstellen. Zu hart stehen die Gruppen gegeneinander.<\/p>\n<p>Ich mu\u00df den Ort des Gespr\u00e4chs nachtragen. Die Diskussion \u00fcber die Reichweite von Freundschaft fand in Talitha Kumi statt, an der lutherischen Schule in Bethlehem, also mitten im Konfliktfeld zwischen Muslimen, Juden und Christen. Das j\u00e4he Stocken im Gespr\u00e4ch erfa\u00dft mit einem Blick den scharfen Kontrast zwischen pers\u00f6nlicher \u00dcberzeugung und harter Realit\u00e4t, zwischen individueller Aufnahme des Glaubens und der Wirksamkeit politischer, den Interessen der jeweiligen Seite unterliegender Haltungen. Die Jugendlichen schweigen, weil sie diesen Kontrast nicht einfach \u00fcberspielen k\u00f6nnen &#8211; und sie bleiben darin ehrlich.<\/p>\n<p>Wer &#8211; noch dazu etwa von Deutschland aus! &#8211; meint, mit einfachen Rezepten helfen zu k\u00f6nnen, geht sicher weiter, als er sollte. Die Schule, das gemeinsame Lernen von Christen und Muslimen in Bethlehem ist in sich ein Versuch, die m\u00fchseligen Wege zum gemeinsamen Leben zu erforschen. Es sollen hier durchaus keine L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge von au\u00dfen erteilt werden. Vielmehr machen uns die Jugendlichen aus Bethlehem auf das Dilemma aufmerksam: Gelten die Ma\u00dfst\u00e4be liebevollen Verhaltens nur nach innen oder auch nach au\u00dfen, in der Beziehung zu Menschen anderer, z. B. eben nichtchristlicher Gruppen? Eure Liebe sei ungeteilt, ohne Heuchelei, ohne allen Vorbehalt, meint Paulus, ha\u00dft und la\u00dft das B\u00f6se, geht dem Guten nach! Die Beziehungen innerhalb der Christengemeinde und zur Umgebung unterscheidend schreibt er dann:<\/p>\n<p>R\u00f6mer 12, 9-16: &#8222;Die Liebe sei ohne Falsch. ha\u00dft das B\u00f6se, h\u00e4ngt dem Guten an. Die br\u00fcderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht tr\u00e4ge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fr\u00f6hlich in Hoffnung, geduldig in Tr\u00fcbsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der N\u00f6te der Heiligen an. \u00dcbt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. Freut euch mit den Fr\u00f6hlichen und weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst f\u00fcr klug.&#8220;<\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe kommen von verschiedenen Seiten: Ihr Christen seid nur nach innen hin freundlich und k\u00fcmmert euch nicht genug um die andern &#8211; oder (und meist von Mitarbeitern oder Insidern der Gemeinden): Kirche verh\u00e4lt sich gegen\u00fcber ihren eigenen Leuten genau wie alle andern gesellschaftlichen Gruppen: &#8222;grottenschlecht!&#8220; Oder: Christen sind gerade nach au\u00dfen, gegen Gegner und Feinde der Liebe zu ehrerbietig, lammfromm f\u00f6rmlich, anstatt die Stirn zu bieten und f\u00fcr die wirklich Benachteiligten einzutreten.<\/p>\n<p>So lange die Vorw\u00fcrfe von mehreren Seiten kommen, lie\u00dfe sich sagen, ist ja wahrscheinlich doch alles in Ordnung. Oder eben nicht! Auch mu\u00df der Gedanke einbezogen werden, da\u00df Menschen dazu neigen, ihre Erfahrungen und Bef\u00fcrchtungen auf andere zu projizieren, auf die Kirche oder die Christen. Wie sollen sie dann aussehen, die Beziehungen nach innen und nach au\u00dfen?<\/p>\n<p>In der von Gegnern wie von Freunden kommenden Forderung nach Liebe ohne Heuchelei tritt die Grundlage des ganzen weiteren Zusammenlebens zutage: Wahrhaftig soll Kirche, soll Leben sein. Nur dann kann es gutgehn, innerhalb und au\u00dferhalb der jeweiligen Gruppe. So taucht in dieser scheinbar altmodischen Formel: &#8222;ohne Heuchelei&#8220; der innere Grund von Zustimmung und Hoffnung f\u00fcr gemeinsames Leben auf. Ohne falsches Spiel, ungeteilt, ohne uneingestandene Nebeninteressen und -ziele, so k\u00f6nnt ihr leben. Gegen alle Angst vor moralisierender Rederei, aber genauso gegen die Bef\u00fcrchtung vor scheinbar wertfreier, in Wirklichkeit ganz saftig von eigenen Interessen ausgehender Einflu\u00dfnahme ist dieser Ausgangspunkt eine grundlegende Hilfe.<\/p>\n<p>2) So werden wir durch Paulus &#8222;nach innen&#8220; gef\u00fchrt: Christen unter einander sind auf Liebe ohne falsches Getue, auf tats\u00e4chliche Geschwisterlichkeit angewiesen. Warum die Einschr\u00e4nkung? Weil es unz\u00e4hlige ganz unbr\u00fcderliche, g\u00e4nzliche ungeschwisterliche Beziehungen und Konstellationen gibt &#8211; was wird da nicht lieblos aneinander vorbei oder um einander herum gearbeitet; Geschwister kennen einander &#8222;aus dem EffEff&#8220; und k\u00f6nnen einander darum mehr wehtun als andere. Wird gegenseitige Anerkennung zur &#8222;Gesch\u00e4ftsgrundlage&#8220;, ist viel, schon fast alles gewonnen. &#8222;Se m\u00fcsset brennen!&#8220; hat der fr\u00fchere Bundestrainer Sepp Herberger seine Erwartung an die Spieler der Fu\u00dfball-Nationalmannschaft beschrieben; nur wenn sie alles geben und wollen, k\u00f6nnen sie das Match, den Kampf im Spiel bestehen. Also nicht abwarten, z\u00f6gern, bis alles von selbst geht.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen Christen so die Zeit des Kommens bestehen, das Zugehen auf den, der \u00fcber Leben und Tod entscheidet? Brennen, nicht um der Dynamik willen &#8211; nein, um Gottes willen. Also fr\u00f6hlich, weil er kommt, geduldig, weil er den Menschen beisteht, beharrlich betend, weil er h\u00f6rt und weil wir so bereit werden. Bereit, die anzunehmen, die leiden. Und aufnahmebereit f\u00fcr die, die Schutz suchen bei uns.<\/p>\n<p>3) Jetzt weitet sich der Blick &#8211; von innen nach au\u00dfen. Christen und Nichtchristen im Miteinander! Welch unerh\u00f6rtes Verlangen legt Paulus uns da auf: Segnen, nicht verfluchen; segnet eure Verfolger! Segen: Damit ist Heil und Wohl gemeint.<\/p>\n<p>Da wir zunehmend in einer nichtchristlichen Gesellschaft leben, wird Verachtung, mindestens Gleichg\u00fcltigkeit der Christengemeinde gegen\u00fcber zunehmend sp\u00fcrbar. Doch Verfolgung, Gefahr an Leib und Leben, die leiden die Gemeinden hier nicht. Wohl aber Menschen im Nahen und Mittleren Osten, in all den L\u00e4ndern, entschuldigen sie den Ausdruck, dritter Klasse. Siehe die Schiffe mit Kurden an Europas K\u00fcsten. Von wegen Aufnahmebereitschaft &#8211; Grenzen dicht! lauten die Losungen von (Stammtisch-)Politikern.<\/p>\n<p>Die Gemeinden, die Fl\u00fcchtlinge und Asylbewerber aufnehmen, geraten an den Rand unseres geltenden Rechts und haben einiges durchzustehen, ganz abgesehen von dem schlimmen Gerede mancher. Verfolgt sind jedoch die, die um Aufnahme bitten. Da\u00df da ein zunehmend schwieriger Proze\u00df auf uns zukommt, mahnt (mich) erneut, nicht zu Vereinfachungen zu greifen. Doch bleibt die elementare Weisung des Paulus: &#8222;Freut euch mit den Fr\u00f6hlichen und weint mit den Weinenden.&#8220; Sie zeigt, da\u00df unser Mitf\u00fchlen und Empfinden nicht durch Lagerdenken und Lieblosigkeit blockiert werden darf. Dies ist jeden Tag und allerorten unsere M\u00f6glichkeit: mit denen zu sein, die aus Freude oder eben leidend zu uns kommen. Die Verteilungsk\u00e4mpfe, die im Gang sind, d\u00fcrfen nicht zu der Erkl\u00e4rung f\u00fchren, wir sind doch nicht zust\u00e4ndig!<\/p>\n<p>4) Eines wird grundlegend f\u00fcr den Frieden der verschiedenen Gruppen: Nicht auf das Hohe zu sehen, sondern auf das Geringe zu achten! Der Markt (der wertfreie!) will uns genau an dieser Stelle die Gegenposition zu Paulus weismachen: Immer mehr, immer gr\u00f6\u00dfer, ohne R\u00fccksicht! Nein, die Perspektive von unten, h\u00e4lt Paulus dagegen, ist lebenswichtig &#8211; sich selber nicht f\u00fcr klug, f\u00fcr den letzten Ma\u00dfstab zu halten. Ein Beispiel? Aus diesen Tagen?<\/p>\n<p>Wenn es die Fassungskraft nicht \u00fcbersteigt: Richard Seed, ein Fortpflanzungsspezialist, und sein Bruder, ein Chirurg, sie wollen, so haben sie \u00f6ffentlich angek\u00fcndigt, einen Menschen klonen. In einer noch zu errichtenden Klinik in Chicago sollen bis zu 500 menschliche Klone erzeugt werden. Vier Paare h\u00e4tten sich f\u00fcr die ersten Versuche bereits zur Verf\u00fcgung gestelltt. Nach dem Urteil von Ex-Kollegen der beiden, soll ich sagen Forscher, soll ich sagen Unternehmer, wollen sie sich nur einen Namen machen.<\/p>\n<p>Zitiert wird Richard Seed selbst mit dem Satz, die Reproduktion der menschlichen Erbanlagen sei der erste ernsthafte Schritt, &#8222;um mit Gott eins zu werden.&#8220; Hoch genug? Schrecklich jedenfalls. Da wollen Menschen wieder einmal Gott gleich sein, in diesem Fall sogar eins mit dem Sch\u00f6pfer. Wollen sie wieder einmal nicht nur Gut und B\u00f6se erkennen, sondern sich zu Herren der Sch\u00f6pfung machen. Respekt vor dem Leben, vor der Sch\u00f6pfung, vor dem, der das Leben geschaffen und erh\u00e4lt, das ist unsere, die menschliche Sache, die Perspektive, die das Geringe achtet. Nicht: mehr sein, h\u00f6her sein als alle andern.<\/p>\n<p>Dem zu widersprechen und zu widerstehen ist Teil dessen, was wir zu tun haben, dessen, was gut ist f\u00fcr jedermann. Wirklich, das ist kein Ratschlag f\u00fcr Sonntagsverhalten von B\u00fcrgern &#8211; es liegt darin eine Lebensgrundlage f\u00fcr uns und die nachgeborenen Generationen.<\/p>\n<p>5) Am Ende: So weit es m\u00f6glich ist, Frieden mit allen. Das Verhalten zu einander spiegelt die innere Verfassung des Menschen, ob in den eigenen Reihen oder zu den Au\u00dfenstehenden. Der Friede, den Paulus abschlie\u00dfend noch einmal als die M\u00f6glichkeit der Christen vor Augen f\u00fchrt, dieser Frieden ist Folge des &#8218;Unglaublichen&#8216;: Gott \u00fcberwindet den herrschenden Unfrieden und setzt uns, die Menschen, instand, diesem Frieden unter uns Raum zu geben.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, Schweigen und Aussichtslosigkeit zwischen den verfeindeten Gruppen nicht das letzte sein zu lassen. Es hei\u00dft, Mitf\u00fchlen und -leiden in neue Offenheit f\u00fcr die Opfer umzusetzen. Und es hei\u00dft auch, die Grenzen unseres Menschseins zu respektieren und gerade darum nicht weniger kreativ zu sein. Was wir so sehen, wird zur ganzen Vielfalt des Friedens nach innen und au\u00dfen. Sie flie\u00dft aus der Liebe, die ganz ohne alle Vorbehalte geschieht &#8211; ohne weiteres!<\/p>\n<hr \/>\n<p>Jobst v. Stuckrad-Barre, Pastor an St. Albani-G\u00f6ttingen<br \/>\nHainholzweg 10, 37085 G\u00f6ttingen<br \/>\nTel. (u. Fax nach kurzer tel. Anmeldung) 0551 \/ 5 99 48<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne weiteres \u2013 von der Liebe in den Zeiten offenen Unfriedens | 2. Sonntag nach Epiphanias | 18.1.1998 | R\u00f6m 12,9-16 |\u00a0Jobst v. Stuckrad-Barre | 1) Eine Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der 11. Klasse. 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