{"id":21281,"date":"1998-07-14T17:10:21","date_gmt":"1998-07-14T15:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21281"},"modified":"2025-03-14T17:13:37","modified_gmt":"2025-03-14T16:13:37","slug":"apostelgeschichte-241a-42-47","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-241a-42-47\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 2,41a.42-47"},"content":{"rendered":"<h3>7. S. nach Trinitatis | 26.7.1998 | Apg\u00a02,41a.42-47 | Hans-Joachim Lange |<\/h3>\n<p>Apostelgeschichte 2, 41a, 42-47 (Epistel des Sonntags)<\/p>\n<p>Die das Wort annahmen, lie\u00dfen sich taufen. Sie blieben aber best\u00e4ndig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht \u00fcber alle Seelen, und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gl\u00e4ubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften G\u00fcter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nach dem es einer n\u00f6tig hatte. Und sie waren t\u00e4glich einm\u00fctig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und da in den H\u00e4usern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber f\u00fcgte t\u00e4glich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde und liebe Urlaubsg\u00e4ste,<\/p>\n<p>da haben wir doch vorhin aus der Apostelgeschichte mal eine positive, fr\u00f6hliche Kurzbeschreibung von Kirche geh\u00f6rt. Nein, nicht wie Kirche sein sollte, wenn sie denn&#8230; Nein, auch nicht wie Kirche leider nicht ist, weil&#8230; So ist Gemeinde, so sieht es aus, wenn Leute Gastgeber f\u00fcr Jesus und G\u00e4ste von Jesus sind. Sie sind zusammen, weil Gott selber sie zusammengebracht hat. Da kommt es eben nicht mehr darauf an, ob sie die gleiche Bildung haben, gut zusammenpassen, sich sowieso sympathisch sind. Dann h\u00f6ren und lernen diese Menschen gern, wer und wie Jesus war. Sie achten auf die \u00fcberlieferten Lebensgeschichten, zuerst erz\u00e4hlt von Leuten, die dabei waren oder kurz danach gelebt haben. Deshalb sind sie gern zusammen, kommunikative Menschen also, wobei das wichtigste bei ihren Zusammenk\u00fcnften ist: Jede und jeder ist willkommen. Sie essen gern zusammen. Sie praktizieren mit all dem etwas sehr Befreiendes: von sich selber wegzusehen, von sich selber wegzureden, auf Gott sehen, mit ihm zu reden.<\/p>\n<p>Eine Erfahrung machen sie, die nach ihnen viele Christen gemacht haben: Teilen ist Gewinnen, Dinge gemeinsam zu haben, verbindet. Denen abzugeben, die wenig haben, ist f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich. Wie h\u00e4tten sonst auch die Besitzlosen, von denen Jesus soviel gehalten hatte, \u00fcberhaupt an den Gemeindemahlzeiten teilnehmen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Dann gehen sie in des Hauptheiligtum, den Tempel, schreibt Lukas. Manches war dort f\u00fcr sie anders geworden, obwohl alles noch am alten Ort stand. Jesus hatte am Tempelkult Kritik ge\u00fcbt. Aber sie gingen hin. Wenn aus Gewohnheit, warum nicht, aber vielleicht auch aus Solidarit\u00e4t mit ihrem Volk und seinen religi\u00f6sen Traditionen.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig treffen sie sich zu ihren Mahlzeiten und Mahlfeiern in Privath\u00e4usern. Diese geh\u00f6ren einigerma\u00dfen verm\u00f6genden Leuten, manche H\u00e4user geh\u00f6ren gar reichen Leuten. Nur solche H\u00e4user haben gen\u00fcgend Platz f\u00fcr mehr als ein paar Menschen. Die meisten H\u00e4user sind klein, Einraumh\u00fctten. Zu den Menschen, die kommen, geh\u00f6ren Witwen hin, denen es in der Regel schlecht geht. Sie haben kaum Eink\u00fcnfte und waren in der Gesellschaft schlecht angesehen. Ferner kommen zu den Versammlungen Diener, die sich schnell \u00b4mal von ihrer Arbeit wegstehlen. Solche Leute kommen zu Versammlungen in sch\u00f6ne H\u00e4user der Wohlhabenden!<\/p>\n<p>Bei ihren Mahlfeiern herrscht Freude. Ferner loben sie Gott, obwohl der es nun wirklich nicht n\u00f6tig hat, gelobt zu werden. Sie reden mit dem Lob zugleich in einer bestimmten Weise von sich selber, wenn sie Gott loben. Sie stellen, wenn sie Gott loben, sich selbst dar: Wir sind viel mehr, als sich in unserem Leben zeigt; alles, was uns in dieser Zeit hier gelingt oder mi\u00dflingt, ist aufgehoben in Gott, ist Teil seiner Zeit. Gottes Zeit ist jetzt, Zeit der Gemeinde. Ferner meinen sie: Wir haben auch eine so oder so gelingende Zukunft vor uns.<\/p>\n<p>Ich kann mir gut vorstellen, da\u00df das Volk von Jerusalem diese fr\u00f6hlichen, freundlichen und zufriedenen Jesus-Leute gern sah. Doch ist dies gute Image der Gemeinde f\u00fcr Lukas gar nicht der Grund daf\u00fcr, da\u00df die Gemeinde gr\u00f6\u00dfer wird. Gott ist der Handelnde. Er f\u00fcgt der Gemeinde neue Leute hinzu.<\/p>\n<p>Lukas schreibt darum nicht zum Beispiel: Es kommen soviel Menschen, weil Christen so fr\u00f6hlich, so einig, so eifrig bei den Andachten in den H\u00e4usern und im Tempel sind. Heute w\u00fcrden Werbeleute sprechen von der Vermarktung durch gl\u00fcckliche Verk\u00e4ufer. Nichts davon! Sondern Gott f\u00fcgt hinzu! Ich wage zu sagen: Gott h\u00e4tte auch die Gemeinde vergr\u00f6\u00dfert, wenn sich die ersten Christen nicht so einig auf die Lehre der Apostel bezogen h\u00e4tten. Gott h\u00e4tte auch Leute hinzugef\u00fcgt, wenn die ersten Christen gar nicht immer ein Herz und eine Seele gewesen w\u00e4ren. In Wirklichkeit haben sie sich sogar gestritten. Auch davon berichtet das Neue Testament in gro\u00dfer Offenheit. Gott h\u00e4tte auch Leute hinzugef\u00fcgt, wenn die ersten Christen nicht diese gro\u00dfartige gegenseitige Hilfe praktiziert h\u00e4tten. Das haben sie auch nicht immer. Davon wird ebenfalls berichtet. Und ihre Offenheit f\u00fcr all die so unterschiedlichen Menschen beim gemeinsamen Essen und Trinken: Bald wird im Neuen Testament erz\u00e4hlt, da\u00df besitzlose Leute davon nichts abbekamen.<\/p>\n<p>Ich stelle mir vor, da\u00df manche von Ihnen, als der Bibeltext zur Predigt gelesen wurde, sich gleich gefragt haben: Und bei uns? In dieser Gemeinde, zu der ich geh\u00f6re oder in die ich manchmal gehe? Ganz anders ist es da. Wenig ist da vorhanden von der Fr\u00f6hlichkeit, der Einigkeit, dem gegenseitigen Dienst, dem h\u00e4ufigen Treffen &#8211; einfach so zum Essen.<\/p>\n<p>Ich habe diese Einw\u00e4nde bewu\u00dft vorweggenommen und davon erz\u00e4hlt, da\u00df schon zu Zeiten der ersten Christengenerationen nicht alles optimal war. Jetzt m\u00f6chte ich auf diese Probleme \u00fcberhaupt nicht mehr eingehen. Wir evangelischen Christen k\u00f6nnen das gut, das Gute schlechtreden. Ich bin \u00fcberzeugt davon, da\u00df die Gemeinde der Christen nie den Kern der von Jesus Christus gebrachten, Wahrheit verloren hat. Und ich mache die Erfahrung, da\u00df in dieser Gemeinde und in den vielen anderen, in denen ich zu tun habe, immer wieder etwas aufleuchtet vom fr\u00f6hlichen, einigen auch praktisch und menschlich hilfreichen Leben der ersten Christenleute da in Jerusalem. Ganz nebenbei: In einem unserer Nachbarkirchenkreise erw\u00e4gt man, eine Anlaufstelle einzurichten f\u00fcr Menschen, die wieder in die Kirche eintreten m\u00f6chten. Nehmen Sie nur den musikalischen Reichtum in dieser St. Nicolai-Gemeinde. Bei manchem Orgelst\u00fcck habe ich beobachtet, wie sich die Anspannung in den Gesichtern l\u00f6ste. Dunkle Gedanken wurden verscheucht, \u00fcberspielt, weggespielt. Oder etwas anderes, nur eine Kleinigkeit, aber Gemeinde lebt auch von solchen Kleinigkeiten: Die meist freundlich l\u00e4chelnden, nicht nur den Gemeindeprominenten zunickenden Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, wenn sie die Kollekte einsammeln &#8211; obwohl es sich oft nur um Zehnpfennigst\u00fccke handelt! Oder &#8211; etwas ganz anderes: Diese pfiffige Idee mit den Regenschirmen mit einem Logo, dem Zeichen von St. Nicolai.<\/p>\n<p>Sicher k\u00f6nnten Sie jetzt sagen: Na, wenn das alles ist, was von den gro\u00dfartigen Anf\u00e4ngen der Christenheit geblieben ist! Das und vieles andere, das wichtigste, die Sache, die Kommunikation des christlichen Glaubens ist in ganz vielf\u00e4ltiger Weise geblieben, weil Gott selbst der gleiche geblieben ist. Er hat sein menschliches Gesicht als Jesus Christus den Leuten gezeigt, damals, als die Christenheit begann.<\/p>\n<p>Erfolg, hat mal einer gesagt, Erfolg ist keiner der Namen Gottes. Das ist, so wie es gemeint ist, wohl richtig. Aber Mi\u00dferfolg ist nun auf keinen Fall einer der Namen Gottes. Ich bezweifle, da\u00df es keine Erfolge in der Kirche unserer Zeit gibt. Ich kann nicht in das Jammern und Lamentieren einstimmen, da\u00df alles ja so schwierig geworden sei. Da\u00df ich nicht mitmache, liegt nicht daran, da\u00df ich als Pastor im gemeindebezogenen funktionalen Dienst nicht den richtigen Einblick h\u00e4tte oder nur die kirchlichen Highlights erlebte. Mir wird in den vielen Gemeinden, die ich besuche, schon viel D\u00fcsteres erz\u00e4hlt. Ich kann nicht mitmachen, weil das Beklagen der b\u00f6sen Zeiten, etwa die Medienschelte, nun wirklich keine Ausdrucksform der Gemeinde von Jesus Christus ist.<\/p>\n<p>Ich sehe manche Entwicklung sehr viel positiver. Schon wenn ich erlebe, was im Urlaubs- und Kurgastdienst vom Wiederaufleben versch\u00fctteten Glaubens sichtbar wird, von Neubegegnungen mit der Kirche, von erfreulicher, st\u00fctzender Gemeinschaft mit Christen. Das geschieht in Gottesdiensten und Veranstaltungen, aber manchmal auch in Gespr\u00e4chen so ganz nebenbei.<\/p>\n<p>Urlaub und Freizeit haben etwas wie eine verborgene religi\u00f6se Dimension. Beim Verreisen vollzieht sich ein Hin zu dem Anderen, dem Neuen, ein Eintauchen in andere Wirklichkeiten und ver\u00e4nderte Lebensformen. Jedenfalls ist das der Traum. Als Touristen sind wir von den sonst so belastenden Forderungen und \u00dcberforderungen los &#8211; frei, auch im Kopf frei, f\u00fcr Fragen und Gedanken, die hinausgehen \u00fcber das, was wir als n\u00e4chstes tun m\u00fcssen. Nicht von ungef\u00e4hr besuchen im Urlaub fast so viele evangelische Christen die Gottesdienste wie zu Weihnachten. Und dann die Sonnabendvormittagsmahlzeiten auf den Campingpl\u00e4tzen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene bringen etwas zum Essen und zum Trinken mit. Den anderen, die nichts mitgebracht haben, wird weitergegeben. Das Essen wird ausgeteilt. Dann beginnt &#8218;mal jemand zu erz\u00e4hlen, vom eigenen Leben, von Bewahrung und Entt\u00e4uschung. von guten Erfahrungen mit Gott, manchmal auch von schlechten mit Christen. Das alles geschieht in einer Atmosph\u00e4re der Gemeinschaft, begonnen mit einem Gebet, ausgeleitet mit Gebet und Segen &#8211; eine manchmal sp\u00fcrbare geistliche Dichte, die anh\u00e4lt. Alle Dinge gemeinsam. Die Abendmahlsfeiern dann und wann. Einer bricht dem anderen das Brot, einfaches Brot, der Traubensaft aus Kirchentagsbechern. Menschen feiern mit, die sich kaum vorstellen k\u00f6nnten, vor dem Altar ihrer Heimatgemeinde eine Oblate von einer silbernen Patene zu nehmen und aus einem vergoldeten Kelch zu trinken.<\/p>\n<p>Die Zahl der Taufen auf den Campingpl\u00e4tzen nimmt von Jahr zu Jahr zu. In dieser Sommersaison werden mindestens sechs Taufen auf den Campingpl\u00e4tzen in meinem Dienstbereich stattfinden. Eltern lassen ihre Kinder taufen, die es in ihren Heimatgemeinden oft vor sich hergeschoben haben. Einige wissen gar nicht, zu welcher Gemeinde sie geh\u00f6ren, den Pastor, die Pastorin dort kennen sie sowieso nicht. Hier ist ihnen die Kirche nachgegangen in ihren Freizeitalltag. Dann finden die Taufen statt, ganz ernst und doch fr\u00f6hlich, von der Form her ganz traditionelle Taufen. Danach gibt es dann ein gro\u00dfes Fest mit der Gemeinde, wie sie sich gerade zusammengefunden hat. Wie hei\u00dft es doch in unserem Bibeltext: Die das Wort annahmen, lie\u00dfen sich taufen und der Herr f\u00fcgte hinzu, die gerettet wurden.<\/p>\n<p>In evangelischen Kirchen, von denen endlich immer mehr auch au\u00dferhalb der Gottesdienstzeiten ge\u00f6ffnet sind, liegen G\u00e4steb\u00fccher aus oder Gebetszettel, die dann in einen Kasten gelegt werden k\u00f6nnen. Es stehen in den Kirchen Gebetsw\u00e4nde oder wie z.B. hier ein Gebetskreuz. Kurze, oft schlichte Texte finden sich dort. Worte echt und einfach ohne &#8222;Effekthascherei&#8220;: Danke f\u00fcr meinen Mann, da\u00df er wieder gesund ist. Ich bitte dich f\u00fcr meine Freundin, da\u00df sie bei mir bleibt. Es ist so sch\u00f6n in dieser Kirche. Ich bin wieder ruhig geworden. &#8230;. So nah ist Gemeinde durch die freundliche Atmosph\u00e4re einer ge\u00f6ffneten Kirche, selbst wenn die Menschen, welche sich sonst als Gottesdienstgemeinde am Sonntag um zehn versammeln, in dem Augenblick gar nicht anwesend sind. Und lobten Gott &#8211; in den Worten unseres Bibeltextes gesprochen.<\/p>\n<p>Also: kein Grund zur Resignation. Eher Grund, &#8218;mal was anderes auszuprobieren &#8211; einfach f\u00fcr sich selber und andere, mit anderen zusammen. Dabei mu\u00df nicht jede Gemeinde den gleichen Weg gehen und vor allem nicht alles machen. Und ich mu\u00df ja auch nicht gerade zu der Urlaubs- oder der Heimatgemeinde gehen, bei der sicher vieles Gute l\u00e4uft, ich aber vielleicht gerade das vermisse, was mir pers\u00f6nlich weiterhilft, Gemeinschaft z.B. oder fr\u00f6hlicher Urlaub mit der Gemeinde oder doch &#8218;mal wieder genau hinsehen, was denn die &#8222;Lehre der Apostel&#8220; ist.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte so geschehen, da\u00df wir ganz direkt erfahren, was es auf sich hat mit den Wundern und Zeichen als Erlebnis von Gottes Zuwendung zu uns als je eigene Personen. Herzliche Einladung, es auch weiterhin immer wieder mal auszuprobieren z.B. mit der Kirche im Urlaub oder mit einer Gemeinde zu Hause.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>Die exegetischen und homiletischen Entscheidungen st\u00fctzen sich auf einen Hinweis bei J\u00fcrgen Roloff: Die Apostelgeschichte, Das Neue Testament Deutsch, Bd.5, G\u00f6ttingen 1981, S.65. Danach dient dieses erste Summarium, wie auch die anderen in der Apostelgeschichte, &#8222;der Verallgemeinerung und Typisierung&#8220; und gibt &#8222;dem Leser den Eindruck, einer kontinuierlichen Entwicklung beizuwohnen&#8220;. Hiernach erschien es mir statthaft zu sein, die Gruppe der Christen in Jerusalem bunt zu beschreiben und auf die weitere Entwicklung hinzuweisen. Ansonsten wurden g\u00e4ngige exegetische Werke benutzt (z.B. Ernst Haenchen; Hans Conzelmann, Alfons Weiser). Zur &#8222;G\u00fctergemeinschaft&#8220; ist f\u00fcr mich instruktiv: Sch\u00e4fer, Gerhard K.; Strohm, Theodor: Diakonie &#8211; biblische Grundlagen und Orientierungen, 2. Aufl. Heidelberg 1994, S. 362f. Viele Homiletiker weisen zu diesem Sonntag auf die Urlaubszeit hin. Das veranla\u00dfte mich, von meinem Dienstbereich her den zweiten Teil der Predigt zu konzipieren. Der konkrete Predigtort ist die St. Nicolai Kirche in der Altstadt von Rinteln, die in der Sommersaison auch von touristischen G\u00e4sten und manchmal von G\u00e4sten des nahegelegenen Gro\u00dfcampingplatzes &#8222;Doktorsee&#8220; besucht wird. Ansonsten sind die Gottesdienste durch reiche kirchenmusikalische Ausgestaltung gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Hans-Joachim Lange, Pastor, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kirchlicher Dienst in Freizeit, Erholung und Tourismus Ev.-luth. Landeskirche Hannovers Arbeitskreise Weserbergland und Osnabr\u00fcck Rinteln\/Weser Fax: 05751\/909564<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. S. nach Trinitatis | 26.7.1998 | Apg\u00a02,41a.42-47 | Hans-Joachim Lange | Apostelgeschichte 2, 41a, 42-47 (Epistel des Sonntags) Die das Wort annahmen, lie\u00dfen sich taufen. Sie blieben aber best\u00e4ndig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 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