{"id":21222,"date":"1998-06-14T16:04:40","date_gmt":"1998-06-14T14:04:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21222"},"modified":"2025-03-14T16:07:39","modified_gmt":"2025-03-14T15:07:39","slug":"1-timotheus-112-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-timotheus-112-17\/","title":{"rendered":"1. Timotheus 1,12-17"},"content":{"rendered":"<h3>3. S. nach Trinitatis | 28.6.1998 | 1. Tim 1,12-17 | Michael Beintker |<\/h3>\n<p>Predigttext:<\/p>\n<p>Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und f\u00fcr treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, mich, der ich fr\u00fcher ein L\u00e4sterer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Das ist gewi\u00dflich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, da\u00df Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die S\u00fcnder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, da\u00df Christus Jesus an mir als erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen K\u00f6nig, dem Unverg\u00e4nglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um die S\u00fcnder zu retten. Das ist der Hauptsatz dieses Textes, sein Licht, seine Mitte, in der sich alle seine anderen S\u00e4tze treffen, von der sie herkommen und zu der sie wieder hinlaufen: Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um S\u00fcnder zu retten! Ohne ihn w\u00e4ren die S\u00fcnder, w\u00e4re die Welt rettungslos verloren. Aber mit ihm und durch ihn empfangen sie die Zukunft und das Leben.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns das nicht oft genug sagen lassen. Wir singen es zwar, wenn wir in weihnachtlichem Ergriffensein das &#8222;Stille Nacht, heilige Nacht &#8230;&#8220; angestimmt haben: &#8222;&#8230; durch der Engel Halleluja \/ t\u00f6nt es laut von fern und nah: \/ Christ, der Retter ist da, \/ Christ, der Retter, ist da!&#8220; Und wir bekr\u00e4ftigen es auch mit dem Osterlied: &#8222;W\u00e4r er nicht erstanden, so w\u00e4r die Welt vergangen&#8220;. Aber lassen wir ihn tats\u00e4chlich denjenigen sein, als den wir ihn besingen: den Retter, der uns aus unserer gro\u00dfen Not befreit? &#8222;Denn das ist gewi\u00dflich wahr und ein teuer wertes Wort&#8220;, so wird der Satz vom Retter der Welt und der S\u00fcnder eingeleitet. Luthers un\u00fcbertroffene \u00dcbersetzung will den Satz gegen jeden Zweifel abschirmen und seine &#8211; verb\u00fcrgte &#8211; Kostbarkeit herausstellen. Das teuer werte Wort vom Retter sei ihm &#8222;\u00f6fter Leben und Heil gewesen&#8220;. Paulus rede in gro\u00dfer Gewi\u00dfheit: &#8222;Ach, wer so reden k\u00f6nnte&#8220;, entf\u00e4hrt es dem Reformator in einer Vorlesung zu unserem Text (Luthers Epistel-Auslegung, Bd. 5, 1983, 40). Und Calvin vergleicht das den Zweifel aufl\u00f6sende &#8222;Das ist gewi\u00dflich wahr&#8220; mit einem &#8222;hellen Trompetensto\u00df, der Christi Gnade laut verk\u00fcndet und in unsere Herzen ruft&#8220; (Johannes Calvins Auslegung der Heiligen Schrift, hg. v. K. M\u00fcller, Bd. 13, 414). Es m\u00f6chte &#8222;wie ein Siegel sein, welches den zuversichtlichen Glauben an die Vergebung der S\u00fcnden, welcher den Menschen so schwer eingeht, in unsere Gem\u00fcter pr\u00e4gt&#8220; (ebd.).<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen es uns nicht oft genug sagen lassen,\u00a0<em>wozu<\/em>\u00a0Jesus Christus gekommen ist. Denn die Zusicherung, da\u00df er &#8211;\u00a0<em>nur<\/em>\u00a0er &#8211; dein, mein und unser aller Heil sei, wird vielf\u00e4ltig verstellt; sie ist ebenso kostbar wie sie unsere ganze Aufmerksamkeit fordert. Verstellt wird sie einmal dadurch, da\u00df wir ihn nicht den Retter der Welt und der S\u00fcnder sein lassen, sondern ihn in seinem Wirken an uns einschr\u00e4nken &#8211; auf ein wenig Andacht oder ein wenig Ethik, auf ein wenig Leitbild oder ein wenig Erinnerung an die Vision gerechterer Verh\u00e4ltnisse. Aber ist Jesus Christus in die Welt gekommen, um uns mit alternativer Moral oder mit alternativen Lebensmaximen oder mit mancherlei klugen Empfehlungen auszur\u00fcsten? F\u00fcr solche und \u00e4hnliche Bem\u00fchungen finden sich in dieser Welt doch Avantgardisten genug. Vordenker, Nachdenker und Querdenker f\u00fcllen mit ihren Konzepten und Rezepten ja ganze Bibliotheken. Wir w\u00fcrden Jesus Christus regelrecht verstecken, wenn wir ihn dort auch noch einsortieren w\u00fcrden. Zwischen einem Retter und einem Lehrer besteht schon ein deutlicher Unterschied. Ein Lehrer unterrichtet uns. Und wenn der Unterricht gut gewesen ist, haben wir etwas Vern\u00fcnftiges gelernt. Ein Retter aber packt zu. Er sieht einen Menschen untergehen und entrei\u00dft ihn &#8211; unter Einsatz seines Lebens &#8211; dem Strudel, der diesen Menschen in die Tiefe zieht. Nat\u00fcrlich kann auch ein Lehrer zum Retter, ein Retter zum Lehrer werden. So\u00a0<em>lehrt<\/em>\u00a0Jesus Christus auch etwas. Aber ehe er lehrt, holt er uns aus dem Elend, in dem wir existieren, befreit er uns aus der Not, in die wir geraten sind.<\/p>\n<p>&#8222;In welche Not sind wir denn geraten?&#8220;, k\u00f6nnten wir an dieser Stelle erstaunt zur\u00fcckfragen. Damit sto\u00dfen wir auf eine zweite M\u00f6glichkeit der Verunsicherung. So wie wir ihn nicht den Retter der Welt sein lassen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir uns als nicht rettungsbed\u00fcrftig auffassen, also als Menschen mi\u00dfverstehen, die es anscheinend nicht n\u00f6tig haben, von ihm errettet zu werden, und die Vergebung nicht brauchen.<\/p>\n<p>Gerettet werden die\u00a0<em>S\u00fcnder<\/em>\u00a0&#8211; Menschen also, deren Leben verpfuscht und verwirkt ist. Wir denken an die Z\u00f6llner Levi und Zach\u00e4us, wir denken an Maria Magdalena und die Ehebrecherin, Menschen von zweifelhaftem Ruf, denen Jesus durch die Vergebung einen neuen Anfang schenkt. Uns f\u00e4llt der verlorene Sohn ein, der zweifelsfrei ein gro\u00dfer S\u00fcnder und Prasser gewesen sein mu\u00df, oder der Sch\u00e4cher am Kreuz, dem sich noch in der Todesstunde die T\u00fcr zum Paradies \u00f6ffnet. Und nat\u00fcrlich werden wir ganz besonders an Paulus denken, der sich nach der diesem Text zugrundeliegenden \u00dcberlieferung selber als den gr\u00f6\u00dften S\u00fcnder \u00fcberhaupt charakterisiert, weil er gegen das Evangelium gek\u00e4mpft und die Anh\u00e4nger des Evangeliums mit Ha\u00df und fanatischer Rechtgl\u00e4ubigkeit verfolgt hatte &#8211; bis sich ihm Christus in den Weg stellte und ihm die Augen f\u00fcr die Kraft der Barmherzigkeit Gottes \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>Gerettet werden also Menschen, die wie Levi, Zach\u00e4us, Maria Magdalena, der Sch\u00e4cher oder gar der Apostel Paulus so von ihrer Schuld erdr\u00fcckt werden, da\u00df sie nur noch rufen k\u00f6nnen: &#8222;Herr, sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig!&#8220; Niemand kann so verloren sein, da\u00df er von Jesus Christus nicht erl\u00f6st werden k\u00f6nnte, da\u00df er vom Erbarmen Gottes gleichsam ausgesperrt bleiben m\u00fc\u00dfte. Andererseits gilt: Wir w\u00fcrden uns selber vom Erbarmen Gottes ausschlie\u00dfen, wenn wir darauf verzichteten, uns zu den S\u00fcndern zu stellen und unsere eigentliche Not &#8211; die Gefangenschaft in der Gottvergessenheit &#8211; erkennen zu wollen.<\/p>\n<p>Die Schwierigkeit besteht darin, da\u00df wir das nicht einfach k\u00f6nnen. &#8222;Wo ist die Gemeinde f\u00fcr diesen Text?&#8220;, k\u00f6nnte man ironisch mit Luther fragen. Sind wir doch alle ganz passable, rechtschaffene Leute, einigerma\u00dfen belehrt und orientiert, um nicht auf die schiefe Bahn zu geraten. S\u00fcnde klagen wir an, wenn wir die Kluft zwischen Reich und Arm anprangern (sind wir etwa reich?), wenn wir die Schrecken der Nazi-Diktatur brandmarken (sind wir etwa Nazis?), wenn wir uns \u00fcber den Unverstand der Politik entr\u00fcsten (sind wir denn Politiker?) oder uns \u00fcber die Ellenbogengesellschaft emp\u00f6ren (unsere Ellenbogen benutzen wir offensichtlich \u00fcberhaupt nicht). &#8222;So sind sie alle Heilige. Wo sollen wir die S\u00fcnder hernehmen? &#8230; Was sollen wir also machen, wenn wir einen so sch\u00f6nen Text predigen und kein H\u00f6rer da ist, keiner ohne Ausnahme von oben an bis unten aus?&#8220; fragt Luther sp\u00f6ttisch (aaO., 112).<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind wir die Gemeinde von S\u00fcndern (und selbstverst\u00e4ndlich S\u00fcnderinnen), denen dieses Wort der Rettung zugerufen wird. Wir m\u00fc\u00dften blo\u00df entdecken, da\u00df wir unsere eigenen S\u00fcnden verstecken, indem wir lautstark gegen die S\u00fcnden anderer mobil machen und aus dem Fenster herauspredigen. Worin bestanden denn die S\u00fcnden des Apostels, auf die in diesem Text zur\u00fcckgeblickt wird? Er nennt sich einen L\u00e4sterer, Verfolger und Frevler und war doch eigentlich ein ganz untadeliger Mensch, von tiefster Sehnsucht nach der Erf\u00fcllung der Gebote Gottes beseelt &#8211; ein Gegner der Unverbindlichkeit und der billigen Tr\u00f6stungen. Genau das aber disponierte ihn zum Feind des Evangeliums, der bedingungslosen Zusage der Vergebung Gottes. Wir sollten uns den gesetzestreuen Saulus als einen unbeirrbaren Eiferer f\u00fcr seine gute Sache vorstellen, erf\u00fcllt vom Zorn \u00fcber die Treulosigkeit und das Unrecht, angewidert von der S\u00fcndenverliebtheit seiner Zeitgenossen. &#8222;Aber niemals waren wir schlechter, als da wir die Besten waren. Paulus verfolgte die Christen nicht nach der Art eines Stra\u00dfenr\u00e4ubers, sondern er war ein Zelot (ein Eiferer). Folglich tat er es gleichsam als h\u00f6chste Pflichterf\u00fcllung.&#8220; (Luther, aaO., 35)<\/p>\n<p>&#8222;&#8230; ich habe es unwissend getan, im Unglauben&#8220;, hei\u00dft es im Predigttext. In der Tat: Man w\u00fcrde das Falsche nicht aus \u00dcberzeugung tun, wenn man es als das\u00a0<em>Falsche<\/em>\u00a0durchschaut h\u00e4tte. Und man w\u00fcrde das Evanglium nicht feindselig von sich sto\u00dfen, wenn man der Kraft der Vergebung das erste und das letzte Wort \u00fcberlie\u00dfe. Man h\u00e4tte das Vertrauen gefa\u00dft, da\u00df Gottes Liebe mehr erreicht als Gottes Forderung. Das Gegenteil solchen Vertrauens ist der Unglaube, den der Text als Wurzel allen \u00dcbels durchschaut &#8211; Unglaube als Skepsis gegen\u00fcber Gottes Freundlichkeit zu den S\u00fcndern, als Angst vor der Gnade Gottes, als Ver\u00e4rgerung dar\u00fcber, da\u00df es so einfach sein soll, mit Gott ins Reine zu kommen. Unglaube besteht nicht im Mangel an Glaubenswissen und Bekenntnissicherheit, sondern im Mangel an Vertrauen in Gottes Erbarmen mit den S\u00fcnderinnen und S\u00fcndern. Unglaube zeigt sich als Mi\u00dftrauen gegen\u00fcber der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Geduld Gottes &#8211; abgrundtiefes und deshalb Abgr\u00fcnde schaffendes und in Abgr\u00fcnde st\u00fcrzendes Mi\u00dftrauen gegen\u00fcber der sch\u00f6pferischen Kraft der Liebe Jesu Christi.<\/p>\n<p>Aber Christus w\u00e4hlt seltsame Wege, um das Mi\u00dftrauen zu \u00fcberwinden. Ausgerechnet ihn &#8211; den dezidierten Eiferer &#8211; verwandelt er in den markantesten Zeugen f\u00fcr die Rettung der S\u00fcnder. Er, der die Kraft der Gnade am heftigsten anzweifelte, kann nun immer wieder nur ausrufen, da\u00df ihm Barmherzigkeit widerfahren sei. Er, der so stolz auf seine untadelige Lebensf\u00fchrung gewesen war, nimmt sich jetzt als &#8222;der erste unter allen S\u00fcndern&#8220; wahr.<\/p>\n<p>Damit f\u00e4ngt die Errettung an, da\u00df wir uns die Augen \u00fcber unseren Zustand \u00f6ffnen lassen und nach Christus greifen. Es bedarf keines Wettbewerbs, wer der gr\u00f6\u00dfte unter allen S\u00fcndern sei &#8211; gewi\u00df ist der Apostel an dieser Stelle durchaus von vielen \u00fcbertroffen worden. Aber jeder und jede von uns ist auf seine und ihre Weise vor Christus der gr\u00f6\u00dfte S\u00fcnder bzw. die gr\u00f6\u00dfte S\u00fcnderin. Denn wenn wir so vor ihm stehen, wie der Text den Apostel vor Christus r\u00fcckte, dann werden die vielen S\u00fcnden um uns herum bedeutungslos, dann lassen wir das Vergleichen und das Richten, dann erschrecken wir nur \u00fcber uns und unser Mi\u00dftrauen: unsere Selbstgerechtigkeit, unsere Herzensh\u00e4rte. Aber in dem Ma\u00dfe, wie uns das Gewicht der eigenen Schuldverfallenheit vor Augen steht, schmecken wir erst recht die Kraft der Vergebung. Das Ja, das wir empfangen, \u00fcbertrifft und \u00fcberstrahlt das Nein, das wir verdienen. Denn das Nein traf Christus am Kreuz, damit das Ja Gottes zu uns uneingeschr\u00e4nkt Geltung erlange. Dieses Ja ist um so st\u00e4rker, je kr\u00e4ftiger das Nein \u00fcber unsere S\u00fcnde ausf\u00e4llt. Deshalb ist der gr\u00f6\u00dfte S\u00fcnder tats\u00e4chlich der geliebteste Mensch. Deshalb verlieren wir nichts, wenn wir unsere S\u00fcnden erkennen. Wir gewinnen vielmehr alles, was ein Mensch in diesem irdischen Leben gewinnen kann: die rettende Liebe Jesu Christi, in der das Erbarmen Gottes in unser Dasein eindringt. Sie l\u00f6st uns aus dem Bann der Schuld und verwurzelt uns in seinem Auferstehungsleben. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Kann man es in einer durchschnittlichen Sonntagspredigt noch wagen, unmi\u00dfverst\u00e4ndlich von &#8222;S\u00fcnde&#8220; zu sprechen &#8211; nicht, um sich moralisch aufzur\u00fcsten, sondern um den Zugang zum\u00a0<em>Evangelium<\/em>\u00a0dieses anspruchsvollen Textes zu finden? Die zentrale Aussage des Textes (Vers 15) besagt ja, da\u00df Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um S\u00fcnder zu retten (im Griechischen hei\u00dft es eindeutig &#8222;retten&#8220; statt des schwer verst\u00e4ndlich gewordenen &#8222;selig machen&#8220;). Die folgende Predigt konzentriert sich vor allem auf die Auslegung dieser Aussage, die mit Recht zu den fettgedruckten Versen im Neuen Testament geh\u00f6rt. Mir scheint, da\u00df man keine Angst vor hermeneutischen Blockaden zu haben braucht und der Gemeinde solche Grundaussagen wieder zumuten darf. Man hat auch kaum eine Alternative. Der Text selber, der aus der Schule des Paulus stammt und die befreiende Macht der Barmherzigkeit an der gro\u00dfen Wende im Leben des Apostels exemplifiziert, n\u00f6tigt einen unmittelbar zur Besinnung auf solche Grundaussagen.<\/p>\n<p>Die, vielleicht zu intensiv benutzten, Auslegungen Luthers und Calvins k\u00f6nnen das Problembewu\u00dftsein sch\u00e4rfen. Sehr hilfreich wurde mir auch die reiche Meditiation von Konrad Fischer in GPM 52, 1998, Heft 3, S. 330-339.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Michael Beintker <a href=\"mailto:beintke@uni-muenster.de\">beintke@uni-muenster.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. 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