{"id":21244,"date":"1999-03-14T16:23:14","date_gmt":"1999-03-14T15:23:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21244"},"modified":"2025-03-14T16:25:35","modified_gmt":"2025-03-14T15:25:35","slug":"matthaeus-59","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-59\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 5,9"},"content":{"rendered":"<h3>Predigtreihe: Die Antithesen in der Bergpredigt | 21.3.99 | Mt 5,9 | Elisabeth Tobaben |<\/h3>\n<p>&#8222;Selig sind die Friedensstiftenden, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden&#8220; Matth. 5,9<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Geht das?<\/p>\n<p>Kann man mit der Bergpredigt \u2013\u00a0<em>regieren<\/em>?<\/p>\n<p>Lassen sich solche S\u00e4tze wie dieser von den Friedensstiftenden f\u00fcr ein gesellschaftspolitisches Programm verwerten?<\/p>\n<p>Kann man einer nicht- oder nachchristlichen Welt Werte und Normen zumuten, die eigentlich in ein christliches Gedankengeb\u00e4ude geh\u00f6ren, auch wenn die biblischen Texte und Inhalte dazu gar nicht mehr bekannt sind,<\/p>\n<p>wenn die biblischen Bilder im Leben der angesprochenen Menschen sonst \u00fcberhaupt keine Rolle mehr spielen?<\/p>\n<p>Oder ist es ganz anders \u2013 und es handelt sich bei unseren christlichen \u00dcberzeugungen um Werte, die auch unabh\u00e4ngig von christlichen Lebens- und Glaubenszusammenh\u00e4ngen funktionieren k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Die auch ohne den Bezug auf Christus einfach f\u00fcr alle\u00a0<em>richtig<\/em>\u00a0sind?<\/p>\n<p>Fragen wie diese wurden vehement diskutiert zu Zeiten, als die\u00a0<em>Friedensbewegung<\/em>\u00a0noch bewegter erschien als heute, als sich noch Kirchentage mit einem Meer von lila T\u00fcchern gegen Massenvernichtungswaffen erhoben, bereit, die Rolle der Friedensstiftenden sofort zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Alte und neue Krisenpunkte gibt es nach wie vor noch genug auf unserer Erde.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich: Die Nachrichten liefern tag-t\u00e4glich Informationen \u00fcber internationale Friedensmissionen und Friedenstruppen, die wieder auf den Weg geschickt worden sind.<\/p>\n<p>Der Einsatz derer ist gro\u00df, die versuchen, zu vermitteln und die verfeindeten und zerstrittenen Parteien an einen Tisch zu bringen, und manchmal gelingt es ja auch!<\/p>\n<p>Manchmal kommen tats\u00e4chlich Verhandlungen zustande, werden Abkommen geschlossen und Vertr\u00e4ge unterschrieben.<\/p>\n<p>Um die\u00a0<em>kirchliche<\/em>\u00a0Friedensbewegung jedoch ist es still geworden.<\/p>\n<p>L\u00e4hmen uns in der Kirche vielleicht die immer wieder an neuen Stellen aufflackernden kriegerischen Auseinandersetzungen, die unl\u00f6sbar erscheinenden Konflikte in den eigenen Reihen so sehr?<\/p>\n<p><em>&#8222;Selig sind die Friedensstiftenden&#8220;<\/em>\u00a0\u2013 so weit wird nach wie vor gern mal die Bibel zitiert in Talkshows und Tagespresse.<\/p>\n<p>Von der nachfolgenden Verhei\u00dfung allerdings lassen Journalisten und TalkmasterInnen dabei meist vorsichtshalber lieber die Finger:\u00a0<em>&#8222;Kinder Gottes&#8220;<\/em>\u00a0\u2013 vielleicht doch ein arg fremdes Ziel?<\/p>\n<p>Der Akzent liegt bei solchen Zitationen deswegen folgerichtig auf der Aufforderung: \u201aNun mal ran, das ist doch euer Job, f\u00fcr Frieden zu sorgen!\u2018<\/p>\n<p>Ich habe den Eindruck, da\u00df sich da in der weltlichen Presse etwas widerspiegelt, was auch langj\u00e4hrige kirchliche Auslegungsgeschichte dieses Textes gewesen ist!<\/p>\n<p>Aus den Seligpreisungen\u00a0<em>ist<\/em>\u00a0tats\u00e4chlich oft so etwas gemacht worden wie ein Verhaltenskatalog, eine Liste von sogenannten \u201aTugenden\u2018!<\/p>\n<p>Das funktioniert dann nach dem System: Wenn Du Dich so und so verh\u00e4ltst, dann wird das und das geschehen.<\/p>\n<p><em>Wenn<\/em>\u00a0Du Frieden stiftest,\u00a0<em>dann &#8230;<\/em><\/p>\n<p>Es greift nat\u00fcrlich sofort die Umkehrung: &#8222;Aha, wenn ich selig werden will,\u00a0<em>mu\u00df<\/em>\u00a0ich Frieden stiften.&#8220;<\/p>\n<p>Und da Jesus ringsum in der Bergpredigt ein Bild der Vollkommenheit zeichnet, kann dabei nur herauskommen:<\/p>\n<p>&#8222;Das schaffe ich ja nie!&#8220; oder<\/p>\n<p>&#8222;Wer kann dann selig werden?&#8220;\u00a0(Mt. 19, 25)<\/p>\n<p>Und da man gelernt hat, da\u00df man auch das Unerreichbare zumindest anstreben soll, ger\u00e4t der H\u00f6rer oder die H\u00f6rerin gewaltig unter Druck.<\/p>\n<p>Frieden stiften!<\/p>\n<p>Damit ist\u00a0<em>auch<\/em>\u00a0lange ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis verbunden gewesen.<\/p>\n<p>Luther hat \u00fcbersetzt: Selig sind die Fried<em>fertigen.<\/em><\/p>\n<p>Und viele haben das so geh\u00f6rt, als k\u00e4me es blo\u00df auf die richtige Gesinnung an, als m\u00fc\u00dfte man nur friedlich gestimmt sein, das reiche dann schon aus, auch in der unfriedlichsten Umgebung, der konfliktreichsten Zeit.<\/p>\n<p>Daraus wurde ein recht zweifelhaftes Ideal, das gerade bei uns in der Kirche eine friedliche Gesinnung, ein &#8222;friedliches&#8220; Verhalten \u2013 manchmal um jeden Preis \u2013 verlangte:<\/p>\n<p>Konflikte sind zu vermeiden oder werden unter den Teppich gekehrt; Streit bekommt ein negatives Image, darf eigentlich nicht sein und wird sofort mit dem Verdikt &#8222;unchristlich&#8220; belegt.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr ein Friede, der so \u2013 vielleicht \u2013 entsteht?<\/p>\n<p>Mir kommt er vor wie ein Friedhofs-Friede;<\/p>\n<p>ein krankmachender und einengender Friede, ein toter Friede.<\/p>\n<p>Und wie kann dann ein Friede entstehen, der lebendig macht? Der alle Lebensbereiche umfa\u00dft, den inneren wie den \u00e4u\u00dferen Menschen wachsen l\u00e4\u00dft, der weiterhilft?<\/p>\n<p>Es gibt\u00a0<em>eine<\/em>\u00a0ganz banale Voraussetzung: Wenn ich diesen gew\u00fcnschten oder ertr\u00e4umten Frieden stiften will oder soll, dann mu\u00df ich zun\u00e4chst einmal wahrnehmen, da\u00df es ihn offenbar hier und jetzt (noch) nicht gibt; da\u00df der Zustand, in dem die Beteiligten leben, ein\u00a0<em>anderer<\/em>\u00a0ist: Streit vielleicht, Krieg oder Unfrieden.<\/p>\n<p>Da sind Konflikte, tiefsitzende \u00c4ngste, Verletzungen und Entt\u00e4uschungen oder vielleicht auch einfach eine Unklarheit dar\u00fcber, wie denn die Realit\u00e4t gerade wirklich aussieht.<\/p>\n<p>Dann kommt es darauf an, zuerst gerade\u00a0<em>das<\/em>\u00a0anzugucken, was noch\u00a0<em>nicht<\/em>\u00a0in Ordnung ist, was Probleme mit sich bringt und Schwierigkeiten macht.<\/p>\n<p>Das h\u00f6rt sich einfach an.<\/p>\n<p>Aber oft genug ist dieser erste auch der schwierigste Schritt, sich n\u00e4mlich einzugestehen: Ja, es\u00a0<em>gibt<\/em>\u00a0Probleme, wir haben Schwierigkeiten miteinander.<\/p>\n<p>Zum Beispiel in einer festgefahrenen Beziehung, wenn die Partner vielleicht schon nebeneinander herleben und sich aus dem Weg gehen: Wieviel Energie kostet es da schon, sich aufzuraffen, etwas f\u00fcr die Rettung der Beziehung zu tun, vielleicht SeelsorgerIn oder EheberaterIn aufzusuchen?<\/p>\n<p>Das ist das eine.<\/p>\n<p>Und dann: Es steht gar nicht da, da\u00df immer\u00a0<em>alle<\/em>\u00a0zu allen Zeiten\u00a0<em>Friedensstiftende<\/em>\u00a0sein\u00a0<em>m\u00fcssen<\/em>!<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Frage ist also: Ist mein friedensstiftender Einsatz \u00fcberhaupt gewollt? Ist er jetzt und hier und in diesem Zusammenhang gerade \u201adran\u2018?<\/p>\n<p>Wir alle kennen vermutlich Menschen, die sich permanent \u00fcberall einmischen m\u00fcssen und die den anderen dabei\u00a0<em>ihre<\/em>\u00a0Vorstellung von Frieden \u00fcberst\u00fclpen.<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte nicht schon zu h\u00f6ren bekommen: &#8222;Ich wei\u00df schon, was gut f\u00fcr dich ist.&#8220; Oder: &#8222;Das haben wir doch schon immer so gemacht.&#8220;<\/p>\n<p>Und wir kennen bestimmt auch die anderen, die, die sich grunds\u00e4tzlich immer aus allem raushalten. &#8222;Das geht mich doch gar nichts an&#8220;; &#8222;Da k\u00f6nnen wir sowieso nichts \u00e4ndern&#8220;; &#8222;Da mu\u00df schon jeder selber sehen &#8230;&#8220; sind die Spr\u00fcche solcher Leute.<\/p>\n<p>Diejenigen, die da\u00a0<em>selig<\/em>\u00a0gepriesen werden, haben offenbar das richtige getroffen\u00a0<em>und<\/em>\u00a0den richtigen Moment daf\u00fcr erwischt. Sie konnten vermitteln, weil sie sich nicht\u00a0<em>hineinziehen<\/em>\u00a0lie\u00dfen in einen Konflikt, sondern in der Lage waren, einmal mit den Augen des einen, einmal aus der Sicht des anderen auf die umstrittene Sache zu gucken.<\/p>\n<p>&#8222;Selig&#8220; werden sie jetzt genannt!<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin selig&#8220; \u2013 das sagen wir wohl manchmal, wenn uns geradezu unfa\u00dfbares Gl\u00fcck widerf\u00e4hrt, frisch verliebt, die schwierige Pr\u00fcfung in der Tasche &#8230;<\/p>\n<p>Da ist man schon selig. Klar.<\/p>\n<p>Aber das kann es hier doch wohl nicht sein, denn auch im besten und gegl\u00fccktesten Fall ist Frieden-Stiften schlie\u00dflich immer eine gef\u00e4hrliche, eine riskante Mission!<\/p>\n<p>Die Gefahr ist immer damit verbunden, da\u00df ich dabei zwischen die Fronten gerate und von beiden Seiten verhauen werde.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte ja sein, da\u00df es lebendigen Frieden an diesem Risiko vorbei gar nicht gibt!<\/p>\n<p>Die Sehnsucht ist gro\u00df nach innerem und \u00e4u\u00dferem Frieden.<\/p>\n<p>Jeder unserer Gottesdienste schlie\u00dft mit dem Friedenswunsch: &#8222;Gehet hin im Frieden des Herrn!&#8220;<\/p>\n<p>Leben unter dem Segen Gottes wird erbeten.<\/p>\n<p>Leben in der F\u00fclle der M\u00f6glichkeiten, heil und ganz.<\/p>\n<p>&#8222;Schalom&#8220; sagt die hebr\u00e4ische Bibel.<\/p>\n<p>Mir ist wichtig, da\u00df wir diesen Text am Sonntag Judica bedenken, schon gegen Ende der Passionszeit. Wir gehen miteinander auf Karfreitag zu, auf den Gekreuzigten, der sich in besonderer Weise \u201azwischen die Fronten\u2018 gestellt hat.<\/p>\n<p>In ihm kann sich unsere Friedenssehnsucht erf\u00fcllen, in aller Br\u00fcchigkeit und Vorl\u00e4ufigkeit schon jetzt und hier,<\/p>\n<p>und einmal in aller F\u00fclle.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Elisabeth Tobaben, Kirchstra\u00dfe 13, 37186 Moringen<\/p>\n<p><em>Exegetische Anmerkungen:<\/em><\/p>\n<p>Die Seligpreisung der Friedensstiftenden (Mt. 5,9) geh\u00f6rt zum zweiten Teil, zu den Preisungen, die auf das rechte Verhalten abzielen.<\/p>\n<p>Bei den\u00a0e\u00a0i\u00a0r\u00a0h\u00a0n\u00a0o\u00a0p\u00a0o\u00a0i\u00a0o\u00a0i\u00a0ist an Handelnde zu denken, nicht nur an Menschen mit einer friedliebenden Gesinnung.<\/p>\n<p>Den Angesprochenen wird zugetraut, Frieden im umfassenden Sinn, Heil und Ganzsein in allen Lebensbez\u00fcgen zu schaffen \u2013 Schalom.<\/p>\n<p>Dies ist m\u00f6glich, weil in Jesus das Reich Gottes nahegekommen ist und sich \u2013 nach Matth\u00e4us \u2013 die alttestamentlichen Verhei\u00dfungen zu erf\u00fcllen beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe: Die Antithesen in der Bergpredigt | 21.3.99 | Mt 5,9 | Elisabeth Tobaben | &#8222;Selig sind die Friedensstiftenden, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden&#8220; Matth. 5,9 Liebe Gemeinde! 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