{"id":21329,"date":"2000-09-15T09:33:57","date_gmt":"2000-09-15T07:33:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21329"},"modified":"2025-04-16T20:21:54","modified_gmt":"2025-04-16T18:21:54","slug":"genesis-4-1-16a-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-4-1-16a-3\/","title":{"rendered":"Genesis 4, 1-16a"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-family: Arial;\">13. Sonntag nach Trinitatis | 17. September 2000 | Genesis 4,1-16a |<\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> Paul Kluge |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>\u201eIst es nicht so: Wer recht handelt, darf frei aufschauen. Wenn aber einer nicht recht handelt, dann lauert die S\u00fcnde vor der T\u00fcr und will ihn verf\u00fchren. Du aber sollst Herr werden \u00fcber die S\u00fcnde!\u201c<\/p>\n<p>So, liebe Geschwister, hatte Gott zu Kain geredet. Denn Kain hielt mit finsterer Miene den Blick gesenkt. In seinem Inneren rumorte es. Wieder einmal war er zur\u00fcckgesetzt, war sein kleiner Bruder vorgezogen worden. Das war schon immer so gewesen, und irgendwann einmal reicht es. Was lange g\u00e4rt, wird endlich Wut. Und die will \u00b4raus, will zuschlagen, will zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Kain, der Erstgeborene, der ganze Stolz seiner Eltern. Umsorgt und gehegt, geh\u00e4tschelt und verw\u00f6hnt. Alles drehte sich nur um ihn. Ein Mucks, und die Mutter nahm ihn zu sich, hielt ihn warm und weich im Arm, legte ihn an die Brust. War er satt und trocken, nahm der Vater ihn, und er sog den Geruch von Erde und Sonne, den Geruch von St\u00e4rke und Zuverl\u00e4ssigkeit tief in sich hinein. Kain, der Erstgeborene, f\u00fchlte sich rundum sicher und geborgen, er wurde geliebt. So wurde er ein heiter-zuversichtliches Kind, das seine Umgebung mutig entdeckte. Und wenn er sich einmal am Kopf eine Beule stie\u00df, sich einen Dorn in den Fu\u00df trat: Vater und Mutter waren immer f\u00fcr ihn da, tr\u00f6steten ihn, machten ihn wieder lachen. Sie waren stolz auf ihn, und so war auch er stolz auf sich, den Einzigen, den Sonnenschein, den Wonneproppen. Wenn er von seinen kleinen Streifz\u00fcgen eine Blume mitbrachte, einen K\u00e4fer, einen Stein: Die Eltern freuten sich und nahmen die Gaben dankbar an. Die Mutter k\u00fc\u00dfte ihn dann, und der Vater streichelte ihm \u00fcbers Haar. Das tat so richtig gut.<\/p>\n<p>Eines Tages kam er mit Gejohle angerannt, in der Hand ein Nest mit jungen M\u00e4usen. Das streckte er dem Vater stolz entgegen. \u201eRuhe!\u201c befahl der unwirsch. Kain war verwirrt, so etwas hatte er noch nicht erlebt. Hatte er etwas falsch gemacht, war das Geschenk nicht gut genug, mochte der Vater ihn pl\u00f6tzlich nicht mehr? Er schluckte, und dann h\u00f6rte er ein ihm fremdes Ger\u00e4usch. Der Vater nahm ihn an die Hand, legte den Finger auf die Lippen und schlich auf Zehenspitzen in Richtung Ger\u00e4uschquelle. Da lag etwas zerknittertes Rosiges, sah fast aus wie ein kleiner Mensch. \u201eDein Bruder!\u201c fl\u00fcsterte der Vater voller Stolz. Nebenan lag die Mutter und schlief. Doch als dieser Winzling noch einmal muckste, schlug sie die Augen auf, nahm dieses Etwas vorsichtig auf und legte es sich an die Brust, legte es an seinen Lieblingsplatz. Kain ri\u00df sich von der Hand des Vaters los, lief ins Freie. Tr\u00e4nen standen ihm in den Augen, Tr\u00e4nen der Entt\u00e4uschung, der Verlassenheit, und er bekam das Gef\u00fchl, seinen Eltern nicht gut genug zu sein \u2013 h\u00e4tten sie sich sonst ein neues Kind geholt?<\/p>\n<p>Sein Gef\u00fchl, nicht gut genug zu sein, setzte sich fest. Bekam t\u00e4glich neue Nahrung. Seine Mutter und auch sein Vater hatten kaum noch Zeit f\u00fcr ihn, er f\u00fchlte sich vernachl\u00e4ssigt, zur\u00fcckgesetzt, ausgesto\u00dfen, f\u00fchlte sich wie aus dem Paradies vertrieben: Alles, was bisher f\u00fcr ihn da war, hatte nun sein Bruder, f\u00fcr Kain war es tabu und verloren. Er wollte es aber wiederhaben, wollte die ganze Zuwendung und Liebe seiner Eltern zur\u00fcckerobern.<\/p>\n<p>Er kannte sie gut genug um zu wissen, womit er sie erfreuen, sie wieder stolz auf ihn machen konnte. Doch wie er sich auch anstrengte: Er schaffte es nicht mehr. Einmal hatte er vor den Augen seiner Eltern ein Lamm aus einem Bach gerettet. Doch die sprachen nur davon, da\u00df der Kleine an dem Tag seine ersten Schritte getan hatte. Lief er, Kain, nicht wie ein Wiesel? Ein paar Jahre sp\u00e4ter zog er allein den Pflug \u00fcber das Feld, zog gerade und tiefe Furchen, wie sein Vater das nie geschafft hatte. Sein Bruder half einer Kuh beim Kalben, und das war das Ereignis des Tages. Solche Erlebnisse, solche Erfahrungen kr\u00e4nkten ihn jedes mal, dem\u00fctigten ihn \u2013 und weckten seinen Trotz: Er w\u00fcrde es seinen Eltern schon noch zeigen, wer er war. Er baute sich ein Haus und begann, eigenes Land zu beackern, probierte erfolgreich neue Anbaumethoden aus, hatte ein H\u00e4ndchen f\u00fcr alles, was in der Erde war und aus ihr kam. Sein Bruder trieb sich bei den Herden herum, lie\u00df Schafe und Rinder sich vermehren und vertrieb ab und zu mal ein Raubtier. Doch ein verjagter Wolf z\u00e4hlte bei den Eltern offenbar mehr als eine gute Getreideernte.<\/p>\n<p>An einem sonnigen Tag im Fr\u00fchherbst hatte Kain einen Korb geflochten und ihn gef\u00fcllt: Duftende, saftige Orangen, Weintrauben, dick und s\u00fc\u00df wie nie zuvor, leuchtend gelbe Honigmelonen, knackige rote \u00c4pfel, leckere Birnen und was sein Feld sonst noch alles hergab. Das Ganze dekorierte er mit den buntesten Blumen, dann nahm er den Korb auf die Schultern und ging zu seinen Eltern. In einiger Entfernung sah er seinen Bruder gehen, auf den Schultern ein Lamm. Durchschnittsware. Als er das Elternhaus erreichte, waren sein Bruder und sein Vater dabei, das Lamm zu schlachten, die Mutter emsig mit Essensvorbereitungen besch\u00e4ftigt. Keiner hatte ein Auge f\u00fcr ihn und seinen sch\u00f6nen Korb. Er stellte ihn vor dem Haus ab, stellte ihn in die Sonne: Da w\u00fcrden sie ihn schon sehen, dachte er und verzog sich.<\/p>\n<p>Als er nach geraumer Zeit zur\u00fcckkam, sa\u00dfen die drei fr\u00f6hlich beim Essen. Der Korb stand immer noch in der Sonne: Die Blumen verwelkt, Wespen hatten sich auf das Obst gest\u00fcrzt, und gerade hob ein Hund sein Bein gegen den Korb.<\/p>\n<p>\u201eKomm mal mit, ich mu\u00df mit dir reden!\u201c sagte er zu seinem Bruder, dabei dachte er: \u201eIch bring ihn um!\u201c Der Gedanke faszinierte ihn, und als der Bruder nach einem tiefen Schluck Wein herauskam, konnte Kain ihm nicht in die Augen sehen.<\/p>\n<p>Schweigend gingen die beiden nebeneinander her. Kain hielt mit finsterer Miene den Blick gesenkt. In seinem Inneren rumorte es. W\u00e4ren alle seine Probleme gel\u00f6st, wenn er den Bruder erschl\u00fcge? Immerhin w\u00e4re er dann wieder der Einzige, und niemand k\u00f6nnte ihn zur\u00fccksetzen, ihn dem\u00fctigen. Doch w\u00fcrde er die Liebe seiner Eltern durch einen Mord zur\u00fcckgewinnen? Aber er konnte diesen Kerl nicht mehr ertragen, er mu\u00dfte es tun. Das sp\u00fcrte er immer deutlicher.<\/p>\n<p>\u201eDu wolltest mit mir reden?\u201c fragte der Bruder. \u201eJa, wollte ich. Aber jetzt nicht mehr. Ich habe einen besseren Plan.\u201c Kain schwieg wieder, den finsteren Blick gesenkt.<\/p>\n<p>\u201eWir haben seit Jahren nicht mehr richtig miteinander gesprochen,\u201c bemerkte der Bruder schlie\u00dflich, \u201eeigentlich noch nie. Ich habe das Gef\u00fchl, du verachtest mich, den J\u00fcngeren, den Schw\u00e4cheren, das Mutters\u00f6hnchen. Und ich habe dich immer bewundert: Alles, was ich noch nicht konnte, konntest du schon, was ich noch nicht durfte, durftest du schon. Ich h\u00e4tte viel von dir lernen k\u00f6nnen, doch du hast dich mir immer entzogen. Statt bei Muttern zu hocken, w\u00e4re ich viel lieber mit dir herumgestrolcht. Aber sie lie\u00df mich nicht, hatte Angst um mich. Und Vater hat immer gesagt: \u00b4Sieh dir den Kain an, mein Junge, ein richtiger Kerl ist das, stark und mutig\u2019. Doch ich war nicht so stark, nicht so mutig wie du als der \u00c4ltere. Konnte es auch gar nicht werden. Vaters Worte und wie Mutter mich beh\u00fctete, das machte und das h\u00e4lt mich schwach und \u00e4ngstlich. Am liebsten ginge ich weg, weit weg, um endlich auf eigene F\u00fc\u00dfe zu kommen. Und wenn ich dabei vor die Hunde ginge. Oder nach Jahren abgewrackt zur\u00fcckkommen m\u00fc\u00dfte. Du hast es geschafft. Hast dein Haus, dein Land, bist ein guter Ackerbauer, und Vater ist stolz auf dich. Wei\u00dft du das? Doch mir traut er nichts zu, und wenn ich mal aus sicherer Entfernung einen Wolf mit Steinw\u00fcrfen vertreibe, dann macht er ein schon fast peinliches Aufhebens davon. \u2013 Sag mal, Kain, hilfst du mir wegzukommen, und sei es als Knecht bei dir? Ich halte das nicht l\u00e4nger aus!\u201c<\/p>\n<p>Der Bruder schwieg, und Kain schwieg auch. In ihm rumorte es. Was er da geh\u00f6rt hatte, war v\u00f6llig neu f\u00fcr ihn, warf ein v\u00f6llig neues Licht auf den Bruder. Und auf die Eltern. Hatte er, Kain, vielleicht zu sehr auf sich gesehen und zu wenig auf seinen Bruder? Doch hatten die Eltern ihm nicht reichlich Anla\u00df gegeben, auf seinen Bruder eifers\u00fcchtig zu sein? Und was wu\u00dfte der Bruder davon?<\/p>\n<p>\u201eNun h\u00f6r du mir mal zu,\u201c forderte Kain. Dann erz\u00e4hlte er seinem Bruder von den erlittenen Zur\u00fccksetzungen und Dem\u00fctigungen, von den vergeblichen Versuchen, die Liebe der Mutter, den Stolz des Vaters zu behalten, wiederzuerlangen. Erz\u00e4hlte von den vielen Entt\u00e4uschungen, erz\u00e4hlte vom Obstkorb, dessen Fr\u00fcchte nun wohl schon faulen w\u00fcrden, dessen Blumen wohl schon Heu w\u00e4ren in der Hitze. \u201eUnd deshalb hasse ich dich,\u201c schlo\u00df Kain und schwieg.<\/p>\n<p>Der Bruder schwieg auch. Beide schwiegen lange, bedachten das Geh\u00f6rte, das Gesagte. Begannen allm\u00e4hlich, einander ein wenig zu verstehen. \u201eWir sollten \u00f6fter miteinander reden,\u201c schlug der Bruder vor, \u201e\u00fcber uns, \u00fcber unsere Kindheit, wie unterschiedlich wir sie und uns und die Eltern erlebt haben, und wie aus verschiedenem Erleben Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse und Vorurteile, Eifersucht und Ha\u00df entstanden sind.\u201c Kain schwieg. In seinem Inneren rumorte es.<\/p>\n<p>Ihr Weg, auf den sie nicht geachtet hatten, hatte sie in die N\u00e4he von Kains Haus gef\u00fchrt. \u201eLa\u00df mich bei dir bleiben, und sei es als dein Knecht!\u201c bat der Bruder, doch Kain lehnte ab: \u201eGeh zu den Eltern zur\u00fcck, la\u00df dir wie ich einen Teil deines Erbes auszahlen und stell dich endlich auf deine eigenen F\u00fc\u00dfe. Dann k\u00f6nnen wir Br\u00fcder sein.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Moment leuchtete es in den Augen des Bruders auf, doch dann zeigte sein Gesicht eine Mischung aus Angst und Trauer: \u201eVater wird ver\u00e4rgert sein, wenn ich ihn um meinen Anteil bitte, und Mutter wird weinen, wenn ich gehe. Bitte, Kain, nimm mich mit!\u201c Er fa\u00dfte seinen Bruder am Arm, klammert sich fest.<\/p>\n<p>In Kains Ohren rauschte es, vor seinen Augen flimmerte es dunkel, dann schlug er zu, schlug immer wieder zu, bis sein Bruder am Boden lag. Mit einem schweren Stein gab er ihm den Rest. Kains Atem ging schwer, und innerlich war er v\u00f6llig leer. Wie in Trance ging er nach Haus, packte ein paar Sachen zusammen und ging davon. Fing bald an zu laufen, bis er nicht mehr konnte, fiel in einen unruhigen Schlaf, zog am n\u00e4chsten Morgen weiter.<\/p>\n<p>Irgendwann einmal versuchte er, an einem ihm unbekannten Ort zu bleiben, wollte neu anfangen, dort, wo keiner seine Schuld kannte. Doch die Schuld kannte ihn, verfolgte ihn, trieb ihn immer weiter und holte ihn immer wieder ein. Und er hatte niemanden, dem er seine Schuld bekennen konnte. Er hatte sich von seinem Gott getrennt.<\/p>\n<p>Nach Jahren ruheloser Wanderung fand er einen Ort, an dem er etwas Ruhe fand und schlie\u00dflich blieb. Er baute sich eine kleine H\u00fctte, bebaute etwas Land, nur f\u00fcr die eigene Versorgung. An einem warmen Abend im Fr\u00fchherbst &#8211; er hatte einige Fr\u00fcchte geerntet und wollte sie essen &#8211; \u00fcberfiel ihn die Erinnerung an die begangenen Tat noch einmal, doch er mu\u00dfte nicht mehr vor seiner Schuld fliehen. \u201eEin Mann des Todes war ich,\u201c dachte er, \u201edoch ich lebe noch. Niemand hat meine Tat an mir ger\u00e4cht. Der Fluch der Flucht scheint gebrochen. Sollte Gott mich &#8211; trotz allem &#8211; beh\u00fctet und besch\u00fctzt haben?\u201c Das konnte er nicht so recht glauben, und er sann lange \u00fcber sein unstetes Leben nach. Je l\u00e4nger er nachsann, um so gewisser wurde es ihm: Er stand, trotz seiner Vergangenheit, unter Gottes Schutz. Manche Begebenheit fiel ihm ein, die ihm gef\u00e4hrlich h\u00e4tte werden, sein Leben kosten k\u00f6nnen. Doch er lebte, und das war ihm wie ein unverdientes Geschenk. Er f\u00fchlte Dankbarkeit in sich aufsteigen, und diese Dankbarkeit formte sich zu einem Gebet ohne Worte. Das erste Gebet nach vielen, vielen Jahren, und er hatte das Empfinden, sein Dank wurde geh\u00f6rt. In dieser Nacht konnte er ruhig schlafen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Gebet: <\/b><\/p>\n<p>Menschen erleiden Gewalt von Menschen, erleiden sie unschuldig oder haben sie provoziert. Guter Gott, wir bitten dich heute f\u00fcr alle, die Gewalt erlitten haben oder erleiden: (zwei oder drei Sprecher verlesen einige der F\u00fcrbitten f\u00fcr \u201eAbel-Menschen\u201c).<\/p>\n<p>Gemeinde: Ein Kyrie aus EG 178.1 &#8211; .14<\/p>\n<p>Menschen tun Menschen Gewalt an, tun es ohne erkennbaren Grund oder weil sie keine andere M\u00f6glichkeit sehen. Guter Gott, wir bitten dich heute f\u00fcr alle Gewaltt\u00e4ter: (zwei oder drei Sprecher verlesen einige der F\u00fcrbitten f\u00fcr Kain-Menschen).<\/p>\n<p>Gemeinde: Kyrie<\/p>\n<p>Guter Gott, wir bitten dich: Beh\u00fcte uns davor, Gewalt zu erleiden, und bewahre uns davor, gewaltt\u00e4tig zu werden. La\u00df uns Wege der Vers\u00f6hnung suchen und finden; hilf uns, aufeinander zuzugehen statt gegeneinander anzugehen.<\/p>\n<p>Gemeinde: Kyrie<\/p>\n<p><b>Liedvorschl\u00e4ge <\/b><\/p>\n<p>Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ (Wochenlied) EG 343; Mir nach, spricht Christus, EG 385; O Durchbrecher aller Bande, EG 388; Nun aufw\u00e4rts froh den Blick gewandt, EG 394<\/p>\n<p><a name=\"gdvor\"><\/a><b>Zur Gottesdienst-Vorbereitung: <\/b><\/p>\n<p>In einer Gemeindegruppe wird der Predigttext diskutiert, die Teilnehmer schreiben dann auf \u201eKainkarten\u201c und auf \u201eAbelkarten\u201c solche Personen oder Ereignisse aus Geschichte und Gegenwart, auf die sie die beiden Figuren \u00fcbertragen k\u00f6nnen, sprechen dann etwa zu dritt dar\u00fcber..<\/p>\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt kann noch Gelegenheit sein, sich zu erinnern und (in Kleingruppen) einander zu berichten, wo man schon einmal Abel, wo schon einmal Kain war.<\/p>\n<p>Danach werden in Kleingruppen F\u00fcrbitten f\u00fcr \u201eKain-Menschen\u201c und \u201eAbel-Menschen\u201c formuliert, die im Gottesdienst vorgetragen werden.<\/p>\n<p><b>Paul Kluge, Wasserstr. 3, D-39114 Magdeburg<br \/>\nProvinzialpfarrer im Diakonischen Werk in der Kirchenprovinz Sachsen<br \/>\n<a href=\"mailto:Paul.Kluge@t-online.de\">E-Mail privat: Paul.Kluge@t-online.de<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:diakonie-kps@t-online.de\">dienstlich: diakonie-kps@t-online.de<\/a><\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=000917-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13. 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