{"id":21034,"date":"1998-04-13T11:12:14","date_gmt":"1998-04-13T09:12:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21034"},"modified":"2025-03-13T11:14:43","modified_gmt":"2025-03-13T10:14:43","slug":"1-korinther-1520-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-1520-28\/","title":{"rendered":"1. Korinther 15,20-28"},"content":{"rendered":"<h3>Ostersonntag | 12.4.1998 | 1. Kor 15,20-28 | Joachim Ringleben |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Was bekommen wir da zu h\u00f6ren? Wir haben einen freudigen, vielleicht erwartungsvollen Osterspaziergang in diese Kirche gemacht und stehen unversehens vor einem steilen Gebirge, dem Glauben an die Ewigkeit. Wie fern und fremd kommt uns der Apostel vor, eingestiegen in diese Hochwand. Ist da noch ein Gespr\u00e4ch m\u00f6glich? Was hat diese steile Theologie der letzten Dinge zu tun mit unsern Fragen nach Ostern? Und was mit den Fragen des Glaubens \u00fcberhaupt, mit unserer Sehnsucht nach einem Licht, mit unserm Wagnis des Glaubens &#8211; trotz allem, was dagegen redet, in uns und au\u00dfer uns?<\/p>\n<p>Uns bewegt heute sicher auch die Frage nach der Auferstehung: was man sich dabei denken soll, ob Gott wirklich einen Toten wieder lebendig gemacht hat, ob das Grab leer war oder nicht usf. Der Apostel scheint hier dar\u00fcber direkt gar nichts zu sagen. Und doch redet er \u00fcber die Endvollendung nur von der Auferstehung aus: &#8222;Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten&#8220; &#8211; damit f\u00e4ngt er an, und ausschlie\u00dflich damit hat er sich schon in der 1. H\u00e4lfte des Kapitels befa\u00dft, wie wir in der Epistellesung h\u00f6rten.<\/p>\n<p>Die Berge der Ewigkeit liegen f\u00fcr Paulus ganz im Morgenlicht der Auferstehung. Ja, er sieht diese fernen Gipfel \u00fcberhaupt nur, weil sie vom Osterlicht erhellt und beschienen werden. Aber kann man das denn alles so genau wissen, wie Paulus es hier darlegt? \u00dcbersteigen diese Fragen der Eschatologie nicht unsern Horizont total? Mu\u00df man es \u00fcberhaupt wissen wollen?<\/p>\n<p>Paulus zieht mit diesen gewaltigen Aussagen \u00fcber das Ende nur die Linien aus von Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Von ihm her und im Blick auf ihn sind sie aber auch unbedingt notwendig: &#8222;Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren S\u00fcnden &#8230; Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen&#8220; &#8211; das hat er vorher unwidersprechlich festgestellt (V. 17 u. 19). Darum d\u00fcrfen wir erwarten, gerade in diesem Text etwas ganz Wesentliches \u00fcber Ostern zu erfahren. Vielleicht r\u00fcckt das auch unsere unbeholfenen Fragen, wie man sich das alles vorstellen kann, zurecht. Wir wollen uns doch im Ernst nicht durch Spiegel-Interviews, sondern von dem Apostel sagen lassen, worum es bei der Auferstehung eigentlich geht.<\/p>\n<p>I Liebe Gemeinde, der Apostel Paulus spricht \u00fcberall zuerst von dem gekreuzigten Jesus: &#8222;Ich beanspruchte unter euch nichts zu wissen, au\u00dfer Christus und diesen als den Gekreuzigten&#8220; (2, 2). Aber erst im Licht der Auferstehung sieht man, was es mit diesem Gekreuzigten auf sich hat. Ostern ist die verborgene andere Seite des Karfreitags. So hat Paulus seinen Gemeinden den Gekreuzigten, wie er sagt, &#8222;vor Augen gemalt&#8220; (Gal 3, 1).- Auch uns hier steht auf diesem Altar das Bild des gekreuzigten Christus allsonnt\u00e4glich vor Augen. Wir betrachten es oft und machen uns wohl unsere Gedanken dazu, wir versuchen dem stummen Bild des Toten sein Geheimnis abzulesen, und manchmal gewinnt er irgendwie bei unserem Meditieren dar\u00fcber etwas Sprechendes, eine fl\u00fcchtige Lebendigkeit.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, stellen wir uns vor, da\u00df Gott so auf den am Kreuz H\u00e4ngenden schaut. Die Wahrheit dessen, was wir hier sehen, ist bei Gott. Und was Gott, der ewige Quell alles Lebens, anblickt, das empf\u00e4ngt dadurch selber Leben. Auferstehung hei\u00dft, da\u00df der tote Jesus von Gottes sch\u00f6pferischem Blick umfangen lebt. Gottes Augen lassen diesen Toten nicht los, sondern halten den Gekreuzigten im ewigen Leben fest, und so ist Christus lebendig.<\/p>\n<p>Genau das ist Ostern: Jesus lebt, weil der lebendige Gott ihn nicht im Tode bel\u00e4\u00dft, sondern mit seinem eigenen Leben sich ihm sch\u00f6pferisch zuwendet. Hier wurde nicht ein Leichnam biologisch wieder belebt, sondern Jesu ganzes irdisches Leben mit seinem Wort und Vergebungshandeln und mit seinem Tod in Solidarit\u00e4t mit den S\u00fcndern, diese ganze Geschichte des wirklichen Jesus &#8211; das ist jetzt die Ewigkeit, das ist lebendig f\u00fcr alle Zeit und so auch f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Noch einmal anschaulich gesagt: &#8222;Sein damaliges Leben, Reden und Handeln, sein Sein als der dort Leidende und Get\u00f6tete wurde und ist als solches sein ewiges und &#8230; sein an jedem Tag unserer Zeit heutiges Sein&#8220; (K. Barth, KD IV\/1, 345). Das ist die Wahrheit bei Gott, dem mit seiner Macht und seinem Leben Allgegenw\u00e4rtigen, die Wahrheit dessen, was wir mit dem toten Jesus am Kreuz vor Augen haben; das ist die Wahrheit der Auferstehung Jesu Christi.<\/p>\n<p>Auferstehung hei\u00dft: Das Leben und Sterben dieses Menschen verschmilzt mit dem Glutkern des g\u00f6ttlichen Lebens zu ewiger Lebendigkeit f\u00fcr alle Zeiten und R\u00e4ume. Gottes Auferweckung reanimierte nicht einen Toten, lie\u00df nicht jemanden wiederkommen, um sein bisheriges Leben einfach fortzusetzen, sondern die Auferstehung Jesu bedeutet, da\u00df er mit seinem ganzen Leben hineingerissen wurde in Gottes eigene Dynamik; Paulus: &#8222;Denn er ist gekreuzigt worden in der Schwachheit, aber er lebt aus der sch\u00f6pferischen Macht Gottes&#8220; (II Kor 13, 4).<\/p>\n<p>Wenn es sich so verh\u00e4lt, dann ist die Ewigkeit kein unbewegliches Gebirgsmassiv, sondern ein unvorstellbar lebendiges Geschehen, die sch\u00f6pferische Dynamik Gottes selber, der den gekreuzigten Jesus in seine eigene Lebendigkeit hineinnimmt, dann ist die Ewigkeit nichts anderes als die unergr\u00fcndliche Kreativit\u00e4t des g\u00f6ttlichen Lebens selbst, nichts anderes als der unersch\u00f6pfliche Erfindungsreichtum seiner Liebe. Und dies ewige Leben hat ein menschliches Gesicht: das Antlitz Jesu &#8211; uns und unserer Gebrechlichkeit erbarmend zugewandt. Durch unsern Menschenbruder Jesus handelt der ewige Gott seit Ostern mit der Welt.<\/p>\n<p>II &#8222;Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als der Erstling unter denen, die entschlafen sind &#8230; Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden&#8220; (V. 20 u. 22).<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, das wichtigste Wort, an dem unser Glaube h\u00e4ngt, ist hier das Wort &#8222;Erstling&#8220;. Paulus meint beileibe nicht nur: Christus ist als erster auferweckt, als erster der Zeit und der Zahl nach, und dann in ungewisser Zukunft wird sich vielleicht dasselbe auch an uns wiederholen. Nein, der Apostel will etwas Ungeheuerliches sagen: Christi Auferstehung und unsere Auferstehung vom Tode &#8211; das ist in Wahrheit nur ein einziges Geschehen. &#8211; In Christi Auferweckung an Ostern geh\u00f6ren wir f\u00fcr Gott mit dazu und mit hinein. Denn Gott sieht uns gar nicht vereinzelt, als individuelle Atome im chaotischen Winkel der weitertreibenden Weltgeschichte, sondern Gott sieht uns mit Jesus Chrisus zusammen, gleichsam als eine Person oder ein Gegen\u00fcber vor sich.<\/p>\n<p>Darum ist Jesus \u00fcberhaupt nicht nur f\u00fcr sich allein auferweckt worden: &#8222;Er ist das Haupt des Leibes, n\u00e4mlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei&#8220;, hei\u00dft es im Kol (1, 18). Wir sind im Glauben an ihn &#8222;Kinder der Auferstehung&#8220; (Lk 20, 36); wir sind &#8211; begreifen wir das \u00fcberhaupt? &#8211; wir sind &#8220; Auferstehungsgemeinde&#8220;.<\/p>\n<p>Noch einmal ist so das Mi\u00dfverst\u00e4ndnis korrigiert, als gehe es bei der Auferstehung Jesu um ein isoliertes, einzelnes Mirakel Gottes an diesem zuf\u00e4lligen einzelnen toten Menschen &#8211; etwa zum puren Beweis seiner Allmacht. Nein, mit Christus sind alle auferweckt, die an ihn glauben. In seiner Auferstehung ist f\u00fcr Gott die unsere schon enthalten: &#8222;Unser wahres Leben ist verborgen mit Christus in Gott&#8220; (Kol 3, 3).<\/p>\n<p>Da\u00df Christus auferstanden ist als der Erstling aus den Toten, das ist der Anfang einer neuen Wirklichkeit, die im Anbruch begriffen ist. Dieses Osterlicht liegt \u00fcber dem Weltgeschehen, das Gott verborgen zuendef\u00fchrt, und nur die Augen des Glaubens nehmen es wahr. So ist der Auferstandene wahrhaft &#8222;das Licht der Welt&#8220; (Joh 8, 12), das einzige Licht im Dunkel der Zeiten, das Erstlingslicht.<\/p>\n<p>III Liebe Gemeinde, mit Ostern ist alles in Bewegung geraten: Die Wahrheit, das wahre Leben kommt erst noch und ist im Kommen, die Wirklichkeit im Ganzen und unser eigenes Leben geht auf ihre wahre Bestimmung, wie sie im Auferstandenen offenbar ist., noch zu. Dann aber ist nichts von dem, was wir hier vor Augen haben, schon jetzt in seiner Wahrheit, dann ist niemand von uns schon das, was er oder sie letztlich sein wird; ja, dann wissen wir auch noch gar nicht, was unser Glaube eigentlich in der Wirklichkeit des kommenden Gottes ist und bedeutet. Nur f\u00fcr den Glauben an dem Gekreuzigten und Auferstandenen f\u00e4llt darauf ein Licht, und nur so kann Paulus hier von den letzten Dingen zu reden wagen.<\/p>\n<p>So aber l\u00e4\u00dft sich unser Predigttext auf einmal noch ganz anders lesen. N\u00e4mlich so, da\u00df er nicht von unzul\u00e4nglichen vagen Dingen am Horizont der Zeit redet oder gar einen Endzeitmythos veranschaulicht. Denn weil vom auferstandenen Christus hier als dem &#8222;Erstling&#8220; die Rede ist, darum sind wir immer mit im Blick, zielen die Aussagen \u00fcber die letzten Dinge gerade auf uns Glaubende hier und heute. Denn Christi Auferstehung nimmt uns in Gottes Augen ja mit sich: also ist er zugleich neu hier bei uns, indem er zu Gott erh\u00f6ht wird.<\/p>\n<p>Paulus beschreibt in feierlichen Worten, da\u00df der Auferstandene bei Gott zu Herrlichkeit und Macht gelangt und zum endg\u00fcltigen Sieg \u00fcber die Widersacher. Das verstehen wir nur richtig, wenn wir diese Erh\u00f6hung als sein Kommen herab zu uns begreifen. Was da im Himmel vorgeht, ver\u00e4ndert die Erde. Denn die Ewigkeit, das ist nach Ostern nicht mehr das schweigende Gestade einer d\u00e4mmernden Unendlichkeit, sondern eine lebendige Geschichte.<\/p>\n<p>Indem Jesus zu Gott erh\u00f6ht wird &#8211; als der Erstling -, ist er tiefer als je zuvor in unserer Niedrigkeit gegenw\u00e4rtig. Im Glaubensbekenntnis reden wir von der H\u00f6llenfahrt Christi. Von Gottes Leben her dringt der Erh\u00f6hte auch in das Reich der Toten ein.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, das hat einen tiefen und wahren Sinn: Die Auferstehung schafft auch die Vergangenheit um; sie ist f\u00fcr Gott nicht unver\u00e4nderlich. Die Geschichte der Ewigkeit, die mit Ostern anbricht, greift auch nach r\u00fcckw\u00e4rts aus. Sie gestaltet alles Leid und Grauen der Geschichte, alles Mi\u00dfratene, Entstellte, alles Gescheiterte, Zerst\u00f6rte, Abgebrochene sch\u00f6pferisch um. Der ewig Lebendige ver\u00e4ndert die Vergangenheit: Das ist unsere Hoffnung f\u00fcr die Opfer der Geschichte. Gottes Geschichte mit Kreuz und Auferstehung erneuert v\u00f6llig unsere Unheilsgeschichte, denn sie schafft auch den Tod ab, sie definiert ihn neu. &#8222;Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten&#8220; (V. 21). Durch einen Menschen, Jesus Christus, f\u00fcr uns Menschen!<\/p>\n<p>Die Geschichte der Ewigkeit rei\u00dft auch unser Menschenleben zwischen Geburt und Sterben, zwischen Schuld und Todesverfallenheit in sich hinein. Und mehr noch: Ostern hat auch das Menschsein selber neu definiert. Weil Christus der neue Adam ist, ist jeder Mensch selber unterwegs zu seiner Wahrheit: &#8222;Es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist&#8220; (I Joh 3, 2). Dann erst werden wir auch sehen k\u00f6nnen, wer in Wahrheit wir selbst sind und was mit unserm Leben hier gemeint war. Unsere wahre Bestimmung ist die Auferstehung unseres Lebens mit Christus, dem &#8222;Anf\u00fchrer des Lebens&#8220; (Act 3, 15).<\/p>\n<p>Das h\u00e4lt sich bis in den Schlu\u00dfvers unseres \u00fcberreichen Predigttextes noch durch. Paulus redet in geheimnisvollen Worten davon, da\u00df Christus am Ende dem Vater alles wieder \u00fcbergeben werde: &#8222;Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem&#8220; (V. 28). Auch hier geht es gegen den ersten Augenschein nicht um unendlich ferne, nur innerg\u00f6ttliche Dinge. Sondern auch diese letzten und h\u00f6chsten Aussagen des Apostels zielen noch auf uns, haben immer noch uns mit im Blick.<\/p>\n<p>Paulus denkt sich die Vollendung so, da\u00df Christus seinen Herrennamen ablegt, um Gott selber alles in allen und f\u00fcr alle sein zu lassen. Wenn er, der sich selbst erniedrigt hat bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz, und der als der lebendige Herr \u00fcber alles erh\u00f6ht wurde, sich nun zuallerletzt noch einmal herabneigt, um nicht mehr exklusiv und nicht mehr nur der erh\u00f6hte Herr zu sein, dann tut er auch das uns zu gut: Damit er &#8222;der Erstgeborene unter vielen Br\u00fcdern&#8220; (R\u00f6m 8, 29) und damit wir in Ewigkeit seine Br\u00fcder und Schwestern seien, &#8222;Miterben Christi&#8220; (R\u00f6m 8, 17). Der hier schon unser Bruder war, will es nun endg\u00fcltig und in Ewigkeit sein. Dann gibt es keine Distanzen und kein Oben und Unten mehr, keine Herrschaft und kein Gehorchen, keinen z\u00f6gernden Glauben und keine Anfechtung, sondern nur noch die lebendigste Einheit seliger Liebe und durchsichtige Teilhabe an der ewigen F\u00fclle des g\u00f6ttlichen Lebens.<\/p>\n<p>Gott gebe uns allen, da\u00df dieses ewige Ostern uns heute erreicht &#8211; wie Christus spricht: &#8222;Ich lebe, und ihr sollt auch leben&#8220; (Joh 14, 19).<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Predigt am Ostersonntag 1998 im Universit\u00e4tsgottesdienst St.-Nicolai-Kirche G\u00f6ttingen Prof. Dr. Joachim Ringleben, Platz der G\u00f6ttinger Sieben 2, 37073 G\u00f6ttingen, Tel. 0551-397115<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostersonntag | 12.4.1998 | 1. Kor 15,20-28 | Joachim Ringleben | Liebe Gemeinde! Was bekommen wir da zu h\u00f6ren? 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