{"id":21076,"date":"1998-05-14T09:24:23","date_gmt":"1998-05-14T07:24:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21076"},"modified":"2025-03-14T09:27:52","modified_gmt":"2025-03-14T08:27:52","slug":"kolosser-312-17-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/kolosser-312-17-4\/","title":{"rendered":"Kolosser 3,12-17"},"content":{"rendered":"<h3>Kantate | 10. Mai 1998 |\u00a0Kol 3,12-17 | Jan Chr. Vaessen |<\/h3>\n<p>12 So zieht nun an als die Auserw\u00e4hlten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;<\/p>\n<p>13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!<\/p>\n<p>14 \u00dcber alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.<\/p>\n<p>15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.<\/p>\n<p>16 La\u00dft das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.<\/p>\n<p>17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.<\/p>\n<p>Exegetische und homiletische Hinweise:<\/p>\n<p>In dieser Predigt habe ich versucht, eine andere Paulusinterpretation darzubieten als die \u00fcbliche. Die Beziehung zu unserer Aktualit\u00e4t liegt in Paulus Interesse an einer gro\u00dfen Verschiedenheit philosophischer und geistlicher Str\u00f6mungen, die in Koloss\u00e4 und Umgebung in einer Situation von wirtschaftlichem Wohlstand gel\u00e4ufig waren. Daf\u00fcr habe ich den Kommentar zu dem Kolosserbrief von Dr. L. Th. Witkamp benutzt (Kolossenzen, in: Teksten en Toelichting Kampen, 1994). Homiletisch wirkt sich das dann so aus, da\u00df die einigerma\u00dfen vergleichbare Situation &#8211; kleine, mehr oder weniger bedrohte Gemeinden Christi in einer religi\u00f6s und kulturell pluralen Umwelt &#8211; fruchtbar gemacht werden f\u00fcr die Gemeinde. Paulus Ansichten \u00fcber die Taufe sind auch heute noch interessant und k\u00f6nnen Gemeinden und Glaubenden helfen, ihr Leben nach dem Modell des Reiches Gottes zu gestalten.<\/p>\n<p>Predigt<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>es h\u00f6rt sich so leicht an: ziehet nun an herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld. Als ob man eine Jacke anzieht. Eigentlich stimmt die Formulierung auch nicht ganz , denn es handelt sich hier um innere Qualit\u00e4ten. Die kommen nicht von au\u00dfen und die zieht man nicht leicht und locker an und aus. Sie befinden sich tief im inneren Leben des Menschen und sind sehr oft die Frucht eines langen und meistens streitenden Glaubenslebens. Es wundert mich, da\u00df Paulus das alles so einfach niederschreibt, weil er sonst immer sehr sorgf\u00e4ltig und nachdenklich seine Gedanken und Ideen formuliert. Was steckt dahinter? Hat es vielleicht etwas zu tun mit den Kolossern im allgemeinen oder mit der christlichen Gemeinde in Koloss\u00e4 im besonderen?<\/p>\n<p>Die kleine Stadt Koloss\u00e4 lag in der Gegend Phrygien, das ist irgendwo in der heutigen West-T\u00fcrkei, in einem Tal das ber\u00fchmt war wegen seiner Wollindustrie. Mit Laodizea und Hierapolis formte Koloss\u00e4 das Zentrum dieser Wollindustrie. Die Wolle wurde hier bearbeitet und gef\u00e4rbt mit den sch\u00f6nsten Farben. Da gab es auch eine wichtige Landstra\u00dfe an diesen drei St\u00e4dten entlang, die Ost und West der damaligen biblischer Welt verbunden hat, und diese Landstra\u00dfe hatte milit\u00e4risches und wirtschaftliches Gewicht. Dies war eine Gegend, wo Menschen aus der ganzen Welt ein- und ausreisten und sich auch bleibend ansiedelten, das alles wegen ihres bl\u00fchenden Wohlstands. Phrygien hatte sogar eine gro\u00dfe j\u00fcdischen Gemeinschaft, die sich dort angesiedelt hat, und die Juden wurden in dieser internationalen und interkulturellen Gesellschaft geliebt und geachtet. Die j\u00fcdischen Gebr\u00e4uche und Gesetze \u00fcbten immerhin gro\u00dfe Anziehungskraft aus auf Nicht-Juden, \u00fcbrigens ohne da\u00df diese Leute zum Judentum \u00fcbergehen mu\u00dften.<\/p>\n<p>Auch in Koloss\u00e4 war so eine kleine j\u00fcdische Gemeinschaft, die ihre Anh\u00e4nger aus diesen in den j\u00fcdischen Gebr\u00e4uchen und Gesetzen interessierten Nicht-Juden bekam. Sie wurden Christen genannt. Diese Gemeinschaft war nicht von Paulus gegr\u00fcndet worden, aber von Paulus Mitarbeiter Epafras der selber aus Koloss\u00e4 kam. Er hatte ihnen das Evangelium Jesu Christi gelehrt, und er informierte Paulus st\u00e4ndig \u00fcber die Entwicklungen in dieser neuen Gegend der Mission. Die Gemeinde in Koloss\u00e4 war eine kleine Gemeinde, die in einer Umgebung mit einer verwirrenden Menge verschiedener Glaubens- und Weltbetrachtungen aufwachsen mu\u00dfte. Es war eine Gemeinde, die so vielen total verschiedenen Einfl\u00fcssen ausgesetzt war, da\u00df man es als ein Wunder betrachten kann, da\u00df \u00fcberhaupt noch etwas vom Evangelium standhalten konnte. Deswegen schrieb Paulus auch ab und zu &#8211; aufgrund der Dinge, die er von Epafras h\u00f6rte &#8211; einen Brief an die Gemeinden; und dieser Brief sollte dann auch den anderen Gemeinden in der Gegend vorgelesen werden. So war es auch mit dem Brief von Paulus an die Kolosser.<\/p>\n<p>Paulus wendet sich in diesem Brief an die Kolosser besonders gegen eine Weltanschauung, die in Koloss\u00e4 und Umgebung sehr einflu\u00dfreich geworden war. Vielleicht liegt die Ursache im bl\u00fchenden Wohlstand &#8211; auf jeden Fall ist das heute bei uns sehr oft so -, aber in Kolosse und<\/p>\n<p>Umgebung gab es auf einmal sehr viel Interesse am innerlichen und geistlichen Wohl des Menschen. Das Materielle wurde ein Tabu, das innerliche Heil wurde \u00fcberwichtig. Diese Weltbetrachtung war vor allem asketisch, das hei\u00dft man soll vom Genu\u00df des Lebens absehen, um gut glauben und das g\u00f6ttliche Heil realisieren zu k\u00f6nnen. Man bem\u00fchte sich um Kenntnisse der Innenseite der Wirklichkeit. Nur die Tiefen unter den \u00e4u\u00dferlichen Erscheinungen waren eigentlich und wesentlich interessant. Die Weisheit diente dazu, um in Harmonie mit diesen Tiefen zu leben. Das bedeutete in der Praxis des Alltags, da\u00df man hart sein sollte zu sich selbst und zu seinem eigenes Leib; es bedeutete Fasten und Selbstz\u00fcchtigung; es bedeutete, p\u00fcnktlich die j\u00fcdischen Feiertage und eine strenge Di\u00e4t einzuhalten. Auf diese Weise konnte man die Demut erwerben, die auch die Engel haben und die die himmlische Liturgie kennzeichnet. Auf diese Art und Weise bekam man sogar Zugang zum himmlischen Ehrendienst und wurde es m\u00f6glich, diesen auch auf Erden zu kopieren. &#8222;Demut&#8220; ist also bei den Kolosser kein Begriff, der die Beziehungen zwischen Menschen gut und sch\u00f6n machen kann, sondern ein Begriff, der den Zugang zu direkten individuellen Glaubenserfahrungen und zu subjektiven Glaubensoffenbarungen m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>Mit diesem Fasten, diesem strengen Leben, diesem dauernden Besch\u00e4ftigtsein mit dem eigenen innerlichen Leben wurde Kontakt mit den Engeln und den anderen h\u00f6heren Machten und Kr\u00e4ften, die den Lauf der Dinge in der Weltordnung regieren, m\u00f6glich. Sie wurden zwar in der Gemeinde von Koloss\u00e4 nicht verehrt, aber doch als die elementaren M\u00e4chte im ganzen Universum erfahren. Und weil es eine feste Verbindung gibt zwischen dem Makrokosmos des ganzen Universums und dem Mikrokosmos der Familie und den zwischenmenschlichen Verb\u00e4nden &#8211; ist es wichtig, die Harmonie mit diesen M\u00e4chten und Kr\u00e4ften zu gewinnen! Nur dann wird es m\u00f6glich, die g\u00f6ttliche Vollkommenheit zu erreichen, und daf\u00fcr braucht man viel \u00dcbung und ein strenges Lebensregime. &#8211; Nur diejenigen, die das wollen und k\u00f6nnen sind die richtigen Glaubenden. Alle anderen gelten als faul und lax.<\/p>\n<p>Alle diese philosophischen Gedanken wirken nat\u00fcrlich auch in der Gemeinde Jesu Christi in Koloss\u00e4! Und f\u00fcr Paulus ein bi\u00dfchen zu viel, weil sie zu viel Nachdruck auf das eigene Handeln der individuellen Glaubenden legen, um das Heil zu verdienen, und zu wenig Wert legen auf das gro\u00dfe Geschenk, das sie vom Herren bei ihrer Taufe bekommen haben.<\/p>\n<p>Wie so oft f\u00fchrt auch hier der Kultus der &#8218;Niedrigkeit&#8216; zu einer unausstehlichen Arroganz und zu einem schrecklichen Herabsehen auf die sogenannten Laxen. Kein Wunder, da\u00df Paulus sich hiergegen wendet, denn das ist doch nicht mehr Evangelium Jesu Christi. Er f\u00fchrt der Gemeinde von Koloss\u00e4 vor, was ihnen mit der Taufe im Namen des Vaters und des Sohns und des Heiligen Geistes gegeben worden ist. Mit der Taufe sind wir in das Kraftfeld Jesu hin\u00fcbergebracht worden, und das bedeutet Befreiung. Denn, weil Jesus Herr ist \u00fcber das ganze Universum, sind wir in ihm befreit worden von allen M\u00e4chten der Finsternis, von S\u00fcnde und Tod. Das bedeutet Befreiung von der beklemmenden Zwangsjacke der religi\u00f6sen Gesetze und Pflichte, Befreiung von der Selbstzufriedenheit und der Erniedrigung anderer Leute, Befreiung vom Eigenwahn. Dadurch wird Platz gemacht f\u00fcr innerlichen Frieden, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld. Ja, und diese Fr\u00fcchte des geistlichen Lebens werden nicht &#8211; ich wiederhole:\u00a0<em>nicht<\/em>\u00a0&#8211; verdient durch ein hartes und strenges Leben, das meistens auf Kosten anderer geht, sondern sie sind Dir gegeben bei der Taufe. Nicht Hochmut und Arroganz, sondern Dankbarkeit, Toleranz und Liebe. Keine Aufteilung innerhalb der Gemeinde zwischen den Echten und den Laxen, sondern gegenseitige Treue und Verbundenheit in Christum. Viele Gaben, ein Geist, der die Gemeinde zusammenbringt, zu Lobliedern antreibt und die Glaubenden alles tun l\u00e4\u00dft im Namen Jesu, wodurch Gott dem Vater gedankt wird, wie Paulus sagt.<\/p>\n<p>Paulus mag es gern nachzudenken, hin- und herzureden und zu phi1osophieren. Er vertieft sich auch immer sehr in die Denkweisen und Philosophien, die so herumgehen in den Gemeinden, an die er seine Briefe schreibt. Er versucht immer, so gut wie m\u00f6glich zu verstehen, was die Leute von Haus aus treiben, damit er besser auslegen kann, wie das Reich Gottes aussieht, wenn man es mit den autochthonen Ideen und Philosophien vergleicht. Wo liegen die relevanten Differenzen, und wo droht die Gefahr, da\u00df wir uns irren und verwirren? Dasselbe geschieht auch im Kolosserbrief. Da\u00df Paulus so locker und einfach sagt: ziehet nun an herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, steht, so denke ich, in einer direkten Verbindung mit der in Koloss\u00e4 und Umgebung herrschenden Weltanschauung.<\/p>\n<p>Es ist, als ob Paulus sagt: Diese christliche Tugenden kann man in seinem eigenen innerlichen Leben nicht mit Meditation, strengen geistlichen Regimes und Verweigern von Genu\u00df kultivieren. Das gibt nichts und n\u00fctzt nichts. Es f\u00fchrt nur zu Hochmut, Zwangsneurosen und unheimlichen Sekten. Nein &#8211; Liebe, Frieden, Freundlichkeit, Demut sind Dir bei der Taufe schon von Gott gegeben. Sie sind wie eine warme Jacke um Dich gelegt und geben Dir innerliche Ruhe und Geborgenheit. Gott hat daf\u00fcr gesorgt, und er wird damit nicht aufh\u00f6ren so lange Du lebst. Dann wirst Du nicht mehr in \u00c4ngsten und in der einsamen Verzweiflung leben, ob das Heil Dich \u00fcberhaupt noch erreichen wird, sondern in einer entspannten Dankbarkeit, die Dich \u00f6ffnet f\u00fcr die Gemeinschaft mit anderen Menschen. Dann wird das Leben gut, denn wir sind zusammen, wir ertragen einander, vergeben einander, lieben einander, genie\u00dfen zusammen und wissen uns vereinigt in Christum durch die Liebe Gottes. Ja, und was k\u00f6nnte ein Mensch eigentlich noch mehr wollen!? Nachdenken ist prima, aber es mu\u00df keine &#8218;Nabelschau&#8216; werden, denn das nutzt keinem. Nachdenken ist okay, wenn es geschieht zu Ehren Gottes und zum Wohl des Mitmenschen und man dadurch selbst auch noch froh und gl\u00fccklich wird.<\/p>\n<p>Paulus wei\u00df ganz genau, da\u00df die Fr\u00fcchte des Heiligen Geistes wachsen m\u00fcssen &#8211; tief im Inneren des Glaubenden. Und deutlich ist ihm auch, da\u00df das ein Leben lang dauert, ein Leben mit R\u00fcckschl\u00e4gen und \u00dcberwindungen und mit einem zunehmenden Vertrauen, da\u00df der Herr nie verlassen wird, was seine Hand begonnen hat. Aber Koloss\u00e4 mu\u00df es noch mal gesagt werden &#8211; und uns wird das auch nicht wehtun, nochmal zu h\u00f6ren: da\u00df uns alles bei der Taufe schon gegeben ist, da\u00df wir nicht alles selber machen m\u00fcssen, sondern da\u00df Gott Menschen, die sich leiten lassen wollen durch den Heiligen Geist, ein gutes Leben geben will und wird. Die Taufe ist davon das greifbare Zeichen, das uns helfen will, unser Leben gut und sch\u00f6n zu machen.<\/p>\n<p>Hast Du diese Freude verloren? Dann bitte frage den Herrn damit er Dein Herz \u00f6ffnet f\u00fcr seinen Geist, den er in Dich gelegt hat bei der Taufe oder legen will. La\u00df doch seinen Geist in Dir wirken und sieh mal, was geschieht. Du wirst Dich wundern. Neue Perspektive werden sich anmelden, Perspektiven die Du schon l\u00e4ngst vergessen hast oder noch nie gedacht hast. Ich selbst habe oft &#8211; neben dem Gegenteil &#8211; gl\u00fccklicherweise auch diese Erfahrung gehabt, und ich kann Dir sagen: Es ist fabelhaft, in Harmonie mit Gott, mit sich selbst, mit den Menschen und mit der Gemeinde zu leben. Das gilt nicht nur den Kolossern, sondern jedem, der es h\u00f6ren und erleben will. Es wird Dir gegeben, damit Du etwas damit anfangen kannst und tun wirst.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Dr. Jan Chr. Vaessen, Groningen<\/p>\n<p>E-Mail-Adresse: <a href=\"mailto:jcvaes@worldaccess.nl\">jcvaes@worldaccess.nl<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kantate | 10. Mai 1998 |\u00a0Kol 3,12-17 | Jan Chr. 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