{"id":21053,"date":"1998-05-13T11:46:14","date_gmt":"1998-05-13T09:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21053"},"modified":"2025-03-13T11:49:27","modified_gmt":"2025-03-13T10:49:27","slug":"1-timotheus-21-6a-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-timotheus-21-6a-3\/","title":{"rendered":"1. Timotheus 2,1-6a"},"content":{"rendered":"<h3>Rogate | 17.5.1998 | 1. Tim 2,1-6a | Heiko Ehrhardt |<\/h3>\n<p>Predigt zur\u00a0Konfirmation<\/p>\n<p>Liebe Daniela, liebe Julia, lieber Boris, lieber Daniel, liebe Festgemeinde!<\/p>\n<p>Aus und vorbei &#8211; dies mag das erste Gef\u00fchl sein, was Euch heute bewegt. Aus und vorbei: In der Tat ist der Unterricht aus und die Konfirmandenzeit vorbei. Ihr habt es geschafft, Ihr habt durchgehalten und nun werdet Ihr konfirmiert. Am heutigen Tage wird Euch das, was Euch in der Taufe bereits zugesprochen wurde, noch einmal gesagt, am heutigen Tage wird die Liebe Gottes, die in Jesus Christus in die Welt gekommen ist, noch einmal ganz konkret und deutlich f\u00fcr Euch.<\/p>\n<p>Ich freue mich, da\u00df ich Euch heute konfirmieren darf und ich w\u00fcnsche mir, da\u00df Ihr nicht nur zu Karteileichen werdet, die zwar noch irgendwie irgendwo irgendwann vorkommen, sondern da\u00df Ihr Freude daran findet, zur Gemeinde zu geh\u00f6ren und gemeinsam mit anderen Jesus Christus nachzufolgen.<\/p>\n<p>Als Text f\u00fcr den heutigen Tag habe ich nach langer Suche den Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag herausgesucht.<\/p>\n<p>Der heutige Sonntag tr\u00e4gt den lateinischen Namen &#8222;Rogate&#8220;, das hei\u00dft auf deutsch soviel wie &#8222;Fraget&#8220;.<\/p>\n<p>Fragen &#8211; nach wem und nach was denn fragen, so k\u00f6nnte man nun fragen. Die Antwort ist nicht schwer: Gefragt wird nach dem, der unser Leben tr\u00e4gt, der unser Trost im Leben und im Sterben ist, der mit seiner heilsamen Liebe bei uns ist und nach dem wir fragen d\u00fcrfen, weil er immer wieder nach uns fragt.<\/p>\n<p>Fragen d\u00fcrfen wir also nach Gott.<\/p>\n<p>Wie Gott in unserem Leben wirken kann, wie Gott in unsere Welt eingreift, kann der Predigttext des heutigen Sonntags zeigen. Ich lese einen Abschnitt aus dem 1.Tim.:<\/p>\n<p>&#8222;So ermahne ich nun, da\u00df man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, F\u00fcrbitte und Danksagung f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die K\u00f6nige und f\u00fcr alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren k\u00f6nnen in aller Fr\u00f6mmigkeit und Ehrbarkeit.<\/p>\n<p>Dies ist gut und wohlgef\u00e4llig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, da\u00df allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, n\u00e4mlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat f\u00fcr alle zur Erl\u00f6sung, da\u00df dies zu seiner Zeit gepredigt werde.<\/p>\n<p>Liebe Daniela, liebe Julia, lieber Boris, lieber Daniel, liebe Festgemeinde!<\/p>\n<p>Ich vermute, da\u00df es Euch und Ihnen so erging, wie es mir erging, als ich den Text zum ersten Mal gelesen habe: ich fand den Text sperrig, schwer verst\u00e4ndlich und weit weg von heutiger Sprache und von heutigen Fragen. Die Fragen, die der heutige Sonntag und der heutige Konfirmationstag stellen, scheinen im Text \u00fcberhaupt nicht vorzukommen.<\/p>\n<p>Statt dessen: Schwere, gewundene, fast etwas gestelzte Sprache und hohe, schwer verst\u00e4ndlich Theologie.<\/p>\n<p>Zumindest beim ersten Blick ist dieser Text kein Text, mit dem man &#8222;warm werden kann&#8220;. Anders ist es dann allerdings beim zweiten Blick:<\/p>\n<p>Der Text beantwortet n\u00e4mlich zwei der elementarsten menschlichen Grundfragen: Die Frage danach, wem ich vertrauen kann und die Frage danach, wie ich etwas von dem erfahren kann, dem ich vertrauen kann. Beide Fragen m\u00f6chte ich mit dem Text zu beantworten suchen.<\/p>\n<p>Die erste Frage ist eine enorm wichtige Frage in der heutigen Zeit. &#8222;Wem k\u00f6nnen wir vertrauen ? Wem k\u00f6nnen wir unser Leben anvertrauen ? Wer ist so vertrauensw\u00fcrdig, da\u00df er zum einzigen Trost im Leben und auch im Sterben werden kann ?&#8220; &#8211; diese Frage ist es, um die es in der Konfirmandenzeit immer wieder ging.<\/p>\n<p>Zu Beginn habe ich Euch danach gefragt, woran Euer Herz h\u00e4ngt und Euch darauf hingewiesen, da\u00df man sein Herz nicht beliebig oft verschenken kann. Deshalb hei\u00dft es &#8222;Aufgepa\u00dft !&#8220;, wenn jemand um unser Vertrauen buhlt, wenn jemand unser Herz geschenkt haben will.<\/p>\n<p>Als Ihr Euch Eure Konfirmationsspr\u00fcche ausgesucht habt, ist mir deutlich geworden, da\u00df die Frage auch dem Vertrauen auch Euch bewegt. Alle Konfirmationsspr\u00fcche stellen auf ihre Weise die Frage, wem man denn nun vertrauen kann und worauf man sein Leben aufbauen kann.<\/p>\n<p>Besonders deutlich ist mir das bei Danielas Konfirmationsspruch geworden (Ps.142,1-4 nach &#8222;Gute Nachricht&#8220;), denn dieser Spruch fragt in harten, deutlichen Worten danach, wem man seinen Kummer und seine Probleme anvertrauen darf.<\/p>\n<p>In der heutigen Zeit ist es allerdings durchaus nicht einfach, die Frage zu beantworten, wem man denn nun vertrauen darf.<\/p>\n<p>Wem d\u00fcrfen wir vertrauen ?<\/p>\n<p>Auf diese Frage kommt es an.<\/p>\n<p>Wem d\u00fcrfen wir vertrauen ?<\/p>\n<p>Den Politikern ? Auch wenn der Spruch &#8222;Wer einmal l\u00fcgt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch im Wahlkampf spricht&#8220; sicher nur f\u00fcr eine Minderheit unserer Politiker gelten mag &#8211; Jugend hat die Politiker und die Parteien weitgehend abgehakt. Die Ergebnisse der letzten &#8222;Shell-Studie&#8220; sprechen da eine deutliche Sprache.<\/p>\n<p>Oder d\u00fcrfen wir Kirchenvertretern vertrauen ? Auch da sieht es d\u00fcster aus &#8211; das Image von Kirche ist in der Jugend schlecht, Kirchenvertreter stehen immer unter dem Verdacht, Forderungen aufzustellen, die sie dann selbst nicht halten. Also auch hier: Mehr Mi\u00dftrauen als Vertrauen.<\/p>\n<p>Wem d\u00fcrfen wir dann vertrauen ? Die Stars &#8211; so unterschiedlich sie auch sein m\u00f6gen &#8211; die Ihr Euch an Eure W\u00e4nde h\u00e4ngt, scheiden als Vertrauenstr\u00e4ger auch aus. Jemand, der zum Idol erkl\u00e4rt wird, der fast verg\u00f6ttert wird, mag im besten Fall als Vorbild dienen &#8211; vertrauensw\u00fcrdig ist er nicht. Daf\u00fcr ist er zu weit weg.<\/p>\n<p>Und Eltern und Erzieher ? Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn es da Vertrauen g\u00e4be &#8211; aber in Eurem Alter ist es ja wohl eher so, da\u00df die Eltern\/Erzieher in &#8222;einem schwierigen Alter&#8220; sind und da\u00df Ihr Euch daher langsam aber sicher Eure eigenen Vertrauten sucht.<\/p>\n<p>Es sieht also nicht gut aus mit denen, die heute noch vertrauensw\u00fcrdig sein k\u00f6nnen. Und so regiert ein dumpfes, vielfach \u00e4ngstliches Mi\u00dftrauen.<\/p>\n<p>Die &#8222;Shell-Studie&#8220; beschreibt eine Jugend, die realistisch ist, die keine gro\u00dfen Ideale mehr hat, weil alle Kraft f\u00fcr den t\u00e4glichen Kampf um Schulnoten, Lehrstellen und Arbeitspl\u00e4tze draufgeht.<\/p>\n<p>Mir scheint es so, da\u00df der fr\u00fchere rheinische Pr\u00e4ses Peter Beier Recht hatte, als er sagte: &#8222;Der deutsche Kaiser Wilhelm II hat vor hundert Jahren gesagt: Wir Deutschen f\u00fcrchten nichts &#8211; au\u00dfer Gott. Heute hat sich dies umgedreht: Wir Deutschen f\u00fcrchten so ungef\u00e4hr alles &#8211; au\u00dfer Gott.&#8220; Ist das der Weisheit letzter Schlu\u00df ? Ist das alles, was zu sagen w\u00e4re?<\/p>\n<p>Der Predigttext freilich weist in eine andere Richtung: Wir d\u00fcrfen vertrauen, denn es gibt einen, der unbedingt vertrauensw\u00fcrdig ist. Dieser eine ist der, der von Gott in die Welt geschickt wurde, der ein Mensch wurde wie wir, der unser Leben gelebt hat und der unseren Tod am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Dieser eine &#8211; Jesus Christus &#8211; zeigt uns, da\u00df Gott unbedingt vertrauensw\u00fcrdig ist. Dieser eine ist gewisserma\u00dfen eine menschgewordene vertrauenbildende Ma\u00dfnahme Gottes.<\/p>\n<p>Gott ist vertrauensw\u00fcrdig, weil er Jesus Christus gesandt hat. Gott ist vertrauensw\u00fcrdig, weil er als kleines Kind in unsere Welt kam, um so um uns und unser Vertrauen zu werben.<\/p>\n<p>Darauf kommt es an: Wir sollen Gott gar nicht f\u00fcrchten &#8211; nein: Wir d\u00fcrfen ihm vertrauen und mit diesem Vertrauen all den \u00c4ngsten und Sorgen, die uns umtreiben m\u00f6gen, entgegentreten.<\/p>\n<p>Dies also ist die Antwort auf die erste Frage: Wer ist \u00fcberhaupt noch vertrauensw\u00fcrdig? Der menschgewordene Gott ist es.<\/p>\n<p>Schwerer mag allerdings die zweite Frage wiegen. Denn selbst wenn man grunds\u00e4tzlich bejaht, da\u00df Gott vertrauensw\u00fcrdig ist, da\u00df Gott Gutes mit uns vorhat, da\u00df Gott will, da\u00df uns und der ganzen Welt geholfen wird, selbst dann, wenn man dies bejaht und gut findet, stellt sich doch die Frage, wann und wo man diesem Gott begegnen kann, wann und wie man diesen Gott kennenlernen kann.<\/p>\n<p>Auch hierauf gibt der Predigttext eine Antwort, eine einfache Antwort. Gott kann man kennenlernen, indem man zu ihm betet, indem man mit ihm redet. Dabei kann das Beten durchaus mehrere Formen haben &#8211; der Predigttext nennt allein vier &#8211; wichtiger ist aber, da\u00df ein Gebet zu Gott nicht ohne Antwort bleiben wird.<\/p>\n<p>&#8222;Gott ist nur soweit entfernt wie das n\u00e4chste Gebet&#8220; &#8211; diesen Satz hat mir vor vielen Jahren mal irgend jemand gesagt. Ich habe ihn nie vergessen, denn der Satz stimmt. Im Psalm wird dies noch anders ausgedr\u00fcckt: &#8222;Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten&#8220;, hei\u00dft es dort. Das hei\u00dft, da\u00df ein Gebet zu Gott nie in die Leere geht, da\u00df das Beten also die direkte Kontaktaufnahme zu Gott bedeuten kann.<\/p>\n<p>Dabei darf das Gebet durchaus so lauten, wie einem &#8222;der Schnabel gewachsen ist&#8220; &#8211; die Gebete, die wir f\u00fcr den heutigen Gottesdienst gelernt haben, sind zwar wichtige Hilfestellungen, aber beileibe nicht die einzige Art, wie gebetet werden darf.<\/p>\n<p>Und noch etwas ist wichtig: Beten kann jeder allein, das ist wahr. Aber noch besser ist es, wenn man die Gemeinschaft derer sucht, die auch nach Gott fragen. Das Gebet zu Gott wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch in die Gemeinschaft derer f\u00fchren, die nach Gott fragen und die Jesus Christus nachfolgen wollen. Glaube an Gott ist daher niemals nur Privatsache sondern immer auch ein Geschehen, da\u00df im Raum einer Gemeinde stattfindet. Auch deshalb werdet Ihr heute im Rahmen eines Gottesdienstes und in Gegenwart der Gemeinde konfirmiert.<\/p>\n<p>Liebe Daniela, liebe Julia, lieber Boris, lieber Daniel, liebe Festgemeinde!<\/p>\n<p>Zwei Fragen habe ich eingangs gestellt: &#8222;Wem k\u00f6nnen wir vertrauen ?&#8220; &#8211; Dem menschgewordenen Gott. &#8222;Wie k\u00f6nnen wir diesen Gott kennenlernen ?&#8220; &#8211; In dem wir den direkten Kontakt mit ihm suchen, zu ihm beten, mit ihm reden.<\/p>\n<p>Beides kann auf den Wegen, die noch vor Euch liegen, sehr wichtig werden. Selbst dann, wenn es so aussieht, da\u00df alles Aus und Vorbei ist, ist noch lange nicht alles vorbei. Gott steht auch da zu Euch, wo Ihr vielleicht nicht mehr weiter wi\u00dft oder weiter k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Deshalb w\u00fcnsche ich Euch am heutigen Tag, da\u00df Ihr die Erfahrung macht, die der Psalmbeter so ausdr\u00fcckt:<\/p>\n<p>&#8222;Ich schaue mich um: da ist keiner, der mich beachtet. Ich habe keine Zuflucht mehr, keinen Menschen, der sich um mich k\u00fcmmert. Zu dir Herr, schreie ich ! Ich sage: Du bist meine Zuflucht, du gibst mir alles, was ich im Leben brauche.&#8220; (Ps.142,5+6 nach &#8222;Gute Nachricht&#8220;)<\/p>\n<p>Redet mit Gott und er wird Euch antworten. Und die Wege, die Ihr geht, werden gute Wege sein.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Anmerkungen zur Predigt:<\/p>\n<p>Diese Konfirmationspredigt wendet sich an eine kleine Konfirmandengruppe im Evgl. Kinder- und Jugendheim Oberbieber (bei Neuwied). In diesem Heim leben ca. 150 verhaltensauff\u00e4llige Kinder und Jugendliche in verschiedenen Betreuungsformen (Tagesgruppen, Wohngruppen, Familiengruppen, Verselbst\u00e4ndigungsgruppen). F\u00fcr die seelsorgerliche Betreuung aller Jugendlichen und der zugeh\u00f6rigen ErzieherInnen bin ich als Pastor zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Die Konfirmandengruppe ist eine kleine Gruppe von 2 Konfirmandinnen und 2 Konfirmanden &#8211; ich habe mit einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe gestartet, aber erfahrungsgem\u00e4\u00df h\u00e4lt ein Teil der Jugendlichen nicht bis zum Schlu\u00df durch. Dies auch deshalb, weil der Anreiz, Geschenke zu erhalten, nicht vorhanden ist (ganze 60,&#8211; DM stehen pro Kind f\u00fcr Geschenke zur Verf\u00fcgung). Deshalb springen immer wieder Jugendliche ab. Andererseits kenne ich die, die &#8222;durchgehalten&#8220; haben, sehr gut und ich habe den Eindruck, da\u00df die Motivation, zur Konfirmation zu gehen, sehr hoch ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Predigt ist in jedem Fall noch zu beachten, da\u00df das intellektuelle Verm\u00f6gen der gesamten Gruppe nicht sehr hoch ist (2 Sondersch\u00fcler, 2 Hauptsch\u00fclerinnen) und da\u00df ich erwarte, da\u00df die GottesdienstbesucherInnen nicht zur Kerngemeinde geh\u00f6ren werden. Daher versuche ich, das Niveau niedrig anzusetzen. Schlie\u00dflich ist mir wichtig, einige Gesichtspunkte des vorangegangenen Unterrichts noch einmal aufzunehmen &#8211; hier vor allem den Gesichtspunkt, da\u00df ich &#8222;Glaube&#8220; immer wieder mit &#8222;Vertrauen&#8220; umschrieben habe.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Pastor Heiko Ehrhardt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rogate | 17.5.1998 | 1. 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