{"id":21274,"date":"2000-07-23T16:51:06","date_gmt":"2000-07-23T14:51:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21274"},"modified":"2025-03-14T16:52:34","modified_gmt":"2025-03-14T15:52:34","slug":"1-mose-121-4-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-mose-121-4-2\/","title":{"rendered":"1. Mose 12,1-4"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"600\" align=\"CENTER\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"CENTER\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"CENTER\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"color: #0000a0; font-size: xx-small;\">5. Sonntag nach Trinitatis<\/span><br \/>\n<b>23.7.2000<br \/>\n1. Mose 12,1-4 <\/b><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial;\"><b>Karsten Matthis<\/b><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"LEFT\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>der Sommerurlaub zieht alle in seinen Bann: In den meisten Bundesl\u00e4ndern haben die gro\u00dfen Schulferien bereits begonnen. Die ersten Ansichtspostkarten sind schon in unsere Briefk\u00e4sten geflattert. Die Strassen auf dem Weg zur Arbeit sind nicht so \u00fcberf\u00fcllt. Das Parkplatzangebot in den Innenst\u00e4dten ist mehr als ausreichend. Die Nahverkehrsz\u00fcge sind ohne Sch\u00fcler nur schwach besetzt \u2013 \u00fcberall herrscht Ferienstimmung. Wie jedes Jahr sind Tausende Deutsche in die gro\u00dfen Ferien aufgebrochen, um die sch\u00f6nsten Tage im Jahr am Strand oder in den Bergen zu genie\u00dfen. Erholung suchen die Urlauber auf allen Kontinenten. Viele h\u00e4lt es nicht in Europa, sondern sie fliegen ferne exotische Ziele in Asien oder Lateinamerika an. Bei vielen Bundesb\u00fcrgern ist ein regelrechtes Fernweh zu versp\u00fcren. Unser Aufbruch in den Urlaub ist auch die Flucht vor dem Alltagstrott. Wir wollen einmal im Jahr den Zw\u00e4ngen und Abh\u00e4ngigkeiten des \u201egrauen\u201c Berufsalltags entfliehen. Abschalten hei\u00dft die Devise, um auf andere Gedanken kommen.<\/p>\n<p>In unserem heutigen Predigttext bricht ebenfalls ein Mann auf. Ihn treibt aber kein \u201eWunsch nach Luftver\u00e4nderung\u201c oder ein Fernweh. Nicht freiwillig, nicht geplant und ganz unvorbereitet fordert Gott ihn auf, seine bisherige Heimat zu verlassen und sich auf eine gef\u00e4hrliche Reise in ein unbekanntes Land zu begeben.<\/p>\n<p><b>Textlesung: 1. Mose 12, 1-4a <\/b><\/p>\n<p>Abraham bricht ohne Murren und ohne erkennbaren Widerstand mit seiner kleinen Familie ins v\u00f6llig Ungewisse auf. Gott rei\u00dft Abraham ganz pl\u00f6tzlich aus allen Lebensbez\u00fcgen heraus. Abraham, in Ur am unteren Euphrat geboren, war nach biblischer \u00dcberlieferung bereits 75 Jahre alt. Trotz seines hohen Alters war er aber offensichtlich r\u00fcstig und furchtlos. F\u00fcr einen Menschen seiner Zeit im 15. Jahrhundert vor Christus geh\u00f6rte ein ungeheurer Mut dazu, sich aufzumachen und seine angestammte Heimat zu verlassen. Gemeinsam mit seinem Neffen Lot hatte er sich mit Viehherden einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet. Nun soll er alles aufs Spiel setzen? Doch Abraham vertraut Gott: Er z\u00f6gert nicht eine Sekunde aufzubrechen und alles hinter sich zu lassen. Voll und ganz l\u00e4sst er sich auf Gottes Wort ein. \u201e<i>Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hink\u00e4me<\/i>\u201c treffender als es der Hebr\u00e4erbrief (11,8) sagt, kann der Ruf Gottes an Abraham nicht beschrieben werden.<\/p>\n<p>Abrahams Glaubensmut hat in der Geschichte des Judentums und der Christenheit gro\u00dfe Bewunderung erfahren. Zeugnis davon gibt uns der Text des Pfingstliedes von Philipp Spitta \u201eGeist des Glaubens, Geist der St\u00e4rke&#8230;.\u201c \u201e <i>Gib uns Abrahams gewisse, feste Glaubenszuversicht, die durch alle Hindernisse, alle Zweifel siegend bricht; die nicht blo\u00df dem Gnadenbunde trauet froh und unbewegt, auch das Liebste jede Stunde Gott zu F\u00fc\u00dfen niederlegt.\u201c<\/i> (eg 137, 3). Der Stammvater Israels ist die einzige Gestalt des Alten Testaments, die jede wichtige Pr\u00fcfung besteht und bis zum Ende seines Lebens ein makelloses Leben im Gehorsam vor Gott f\u00fchrt. Dennoch gesegnet wird Abraham nicht f\u00fcr seine Fr\u00f6mmigkeit und Lebensleistung, sondern aus freier Gnade erw\u00e4hlt ihn Gott.<\/p>\n<p>Gott mutete Abraham zwar viel zu, aber der Ruf Gottes in ein unbekanntes Land ist verbunden mit einer gro\u00dfen Segensverhei\u00dfung: \u201e<i>Und ich will dich zum gro\u00dfen Volk machen und will dich segnen und dir einen gro\u00dfen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.\u201c (12,2) <\/i>Abraham erh\u00e4lt den Segen nicht unmittelbar an Ort und Stelle, sondern dieser wird in Aussicht gestellt. Fruchtbarkeit und Ansehen werden erst in der Zukunft in einem unbekannten Land Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Gottes gro\u00dfe Verhei\u00dfung beschr\u00e4nkt sich aber nicht nur auf Israel, es werden alle V\u00f6lker der Erde, \u201ealle Geschlechter\u201c, in den Blick genommen. Die Menschheitsgeschichte wird nach der Vertreibung aus dem Paradies, der Sintflut und dem Turmbau zu Babel fortgeschrieben. Gott unternimmt wiederholt einen Neuanfang. Mit Abraham hat Gott ein neues Kapitel in der Menschheitsgeschichte aufgeschlagen: Stammvater Abraham wird zum Segensvermittler, dies ist seine Bestimmung im Heilsplan Gottes. Warum aber gerade Abraham und gerade Israel zur Quelle des Heils werden, wird in der Erz\u00e4hlung nicht begr\u00fcndet. Das Volk Israel wird nicht aufgrund seiner historischen und kulturellen Leistung erw\u00e4hlt , sondern weil es der freie Wille Gottes ist. So hei\u00dft es im 5. Buch Moses: \u201e<i>Nicht hat euch der Herr angenommen und erw\u00e4hlt, weil ihr gr\u00f6\u00dfer w\u00e4ret als alle V\u00f6lker \u2013 denn du bist das kleinste unter allen V\u00f6lkern &#8211; , sondern weil er euch geliebt hat.\u201c (5. Mose 7,7f). <\/i>Gottes Liebe ist der alleinige Ma\u00dfstab. Jahwe hat Israel nicht berufen, um ihm Herrschaft \u00fcber die V\u00f6lker zu verleihen, sondern um den V\u00f6lkern durch Israel Segen zukommen zu lassen. Durch Israel erfahren die anderen V\u00f6lker von der gro\u00dfen Gnade und G\u00fcte Gottes.<\/p>\n<p>In der Tradition dieser universalen Heilsgeschichte Israels steht Jesus von Nazareth, als er zu der Samariterin sagte: \u201e&#8230;. <i>wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil<\/i> <i>kommt von den Juden<\/i>\u201c (Joh. 4, 22). Jesus richtet das Evangelium auch an die Menschen, die nicht als vollwertige Israeliten anerkannt und von den Frommen gemieden wurden. Die Verk\u00fcndigung richtet sich an alle V\u00f6lker (Mt. 28,19), niemand und kein Volk hat einen Exklusivanspruch am Evangelium. Dass Jesus aber auch Jude war und in j\u00fcdischer Glaubenstradition aufwuchs, dies haben Christentum und Kirchen \u00fcber Jahrhunderte vergessen, ignoriert und sogar geleugnet. F\u00e4lschlicherweise wurde versucht, dass Christentum vom Judentum abzutrennen. Dass der Antisemitismus unter den Nazis zum Holocaust f\u00fchrte, hat den Dialog mit dem Judentum f\u00fcr Christen aller Konfessionen im Nachkriegsdeutschland besonders schwierig gestaltet. Wir d\u00fcrfen angesichts der schrecklichen Verbrechen an Juden in der j\u00fcngsten deutschen Geschichte dankbar daf\u00fcr sein, dass es heute wieder wachsende j\u00fcdische Gemeinden gibt, und diese unser geistiges und kulturelles Leben in Deutschland bereichern. Dankbar d\u00fcrfen wir auch daf\u00fcr sein, dass die Bereitschaft von j\u00fcdischer Seite zu einem vorurteilsfreien Gespr\u00e4ch besteht und im Geist der Vers\u00f6hnung gef\u00fchrt wird. Der fruchtbare Dialog mit dem Judentum, der durch die christlich-j\u00fcdischen Vereinigungen getragen und durch Erkl\u00e4rungen der EKD und Landeskirchen gef\u00f6rdert wird, gibt Anlass zur Hoffnung, dass das Verst\u00e4ndnis zwischen Juden und Christen in unserem Land weiter wachsen wird.<\/p>\n<p>Unterschiede in theologischen Fragen werden aber bleiben. Christen glauben daran, dass in Jesus Christus Gottes Heils- und Segensgeschichte eine entscheidende Wende erfahren hat. Mit Schmerzen m\u00fcssen wir bekennen, dass uns mit dem Judentum die alttestamentliche \u00dcberlieferung und der Glaube an den einen Gott eint, aber der Glaube an den auferstandenen Herrn trennt. In der Erz\u00e4hlung von Jesus und der Samariterin beruft sich Jesus auf die j\u00fcdischen Traditionen, aber bekennt sich als der Messias. Unterschiedliche Glaubensauffassungen k\u00f6nnen nicht in Kompromissformeln aufgel\u00f6st werden, oder im Gespr\u00e4ch einfach beiseite geschoben werden. Dennoch: Juden und Christen stehen gemeinsam unter dem Segen Gottes. In die Heilsgeschichte Israels ist unser Weg mit Gott eingebettet. Wir d\u00fcrfen auf die gro\u00dfen Segensverhei\u00dfungen Gottes vertrauen.<\/p>\n<p>Die Abrahamerz\u00e4hlung vergegenw\u00e4rtigt, dass Gott zu uns spricht und uns neue Wege aufzeigen will. Abraham bricht zu Gott auf, sein Glaubens- und Lebensmut ist bewundernswert. Abraham, der Weltenwanderer wurde so zum Urbild des <i>wandernden Gottesvolkes<\/i>, welches vom Segen Gottes lebt. Lassen wir uns von der Aufbruchstimmung, die in dem alttestamentlichen Text liegt, anstecken? Oder gehen wir weiterhin kleinm\u00fctig unsere gewohnten Trampelpfade, statt neuen Wegen zu vertrauen? Von allt\u00e4glichen Sorgen angefressen, gehen wir z\u00f6gerlich durch das Leben. Es fehlt uns die innere Kraft aufzubrechen, Dinge in unserem Leben zu ver\u00e4ndern, um Br\u00fccken zum N\u00e4chsten zu schlagen. In Jesus Christus hat Gott die Hand zu den Menschen ausgestreckt. Wir sind zur Nachfolge berufen, gehalten zu ihm aufzubrechen.<\/p>\n<p>\u201e<i>Vertraut den neuen Wegen<\/i>.\u201c (eg 395, 1-3) hei\u00dft ein Lied in unserem Gesangbuch mit einem Text von Peter Hertzsch, welchen der Jenaer Theologieprofessor 1989 schrieb. Das Lied zu der alten Melodie von \u201e<i>Lob Gott getrost mit Singen<\/i>\u201c dr\u00fcckt die Freude am Aufbruch zu Gott aus. So hei\u00dft es in der 2. Strophe: \u201e<i>Gott will<\/i> <i>das ihr ein Segen f\u00fcr seine Erde seid<\/i>.\u201c Unser Aufbruch zu Gott und zum N\u00e4chsten steht unter der gro\u00dfen Segensverhei\u00dfung, mit Christus jeden Tag neu aufbrechen zu k\u00f6nnen und neu zu beginnen. Wir sind Erben des Segen Gottes (1. Petr. 3,9), dies gibt uns Kraft aufzubrechen. Gott will mit uns \u2013 wie einst mit Abraham geschehen \u2013 aufbrechen und einen Neuanfang machen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><u>Literaturhinweise<\/u>:<\/p>\n<p>Dietmar Mathias, 5. Sonntag nach Trinitatis, Gen. 12, 1-4a<br \/>\nin Die Zeichen der Zeit\/ Lutherische Monatshefte: Predigthilfen, 4. Ausgabe 1999\/ 2000 P63\/ 64<\/p>\n<p>Christian Schwindt, 5. Sonntag nach Trinitatis, Gen. 12,1-4a<br \/>\nin Deutsches Pfarrerblatt, Heft 6\/ 2000<\/p>\n<p><b>Dipl. Theol. Karsten Matthis, Predigthelfer<br \/>\nHochheimer Weg 11a<br \/>\n53343 Wachtberg<br \/>\n<a href=\"mailto:mat@vnrmail.de\">E-Mail: mat@vnrmail.de<\/a><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"CENTER\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=000723-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis 23.7.2000 1. Mose 12,1-4 Karsten Matthis Liebe Gemeinde, der Sommerurlaub zieht alle in seinen Bann: In den meisten Bundesl\u00e4ndern haben die gro\u00dfen Schulferien bereits begonnen. Die ersten Ansichtspostkarten sind schon in unsere Briefk\u00e4sten geflattert. Die Strassen auf dem Weg zur Arbeit sind nicht so \u00fcberf\u00fcllt. 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