{"id":21117,"date":"2000-01-30T14:27:36","date_gmt":"2000-01-30T13:27:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21117"},"modified":"2025-04-23T17:07:37","modified_gmt":"2025-04-23T15:07:37","slug":"epheser-1-15-20a-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/epheser-1-15-20a-5\/","title":{"rendered":"Epheser 1, 15-20a"},"content":{"rendered":"<h3>4. Sonntag nach Epiphanias | 30.1.2000 | Epheser 1, 15-20a | Ulrich Nembach |<\/h3>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Liebe Gemeinde,<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">&#8222;Dank f\u00fcr gute Augen&#8220; &#8211; so kann die \u00dcberschrift f\u00fcr unseren Predigttext lauten.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Der Schreiber des Briefes dankt Gott, da\u00df die Adressaten zum Glauben kamen. Und sie kamen zum Glauben, weil Gott ihnen gute Augen gab.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Mit den Augen ist das so eine Sache. Wir brauchen gute Augen im Stra\u00dfenverkehr. Weil das so ist, brauchen wir Augen\u00e4rzte, Brillen und, wenn wir \u00e4lter werden, ben\u00f6tigen wir neue Linsen. Sie werden heute in einer kleinen Operation eingesetzt.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Aber Augen\u00e4rzte, Brillen, neue Linsen sind nur eine Seite. Augen k\u00f6nnen noch mehr sehen oder auch nicht. Es gibt eine alte Redeweise. Sie ist heute aus der Mode gekommen. Diese Redeweise sagt: man kann und soll oft auch mit dem &#8222;Herzen sehen&#8220;. Das h<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Herz sieht Dinge, die die Augen nicht sehen. Es sieht oft auch weiter und sch\u00e4rfer als die Augen. Selbst Ferngl\u00e4ser k\u00f6nnen nicht so weit sehen wie das Herz, und Mikroskope nicht so tief wie das Herz. Jede Sch\u00fclerin und jeder Sch\u00fcler kennt jemanden aus seiner Klasse, der ein hoffnungsloser Fall war. Dann gab es eine Lehrerin, einen Lehrer, eine Mitsch\u00fclerin, einen Mitsch\u00fcler, die sich nicht mit der Situation abfanden. Sie redeten mit ihm, mit ihr, sie halfen ihm, ihr bei Mathe oder Physik, und dann schaffte er bzw. sie doch noch die Versetzung. \u00c4rzte kennen auch solche F\u00e4lle.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Neulich erz\u00e4hlte mir ein Bekannter: Er war mit einem schweren Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen. Er kam durch. Ein Arzt nahm sich seiner an. Was der Arzt f\u00fcr ihn tat, begriff er erst nach \u00fcber einem Jahr. Er kam in das Krankenhaus zu einer Nachuntersuchung. Auf dem Flur begegnete ihm ein anderer Arzt. Der staunte, weil er nicht glauben konnte, da\u00df der mit dem schweren Infarkt noch lebt! Oder ein anderes Beispiel: Ein Mann, ein erfolgreicher Mann, hat eine tolle Frau. Sie liebt ihn. Sie ist sch\u00f6n Sie heiratet ihn. Nun hat der Mann einen Neider, einen Feind. Der will sich an ihm r\u00e4chen und \u00fcberlegt sich einen teuflischen Plan. Er redet ihm ein, seine Frau betr\u00fcge ihn. Dabei liebt sie ihn! Der Trottel sieht nicht, was los ist, und bringt seine Frau um. Er erw\u00fcrgt sie. Es ist die Geschichte von Othello. Diese Geschichte hat immer Leute aufgeregt. Theater und Opernh\u00e4user spielen sie mit Erfolg. H\u00e4tte, ja h\u00e4tte Othello nur Augen des Herzens gehabt!<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Also um solche Augen, die mehr sehen, die tiefer sehen, geht es im Text.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Der Schreiber dankt Gott, da\u00df er, Gott, die Gemeinde ins Leben gerufen hat. Der Schreiber sagt, da\u00df Gott den Gmeindegliedern &#8222;erleuchtete Augen des Herzens&#8220; geschenkt hat. Glaube braucht &#8222;erleuchtete Augen&#8220;. Was sehen diese Augen, was unsere Augen, auch die mit einer Brille, nicht sehen? Es sind 3 Dinge:<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Hoffnung, 2. Reichtum der Herrlichkeit des Erbes Gottes, 3. die gro\u00dfe Kraft Gottes.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die Hoffnung.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Hoffnung ist sch\u00f6n. Was mir heute nicht gelingt, gelingt mir vielleicht morgen. &#8222;Think positive&#8220; nennen wir das. Und auf der Basis solchen positiven Denkens gehen die Dinge viel leichter von der Hand.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Hoffnung im Text, im Predigttext, meint viel mehr. Um diese Hoffnung erkennen zu k\u00f6nnen, braucht es mehr als einen flotten Alltagsspruch; es braucht eben &#8222;Augen des Herzens&#8220;. Sie erkennen, da\u00df Gott uns ruft. Hoffnung meint, Gottes Ruf ist angekommen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Wir meinen gew\u00f6hnlich, wenn wir &#8222;Hoffnung sagen&#8220;. Da\u00df wir uns w\u00fcnschen, da\u00df das, was wir erhoffen, eintreten, geschehen m\u00f6ge. Hoffnung ist also auf die Zukunft gerichtet. &#8222;Hoffentlich kommen die 6 Zahlen am Sonnabend bei der Auslosung&#8220;, denke ich, wenn ich am Donnerstag meinen Tippschein ausf\u00fclle. &#8222;Hoffnung&#8220; meint hier die Gegenwart. Gottes Ruf ist angekommen. Nur ich kann diesen Ruf heute so wenig sehen, wie die Zahlen von Sonnabend. Die Zahlen sehe ich nicht, weil sie noch nicht angekommen sind. Gottes Ruf sehe ich nicht mit meinen Augen, auch nicht mit meiner Brille, weil Gottes Ruf andere Augen verlangt, eben solche des Herzens. Sie sehen, da\u00df Gott sich zu uns auf dem Weg des Glaubens wendet. Warum das so ist, sagt uns das 2. Stichwort im Text.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Reichtum der Herrlichkeit des Erbes Gottes.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Diese Herrlichkeit oder wenigsten Teile von ihr sind uns bekannt, weil sie uns begegnen. Wir kennen wundersch\u00f6ne Kirchen. Die sind gro\u00df und oft mit pr\u00e4chtigen Kunstwerken ausgestattet. Der &#8222;K\u00f6ln Dom&#8220; begeisterte so sehr einen Preu\u00dfenk\u00f6nig, da\u00df er den Auftrag gab, die Bahnbr\u00fccke \u00fcber den Rhein in der verl\u00e4ngerten Hauptachse der Kirche zu bauen. Darum fahren noch heute die Z\u00fcge direkt auf den Dom zu, wenn sie \u00fcber den Rhein fahren. Barockkirchen in Bayern sind manchmal so prunkvoll ausgestattet, da\u00df es schon zu viel des Guten ist.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Wie die Architektur und Malerei bietet auch die Musik herrliche Erlebnisse. Rock und Pop sind f\u00fcr manche so toll, da\u00df sie diese Musik auf Christus beziehen. &#8222;Jesus Christ Superstar&#8220; wird wieder entdeckt. &#8222;Sakropop&#8220; wurde erfunden, um Pop in die Kirche zu hohlen, weil manche von Pop begeistert sind. Fr\u00fcher, ebenfalls im Barock, holte Bach die Musik in die Kirche. Ch\u00f6re, Orgel, Orchester, alles wird von Bach eingesetzt, um eine herrliche Musik erklingen zu lassen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Um solche Herrlichkeit und noch mehr geht es im Predigttext. Die Herrlichkeit, die hier gemeint ist, ist noch herrlicher, noch sch\u00f6ner. Es ist die Herrlichkeit, bei Gott zu sein. Diese Herrlichkeit ist keine, die weit weg ist, in einer fernen Zukunft liegt. Sie ist schon heute real. Die Herrlichkeit ist so konkret, da\u00df Architekten gro\u00dfe, wundervolle Kirchen bauen, da\u00df Maler sie ausmalen, da\u00df Musiker glanzvolle Musik erklingen lassen. Wir Theologen haben f\u00fcr diese N\u00e4he einer eigentlich weiten Ferne einen eigenen Fachterminus. Wir sprechen von &#8222;pr\u00e4sentischer Eschatologie&#8220;. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt hei\u00dft das: &#8222;heutige Zukunft&#8220;. Das ist ein Widerspruch, denkt manche und mancher. Entweder ist etwas heute oder es geschieht erst in der Zukunft. Sch\u00f6n w\u00e4re es ja, wenn die Zukunft schon heute ist. Kein Jugendlicher m\u00fc\u00dfte mehr tr\u00e4umen: wenn ich einmal gro\u00df bin!! Ja, das meint Glaube. Schon jetzt die Zukunft! Ist das nicht herrlich? Gott l\u00e4\u00dft uns nicht warten auf unser Erbe. &#8222;Erbschaft heute&#8220; kann man \u00fcbersetzen &#8222;pr\u00e4sentische Eschatologie&#8220;. Wie soll das m\u00f6glich sein? Das 3. Stichwort gibt die Antwort.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Die gro\u00dfe Kraft Gottes.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Ein Interpret unseres Predigttextes, Franz Mu\u00dfner, nennt Gottes gro\u00dfe Kraft &#8222;die alles besiegende Macht Gottes&#8220;. Karl Barth sagte: &#8222;Gott ist anders&#8220;. Er wollte damit ausdr\u00fccken, da\u00df wir nicht von uns auf Gott schlie\u00dfen k\u00f6nnen. Wir machen einen gro\u00dfen Fehler, wenn wir meinen, was wir nicht k\u00f6nnen, kann auch Gott nicht. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Ich finde, da\u00df wir uns gewaltig irren, wenn wir meinen, Gott m\u00fcsse dies tun oder jenes lassen. Wer sind wir, da\u00df wir Gott Vorschriften machen k\u00f6nnen? Wir haben viel zu wenig Kraft, power, um die Welt regieren zu k\u00f6nnen. Wir sind schon froh, wenn nach gro\u00dfen Anstrengungen weniger Menschen auf unseren Stra\u00dfen sterben. Dabei ist jede Tote, jeder Tote auf der Stra\u00dfe eine, einer zuviel, jemand, der unn\u00f6tig starb.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Vielleicht fragt nun jemand: warum verhindert dann Gott nicht das Sterben auf den Stra\u00dfen? Tolle Frage! Wir rasen. Wir trinken zu viel. Und dann ist Gott schuld. Wer in der Schule faul ist, kann nicht die Lehrerin oder den Lehrer f\u00fcr seine schlechten Noten verantwortlich machen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Gott schafft trotz Faulheit und rasen auf den Stra\u00dfen, da\u00df die Welt noch steht.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Seine St\u00e4rke ist so gro\u00df, da\u00df er sogar den Tod \u00fcberwindet. Er erweckt den toten Jesus zu neuem Leben. Diese Macht ist herrlich.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Ja, kann ich dazu nur sagen. Der Schreiber unseres Predigttextes hat recht. Wir k\u00f6nnen Gott nur danken, da\u00df wir zu seiner Gemeinde geh\u00f6ren. Lassen Sie uns darum auch unsererseits Musik erklingen und das gerade 400 Jahre alt gewordene, \u00f6kumenische Lied singen: &#8222;Wie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstein&#8220; (EG 70, 1,4,5).<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Amen<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Hinweis:<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Ich folge weitgehend der Auslegung von Franz Mu\u00dfner, Der Brief an die Epheser, zur Stelle.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">Mein Anliegen ist es, die drei Gr\u00fcnde f\u00fcr den Dank des Schreibers f\u00fcr den Glauben der Gemeinde durch Anschaulichkeit verst\u00e4ndlich zu machen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden habe ich dabei besonders im Blick. Aus Zuschriften wissen wir, da\u00df die Predigten im Internet auch im Religionsunterricht gelesen werden. Ob ich Jugendlichen Verst\u00e4ndnis zum Beispiel f\u00fcr Kirchenmusik als Lob nahe bringen konnte?<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Arial;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Arial; font-size: small;\">Ulrich Nembach: <a href=\"mailto:unembac@dg.de\">unembac@gwdg.de<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Sonntag nach Epiphanias | 30.1.2000 | Epheser 1, 15-20a | Ulrich Nembach | Liebe Gemeinde, &#8222;Dank f\u00fcr gute Augen&#8220; &#8211; so kann die \u00dcberschrift f\u00fcr unseren Predigttext lauten. Der Schreiber des Briefes dankt Gott, da\u00df die Adressaten zum Glauben kamen. Und sie kamen zum Glauben, weil Gott ihnen gute Augen gab. 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