{"id":20998,"date":"1998-06-12T08:18:20","date_gmt":"1998-06-12T06:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=20998"},"modified":"2025-03-12T08:21:08","modified_gmt":"2025-03-12T07:21:08","slug":"predigtreihe-zum-vaterunser-2-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigtreihe-zum-vaterunser-2-teil\/","title":{"rendered":"Predigtreihe zum Vaterunser 2. Teil"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Dein Reich komme!&#8220; \u2013 Predigt \u00fcber die zweite Bitte des Vaterunsers | Predigtreihe zum Vaterunser 2. Teil | 4. Juni 1998 | Mt. 6,10a \/\/ Lk 11,2c | Hans-Gottlieb Wesenick |<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich an der Vorbereitung dieser Predigt sitze, erfahre ich von dem schweren Eisenbahnungl\u00fcck in Eschede im Kreis Celle. Diese Nachricht l\u00e4hmt mich geradezu seit Stunden, legt sich \u00fcber die Ungl\u00fccksnachrichten, die sich ohnehin in den letzten Tagen geh\u00e4uft haben und die mich nicht teilnahmslos sein lassen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Indien und Pakistan haben eigene Atomversuche unternommen und mehrere Sprengladungen gez\u00fcndet; der Konflikt zwischen den beiden Staaten eskaliert. Beide Regierungen stellen unverhohlen Stolz und nationales Selbstbewu\u00dftsein zur Schau trotz weltweiter Proteste: endlich sind wir Wer! Atomm\u00e4chte!<\/li>\n<li>Ein schweres Erdbeben im Norden Afghanistans hat Tausende von Todesopfern gefordert und Zehntausende obdachlos gemacht. Stefan Roth\/ARD und Dirk Sager\/ZDF sind vor Ort und berichten live von dem unsagbaren Elend. Hilfe kann den Betroffenen nur in h\u00f6chst unzul\u00e4nglichem Ma\u00dfe gebracht werden. Zu wenig Hubschrauber als einzig brauchbare Transportmittel, starke Regenf\u00e4lle und \u00dcberschwemmungen und dazu der B\u00fcrgerkrieg im Lande mit un\u00fcberschaubaren politischen und milit\u00e4rischen Machtinteressen der verschiedenen Seiten \u2013 dies alles erschwert die Lage zus\u00e4tzlich. Internationale Hilfe kommt kaum in Gang.<\/li>\n<li>In der s\u00fcdserbischen Provinz Kosovo wird schwer gek\u00e4mpft. Tausende fliehen ins Nachbarland Albanien und nach Montenegro. Die Regierung in Belgrad will offenbar um jeden Preis ihren Vormachtsanspruch gegen\u00fcber dem Unabh\u00e4ngigkeitsstreben der Kosovo\u2013Albaner durchsetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine heillose Welt ringsum! Und dazu nun die 2. Bitte des Vaterunsers:\u00a0<em>&#8222;Dein Reich komme!&#8220;<\/em>\u00a0Ist sie nicht weltfremd? Ich behaupte dagegen: sie ist h\u00f6chst weltlich und menschenfreundlich! Deshalb ist sie h\u00f6chst angemessen in dieser Lage und gerade angesichts dieser Nachrichten. Deshalb ist sie notwendig. Diese Behauptung werde ich begr\u00fcnden. Doch damit das m\u00f6glich ist, sind zuvor einige andere \u00dcberlegungen n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Dieses Gebet hat Jesus seine J\u00fcnger gelehrt. Wir beten es auch und immer noch: Tag f\u00fcr Tag, in jedem Gottesdienst, bei jeder m\u00f6glichen und auch unm\u00f6glichen Gelegenheit, manchmal als Sto\u00dfseufzer, weil uns andere Worte fehlen, sehr oft aus Routine, weil es einfach dazugeh\u00f6rt. Wissen wir eigentlich, um was wir da bitten? Sind wir uns klar \u00fcber den Inhalt nicht nur dieser, sondern auch der anderen Bitten des Vaterunsers? Deshalb versuche ich zun\u00e4chst zu beschreiben, wie es zu dieser Bitte gekommen ist und wie Jesus sie gemeint hat. Darauf folgen \u00dcberlegungen, wie wir diese Bitte heute verstehen k\u00f6nnen und warum sie sachgem\u00e4\u00df und notwendig ist.<\/p>\n<p>Den Evangelien k\u00f6nnen wir entnehmen, da\u00df Jesus selbst sehr oft vom Reich Gottes gesprochen hat. Er nennt das &#8222;Reich Gottes&#8220; oder auch &#8222;das Himmelreich&#8220; gern als Bezugsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr seine Gleichniserz\u00e4hlungen. Oft beginnen sie so:\u00a0<em>&#8222;Mit dem Reich Gottes verh\u00e4lt es sich so wie &#8230;&#8220;<\/em>\u00a0und dann erz\u00e4hlt Jesus eine kurze Geschichte, eine kleine Begebenheit, zum Beispiel so:<\/p>\n<p>Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.<\/p>\n<p>Oder so:\u00a0<em>&#8222;Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker s\u00e4te; das ist das kleinste unter allen Samenk\u00f6rnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es gr\u00f6\u00dfer als alle Kr\u00e4uter und wird ein Baum, so da\u00df die V\u00f6gel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.<\/em><\/p>\n<p>Wie es im Reich Gottes zugeht, schildert Jesus auch mit seiner Geschichte von den Arbeitern im Weinberg. Die kennen Sie sicherlich, jene Geschichte, in der alle den gleichen Lohn bekommen, egal, ob sie den ganzen Tag \u00fcber oder nur eine Stunde lang gearbeitet haben.<\/p>\n<p>Jesus redete vom Reich Gottes, weil er \u00fcberzeugt war: in dem, was ich sage und den Menschen Gutes tue, wendet sich Gott heilvoll den Menschen zu. Kennzeichen von Gottes Heil ist:\u00a0<em>&#8222;Blinde sehen, Lahme gehen, Auss\u00e4tzige werden rein, Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf &#8230;&#8220;<\/em>\u00a0Was jetzt also durch Jesus geschieht, ist genau das, was als Gottes Heilshandeln durch die Propheten angek\u00fcndigt worden ist und worauf die Menschen zur Zeit Jesu sehns\u00fcchtig warteten. Gottes Herrschaft kommt hier in Jesus auf die Menschen zu, nicht nur in Worten, sondern in Taten des Heils und der Hilfe f\u00fcr den ganzen Menschen.<\/p>\n<p>Besonders deutlich hat Jesus dies auch in seinen Seligpreisungen zum Ausdruck gebracht. Die erste verhei\u00dft den Armen Anteil am Reiche Gottes:\u00a0<em>&#8222;Selig die Armen; denn ihrer ist das Reich Gottes!&#8220;<\/em>\u00a0Die n\u00e4chsten beiden verhei\u00dfen den Hungernden, da\u00df sie satt werden, und den Trauernden, da\u00df sie getr\u00f6stet werden. Stillung des Hungers jedoch und Tr\u00f6stung sind Verhei\u00dfungen f\u00fcr die Heilszeit: all dies widerf\u00e4hrt Menschen, wenn Gottes Reich kommt. Jesus meint es so umfassend, wie er es sagt: Das Reich Gottes bringt ein leibliches und geistliches Heilwerden, also im Endergebnis eine neue Welt ohne Mangel und Leid, eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit. Und das Reich Gottes kommt so, da\u00df Gott dem Menschen begegnet und ihn in seine Gemeinschaft hineinnimmt. Es bricht dort an, wo Gott die Trauer und den Hunger \u00fcberwindet und also letztlich den ganzen Menschen barmherzig annimmt.<\/p>\n<p>Jesus hat diese heilvolle Zuwendung Gottes zu den Menschen in seinem Wirken, in seinem Reden und Tun bereits beispielhaft gelebt und verwirklicht. Er hat gezeigt: Gottes Reich bringt neue Verh\u00e4ltnisse, eine neue Gesellschaft \u2013 nicht durch Ver\u00e4nderung der Verh\u00e4ltnisse, sondern so, da\u00df das Verh\u00e4ltnis zwischen Gott und dem Menschen im Ganzen heil wird.<\/p>\n<p>Das best\u00e4tigt nun auch das Vaterunser und seine 2. Bitte. Gottes Reich kommt, wenn Gott als Gott anerkannt wird und sein gn\u00e4diger Wille geschieht. Wird der Mensch in Gottes Herrschaft hineingenommen, dann nimmt Gott die Sorge um das Brot und die Schuld weg: durch dieses neue Verh\u00e4ltnis des Menschen zu Gott wird Geistliches und Leibliches heil.\u00a0<em>&#8222;Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes, so wird euch das alles zufallen.&#8220;<\/em>\u00a0So sagt es Jesus. Und er meint: Fragt der J\u00fcnger, also der Mensch, der ihm glaubt, wie seine Bitten erf\u00fcllt werden, dann sieht er den, der vom Sorgen befreit und die S\u00fcnder annimmt, den Menschen gelten l\u00e4\u00dft, wie er ist. Dann sieht er Gott. Jede Bitte des Vaterunsers hat ihre Erf\u00fcllung in dem, was Jesus jetzt wirkt, auch wenn es gegen\u00fcber dem Ganzen der Bitte wie ein Senfkorn ist \u2013 das will das vorhin erz\u00e4hlte Gleichnis sagen. Da ist Gottes Reich schon da \u2013 auch wenn es noch nicht in seiner F\u00fclle da ist.<\/p>\n<p>Durch Jesu Wirken kommt in der Tat Gottes Herrschaft, wenn auch in vorl\u00e4ufiger Gestalt. Gottes Reich ist schon gekommen, wo jetzt Gottes Verh\u00e4ltnis zu einem Menschen heil wird. Das hei\u00dft: es bricht \u00fcberall dort an, wo durch Jesus ein Mensch in eine neue Beziehung zu Gott kommt, auch wenn sein leibliches Leben und die Welt insgesamt noch nicht heil geworden sind. Gottes Reich bleibt dann aber auch nicht nur auf das neue Verh\u00e4ltnis zu Gott beschr\u00e4nkt, sondern dann geh\u00f6rt auch das leibliche Leben dazu; denn Gott ist der Sch\u00f6pfer.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich fragen wir jetzt: So war das bei Jesus, so hat er das Reich Gottes verstanden. Gilt das denn aber auch f\u00fcr uns, wo doch Jesus nicht bei uns ist? K\u00f6nnen, ja d\u00fcrfen wir auch so um Gottes Reich bitten? Und kommt es zu uns, wenn wir so beten? K\u00f6nnen wir das sp\u00fcren, erfahren, erleben?<\/p>\n<p>Darauf antworte ich: Jesus hat seine J\u00fcnger ausdr\u00fccklich aufgefordert, so zu beten. Darum ist das Vaterunser ja zum Hauptgebet der Christen geworden. Wenn wir \u00fcberhaupt etwas von Gott erwarten, dann d\u00fcrfen wir es ihm auch sagen im Gebet. Jedes Gebet ist Wendung zu Gott, und jede Wendung im Gebet zu Gott ist ein Sich\u2013Ausstrecken auf das Morgen, auf die Zukunft hin, die er schenkt. Gott um etwas zu bitten, ist Sorge f\u00fcr unsere Zukunft. Ihn zu bitten\u00a0<em>&#8222;Dein Reich komme!&#8220;<\/em>\u00a0ist die Bitte, er m\u00f6ge sich uns heilvoll zuwenden, ganz so, wie es bei und durch Jesus geschah.<\/p>\n<p>Aber warum bitten wir um das Kommen seines Reiches, wenn es doch eigentlich schon da ist, mitten unter uns? Denn in Jesus ist es doch gekommen, angebrochen? Martin Luther sagt in seiner Erkl\u00e4rung zu dieser Bitte:\u00a0<em>&#8222;Gottes Reich kommt zwar ohne unser Gebet von selbst, aber wir bitten in diesem Gebet, da\u00df es auch zu uns komme.&#8220;<\/em>\u00a0Das w\u00e4re also das Erste und Wichtigste, da\u00df wir vor aller Sorge um unsere Zukunft Gottes Herrschaft \u00fcber uns anerkennen, ihn unseren Gott sein lassen. Da k\u00f6nnen wir nicht anders, als dankbar staunend Ja sagen zu Gott, zu unserem Herrn, und zu dem was l\u00e4ngst geschieht. Da k\u00f6nnen wir nur zuversichtlich erwarten, was uns k\u00fcnftig von Gott geschenkte werden wird.<\/p>\n<p>Er ist bei uns, er ist anwesend, und seine Zeit ist l\u00e4ngst angesagt. Wir geh\u00f6ren ihm und geh\u00f6ren zu seinem Reich kraft unserer Taufe. Freilich sollten wir uns unter dem Reich Gottes nicht einen Zustand vorstellen, sondern ein Geschehen. Ja, am besten stellen wir uns darunter gar nichts vor, sondern h\u00f6ren, was jeweils an der Zeit ist, was die Stunde jetzt geschlagen hat. Darum sagt der Apostel Paulus:\u00a0<em>&#8222;Jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils.&#8220;<\/em>\u00a0Und das hei\u00dft: Jetzt, unter all den schlimmen Nachrichten, jetzt hat Gott seine Zeit, jetzt holt uns Gott hinein in seine Zeit, die er uns gegeben hat.<\/p>\n<p>Gottes Zeit ist erf\u00fcllte Zeit, die Zeit n\u00e4mlich, die Gott uns schenkt. Weil Gott f\u00fcr uns da ist, k\u00f6nnen auch wir f\u00fcr Gott da sein und nun allerdings in unserem Alltag und in unseren vielf\u00e4ltigen menschlichen Beziehungen wirken, tun und lassen, was von seinem Willen, von seiner Liebe zu uns her bestimmt ist, k\u00f6nnen leben im Glauben, der durch die Liebe t\u00e4tig ist. Und das gibt unserer Zeit g\u00f6ttlichen Glanz.<\/p>\n<p>Da m\u00fcssen keine gro\u00dfartigen Dinge geschehen. Da brauchen wir uns nur unserer uns von Gott geschenkten Zeit zu \u00fcberlassen und in st\u00e4ndigem Bitten und st\u00e4ndigem Empfangen, also auch in st\u00e4ndigem Danken tun, was uns an unserem Platz m\u00f6glich ist, tun, was von uns getan werden will, damit etwas von Gottes Heil in unserem Alltag und bei den Menschen, mit denen wir zu tun haben, aufleuchten kann. Gottes Reich ist mitten unter uns \u2013 wo wir es im Glauben kommen und wirken lassen.<\/p>\n<p>Das allerdings tut unserer Welt not, ist notwendig, da\u00df Christenmenschen dabei mitwirken, da\u00df Gottes Reich unter uns sp\u00fcrbar und erfahrbar wird. Jedenfalls eine Ahnung davon sollte sp\u00fcrbar werden, da\u00df es auch anders geht, als es normalerweise und ohne Gott unter uns zugeht. Nicht alle Verh\u00e4ltnisse unter uns m\u00fcssen kaputt, gottlos bleiben.<\/p>\n<p>Aber Afghanistan, aber die K\u00e4mpfe im Kosovo, aber das Eisenbahnungl\u00fcck? Sie sind geschehen, und das Elend nimmt kein Ende. Das ist schrecklich genug. Und unmittelbar k\u00f6nnen wir auch nichts daran \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Doch ich denke, es k\u00e4me darauf an, jetzt mitzuwirken und dazu beizutragen, so weit es an uns ist, da\u00df Liebe geschehen kann in aller Trauer und in allem Leid. Jedem von uns bleibt dazu das Gebet, die F\u00fcrbitte: Gott m\u00f6ge durch seinen Geist Menschen bewegen, menschlich und barmherzig zu handeln. Dies Gebet kann jeder tun.<\/p>\n<p>Und dann: Staunenswert ist es, was die zahllosen Helfer auch die Nacht hindurch getan haben, um Hilfe zu bringen: die \u00c4rzte, die Schwestern, die Kranf\u00fchrer und Rettungsmannschaften, die Soldaten und Polizeibeamten, die Leute der Bahn. Staunenswert ist auch, was trotz der Schwierigkeiten in den Bergen Afghanistans geschieht. Die Berichte der Fernsehreporter, deren Menschlichkeit und Mitgef\u00fchl mich anr\u00fchrt, werden hoffentlich auch weitere Helfer und Hilfe anspornen. Und was ihre Kollegen der Welt aus der Provinz Kosovo berichten, wird hoffentlich Politiker und Diplomaten aufr\u00fctteln, ihre Mittel mit aller Konsequenz einzusetzen, damit das Blutvergie\u00dfen ein Ende hat.<\/p>\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt: wo in dem allen menschliche Zuwendung geschieht, da wird auch Gottes Zuwendung erfahren, selbst wenn dabei Gottes Name nicht genannt wird. Gottes Reich ist schon unter uns, es ist da. Aber wir m\u00fcssen auch st\u00e4ndig darum bitten:\u00a0<em>&#8222;Dein Reich komme!&#8220;<\/em>\u00a0Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Anschrift: Pastor Hans\u2013Gottlieb Wesenick, Grotefendstr. 36, 37075 G\u00f6ttingen, Tel. 05 51 \/ 5 66 70, Fax 48 45 80<\/p>\n<p>e\u2013mail: <a href=\"mailto:KG.Corvinus-GOE@evlka.de\">KG.Corvinus-GOE@evlka.de<\/a><\/p>\n<p>Bemerkung zur Predigt:<\/p>\n<p>Bei der Vorbereitung habe ich mit Gewinn benutzt: die NT\u2013Theologien von R. Bultmann, H. Conzelmann, L. Goppelt, E. Lohse, ferner Gerhard Ebeling, Vom Gebet, T\u00fcbingen 1963; Martin Luther, Der Kleine und Der Gro\u00dfe Katechimus (BSLK). Zitate sind jedoch aus Zeitmangel nicht gekennzeichnet. \u2013\u2013 3.\/4. Juni1998<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Dein Reich komme!&#8220; \u2013 Predigt \u00fcber die zweite Bitte des Vaterunsers | Predigtreihe zum Vaterunser 2. Teil | 4. Juni 1998 | Mt. 6,10a \/\/ Lk 11,2c | Hans-Gottlieb Wesenick | Liebe Gemeinde! W\u00e4hrend ich an der Vorbereitung dieser Predigt sitze, erfahre ich von dem schweren Eisenbahnungl\u00fcck in Eschede im Kreis Celle. 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