{"id":21038,"date":"1998-04-12T11:17:18","date_gmt":"1998-04-12T09:17:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21038"},"modified":"2025-04-09T16:17:13","modified_gmt":"2025-04-09T14:17:13","slug":"1-kor-1512-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-kor-1512-20\/","title":{"rendered":"1. Korinther 15,12-20"},"content":{"rendered":"<h3>Ostermontag | 13. April 1998 | 1. Kor 15,12-20 |\u00a0Prof. Dr. Jetter |<\/h3>\n<p>&#8222;Wenn aber Christus gepredigt wird, da\u00df er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir w\u00fcrden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt h\u00e4tten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt h\u00e4tte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren S\u00fcnden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.&#8220;<\/p>\n<p>Der rote Faden \/Gedankengang:<\/p>\n<ul>\n<li>Eindeutigkeit: Das biblische Wort zu Ostern steht im Indikativ. Auch heute mu\u00df sich die Predigt in den Dienst dieser eindeutigen Botschaft stellen. Nur so weckt sie \u00f6sterliche Hoffnung und stiftet \u00f6sterliche Freude.<\/li>\n<li>Offenheit: Der Text selbst ist zu predigen, nicht &#8222;\u00fcber&#8220; ihn. In dem kurzen St\u00fcck aus dem gro\u00dfen Kapitel 15 spiegelt sich die Auseinandersetzung \u00fcber den Osterglauben. So mu\u00df sich auch die Predigt f\u00fcr den Zweifel \u00f6ffnen.<\/li>\n<li>Werbung: Kein St\u00fcck des Credo ist so eingebettet in den Vollzug der Liturgie wie der Osterglaube. Deshalb soll die Predigt im Internet einladen zu einem Ostern in der Kirche, mit der Gemeinde.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Predigt:<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>&#8222;Nun aber ist Christus auferstanden&#8220;. Seit dem ersten Ostermorgen ist das die eine Botschaft der Kirche. Sie steht im Indikativ, in seiner reinsten Form. Da ist kein Hauch von Konjunktiv &#8220; es ist m\u00f6glich&#8220;, &#8222;es k\u00f6nnte so sein&#8220; oder &#8222;nehmen wir einmal an, es w\u00e4re so&#8220;. Nein! &#8222;Christ ist erstanden&#8220; &#8211; das gilt absolut, uneingeschr\u00e4nkt. Zu dieser Botschaft &#8211; neuerdings &#8222;Mega-Botschaft&#8220; &#8211; gibt es nur ein &#8222;Ja und Amen&#8220;. Gerade so meinen es z.B. unsere orthodoxen Mitchristen. Wenn ihnen zu Beginn der Osterliturgie der Priester zuruft: &#8222;Christus ist auferstanden&#8220;, dann antworten sie nicht mit den gleichen 3 W\u00f6rtern, sondern mit &#8222;Er ist wahrhaftig auferstanden!&#8220;<\/p>\n<p>Kern und Schale<\/p>\n<p>Alles andere &#8211; der Osterspaziergang etwa oder das Ostereiersuchen und anderes Brauchtum &#8211; m\u00f6gen hinzugeh\u00f6ren. Und wenn im Kreuzwortr\u00e4tsel gefragt wird nach einem &#8222;Fr\u00fchlingsfest&#8220; mit 6 Buchstaben, dann darf getrost eingesetzt werden: OSTERN. Niemand soll das unwirsch beiseite wischen. Das Fest hat auch mit dem Fr\u00fchling zu tun. Doch &#8211; das sind Zutaten. Der Kern ist eine Nachricht, eine Info, die sich auch per Internet verbreiten l\u00e4\u00dft. Eine frohe noch dazu. &#8222;Freude dem Sterblichen&#8220; frohlockt Goethes &#8222;Chor der Engel&#8220;. Die Freude des Christen hei\u00dft &#8222;Jesus lebt! Der Gekreuzigte ist auferstanden!&#8220; Diese Botschaft ist auch an Ostern 1998 dem Prediger aufgetragen. Mit diesem biblischen Text.<\/p>\n<p>Ja, aber<\/p>\n<p>Doch was ist der besondere Reiz dieser Epistel? Sie gibt Raum dem Zweifel und dem Nicht-verstehen-k\u00f6nnen. Die Leute in Korinth sagen eben nicht &#8222;Ja und Amen&#8220;, sondern sie sagen &#8222;Ja, aber&#8220;, wie sp\u00e4ter Goethes &#8222;Faust&#8220; mit seinem ber\u00fchmten Spruch: &#8222;Die Botschaft h\u00f6r ich wohl, allein mir fehlt der Glaube&#8220;. Wie soll man sich das vorstellen? Einfach nur so glauben? Und: Wiese soll gerade ich das glauben? Das Kopfsch\u00fctteln \u00fcber das Credo &#8222;&#8230; am dritten Tag auferstanden von den Toten &#8230;&#8220; &#8211; geht zur\u00fcck bis ins Neue Testament. Und das ist gut f\u00fcr uns heute. Der Prediger an Ostern &#8211; sei es auf evangelischen, sei es auf katholischen Kanzeln &#8211; er kann den Fragen, dem Zweifel nicht ausweichen. Schalten wir uns also ein in das Gespr\u00e4ch des Paulus mit der jungen Gemeinde im griechischen Korinth.<\/p>\n<p>Ihr Widerspruch lautete etwa so: Also das mit der Auferstehung des Herrn &#8211; das wollen wir Dir, lieber Paulus, schon irgendwie abnehmen. Der Gedanke leuchtet auch uns ein: Wenn der Gekreuzigte nicht auferstanden w\u00e4re, dann w\u00fcrde heute &#8211; ca. 20 Jahre sp\u00e4ter &#8211; kein Hahn mehr nach ihm kr\u00e4hen. Selbst wenn jemand seine Worte aufgeschrieben h\u00e4tte, um sie f\u00fcr die Nachwelt festzuhalten, w\u00e4ren sie ohne Saft und Kraft. Und Du Paulus? Du w\u00e4rest nach wie vor nur der Saul von Tarsus, immer noch besch\u00e4ftigt mit der Verfolgung von ein paar \u00fcbrig gebliebenen J\u00fcngern Jesu. Was uns indes echte M\u00fche bereitet, das ist die Auferstehung der Toten schlechthin. Die gibt es nicht. Was f\u00fcr den Mann am Kreuz gelten mag, das gilt f\u00fcr normal Sterbliche auf keinen Fall. Folglich &#8211; um es mit anderen Worten zu sagen: La\u00dft uns Ostern feiern &#8211; gerne! Da\u00df Karfreitag und Ostern zusammengeh\u00f6ren &#8211; geschenkt! Aber: Da\u00df die Christen auch solch einen Tag wie den Totensonntag feiern sollen, diesen Tag mit dem besonderen Inhalt von &#8222;Ich glaube &#8230; die Auferstehung der Toten und das ewige Leben&#8220;? Das geht uns zu weit. Nichts spricht daf\u00fcr!<\/p>\n<p>Weiterleben wie bisher?<\/p>\n<p>Das ist die Gespr\u00e4chslage, in die hinein Paulus seine Epistel schreibt. Er greift ihre Fragen auf und h\u00e4lt ihnen sein Credo entgegen. Osterglaube &#8211; das hei\u00dft beides zugleich: &#8222;Christ ist erstanden&#8220; und &#8222;Die Toten werden auferstehen&#8220;. Dann folgen bei ihm lauter S\u00e4tze mit &#8222;wenn nicht, dann nicht&#8220;; &#8222;wenn aber so, dann auch so&#8220;. Wenn es &#8211; wie ihr glaubt &#8211; keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch der Christus Jesus nicht auferstanden. Dann gibt es auch kein Ostern. Dann ist auch alle Predigt von Jesus umsonst. Dann ist auch euer Glaube umsonst. Dann lebt ihr gerade so weiter wie bisher in euren alten S\u00fcnden, lebt ohne Bu\u00dfe, ohne Vergebung, ohne Erl\u00f6sung. Dann k\u00f6nnt ihr auch nicht &#8222;im Frieden&#8220; sterben, sondern seid im Tod ewig verloren. Kurzum: Dann w\u00e4ren wir Christen \u00fcbel und elend dran. F\u00fcr mich, den Paulus, gibt es nur: Die Auferstehung Christi und die Auferstehung aller &#8211; die beide geh\u00f6ren zusammen. Das Besondere an Jesus ist: Er ist der Allererste, der Primus. An ihm hat Gott als dem ersten von allen gehandelt. Mit ihm beginnt das total Neue. Deshalb la\u00dft uns nicht nur &#8222;Frohe Ostern!&#8220; feiern, sondern guten Gewissens auch &#8222;Totensonntag&#8220;. Oder &#8211; mit dem Gesangbuch gesprochen -: La\u00dft uns singen nicht nur &#8222;Erstanden ist der heilig Christ&#8220;, sondern auch &#8222;Jesus lebt, mit ihm auch ich!&#8220; Ostern total; Ostern entweder f\u00fcr alle &#8211; oder eben nicht. Im Bildwort des Liederdichters Paul Gerhardt: &#8222;Wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit&#8220; (EG 112,6).<\/p>\n<p>Tr\u00e4ume der Hoffnung<\/p>\n<p>Die Osterdiskussion ist weitergegangen, ist radikaler geworden: Sollte denn wirklich der Gekreuzigte auferstanden sein? Ist nicht der Osterglaube ein gigantischer Irrtum und die Osterpredigt eine fatale T\u00e4uschung, von Philosophen, Historikern und Psychologen l\u00e4ngst widerlegt? Ja, gewi\u00df ist sie weitergegangen und sie wird weitergehen. Doch genauso weitergegangen ist ihre Kehrseite. Was haben andere daf\u00fcr und an ihrer Stelle anzubieten? Wer oder was gibt dem Menschen Hoffnung? Welchen Trost haben sie f\u00fcr Trauernde an ihren Gr\u00e4bern bereit? Wie sollen Menschen leben ohne Hoffnung? Denn was aus Menschen wird, die ohne Hoffnung leben, erleben wir Tag f\u00fcr Tag um uns herum und m\u00fcssen es t\u00e4glich mitansehen und anh\u00f6ren: Der Mensch wird zum Wolf, zum Tier, zur Bestie. Die Saat des praktizierten Atheismus ist aufgegangen, trotz all dem Gerede von Humanismus. Was wir heute an Schrecklichem erfahren, das wird schon morgen von der n\u00e4chst gr\u00f6\u00dferen Brutalit\u00e4t \u00fcbertrumpft. Deshalb wundert es nicht, wenn Menschen heute erst recht den Traum der Hoffnung tr\u00e4umen. Sie tr\u00e4umen vom Weiterleben in ihren Kindern oder in ihren Hinterlassenschaften oder im Ged\u00e4chtnis der Liebenden; sie tr\u00e4umen von Reinkarnation und Seelenwanderung; sie tr\u00e4umen mit Sokrates philosophisch von Unsterblichkeit der Seele und musikalisch mit Johannes Brahms von den &#8222;lieblichen Wohnungen des Herrn Zebaoth&#8220;. An den Gr\u00e4bern ihrer Lieben warten sie darauf, da\u00df ihnen jemand etwas davon sagt, was denn nun mit dem Toten geschieht. Sie warten darauf, ob ihnen die Kirche, ein Seelsorger, etwas anbieten kann, was mehr ist als nur: &#8222;Das ist das Ende. Schlu\u00df, aus und vorbei!&#8220; Sie warten auf jene alte und immer noch so tr\u00f6stliche Bitte: &#8222;O Gott, gib ihr die ewige Ruhe!&#8220; Sie greifen danach, wenn es in dem wundervollen Segen hei\u00dft: &#8222;Wir befehlen ihn in Gottes Hand &#8230; Wir befehlen sie der Barmherzigkeit Gottes an &#8230; Er lasse sie heimkommen in den ewigen Frieden&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Nun aber &#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Das tr\u00e4gt weit. Am Grab sind das nicht leere Worte. Sie sind Bergung; sie schenken Geborgenheit, f\u00fcr Lebende und Verstorbene, Bergung unter dem gro\u00dfen Bogen der Treue des Ewigen. Dieser Glaube aber hat nirgendwo anders seinen Haftpunkt als in dem &#8222;Nun aber &#8230;&#8220; unseres Oster-Textes aus 1. Korinther 15. Entgegen aller Vernunft und Wissenschaft, entgegen aller Schm\u00e4hung und Bestreitung von Ostern, sogar gegen alle Verfolgung und Unterdr\u00fcckung hat sich der Osterglaube durchgesetzt, bis heute. &#8222;Nun aber &#8230;&#8220;. Es ist so! So und nicht anders. Sagen wir es mit dem unvergleichlich tiefen Bildwort Luthers: &#8222;Wo aber und mit wem Gott redet, es sei im Zorn oder in der Gnade, derselbe ist gewi\u00df unsterblich. Gott, der da redet und Gottes Wort, die zeigen an, da\u00df wir solche Kreaturen sind, mit denen Gott bis in Ewigkeit reden will.&#8220;<\/p>\n<p>Wohin an Ostern?<\/p>\n<p>Wenn das aber einer von uns nicht mehr glauben kann &#8211; heute, jetzt an Ostern 1998: Mitten zwischen verzweifelter Wut und ohnm\u00e4chtigem Zorn \u00fcber Christina und Natalie und all die anderen ungl\u00fccklichen Kinder; aber auch hin- und hergerissen zwischen Liebe zur Kirche und Verzweiflung \u00fcber ihre Fehler und Vers\u00e4umnisse &#8211; dann lassen Sie sich&#8217;s sagen: Sie werden es nicht lernen aus B\u00fcchern oder in Diskussionen; auch werden Ihnen alle m\u00f6glichen Gurus aus der esoterischen Szene und geheimnisvolle Propheten aller Art kaum helfen k\u00f6nnen. Zu dem &#8222;Nun aber &#8230;&#8220; werden Sie am ehesten dort finden, wo Menschen miteinander Ostern feiern: auf dem Friedhof oder in der Kirche. Bei Leuten, denen es nicht viel anders geht als Ihnen, die sich aber unverdrossen und zuversichtlich auf den Weg machen zur Feier des Ostergottesdienstes.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst hat sie, jene Zeitungswerbung im vergangenen Jahr, nur schockiert: &#8222;Gehen Sie nicht in die Kirche!&#8220; Aber auf der n\u00e4chsten Seite stand zu lesen: &#8222;Fahren Sie hin!&#8220; Das war die &#8222;Osterbotschaft von Sixt&#8220;. Meine Werbung hingegen lautet: &#8222;Gehen Sie hin!&#8220; Gehen Sie zu denen, die alle mehr oder weniger auch ihre Zweifel haben und die ihre Probleme mit der Osterbotschaft auch gar nicht vertuschen, die aber dennoch dem &#8222;Chor der Engel&#8220; vor dem leeren Grab zuh\u00f6ren: &#8222;Vivit! Er lebt!&#8220; Stimmen Sie dann auch fr\u00f6hlich mit ein, wenn sie singen &#8222;Christ ist erstanden&#8220; und wenn sie miteinander pro-testieren: gegen den Tod, f\u00fcr das Leben; gegen die Allmacht des B\u00f6sen, f\u00fcr die Macht der Liebe; gegen den Frust der Selbsterl\u00f6sung, f\u00fcr den Sieg der frohen Botschaft.<\/p>\n<p>Im Zusammenklang von Verk\u00fcndigung und Gotteslob, von Credo und Halleluja, von \u00f6sterlichem Jubel und \u00f6sterlichem Licht kann neuer Osterglaube werden. Die Osterbotschaft selbst mu\u00df das Licht des Glaubens in uns neu entz\u00fcnden, so wie es einmal der Dichter Rudolf Alexander Schr\u00f6der dramatisch erz\u00e4hlt hat. Als einer seiner besten Freunde j\u00e4h und im besten Alter hat sterben m\u00fcssen, da habe die verzweifelte Familie am Abend mit ihm zusammengesessen. Und immer habe sich das Gespr\u00e4ch im Kreise gedreht: Immer nur das Unfa\u00dfliche, dieses eine Unerkl\u00e4rliche. Da habe er sich gesagt: Was soll das ganze Palaver und diese Heulerei? Sie helfen nichts und niemandem. Kommt denn niemand auf wesentlichere Gedanken? Da habe er einfach nach dem Neuen Testament gegriffen und vorgelesen, nichts anderes als nur die Berichte der vier Evangelisten von der Auferstehung Jesu; nur diese, ohne jeden deutenden Zusatz. Die h\u00e4tten in dieser Situation ganz von selbst angefangen zu reden. Atemlose Stille, Themawechsel; der Schmerz hat sich gel\u00f6st, Tr\u00e4nen haben aufgeh\u00f6rt und Herzen haben sich f\u00fcr das ganz Andere aufgetan. Er aber, der Dichter, habe diese Wende als ein kleines Wunder, als Geschenk &#8222;von oben&#8220; empfunden.<\/p>\n<p>Ostern ohne Konkurrenz<\/p>\n<p>Gerade so ist und bleibt es ein Geschenk, wenn einer sprechen oder dichten, singen und glauben kann: &#8222;Weil Du vom Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben&#8220; (EG 522,4). Zu solchem Glauben aber gibt es keine Alternative; er ist konkurrenzlos. Niemand hat ihn erfunden. Alle m\u00f6glichen St\u00fcrme und Wenden und Umbr\u00fcche hat er \u00fcberstanden. Ostern ist der Anfang alles Neuen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den aber, der Ostern feiern kann, gibt&#8217;s dann auch Totensonntag. Sein Text k\u00f6nnte lauten, wie der schw\u00e4bische Dichterpfarrer Albrecht Goes &#8211; in diesen Tagen feierte er seinen 90. Geburtstag &#8211; gedichtet hat:<\/p>\n<p>Grabschrift<\/p>\n<p>&#8222;Mein bist Du&#8220;<\/p>\n<p>spricht der Tod<\/p>\n<p>und will gro\u00df Meister sein.<\/p>\n<p>Umsonst &#8211;<\/p>\n<p>Mir hat mein Herr<\/p>\n<p>versprochen: &#8222;Du bist mein&#8220;.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Prof. Dr. Jetter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostermontag | 13. April 1998 | 1. Kor 15,12-20 |\u00a0Prof. Dr. Jetter | &#8222;Wenn aber Christus gepredigt wird, da\u00df er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? 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