{"id":21084,"date":"1998-05-14T09:40:00","date_gmt":"1998-05-14T07:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21084"},"modified":"2025-03-14T09:42:22","modified_gmt":"2025-03-14T08:42:22","slug":"apostelgeschichte-21-18-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-21-18-2\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 2,1-18"},"content":{"rendered":"<h3>Pfingstsonntag | 31. Mai 1998 | Apg 2,1-18 | Hans Theodor Goebel |<\/h3>\n<p>Predigttext.<\/p>\n<p>Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah pl\u00f6tzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie sa\u00dfen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erf\u00fcllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.<\/p>\n<p>Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesf\u00fcrchtige M\u00e4nner aus allen V\u00f6lkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde best\u00fcrzt; denn ein jeder h\u00f6rte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galil\u00e4a? Wie h\u00f6ren wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Jud\u00e4a, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, \u00c4gypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir h\u00f6ren sie in unsern Sprachen von den gro\u00dfen Taten Gottes reden.<\/p>\n<p>Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von s\u00fc\u00dfem Wein. Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe M\u00e4nner, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und la\u00dft meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; sondern das ist&#8217;s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5): \u00bbUnd es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgie\u00dfen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter sollen weissagen, und eure J\u00fcnglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Tr\u00e4ume haben; und auf meine Knechte und auf meine M\u00e4gde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgie\u00dfen, und sie sollen weissagen. Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.\u00ab<\/p>\n<p>Predigt<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>1 . Pfingsten ist eine Bewegung. Sie geschieht an J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern Jesu. Und rei\u00dft sie<\/p>\n<p>Wer von uns die Kirche ohne diese Bewegung denkt, denkt nicht die Kirche Jesu Christi.<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen Jesu sitzen zwar in einem Haus, in einem Zimmer beieinander. Vielleicht haben sie gebetet und von Jesus gesprochen, der nicht mehr bei ihnen war. Und waren vielleicht\u00a0<em>einm\u00fctig<\/em>\u00a0beieinander &#8211; wie Luther einst \u00fcbersetzt hat.<\/p>\n<p>Aber da\u00df gl\u00e4ubige Menschen oder religi\u00f6se einm\u00fctig an einem Ort beieinander sitzen &#8211; macht noch nicht die Kirche aus. Das Dasitzen gen\u00fcgt nicht, und die Gesinnungsgemeinschaft gen\u00fcgt auch nicht, um Kirche Jesu Christi zu sein.<\/p>\n<p>Da sind wir dann vielleicht auf den Gedanken gekommen, wir m\u00fc\u00dften uns als Kirche bewegen, um wirklich Kirche zu sein. Bewegte Gottesdienste machen &#8211; mit Schwung, der Menschen von heute mitrei\u00dft. Abgeguckt bei der Unterhaltungsindustrie. Und uns sozial bewegen und etwas tun: f\u00fcr Obdachlose ein Haus besorgen und Fl\u00fcchtlinge in unsere R\u00e4umen aufnehmen.<\/p>\n<p>Aber nein &#8211; die Bewegung, die von uns ausgeht, tut es auch nicht. Gen\u00fcgt nicht, um Kirche Jesu Christi zu sein.<\/p>\n<p>Die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger Jesu waren alle an einem Ort zusammen &#8211; so hei\u00dft es hier. Da &#8222;geschah pl\u00f6tzlich aus dem Himmel ein Ton&#8220; &#8211; wahrzunehmen mit ihren Ohren. Ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind. Der das Haus durchf\u00e4hrt und es erf\u00fcllt. Und bl\u00e4st die ganze alte Luft hinaus.<\/p>\n<p>Eine Bewegung hat da die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger erfasst. Ist auf sie gekommen. Wie ein Wind. Vom Himmel her. Wie ein Feuer. Von au\u00dfen her. Und sie werden von Wind und Feuer Erfasste.<\/p>\n<p>Da\u00df ein Brausen vom Himmel kommt und ein Feuer, kennen wir aus der biblischen Geschichte. Rauchte nicht der Berg Sinai, weil Gott, der Herr, auf ihn niederfuhr?<\/p>\n<p>&#8222;Unser Gott kommt und schweigt nicht. Fressendes Feuer geht vor ihm her und um ihn her ein m\u00e4chtiges Wetter&#8220; &#8211; hei\u00dft es im 50. Psalm.<\/p>\n<p>Wind und Feuer in dieser Pfingstgeschichte m\u00f6gen uns bedeuten, da\u00df hier Gott selber kommt. Aufgebrochen ist zu den J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern. Pfingsten ist\u00a0<em>seine<\/em>\u00a0Bewegung. Die seines Heiligen Geistes. &#8222;Vom Himmel her&#8220; zu den J\u00fcngern hin. Und in sie hinein<\/p>\n<p>Und dann geht es zu wie bei dem Wind und dem Haus. Der Heilige Geist durchf\u00e4hrt sie und erf\u00fcllt sie alle und treibt die alten Geister hinaus. Den Geist des frommen Sitzenbleibens wie den Geist der Profilneurose, in dem die Kirche sich selbst um sich selbst bewegt.<\/p>\n<p>Vom Geist erf\u00fcllt fangen die J\u00fcnger an, &#8222;in anderen Zungen zu sprechen&#8220;, &#8222;wie der Geist es ihnen gab, laut heraus zu sagen&#8220;. So da\u00df es die Leute auf der Strasse h\u00f6ren. Und in den Nachbarh\u00e4usern. Und eine Menge str\u00f6mt am Haus der J\u00fcnger zusammen und ger\u00e4t au\u00dfer sich vor Staunen. Wenig sp\u00e4ter tritt Petrus heraus und h\u00e4lt seine Pfingstpredigt.<\/p>\n<p>Das ist die zweite Bewegung in dieser Pfingstgeschichte. Der Heilige Geist, der in die Junger hineinfuhr, der treibt sie hinaus auf die Stra\u00dfe, zu den Menschen, und l\u00e4\u00dft sie bei den J\u00fcngern zusammenstr\u00f6men. In der \u00d6ffentlichkeit der Stadt.<\/p>\n<p>Wenn Pfingsten der Geburtstag der Kirche ist, dann, liebe Gemeinde, sind auch wir Kirche Jesu Christi nur in der doppelten Bewegung des Heiligen Geistes:<\/p>\n<ul>\n<li>der von Gott her in uns hineinf\u00e4hrt und uns erf\u00fcllt<\/li>\n<\/ul>\n<p>und ist Gott selber in uns<\/p>\n<ul>\n<li>und der uns hinaustreibt auf die Strasse, zu den Menschen und l\u00e4sst uns sprechen, und sie<\/li>\n<\/ul>\n<p>sammeln sich und h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Dann\u00a0<em>wird<\/em>\u00a0Kirche und sie hat bewegliche Grenzen. Keine ein f\u00fcr allemal feststehenden Mitgliederzahlen.<\/p>\n<p>&#8222;und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen&#8220; &#8211; hei\u00dft es nach der Predigt in der Pfingstgeschichte.<\/p>\n<p>Pfingsten ist Gottes Bewegung in Jesu J\u00fcnger hinein und treibt sie hinaus und die Menschen von drau\u00dfen dahin zusammen, wo J\u00fcnger vom Geist erf\u00fcllt sprechen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Was haben die J\u00fcnger geredet?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Und was haben die Menschen da eigentlich geh\u00f6rt &#8211; im Brausen des Windes und im Ton der J\u00fcngerstimmen?<\/p>\n<p>Die Menschen haben die J\u00fcnger &#8222;von Gottes gro\u00dfen Taten&#8220; erz\u00e4hlen h\u00f6ren. Und haben den Petrus von Jesus predigen h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wie es einst Joseph in \u00c4gypten seinen Br\u00fcdern sagte, die ihn verkauft hatten: &#8222;Ihr gedachtet es b\u00f6se mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen&#8220;. So ist es mit<\/p>\n<p>Jesus geschehen. Eben so.<\/p>\n<p>Mit diesem Jesus aber &#8211; sagt Petrus in seiner Predigt &#8211; ist in unsrer Welt die Machtfrage gestellt. Da gelten jetzt nicht mehr die alten Verh\u00e4ltnisse und das alte Imponiergehabe von Geld und Gewalt. Die Karten sind neu gemischt. Gott hat den Gekreuzigten, seinen Sohn, da, wo er am schw\u00e4chsten war, zum Herrn der Welt gemacht. Und der hat jetzt seinen Geist ausgesch\u00fcttet. Stellt euch auf diesen Jesus ein! Die alten Geister weichen zur\u00fcck.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Wie die J\u00fcnger da reden &#8211; bevor Petrus beginnt zu predigen &#8211; und wie die Menschen auf der Stra\u00dfe da h\u00f6ren, ist ein Wunder geschehen. Erz\u00e4hlt die Geschichte. Ein Pfingstwunder. Die J\u00fcnger reden &#8222;in anderen Zungen&#8220;. Und sind doch nur ungebildete Fischer vom Galil\u00e4ischen Meer und wohl keiner Fremdsprache m\u00e4chtig. War das ein Sprachwunder? Und die Menschen verschiedener Kulturen, die aus der Zerstreuung nach Jerusalem zusammengestr\u00f6mt und da wohnhaft geworden sind, sie h\u00f6ren die J\u00fcnger in je ihrer eigenen Muttersprache. Obwohl die vielleicht nur gesprochen haben wie sie immer sprachen, eben wie Leute aus Galil\u00e4a. Also ein H\u00f6rwunder?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Oder haben die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger mit den Feuerzungen des Heiligen Geistes auf ihren K\u00f6pfen auch in Zungen geredet, wie es hei\u00dft, also vom Geist bewegt und in Ekstase, und alle konnten sie verstehen?<\/p>\n<p>Wie es auch im Einzelnen gemeint sein mag in der Pfingstgeschichte &#8211; irgendwie ist jedenfalls die Kommunikation gelaufen. Trotz des von einigen ge\u00e4u\u00dferten Verdachts, die J\u00fcnger seien schon am fr\u00fchen Morgen besoffen und lallten deshalb unverst\u00e4ndliches Zeug. Jedenfalls &#8211; die Menschen auf der Stra\u00dfe verstehen, da\u00df die J\u00fcnger Gottes gro\u00dfe Taten bekennen.<\/p>\n<p>Vielleicht waren unter den Fremden in Jerusalem, die die Pfingstgeschichte aufz\u00e4hlt, Vorfahren jener kurdischen Fl\u00fcchtlinge, die gestern in unser Gemeindezentrum kamen. Und die sind Nachfahren jener Leute aus Kappadokien oder jener Parther und Meder.<\/p>\n<p>Wenn der Heilige Geist uns zueinander in Bewegung bringt, gelingt zwischen diesen von der Abschiebung bedrohten Fremden und uns hier am Ort wohl auch die Kommunikation und uns leuchtet auf, da\u00df Gottes gro\u00dfe Taten ihnen wie uns gelten und uns verbinden.<\/p>\n<p>Vor einer Woche hat Christoph F, mich angesprochen und gesagt, \u00fcber Themen aus unserem Leben m\u00fc\u00dfte gepredigt werde, \u00fcber Ausl\u00e4nderfeindlichkeit zum Beispiel.<\/p>\n<p>Wenn wir uns auf diese Pfingstgeschichte einlassen und uns in sie vertiefen, kann sie sich uns f\u00fcr dieses Problem \u00f6ffnen und davon zu uns sprechen. Und weil Gottes gro\u00dfe Taten diesen Fremden ebenso gelten wie uns, interessiert uns, was die Kurden bewegt und was sie \u00e4ngstigt in unserem Land und in ihrem t\u00fcrkischen Heimatstaat. Das kann Thema werden in unsrer Gemeinde. Ein \u00f6ffentliches Gespr\u00e4ch kann auf die Predigt hin beginnen. So w\u00e4re es im Sinne der Anregung von Christoph F.<\/p>\n<p>Und hoffentlich geschieht es dann, damit die Kommunikation auch unter uns gelingt, unter dem Wehen des Heiligen Geistes. Der \u00fcbrigens, wie Petrus in Ankn\u00fcpfung an den Propheten Joel predigt, ausgegossen wird &#8222;auf alles Fleisch&#8220;, auf Gottes S\u00f6hne und T\u00f6chter, auf Alte und Junge, auf Gottes Knechte und M\u00e4gde&#8220;. Da fallen die Schranken der Geschlechter und Generationen, der Rassen und Klassen. Wie k\u00f6nnen sie stehenbleiben vor der Bewegung des Geistes, der von Gott kommt wie Wind und Feuer!<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Ein Letztes: Wie kommt der Heilige Geist?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wie kam er zu den J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern in der Pfingstgeschichte? Wie kommt er zu uns? Kommt er \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Hier in der Pfingstpredigt sagt Petrus: &#8222;&#8230; das ist&#8217;s, was durch den Propheten Joel gesagt ist: &#8218;Und es soll geschehen in diesen letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgie\u00dfen von meinem Geist auf alles Fleisch&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>Also: Versprochen ist versprochen! Jedenfalls bei Gott.<\/p>\n<p>Bei uns Menschen gilt&#8217;s ja nicht mehr immer. Zwischen M\u00e4nnern und Frauen: Da ist versprochen nicht mehr immer versprochen. Und in manchen Gesch\u00e4ften nicht mehr. Da werden Versprechen gebrochen.<\/p>\n<p>Aber bei Gott gilt&#8216; s. Sagt die Pfingstgeschichte mit aller Deutlichkeit, Wir tun gut dran, es zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Versprochen hat Gott seinen Heiligen Geist. Versprochen hat Jesus ihn seinen J\u00fcngern. Darum sollen wir Gott um Gottes willen nicht in Ruhe lassen. Liegen wir ihm in den Ohren. Schreien wir zu ihm &#8211; da, wo wir im Kreis von Gleichgesinnten sitzenbleiben oder uns selbst um uns im Kreis drehen, in unsrer Kirche, in unsrer Gesellschaft nicht weiterkommen mit Zukunftsfragen und -l\u00f6sungen. Vielleicht auch im Pers\u00f6nlichen.<\/p>\n<p>Christoph F. hat mir gesagt, ich solle in der Predigt praktische Ratschl\u00e4ge geben. Die hab ich meistens nicht. Aber aus der Pfingstgeschichte hier entnehme ich einen und wei\u00df an Pfingsten keinen besseren: Nehmt Gott beim Wort und schreit zu ihm: Komm Heiliger Geist, durchfahre und erf\u00fclle uns &#8230; !<\/p>\n<p>Denn: Versprochen ist versprochen!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bemerkungen zur Predigt:<\/p>\n<p>Ausgehend von dem Schlagwort, da\u00df Pfingsten &#8222;der Geburtstag der Kirche&#8220; ist, kontrastiere ich: Die sitzengebliebene Gesinnungsgemeinschaft der Frommen ist an sich so wenig Kirche wie die sich selbst bewegende Kirche (ankn\u00fcpfend an Heinrich Vogel, der verweist auf G\u00fcnther Dehn, in: Herr, tue meine Lippen auf. Bd. 2, hg. v, G. Eicholz Wuppertal-Barmen 1942, 197-202 &#8211; und kritisch gegen\u00fcber Manfred Oeming, in: GPM 52, 1998, bes. 286). Aus dem Apg.-Kommentar von J\u00fcrgen Roloff (NTD 5, G\u00f6ttingen 1981) ist mir wichtig, den &#8222;Widerfahrnis-Charakter&#8220; des Pfingstgeschehens herauszustellen. Ihn versuche ich, in verschiedenen Bewegungsabl\u00e4ufen \/-richtungen zu differenzieren (Teil 1). Im Schlu\u00dfteil (4) nehme ich den Gedanken in der Frage nach dem Kommen des Geistes auf und verweise auf die Relation von Gottes Versprechen und unserem Gebet. Die Mittelteile (2 und 3) nennen die gegenst\u00e4ndliche Bestimmtheit von Pfingstbekenntnis und -predigt und darauf bezogen das Pfingstwunder der Kommunikation anhand einer konkreten Gemeindesituation (&#8222;Kirchenwanderasyl&#8220; f\u00fcr kurdische Fl\u00fcchtlinge).<\/p>\n<p>Hans Theodor Goebel, Im Wasserblech 1c, 51107 K\u00f6ln, Tel.: 0221-861135<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfingstsonntag | 31. Mai 1998 | Apg 2,1-18 | Hans Theodor Goebel | Predigttext. Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah pl\u00f6tzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie sa\u00dfen. 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