{"id":21115,"date":"2000-01-23T14:26:03","date_gmt":"2000-01-23T13:26:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21115"},"modified":"2025-04-23T17:10:39","modified_gmt":"2025-04-23T15:10:39","slug":"2-koenige-5-1-18-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-koenige-5-1-18-2\/","title":{"rendered":"2. K\u00f6nige 5, 1-18"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-family: Arial;\">3. Sonntag nach Epiphanias | 23.1.2000 | 2. K\u00f6nige 5, 1-18 <\/span><span>| <\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Heinz Behrends |<\/span><\/h3>\n<p>&#8222;Sie haben Gl\u00fcck heute, liebe Gemeinde.<\/p>\n<p>Denn heute h\u00f6ren Sie eine der sch\u00f6nsten, vielleicht noch f\u00fcr sie verborgensten Geschichten der Bibel: die Geschichte vom Propheten Elisa, dem Feldhauptmann Naaman, seiner Krankheit und seiner Heilung.<\/p>\n<p>Naaman ist ein gro\u00dfer Offizier in Diensten des K\u00f6nigs von Aram im stolzen Damaskus. Er ist zum zweiten Mann im Staat aufgestiegen, denn er hat die letzten Kriege zugunsten seines K\u00f6nigs entschieden k\u00f6nnen. \u201eIn der Kraft des Herrn\u201c, wie der Erz\u00e4hler verbl\u00fcffenderweise von dem Feldhauptmann erz\u00e4hlt, der nicht zu dem Volk Jahwes geh\u00f6rt. Der Herr hat ihn schon in den Blick genommen, ehe er selbst darum wu\u00dfte. Ein stattlicher Mann also, Karriere, Menschen, die ihm folgen, geachtet und respektiert. In seiner \u00e4u\u00dferen Erscheinung findet sein erfolgreiches Leben seinen Ausdruck.<\/p>\n<p>Nur ein Problem hat er. Er hat eine Hauterkrankung, eine Schuppenflechte vielleicht. &#8222;Auss\u00e4tzig&#8220; sagt die Bibel. Wer von uns jemanden kennt, der Schuppenflechte hat, der wei\u00df, wie unangenehm das ist. Da f\u00fchlt man sich nicht wohl in seiner Haut. Vielleicht sogar kehrt die Krankheit der Haut das innere Unbehagen, die Anspannung des Feldhauptmannes, die Krankheit der Seele nach au\u00dfen. Der in seiner Macht und seinem Stand sich unber\u00fchrbar gemacht hat, den mag man nun wirklich nicht mehr ber\u00fchren zu dem h\u00e4lt man Distanz. Es sei denn, da\u00df man ihn sehr liebt.<\/p>\n<p>Die Leute des Naaman l\u00e4\u00dft das Geschick nicht kalt. Es spricht sich herum, bis ein junges M\u00e4dchen es h\u00f6rt. Es bleibt namenlos, Soldaten des Naaman haben es bei einem Grenz\u00fcbergriff nach Israel entf\u00fchrt, einfach mitgenommen. Aber sie hatte Gl\u00fcck, offensichtlich, denn sie darf im Hause des Naaman als Sklavin dienen. Sie hat ihren Herrn in seiner Mischung aus Stolz und Hilfsbed\u00fcrftigkeit oft genau beobachtet und seine Not erkannt. Ihm selbst kann sie nicht von ihrem stillen Gedanken erz\u00e4hlen. &#8222;Ach, w\u00e4r er bei uns zu Hause in Samaria, der Prophet w\u00fcrde ihm sofort helfen.&#8220; Darum erz\u00e4hlt sie ihren Einfall aber der Frau des Naaman. Die beiden Frauen, die sich um den gro\u00dfen Mann sorgen. Es gibt so ein stellvertretendes Vertrauen. Ich bin noch nicht so weit, aber andere glauben und hoffen f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Naaman h\u00f6rt auf seine Frau. Alles, was ihn wieder wohl in seiner Haut sein l\u00e4\u00dft, ist gut. So beginnt er, Grenzen zu \u00fcberschreiten, woran er vorher im Leben nicht gedacht hat. Seinen K\u00f6nig zu bitten, ob er ausreisen darf in das Land des K\u00f6nigs von Israel, damit f\u00e4ngt das schon an. Denn die Beziehungen zwischen den beiden Reichen sind schon immer angespannt. Man beobachtet genau, was der andere tut. Aber der K\u00f6nig von Aram sieht die Not seines Feldhauptmannes. Er schreibt einen Brief an den K\u00f6nig in Israel. Nat\u00fcrlich schreibt er nicht an den Propheten. So was regeln die M\u00e4chtigen unter sich.<\/p>\n<p>Die Abreise des Naaman sorgt kr\u00e4ftig f\u00fcr Aufsehen in Damaskus. Er bepackt seine Lasttiere, aber dieses Mal nicht mit Waffen, um in den n\u00e4chsten Krieg zu ziehen, sondern mit sechstausend Goldklumpen und zehn Festkleidern, nicht genug, noch zehn Zentner Silber dazu. Ein Silberst\u00fcck ist der Arbeitslohn eines Arbeiters. Er schleppt also ein ganzes Verm\u00f6gen mit. Er meint es gut, er will beschenken, aber f\u00fcr den sensiblen Beobachter bricht hier das Bild: Der Mann w\u00e4hlt alle Mittel, die ihn gro\u00df machen, aber seine kranke Haut macht ihn ganz klein.<\/p>\n<p>So bricht er mit seinem Gefolge auf nach Israel, erreicht die Burg des K\u00f6nigs und \u00fcbergibt ihm den Brief des K\u00f6nigs aus Aram. Der staunt nicht schlecht, als er ihn liest. Nein, er ist vor den Kopf geschlagen. &#8222;Ich habe meinen Knecht Naaman zu dir geschickt, da\u00df Du ihn von seinem Aussatz befreist,&#8220; steht da drin. Herrlich, m\u00f6gen wir denken. Welch Vorstellung die da voneinander haben! Wenn jemand heilen kann, dann nur der Mann, der mit entsprechender Macht ausgestattet ist. Doch Jehoram, der K\u00f6nig von Israel, ist ein frommer Mann. &#8222;Bin ich Gott, da\u00df ich einen Menschen vom Aussatz heilen k\u00f6nnte!&#8220; Diese Frage ist eine L\u00e4sterung Gottes. Er zerrei\u00dft seine Kleider, wie man das tut, wenn man trauert, weil jemand Gott gel\u00e4stert hat. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das mu\u00df der doch wissen. Das ist wohl wieder eine dieser Provokationen des K\u00f6nigs von Damaskus! Da l\u00f6st doch die Schuppenflechte des Naaman und seine Suche nach Heilung fast den n\u00e4chsten Krieg aus.<\/p>\n<p>Wenn da nicht der Mann Gottes w\u00e4re, Elisa, der Prophet. Der mu\u00df sich selber melden, denn der K\u00f6nig ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Der hat vor kurzem noch seine Verehrung der Stierbilder in Bethel kritisiert. Aber Elisa ist bekannt f\u00fcr seine unkonventionellen L\u00f6sungen \u00fcberall dort, wo Menschen in Bedr\u00e4ngnis sind. Ein beeindruckend selbstbewu\u00dfter Kerl. Er hat so gar nichts von der leidenden, selbstgr\u00fcblerischen Art seines Lehrers Elia. Er ist sich seines Amtes v\u00f6llig sicher. &#8222;Eh, K\u00f6nig, was zerrei\u00dft du deine Kleider? Schick ihn zu mir. Du meinst zu erkennen, da\u00df er b\u00f6ses im Schilde f\u00fchrt. Der soll erkennen, da\u00df es einen Propheten in Israel gibt.&#8220; Am Ende der Geschichte wird es der Heide Naaman sein, der die st\u00e4rkste Erkenntnis zum Ausdruck bringt, n\u00e4mlich da\u00df es keinen Gott in allen Landen gibt au\u00dfer in Israel. So steigt Naaman wieder auf seinen Wagen, die Pferde r\u00fccken los von der Burg des M\u00e4chtigen und ziehen die ganze Karawane mit Gefolge zum Haus des Propheten. Auf das im Vergleich zur Burg kleine Haus des Elisa hatte er sich ja vielleicht eingestellt, aber dass der nicht in der H\u00f6flichkeit und Ehrerbietung aus seiner T\u00fcr tritt und den vornehmen Mann aus Syrien begr\u00fc\u00dft, das irritiert ihn. Der kommt nicht mal selbst heraus, sondern schickt einen seiner Sch\u00fcler als Boten. Heute keine Sprechstunde, ist in deinem Fall auch gar nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>&#8222;Der Prophet l\u00e4\u00dft dir sagen, geh hin zum Jordan und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wieder heil und du wirst rein werden.&#8220; Elisa hat das als kluger Mann genau \u00fcberlegt: Wenn ich jetzt mit ihm pers\u00f6nlich Kontakt aufnehme, dann meint er am Ende, er sei geheilt durch meine Kraft. Aus der Sicht Naamans sieht das anders aus: Nachdem er sich von seiner Verdutztheit erholt hat, steigt \u00c4rger in ihm auf. Hat der es doch nicht mal n\u00f6tig, herauszukommen. Geschweige denn, da\u00df er hier vor meinen Augen die ganze Kraft seines Gottes entfaltet. Wie soll sein Gott von meiner Not erfahren, wenn er ihn nicht anruft?<\/p>\n<p>Naaman hat sich inzwischen auf so viel neues einstellen m\u00fcssen, hat soviele Grenzen schon \u00fcberschritten. Das ist hier jetzt zuviel. Die alten schlummernden Kr\u00e4fte erwachsen wieder in dem starken Feldhauptmann. Was, hier bei ihm ins Wasser steigen? Wasser haben wir selbst, viel besser und viel mehr. Wir haben die Wasser von Damaskus, von Abana und von Parpar. Baden kann ich auch zu Hause. Dazu mu\u00df ich nicht diese weite Reise machen. Ruft es und wendet sich ab vom Hause des Propheten.<\/p>\n<p>Die Bediensteten in seinem Gefolge sind wie benommen. Wollte er nicht wieder gesund werden? Ist er durch seinen \u00c4rger wieder geheilt worden? Die ganze Karawane f\u00e4ngt an, sich Richtung heimw\u00e4rts zu bewegen, da tasten sich seine treuen Gesellen an ihn heran. Sie lieben ihn. Da ist \u00fcber die Jahre eine fast vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Vorgesetzten gewachsen. &#8222;Lieber Vater,&#8220; sagen sie. Was hat er unm\u00f6gliches von dir verlangt, Herr? Mach&#8217;s doch einfach. &#8222;Wasche Dich und du wirst rein.&#8220;<\/p>\n<p>Und wieder ist es der Glaube der anderen, der kleinen Leute, der ihn zu retten beginnt. &#8222;Er tauchte unter siebenmal und sein Fleisch wurde rein wie das Fleisch eines jungen Knaben.&#8220; Es gibt einen stellvertretenden Glauben. Das klingt merkw\u00fcrdig, aber es ist so. Da bist du irgendwie unten und ein Mensch, der mit dir denkt und f\u00fchlt, sagt: Komm, versuch es doch, mach doch mal, steh auf. Das ersetzt nicht mein Tun, aber als vertrauensst\u00e4rkende Ma\u00dfnahme ist es oft entscheidend. Naaman jedenfalls l\u00e4\u00dft sich mitziehen von seinen Knechten, den einfachen Leuten, die immer das st\u00e4rkere Herz und das verl\u00e4\u00dflichere Gesp\u00fcr haben f\u00fcr das M\u00f6gliche und Unm\u00f6gliche. Und Naaman taucht unter, siebenmal im Flu\u00df. Der Erz\u00e4hler mu\u00df nicht viele Worte machen, um zu sagen, da\u00df Gott dabei ist. Siebenmal, sieben, die Zahl der Vollkommenheit.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter werden die Fachleute f\u00fcr die Seele, die Psychologen, uns darauf hinweisen, da\u00df das Untertauchen ein Bild f\u00fcr das Abtauchen ins Unbewu\u00dfte sein kann. Wie ein Kind taucht er ab, siebenmal, und l\u00e4\u00dft alles los, l\u00e4\u00dft alles von sich abfallen, wie ein Kind, das sich vor Freude ins Wasser tauchen l\u00e4\u00dft. Die Taufe l\u00e4\u00dft gr\u00fc\u00dfen. Naaman tut es selbst. Frei nun von allen auferlegten Zw\u00e4ngen, die seine Haut spr\u00f6de gemacht haben, und er taucht tats\u00e4chlich auf als ein Knabe.<\/p>\n<p>Der Erz\u00e4hler entfaltet seine ganze Lust an diesem Teil seiner Geschichte. Mit dem \u201eFleisch eines jungen Knaben\u201c ist er wieder rein. Er hat seine alte Haut abgeworfen.<\/p>\n<p>Nun f\u00e4llt es ihm nicht schwer, die Macht des Gottes Elisas zu erkennen und zu r\u00fchmen. Er kehrt zum Haus des Propheten zur\u00fcck und lobt den Gott, der gr\u00f6\u00dfer als alle anderen ist. Denn der hat ihn geheilt.<\/p>\n<p>Aber wieder verlangt der Prophet ihm alles ab, da\u00df er ein weiteres Mal \u00fcber seinen Schatten springen mu\u00df. Wer sich auf den Weg des Glaubens macht, der ist eben nicht einfach fertig.<\/p>\n<p>Da will Naaman seine ganze Freude und seinen Dank zum Ausdruck bringen und das ganze Gold und Silber und die zehn Festkleider dem Propheten \u00fcberreichen. Aber der lehnt einfach ab, gibt ihm nicht die Gelegenheit zur Konvention, zur g\u00f6nnerhaften Geste, die den Offizier wieder in den Mittelpunkt stellen w\u00fcrde. Elisa lehnt jedes Geschenk ab. Um Gott allein geht es.<\/p>\n<p>Naaman kann sich schnell umorientieren und sich wieder auf seine Heilung konzentrieren. Der da aus dem Wasser wieder aufgetaucht ist wie neugeboren, der hat noch einen Wunsch: soviel Erde aus Israel mit nach Hause nehmen m\u00f6chte er wie zwei Esel tragen k\u00f6nnen. Die Erde hat ihn wieder, er m\u00f6chte sich wieder verwurzeln. Und er gibt Einblick in sein treues Gem\u00fct und sp\u00fcrt, da\u00df er nach all diesen Erfahrungen nicht einfach so weiter leben kann wie bisher. Wie soll das gehen, wenn er wieder zu Hause ist und sein K\u00f6nig und seine Familie wieder zu den G\u00f6ttern des Landes Syrien beten. Brandopfer bringen, das wird er nie wieder tun k\u00f6nnen, aber mitbeten, das m\u00f6chte er. Doch wie soll das gehen? &#8222;Wenn mein K\u00f6nig sich im Tempel an meinen Arm lehnt, um mit mir zum Gott Rimmon zu beten, was mach ich dann?&#8220;<\/p>\n<p>Die Geschichte schlie\u00dft mit der kurzen Antwort Elisas. Eine gro\u00dfe Geste der Vers\u00f6hnung und des Friedens \u00fcber alle Grenzen der Religion und der Konfession hinweg. &#8222;Geh hin in Frieden,&#8220; sagt der Prophet. Genauer hei\u00dft es sogar: Geh hin zum Frieden. Geh nach Hause, wo der Friede auf dich wartet. Bete mit ihm. Der Gott, der dich geheilt hat, ist ein gro\u00dfer Gott, kein kleinlicher Erbsenz\u00e4hler.<\/p>\n<p>Eine wundervolle Geschichte ist das: Ein Mensch sucht Besserung, er hat die einfachen Leute um sich, die ihn tragen und ermutigen, er findet den Mann Gottes, der einen Weg zeigt. Er handelt selbst und erkennt. Das ist mein Weg des Glaubens. Und ich bin geheilt. &#8222;Geh hin zum Frieden.&#8220; Damit entl\u00e4\u00dft ihn der Prophet in ein Leben, das nicht mehr umkehrbar ist. &#8222;Siehe, nun wei\u00df ich, da\u00df kein Gott in allen Landen ist au\u00dfer in Israel.&#8220;<\/p>\n<p><a name=\"hom\"><\/a><b>Homiletische Vor\u00fcberlegungen <\/b><\/p>\n<p>Eine der sch\u00f6nsten Geschichten der Bibel ist das. Sie spricht immerzu von Gott, ohne von ihm zu reden. Eine Erz\u00e4hlung mit vielen Spannungsb\u00f6gen und Gegens\u00e4tzen: einflu\u00dfreicher Herr und Sklavin, K\u00f6nig und Prophet, krank und gesund, m\u00e4chtig und stark. Die Geschichte wird erz\u00e4hlt ohne Abstriche. Die Klammern im Textvorschlag sind zu \u00fcbersehen. Die St\u00e4rke der Erz\u00e4hlung ist die Liebe der kleinen Leute, ihr Vertrauen und ihr Wissen, ist die Souver\u00e4nit\u00e4t des Propheten und die stolze, tapsende, am Ende erfolgreiche Suche des Naaman. Da sie in der Tradition der Predigth\u00f6rer nicht sehr bekannt ist, rede ich nicht \u00fcber die Geschichte, sondern erz\u00e4hle sie mit reflektierenden, aktualisierenden Einsch\u00fcben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Heinz Behrends, In der Worth 7, 37077 G\u00f6ttingen<br \/>\nTel\/fax 0551\/21222<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nikolausberg.de\/\">http:\/\/www.nikolausberg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:elkn@t-online.de\">e-mail elkn@t-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Sonntag nach Epiphanias | 23.1.2000 | 2. K\u00f6nige 5, 1-18 | Heinz Behrends | &#8222;Sie haben Gl\u00fcck heute, liebe Gemeinde. Denn heute h\u00f6ren Sie eine der sch\u00f6nsten, vielleicht noch f\u00fcr sie verborgensten Geschichten der Bibel: die Geschichte vom Propheten Elisa, dem Feldhauptmann Naaman, seiner Krankheit und seiner Heilung. 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