{"id":21260,"date":"2000-06-25T16:35:37","date_gmt":"2000-06-25T14:35:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21260"},"modified":"2025-03-14T16:37:44","modified_gmt":"2025-03-14T15:37:44","slug":"jeremia-2316-29-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-2316-29-5\/","title":{"rendered":"Jeremia 23,16-29"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"600\" align=\"CENTER\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"CENTER\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"CENTER\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"color: #0000a0; font-size: xx-small;\">1. Sonntag nach Trinitatis<\/span><br \/>\n<b>25.6.2000<br \/>\nJeremia 23,16-29<\/b><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial;\"><b>Bert Hitzegrad<\/b><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\"><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-2\/000625.html#anm\"><b>Anmerkungen zur Predigt, Liedvorschl\u00e4ge, Gebet<\/b><\/a><\/p>\n<p><i>Gnade sei mit uns und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus! <\/i><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Jede Zeit braucht ihre Predigt, jede Zeit braucht ihren Prediger und ihre Predigerin! Es reicht nicht aus, die ewig-alten Wahrheiten zu wiederholen. Sie verlieren ihren Glanz, wenn wir sie nicht mit dem Tuch der immer neuen Gegenwart polieren. Sie werden stumpf, wenn wir sie nicht gebrauchen und ihre Tragkraft immer wieder \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Gottes Wort schwebt nicht \u00fcber unserer Geschichte. Gottes Wort wird in unsere Geschichte hineingesprochen, damit es unser Wort wird, damit Gottes Wort ein \u201eWort f\u00fcr uns\u201d ist!<\/p>\n<p>Welche Predigt braucht unsere Zeit? Was haben wir heute in unseren Kirchen, in unserer Gesellschaft zu sagen? Welche Prediger und welche Predigerin wird heute geh\u00f6rt?<\/p>\n<p>Jede Zeit braucht ihre Predigt &#8211; aber nicht die Zeit bestimmt das Thema, sondern der Herr \u00fcber die Zeit und die Geschichte.<\/p>\n<p>Wir springen zur\u00fcck in der Geschichte, zur\u00fcck bis in das 7. Jahrhundert vor Christi Geburt. Der Mann, der uns im Predigttext begegnet, ist kein Pastor auf der Kanzel mit einem satten A13-Gehalt. Er ist Prophet, durch eine Vision am Tempel berufen, zum Prediger f\u00fcr sein Volk, ja f\u00fcr alle Nationen. Er mu\u00df reden, auch wenn er lieber schweigen w\u00fcrde. Und er schweigt, wenn er kein Gotteswort hat, auch wenn er zur Gegenpredigt provoziert wird.<\/p>\n<p>Der Mann ist Jeremia, ein Kind seiner Zeit. Ein Prediger, der unter den Irrt\u00fcmern seiner Zeit leidet, der aber auch mitleidet mit den Menschen, die ihre Heimat verlassen und ins Exil gehen.<\/p>\n<p>Im 23. Kapitel seines Buches holt Jeremia aus zum Schlag gegen seine Berufskollegen, die alles sch\u00f6nreden wollen. Sie reden vom Heil, w\u00e4hrend Jeremia Unheil predigt. Sie predigen den Menschen nach dem Mund. Jeremias Mund dagegen wird von Gott ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren den Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag (Jer 23,16-29\/Luthertext):<\/p>\n<p><i>16 So spricht der HERR Zebaoth: H\u00f6rt nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betr\u00fcgen euch; denn sie verk\u00fcnden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN.<br \/>\n17 Sie sagen denen, die des HERRN Wort verachten: Es wird euch wohlgehen -, und allen, die nach ihrem verstockten Herzen wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil \u00fcber euch kommen.<br \/>\n18 Aber wer hat im Rat des HERRN gestanden, da\u00df er sein Wort gesehen und geh\u00f6rt h\u00e4tte? Wer hat sein Wort vernommen und geh\u00f6rt?<br \/>\n19 Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen.<br \/>\n20 Und des HERRN Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen.<br \/>\n21 Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie.<br \/>\n22 Denn wenn sie in meinem Rat gestanden h\u00e4tten, so h\u00e4tten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem b\u00f6sen Wandel und von seinem b\u00f6sen Tun zu bekehren.<br \/>\n23 Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?<br \/>\n24 Meinst du, da\u00df sich jemand so heimlich verbergen k\u00f6nne, da\u00df ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erf\u00fcllt? spricht der HERR.<br \/>\n25 Ich h\u00f6re es wohl, was die Propheten reden, die L\u00fcge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat getr\u00e4umt, mir hat getr\u00e4umt.<br \/>\n26 Wann wollen doch die Propheten aufh\u00f6ren, die L\u00fcge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen<br \/>\n27 und wollen, da\u00df mein Volk meinen Namen vergesse \u00fcber ihren Tr\u00e4umen, die einer dem andern erz\u00e4hlt, wie auch ihre V\u00e4ter meinen Namen verga\u00dfen \u00fcber dem Baal?<br \/>\n28 Ein Prophet, der Tr\u00e4ume hat, der erz\u00e4hle Tr\u00e4ume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der HERR.<br \/>\n29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmei\u00dft? <\/i><\/p>\n<p>Gott l\u00e4\u00dft seinen Propheten in seiner Zeit sprechen. Besser gesagt: Er l\u00e4\u00dft ihn donnernd predigen. Eine Vorahnung dessen, was kommen wird: Ein Wetter des Herrn, ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen. Von Gnade ist da nichts zu h\u00f6ren, von Barmherzigkeit ist nichts zu sp\u00fcren, von Heil in einer heillosen Welt soll er nicht predigen. Gott ist nicht nahe, Gott ist der ferne Gott, der nicht nur im Tempel sich verborgen h\u00e4lt, sondern der die Geschichte und die Nationen in H\u00e4nden h\u00e4lt. Und von dort braut sich wieder etwas zusammen.<\/p>\n<p>Gerade ist ein Krieg verloren. Doch das Land, das in den H\u00e4nden der Gro\u00dfmacht ist, hat sich langsam wieder erholt. Hunger und Entbehrungen sind \u00fcberwunden. Und die Besatzermacht, das assyrische Reich, ist am Br\u00f6ckeln. Die Israeliten atmen wieder einen Hauch Freiheit, und das Selbstbewu\u00dftsein w\u00e4chst. \u201eWir sind wieder wer, wir haben wieder Gl\u00fcck, Gott ist an unserer Seite!\u201d Und die Propheten am Tempel verk\u00fcnden: \u201eEs wird kein Unheil mehr \u00fcber euch kommen!\u201d Wie lange hatten sie das schon nicht mehr geh\u00f6rt, wie sehr hatten sie darauf gewartet? \u201eGott ist mit uns!\u201d<\/p>\n<p>Wer mag da die Hoffnungen und Sehns\u00fcchte st\u00f6ren? Wer mag da den Optimismus zerst\u00f6ren, auch wenn er nur den einen Zweck verfolgt: \u201eUns und unseren Kindern soll es in Zukunft besser gehen, wir glauben daran!\u201d?<\/p>\n<p>Jeremia wagt es. Er mu\u00df die Hoffnungen und Sehns\u00fcchte st\u00f6ren, weil Gott es ihm und seinem Volk sagt. Er sagt die Wahrheit, auch wenn sie Illusionen zerst\u00f6rt. Er hat furchtbare Zukunftsprognosen, weil Gott auch furchtbar sein kann. Doch wer will, wer kann das h\u00f6ren?<\/p>\n<p>Wer mag die Wahrheit akzeptieren, wenn sie den eigenen W\u00fcnschen, den eigenen Tr\u00e4umen entgegensteht. Wer mag dem Unheilspropheten glauben, wenn man noch einstimmen kann in den Chor: \u201eAber siehe, wir leben noch!\u201d<\/p>\n<p>Nicht seine Argumente haben Jeremia recht gegeben, sondern die Geschichte. Das kleine Israel wird zerrieben zwischen den Superm\u00e4chten \u00c4gypten und Babylonien. Im Jahr 586 f\u00e4llt Jerusalem und die Zeit der babylonischen Gefangenschaft beginnt. Wieder eine Zeit der Tr\u00e4nen und des Wartens. Im 137. Psalm hei\u00dft es: \u201eAn den Wassern zu Babel sa\u00dfen wir und weinten.\u201d<\/p>\n<p>Eine neue Zeit beginnt. Und der Prophet schl\u00e4gt neue T\u00f6ne an. Doch die alte Wahrheit bleibt: Gott selbst ist der Herr der Geschichte. Er ist ein Gott, der nahe ist. Und er ist ein Gott, der fern ist. Er geht mit seinem Volk in die Fremde, fern der Heimat. Eine andere Zeit braucht eine andere Predigt. An die Deportierten in Babel schreibt der Prophet einen Brief &#8211; einen Brief voller Heil und Hoffnung, voller Zukunft und Zuversicht: \u201eIch wei\u00df wohl, was ich f\u00fcr Gedanken habe,\u201d so l\u00e4\u00dft Gott seinen Propheten schreiben: \u201eGedanken des Friedens und nicht des Leides, da\u00df ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.\u201d<\/p>\n<p>Eine neue Zeit beginnt. Eine neue Zeit, eine neue Predigt. Die alte Wahrheit hinein in die Geschichte der Menschen, die immer wieder anders ist.<\/p>\n<p>Und welche Predigt, welche Prediger und Predigerin brauchen wir heute?<\/p>\n<p>Ich tue mich schwer mit der donnernden Predigt des Jeremia. Ich glaube wir brauchen weiterhin eine Predigt, die einladend ist, die die H\u00f6lle nicht hei\u00df, sondern den Himmel offen macht.<br \/>\nDiese Zeit, ihre Zeit erleben Menschen oft genug als unheil und zerrissen. Sie suchen und warten auf ein Angebot, das ihr Leben wieder heil und lebenswert macht.<\/p>\n<p>Mit Sicherheit: Das Angebot an Wahrheiten ist im Zeitalter auch der religi\u00f6sen Globalisierung noch gr\u00f6\u00dfer als zu Jeremias Zeiten. Die Zahl der Heil- und Unheilspropheten ist un\u00fcbersehbar. Aber gerade deshalb m\u00f6chte ich &#8211; wie Max Frisch es einmal gesagt hat &#8211; die Wahrheit nicht \u201ewie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen\u201d, sondern \u201ehinhalten wie einen Mantel, in den der andere hineinschl\u00fcpfen kann\u201d. Menschen frieren, weil sie wenig anerkannt und ungeliebt sind. Menschen suchen nach Schutz vor der Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich, zwischen Oben und Unten. Da soll meine Predigt sie bergen, w\u00e4rmen und sch\u00fctzen. Und sie soll die Wahrheit sagen. Die Wahrheit \u00fcber das Unrecht. Und die Wahrheit \u00fcber den Herrn der Geschichte, der da war und der da ist und der da sein wird. Und \u00fcber Gott, der in unsere Geschichte kam, als Mensch und Bruder an unsere Seite. Er, Jesus Christus, hat Gottes Wahrheit sichtbar und sp\u00fcrbar werden lassen. Er hat das Getrennte wieder zusammengef\u00fcgt und die Au\u00dfenseiter in die Gemeinschaft zur\u00fcckgeholt. W\u00e4rmend und liebend hat er ihnen den Mantel der g\u00f6ttlichen Wahrheit angezogen. Diese Predigt brauchen wir heute. Und dazu Prediger und Predigerinnen, die diese Wahrheit weitersagen.<\/p>\n<p>Vielleicht weniger vollmundig als Jeremia, aber ebenso selbstbewu\u00dft. Vielleicht weniger drohend, aber ebenso um Konsequenzen werbend. Vielleicht weniger Gottesferne und mehr Gottesn\u00e4he predigend und sp\u00fcrbar werden lassend. Nicht den \u201elieben Gott\u201d, der irgendwo in unserem Leben eine Kuschelecke bekommen hat und bei passenden Gelegenheiten hervorgeholt wird. Sondern Gott, der unser ganzes Leben durchdringt. Der nicht nach unserem Willen geformt wird, sondern dessen Wille geschieht. Der uns sein Wort sagt und eine Antwort fordert, der uns mit Gaben verw\u00f6hnt und mit Aufgaben betraut.<\/p>\n<p>Wenn es z.Zt. in Hannover auf der EXPO um die Zukunft der Menschen geht und die M\u00f6glichkeiten, die wir haben, dann ist es gut, da\u00df Kirche dabei ist, da\u00df Kirche sich exponiert als ein Zukunftsfaktor, als eine Predigerin der Wahrheit Gottes auf dem Markt der Zukunft.<\/p>\n<p>Nicht als Unheilsprophet auf dem Weg in eine d\u00fcstere Zukunft, sondern als ein bergender Ort l\u00e4dt der Christuspavillon zum Verweilen und zur Ruhe ein. Eine Christusfigur aus Holz, ein Torso aus dem 11. Jahrhundert, markiert das Zentrum. Glaube und Wahrheit der Vergangenheit reichen hinein in die Weltausstellung im Jahr 2000. Die ewig-alte Wahrheit \u00f6ffnet ihren sch\u00fctzenden und w\u00e4rmenden Mantel auf dem Weg in die Zukunft.<\/p>\n<p>Um dies zu verk\u00fcndigen, brauchen wir Prediger und Predigerinnen, die nicht nur auf der Kanzel stehen, sondern mitten im Leben. Mitten im Leben der EXPO, mitten im allt\u00e4glichen Leben. Dort, wo nach Antworten gesucht wird. Dort, wo Menschen nach Wahrheit fragen. Dort, wo Menschen darauf warten, da\u00df ihre Sehnsucht nach Heil und Heilung gestillt wird.<\/p>\n<p>Jede Zeit braucht ihre Predigt! Jede Zeit braucht ihre Prediger und Predigerinnen! \u201dWer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht!\u201d, so l\u00e4\u00dft Gott es seinen Propheten sagen. Aber wie sagen wir es recht? Was sollen wir predigen in dieser Zeit?<\/p>\n<p>Wir predigen und bezeugen immer wieder das Wort, das Mensch geworden ist, das Wort, das f\u00fcr uns Weg und Wahrheit und das Leben ist. Amen.<\/p>\n<p><i>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus zum ewigen Leben.<\/i><\/p>\n<p><a name=\"anm\"><\/a><b>Anmerkung zur Predigt: <\/b><\/p>\n<p>Ein sperriger Text steht am Anfang der endlosen Trinitatis-Zeit. Eine Unheils-Predigt in der Zeit, in der die Sommerfeste boomen und der Blick auf die erholsamen Wochen im Jahr geht?<\/p>\n<p>Wer sich nicht auf den donnernden Jeremia einlassen will, kann das Proprium des Tages auf einen sp\u00e4teren Berufskollegen des Jeremia richten: Johannes der T\u00e4ufer. Am Sonnabend, dem 24. Juni, wird an seinen Geburtstag erinnert. Der nachfolgende Sonntag kann gut dazu dienen, seiner Person nachzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>Wer sich allerdings auf den regul\u00e4ren Predigttext einl\u00e4\u00dft (so wie ich es es tun mu\u00dfte!), sollte der H\u00f6rerin und dem H\u00f6rer einen Einblick in den \u201eSitz im Leben\u201d der Predigt des Jeremia gew\u00e4hren. Damit wird seine Botschaft in keiner Weise relativiert. Aber es \u00f6ffnet die Frage, wie meine Predigt die H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer heute erreicht. Wo \u201esitzen\u201d sie in ihrem Leben?<\/p>\n<p><b>Literaturhinweis <\/b><\/p>\n<p>Max Frisch: \u201eMan sollte den anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, da\u00df er hineinschl\u00fcpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.\u201d<br \/>\naus: M.Frisch, Tagebuch 1966-1971, Frankfurt a.M., Seite 30.<\/p>\n<p><b>Gebet: <\/b><\/p>\n<p>Guter Gott, wir erfahren dich als Herrn der Geschichte.<br \/>\nImmer wieder neu kommst du zu uns,<br \/>\nauf immer wieder neue Weise.<br \/>\nUnd doch bleibst du der, der da war und der da ist.<br \/>\nSchenke uns das Vertrauen,<br \/>\nda\u00df in allen Ver\u00e4nderungen du dich nicht \u00e4nderst.<br \/>\nLa\u00df in uns die Sehnsucht wachsen nach deiner N\u00e4he.<br \/>\nSt\u00e4rke unseren Glauben,<br \/>\nda\u00df du uns und unsere Zukunft sicher in H\u00e4nden h\u00e4ltst. Amen<\/p>\n<p><b>Lieder: <\/b><\/p>\n<p>EG 171: Bewahre uns Gott<br \/>\nEG 395: Vertraut den neuen Wegen<br \/>\nEG 342: Es ist das Heil uns kommen her.<\/p>\n<p><b>Bert Hitzegrad, Pastor in Cadenberge und Kehdingbruch<br \/>\nClaus-Meyn-Str. 11<br \/>\n21781 Cadenberge<br \/>\nTel.: 04777\/330<br \/>\n<a href=\"mailto:BHitzegrad@aol.com\">eMail: BHitzegrad@aol.com <\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"CENTER\"><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-2\/000625.html#top\"><b>(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/b><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=000625.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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