{"id":21104,"date":"2000-01-02T14:16:18","date_gmt":"2000-01-02T13:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21104"},"modified":"2025-04-24T09:01:36","modified_gmt":"2025-04-24T07:01:36","slug":"jesaja-61-1-3-10-11-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-61-1-3-10-11-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 61, 1-3.10.11"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-family: Arial;\">2. Sonntag nach Weihnachten I 2. Januar 2000 | Jesaja 61, 1-3.10.11<\/span><span> | <\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Luise Stribrny de Estrada |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Geschwister im Glauben!<\/p>\n<p>Der Predigttext f\u00fcr den heutigen zweiten Sonntag nach Weihnachten steht bei Jesaja im 61. Kapitel, es sind die Verse 1-3 und 10-11. Dort hei\u00dft es: (Predigttext wird verlesen)<\/p>\n<p>Was sind das f\u00fcr Worte! Welch eine Hoffnung spricht daraus, l\u00e4\u00dft sich gar nicht halten, \u00fcberschl\u00e4gt sich beinahe selbst! Welche Freude bricht hier hervor, welch ein Jubel wird laut und l\u00e4\u00dft sich nicht zur\u00fcckhalten! Noch nach dem Lesen dieser Verse klingen sie in mir nach, so ges\u00e4ttigt voll von Gl\u00fcck sind sie: \u201czu verk\u00fcndigen ein gn\u00e4diges Jahr des Herrn&#8230;\u00b3<\/p>\n<p>Ein Gnadenjahr soll es werden &#8211; gilt das auch f\u00fcr das neue Jahr, das wir gerade begonnen haben, das erste Jahr des neuen Jahrtausends? Dieses lang erwartete und viel beredete Jahr mit den vielen Nullen, der Anfang des neuen Milleniums. Nun ist der \u00dcbergang geschafft, aber was dieses Jahr bringen wird, zeichnet sich noch nicht ab, daf\u00fcr ist es wohl noch zu neu. Wird es ein Gnadenjahr werden?<\/p>\n<p>Wenn ich nach der anf\u00e4nglichen Begeisterung den Worten Jesajas noch einmal nachhorche, sp\u00fcre ich Skepsis in mir hochsteigen. Verspricht hier nicht einer zu viel und nimmt den Mund zu voll? Gibt es wirklich jemanden, der all das tun kann und wird: zu den Elenden gehen mit einer guten Botschaft, die glaubw\u00fcrdig ist, die zerbrochenen Herzen verbinden, den Gefangenen die Freiheit verk\u00fcndigen, die Trauernden tr\u00f6sten? Oder sind es gro\u00dfe Versprechungen, die nachher doch nicht eingehalten werden k\u00f6nnen. Ich kann mich des Zweifels nicht erwehren, da\u00df all das, was so sch\u00f6n klingt, nicht einl\u00f6sbar ist. Wer geht schon zu den Elenden: zu den Fl\u00fcchtlingen, die bei uns leben oder zu den Menschen, die ohne Wohnung auf der Stra\u00dfe leben? Und wer kann ihnen eine gute Botschaft bringen: In eurer Heimat ist der Krieg zuende und ihr k\u00f6nnt zur\u00fcckkehren, ohne um euer Leben f\u00fcrchten zu m\u00fcssen&#8230; Da ist jemand bereit, euch eine Arbeit zu geben, und das Sozialamt hat endlich eine Wohnung f\u00fcr euch gefunden&#8230; Wer kann die zerbrochenen Herzen verbinden? Die Trauer um den Mann, der gestorben ist oder um den verungl\u00fcckten Sohn, die kann doch niemand wegnehmen, sie bleibt ein ganzes Leben lang. Wie soll man das Herz verbinden, wo doch die Toten nicht wieder zum Leben zu erwecken sind? Die Trauer bedr\u00fcckt uns, wir werden sie nicht los. Wie soll dieser Schmerz jemals gestillt werden?<\/p>\n<p>Das Alte h\u00e4lt uns fest im Griff, die Verluste und Verletzungen, die wir erlitten haben, sind nicht pl\u00f6tzlich vergessen. Und wenn wir zur\u00fcckschauen auf das letzte Jahr, werden uns auch die politischen Ereignisse noch l\u00e4nger besch\u00e4ftigen: Der Krieg im Kosovo, bei dem die Menschenrechte mit Bomben durchgesetzt worden sind, wo jetzt aber noch lange kein friedliches Zusammenleben m\u00f6glich ist. Unsere nationalsozialistische Vergangenheit, mit der wir konfrontiert werden in der Diskission \u00fcber eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Sklaven in den Konzentrationslagern und die Zwangsarbeiter in der deutschen Industrie. Die Aff\u00e4ren um Parteispenden und Zuwendungen aus der Wirtschaft, die die Glaubw\u00fcrdigkeit unserer Poltiker fraglich werden lassen. Der Krieg in Tschetschenien, der angeblich keiner ist und in den sich von au\u00dfen keiner einmischen darf. All das ist mit dem Beginn des neuen Jahres nicht pl\u00f6tzlich weggewischt und zuende.<\/p>\n<p>Und doch l\u00e4\u00dft die Hoffnung auf das Neue sich nicht unterkriegen. Die Sehnsucht hat Lunte gerochen und l\u00e4\u00dft sich nicht mehr absch\u00fctteln: Wenn es doch wahr w\u00e4re, da\u00df dieses ein Gnadenjahr wird, ein besonderes Jahr, in dem Verhei\u00dfungen wahr werden&#8230; Ein Jahr, in dem wir sp\u00fcren, da\u00df Gott uns nahe ist, da\u00df er uns nicht vergessen hat. Ein Jahr, in dem sich dauerhaft etwas zum Guten wendet. Ein Jahr, in dem unsere Wunden heilen k\u00f6nnen und wir unsere Befreiung feiern. Oder, um es zu konkretisieren, ein Jahr, in dem wir verschont bleiben von Tod und schwerer Krankheit, wir und die Menschen, die uns lieb sind. Wie sch\u00f6n w\u00e4re ein Jahr, in dem wir das Gl\u00fcck schmecken k\u00f6nnten in der Familie, mit Freundinnen und Freunden. Ein Jahr, in dem wir uns im Beruf verwirklichen k\u00f6nnen und Schwierigkeiten meistern. Wie gut und kaum zu hoffen w\u00e4re es, da\u00df es keinen Krieg g\u00e4be in diesem Jahr und da\u00df konkrete Schritte zu mehr Gerechtigkeit gemacht w\u00fcrden. Ein Jahr, in dem die Kluft zwischen reichen und armen L\u00e4ndern sich zusehens schlie\u00dft und die Kinder nicht mehr vor Hunger sterben m\u00fcssen. Ein Jahr, in dem der Umweltschutz Fortschritte macht und wir der Abschaltung der Atomkraftwerke ein gutes St\u00fcck n\u00e4her kommen.<\/p>\n<p>Jesaja, der das gn\u00e4dige Jahr des Herrn verk\u00fcndigt, spricht nicht von eitel Frieden und Sonnenschein. Zwar herrschen bei ihm Freude, Heil und Gerechtigkeit, aber erst, nachdem, das zurechtgebracht worden ist, was unheil gewesen ist. Er wei\u00df, da\u00df erst jemand kommen mu\u00df, der die Trauernden tr\u00f6stet und ihren betr\u00fcbten Geist aufhellt. Jesaja blendet das Leid, die Gefangenschaft und das Elend nicht aus, sondern will diejenigen, die die darin sitzen, tr\u00f6sten, befreien und sich ihnen zuwenden. Dadurch wird die Freude, die am Schlu\u00df herrscht, realistischer, denn sie ist nicht pl\u00f6tzlich da, als h\u00e4tte man einfach auf einen Knopf gedr\u00fcckt oder sie herbeigezaubert, sondern sie steht am Ende eines Prozesses. Jesaja wei\u00df um die Not der Menschen, denen er seine Botschaft verk\u00fcndigt, und nimmt sie ernst. Wahrscheinlich h\u00e4tte ihm sonst auch keiner zugeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Denn diejenigen, zu denen er spricht, kennen Elend und Gefangenschaft. Vor wenigen Jahren sind sie endlich in ihre Heimat zur\u00fcckgekehrt, nachdem sie f\u00fcnfzig Jahre in der Fremde gelebt hatten. Wieviele Hoffnungen hatten sich mit der R\u00fcckkehr verbunden, wie gro\u00df war die Freude gewesen, endlich nach Hause zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen! Aber in der Heimat angekommen, zerplatzten die Tr\u00e4ume wie eine Seifenblase. Unendlich viel war zu tun, alles mu\u00dfte von vorne aufgebaut werden, von der einst gro\u00dfen und sch\u00f6nen Hauptstadt standen nur noch Tr\u00fcmmer. Sie mu\u00dften sich m\u00fchsam an den Aufbau machen und erlebten st\u00e4ndig R\u00fcckschl\u00e4ge. Manchmal fragten sie sich, ob sie nicht lieber im Exil h\u00e4tten bleiben sollen, wo es ihnen materiell besser gegangen war und sie mehr Sicherheiten gehabt hatten als jetzt. Wann w\u00fcrde ihre Stadt mit dem gro\u00dfen Gotteshaus endlich fertig und bewohnbar sein?<\/p>\n<p>Ihnen, diesen Verzagten, an sich und an Gott Zweifelnden verk\u00fcndet Jesaja einen Wandel. Es wird sich etwas ver\u00e4ndern, und zwar im Leben jedes einzelnen und im Leben seines Volkes. Jesaja hat immer diese beiden Perspektiven im Blick, die individuelle und die politische. Die Trauernden sollen getr\u00f6stet werden, es f\u00e4ngt also an bei dem Leid, das viele mit sich herumschleppen, das sie niederdr\u00fcckt und den Lebensmut verlieren l\u00e4\u00dft. Sie sollen heil werden, ihnen sollen die Kleider des Heils angezogen werden. Wer tut das? Gott, aber er braucht daf\u00fcr Menschen, die sich in seinen Dienst nehmen lassen. Viele von uns k\u00f6nnen dazu beitragen, da\u00df Menschen getr\u00f6stet werden, indem wir zuh\u00f6ren, mitf\u00fchlen und anderen zur Seite stehen, ohne uns beirren zu lassen. Das reicht manchmal schon aus, um den Trauernden sp\u00fcren zu lassen, da\u00df er trotz des Verlustes nicht ganz allein ist. Umgekehrt k\u00f6nnen wir von anderen Trost und Zuspruch erfahren und Gesten der Freundlichkeit erleben. So k\u00f6nnen die anderen uns tr\u00f6sten.<\/p>\n<p>Wenn sich die Perspektive erweitert und die \u00e4u\u00dferen Bedingungen miteinbezieht, dann geht es darum, den Elenden gute Botschaft zu bringen. Die Botschaft besteht in der Ank\u00fcndigung und Verwirklichung von Freiheit und Gerechtigkeit, f\u00fcr die, denen sie vorenthalten werden. Damals, zur Zeit Jesajas, betraf das besonders die Schuldsklaven, die kleinen Bauern, die nicht genug ernteten, um die Steuern zu bezahlen, und dann sich oder ihre Kinder als Sklaven verkaufen mu\u00dften. Heute denke ich bei mangelnder Freiheit und Gerechtigkeit nicht als erstes an unser Land, sondern an die weltweiten Unterschiede in der Verteilung von Reichtum, Entwicklungs- und Lebensm\u00f6glichkeiten. Wir reichen L\u00e4ndern verhindern oft, da\u00df andere genug zum Leben haben, ohne da\u00df bei uns jeder einzelne das merkt oder Einflu\u00df darauf hat.<\/p>\n<p>Eine Initiative, die sich vorgenommen hat, dieses Ungleichgewicht hin zu mehr Gerechtigkeit zu ver\u00e4ndern, ist die Initaive \u201cErla\u00dfjahr 2000 &#8211; Entwicklung braucht Entschuldung.\u00b3 Den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt sollen ihre Schulden erlassen werden, damit sie das gesparte Geld f\u00fcr Bildungsarbeit und zur St\u00e4rkung der Infrastruktur nutzen k\u00f6nnen. Die Hoffnung ist, ihnen dadurch einen neuen Anfang zu erm\u00f6glichen und den Kreislauf aus Unterentwicklung, Armut, Schulden und wachsenden Zinslasten zu durchbrechen. W\u00fcrden die Industriel\u00e4nder darauf verzichten, ihre Schulden einzutreiben, k\u00f6nnte ein Anfang zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt gemacht werden. Die Initiative hat inzwischen weltweit Unterschriften gesammelt und sie bei dem Wirtschaftsgipfel der gr\u00f6\u00dften Industrienationen in K\u00f6ln im Juni des letzten Jahres \u00fcberreicht. Nun geht es darum, die Umsetzung des Erla\u00dfjahres voranzutreiben. Das ist <b>eine<\/b>M\u00f6glichkeit, wo wir uns f\u00fcr mehr Gerechtigkeit engagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Durch Gottes Wirken und durch unsere Mithilfe kann das neue Jahr ein Jahr der Gnade werden, ein Jahr, in dem wir Gottes heilsame Gegenwart sp\u00fcren und uns als Menschen erleben, die in seiner Gnade stehen. Vielleicht ein Heiliges Jahr, wie es die Katholiken im Jahr 2000 begehen, ein herausgehobenes Jahr. Oder ein Jahr, in dem sich das erf\u00fcllen m\u00f6ge, was in einer alten spanischen Liturgie aus dem 7. Jahrhundert erbeten wird:<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Jahr um Schutz und Segen zu flehen,<br \/>\nbringen wir dir, Gott und Vater, unser Gebet.<br \/>\nDu hast durch die Geburt deines Sohnes<br \/>\nauch den Lauf unserer Zeit geheiligt.<br \/>\nSo schenke uns ein Jahr der Gnade<br \/>\nund la\u00df uns alle Tage in deinem Dienst verbringen.<\/p>\n<p>Erf\u00fclle das Land mit Fr\u00fcchten.<br \/>\nbewahre Seele und Leib vor Krankheit und S\u00fcnde.<br \/>\nWehre den \u00c4rgernissen. Besiege das B\u00f6se.<br \/>\nGebiete dem Hunger<br \/>\nund halte fern von unserem Land<br \/>\njederlei Not und allgemeinen Schaden.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Luise Stribrny de Estrada, Pastorin in Kiel-Suchsdorf,<br \/>\nE-Mail-Adresse: <a href=\"mailto:marclui@ki.comcity.de\">marclui@ki.comcity.de<\/a><\/b><\/p>\n<p><b>Einige Bemerkungen zur Predigt<\/b>:<br \/>\nIch habe mir zun\u00e4chst Gedanken \u00fcber die Perikopenabgrenzung gemacht und festgestellt, da\u00df die weggelassenen Verse 4-9 den Predigttext im konkreten Kontext Tritojesajas verankern, gleichzeitig andere Themen, v.a. das des Verh\u00e4ltnisses zu den V\u00f6lkern, anschneiden. Ich habe mich entschieden, sie wegzulassen und nur \u00fcber die allgemeineren Vese 1-3.10.11 zu predigen, allerdings die Zeitgeschichte Tritojesajas in einem Abschnitt der Predigt einzuflechten. In der Predigt spreche ich von Jesaja statt von Tritojesaja, da zumindest in meiner Gemeinde fast kein\/e Predigth\u00f6rerIn die Unterschiede kennt und ich es \u00fcberfl\u00fcssig finde, an dieser Stelle lange Erkl\u00e4rungen einzuf\u00fcgen, die m.E. f\u00fcr die Predigt nichts austragen. Ich hatte in einem ersten Entwurf den Bogen zu Jesus und seiner Antrittspredigt Lukas 4 geschlagen, stellte dann aber fest, da\u00df ich dann Jesaja nicht mehr ernst nehme und dazu tendiere, seine Verhei\u00dfung nur in Jesus erf\u00fcllt sein zu lassen, was die Gefahr des Antijudaismus beinhaltet. Deshalb bin ichin der vorliegenden Predigt bei Jesaja geblieben. F\u00fcr den Gottesdienst habe ich mir vorgenommen, Bonhoeffers Lied EG 65 zu singen, da gerade die zweite Strophe das Thema gut aufnimmt: \u201cNoch will das alte unsre Herzen qu\u00e4len, noch dr\u00fcckt uns b\u00f6ser Tage schwere Last, ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, f\u00fcr das du uns geschaffen hast.\u00b3<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=000102.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag nach Weihnachten I 2. Januar 2000 | Jesaja 61, 1-3.10.11 | Luise Stribrny de Estrada | Liebe Geschwister im Glauben! Der Predigttext f\u00fcr den heutigen zweiten Sonntag nach Weihnachten steht bei Jesaja im 61. Kapitel, es sind die Verse 1-3 und 10-11. Dort hei\u00dft es: (Predigttext wird verlesen) Was sind das f\u00fcr Worte! 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