{"id":21335,"date":"2000-09-15T09:37:53","date_gmt":"2000-09-15T07:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21335"},"modified":"2025-04-17T09:17:27","modified_gmt":"2025-04-17T07:17:27","slug":"1-thessalonicher-1-2-10-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-thessalonicher-1-2-10-5\/","title":{"rendered":"1. Thessalonicher 1, 2-10"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-family: Arial;\">14. Sonntag nach Trinitatis | 24. September 2000 | Thessalonicher 1,2-10 |<\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> Matthias Petersen |<\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=000924-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\">thessalonicher 1, 2-10<\/span><\/p>\n<p>die wirklichkeit der welt ist manchmal zum heulen<br \/>\nhunger gewalt ungerechtigkeit<br \/>\nmachtgier und bosheit<br \/>\nund keine entwicklung zum besseren in sicht<\/p>\n<p>auch die wirklichkeit der kirche ist zum heulen<br \/>\ndie verfehlungen der vergangenheit werfen<br \/>\nbis heute<br \/>\nihre schatten<br \/>\ndazu<br \/>\naustritte traditionsverlust<br \/>\nr\u00fcckgang der finanziellen m\u00f6glichkeiten<br \/>\nschmerzhafter strukturwandel<br \/>\nstellenabbau<br \/>\ngeistlosigkeit<br \/>\nm\u00fcdigkeit<br \/>\nratlose kirche in einer ratlosen welt<br \/>\nin einer welt<br \/>\nvoller gelangweiltem desinteresse<\/p>\n<p>\u00fcbertreibe ich<br \/>\nnein<br \/>\ngar nicht<br \/>\ndie klage<br \/>\nist mit eigenen ohren zu h\u00f6ren<br \/>\nauf ratlosen synoden<br \/>\nspringt in die augen<br \/>\nselbst aus kirchlicher presse<\/p>\n<p>und gleichzeitig<br \/>\nparadox<br \/>\nja<br \/>\nich wei\u00df<br \/>\naber es ist dennoch wahr<br \/>\ngleichzeitig<br \/>\nin welt und in kirche<br \/>\n\u00fcberschlagen sich die schrillen t\u00f6ne<br \/>\nund alles<br \/>\naber auch alles<br \/>\nist super und mega<br \/>\nund millenium<br \/>\nund nie dagewesen und wahnsinnig<\/p>\n<p>hysterisches gegackere<br \/>\nschrille pr auch in der kirche<br \/>\ngemeinden als wirtschaftsunternehmen<br \/>\nder pastor als vorstandsvorsitzender<br \/>\nwachs und weihrauch ggmbh<br \/>\nund das heil der gemeinde jesu christi<br \/>\nin den gesetzen des marktes<\/p>\n<p>so leben wir<br \/>\nirgendwo zwischen selbstmitleid und narzismus<\/p>\n<p>aber nun<br \/>\nleise n\u00fcchtern wohltuend<br \/>\nliegt da der brief des paulus<br \/>\nsein liebesbrief nach thessalonich<br \/>\nohne seufzen und klagen<br \/>\nohne schrilles gejubel auch<br \/>\nein brief der leisen t\u00f6ne<br \/>\nhingel\u00e4chelt aus der tiefe einer dankbaren seele<\/p>\n<p>an wen<br \/>\nschreibt er da<br \/>\nm\u00f6chte man fragen<br \/>\nwer waren diese adressaten<br \/>\ndiese thessalonicher<\/p>\n<p>nun ja<br \/>\nst\u00e4dte wie thessalonich gab es viele<br \/>\nund da wurde<br \/>\ndas sage ich gleich dazu<br \/>\nauch nur mit wasser gekocht<\/p>\n<p>die stadt quirlte und pulste<br \/>\neine hafenstadt<br \/>\neine provinzhauptstadt<br \/>\nh\u00e4ndler beamte politiker verwalter<br \/>\nsklaven arbeiter huren diebe<br \/>\nein buntes durcheinander<br \/>\nund eben gerade<br \/>\nnicht<br \/>\nein zentrum frommer gottesanbetung<\/p>\n<p>100.000 einwohner sind es gewesen damals<br \/>\ndavon christinnen und christen<br \/>\ndrei\u00dfig bis vierzig<br \/>\nmehr nicht<br \/>\nein h\u00e4uflein<br \/>\neine minderminderminderheit<br \/>\nund auch die<br \/>\nwie sollte es anders sein<br \/>\nwerden ihre schwierigkeiten gehabt haben<br \/>\nmiteinander und mit anderen<\/p>\n<p>drei\u00dfig bis vierzig von 100.000<br \/>\nein karger missionserfolg<br \/>\nm\u00f6chte man sagen<\/p>\n<p>sagt paulus aber nicht<br \/>\nder kritische paulus<br \/>\nausgerechnet der<br \/>\nsagt kein wort der kritik<br \/>\nnur dank und lob<br \/>\nschreibt auch gleich einen liebesbrief<br \/>\nda\u00df einem das herz aufgeht<br \/>\nnicht nur den lesern damals<br \/>\nauch den gemeinden heute<br \/>\nso liebevoll<br \/>\nso dankbar<\/p>\n<p>und dieses lob<br \/>\nbei aller notwendigen kirchenkritik<br \/>\nbei allem leiden auch<br \/>\nunter dieser<br \/>\nwiderspr\u00fcchlichen faszinierenden<br \/>\nabsto\u00dfenden geliebten<br \/>\nkirche<br \/>\ndieses lob dringt tief ein in die seele<\/p>\n<p>dieses lob m\u00f6chte ich<br \/>\nunberufen wie ich bin<br \/>\nweitersagen meiner gemeinde<br \/>\nmeiner nordelbischen kirche<br \/>\nmeinen mitchristinnen und mitchristen<br \/>\nmeinen kolleginnen und kollegen<br \/>\nin m\u00fcnchen bonn frankfurt<br \/>\nin d\u00fcsseldorf l\u00fcbeck t\u00f6nning<br \/>\nin sydney washington paris<br \/>\nam kilimanjaro<br \/>\nin lettland<br \/>\nin papua neuguinea oder feuerland<br \/>\noder wo auch immer auf der welt<br \/>\neiner mu\u00df es ja mal sagen<\/p>\n<p>ich bin dankbar<br \/>\nf\u00fcr diese weltweite christenheit<br \/>\nund die kraft die von ihr ausgeht<br \/>\nf\u00fcr die \u00f6kumene<br \/>\ndie<br \/>\npaulus nennt es so<br \/>\ndas werk im glauben vollbringt<br \/>\ndie streitet und ringt<br \/>\num weg und wahrheit und leben<br \/>\ndie gelernt hat<br \/>\nbr\u00fcche und unterschiede zuzulassen<br \/>\nmit der unvollkommenheit zu leben<br \/>\nund dennoch<br \/>\nim glauben<br \/>\nunter dem kreuz<br \/>\nbeisammen zu bleiben<\/p>\n<p>ich wei\u00df<br \/>\nviel ist noch zu tun<br \/>\nviel ist noch unerreicht<br \/>\nund<br \/>\nimmer wieder gibt es<br \/>\nmi\u00dfverst\u00e4ndnisse ver\u00e4rgerung<br \/>\nund dennoch<br \/>\nso vieles ist schon geworden<\/p>\n<p>ich bin<br \/>\nzweitens<br \/>\ndankbar f\u00fcr<br \/>\nso nennt es paulus<br \/>\ndie arbeit in der liebe<br \/>\nf\u00fcr m\u00fchevolle diakonie<br \/>\nf\u00fcr viele viele kleine schritte \u00fcberall<br \/>\nbei uns und in der weiten welt<br \/>\nich bin dankbar f\u00fcr<br \/>\ndie arbeit der gemeindeschwestern<br \/>\nf\u00fcr obdachlosenasyl und arbeitslosenhilfe<br \/>\nf\u00fcr blaues kreuz und mitternachtsmission<br \/>\nf\u00fcr bew\u00e4hrungshelfer und kindertagesst\u00e4tten<br \/>\nf\u00fcr altersheime und krankenh\u00e4user<br \/>\nf\u00fcr besuchsdienst und behinderteneinrichtungen<br \/>\nwelch ein buntes vielf\u00e4ltiges anstrengendes leben<br \/>\ndamit menschen menschlich leben k\u00f6nnen<\/p>\n<p>und schlie\u00dflich m\u00f6chte ich<br \/>\nmit paulus<br \/>\ndanke sagen<br \/>\nf\u00fcr geduld in der hoffnung<br \/>\nda\u00df wahr wird<br \/>\nendlich wahr wird<br \/>\nwas jesus versprach<br \/>\nda\u00df gottes reich kommt<br \/>\nund sein wille geschieht im himmel und auf erden<br \/>\nallen zweifeln<br \/>\nauch meinen<br \/>\nzum trotz<br \/>\nund da\u00df wir einst schauen werden<br \/>\nvon angesicht zu angesicht<br \/>\nwas wir hier nur glauben k\u00f6nnen<\/p>\n<p>vieles ist ja unvollkommen und \u00e4rgerlich in unserer kirche<br \/>\nund viel zu oft<br \/>\nbleiben wir weit zur\u00fcck<br \/>\nhinter unserem auftrag und gottes verhei\u00dfung<br \/>\nund dennoch<br \/>\nversucht nur euch vorzustellen<br \/>\neine welt ohne kirche<br \/>\nohne gemeinschaft und vergebung und diakonie<br \/>\nes w\u00e4re finster<br \/>\nstockfinster<br \/>\nin solch einer welt<\/p>\n<p>einen kleinen feinen unterschied<br \/>\nh\u00f6re ich bei paulus<br \/>\nim vergleich zu meinen worten<br \/>\npaulus dankt nicht der gemeinde<br \/>\nzumindest nicht ohne umweg<br \/>\ner dankt vielmehr gott<br \/>\ndankt gott f\u00fcr die gemeinde<br \/>\ndenn der ist es doch<br \/>\nder dies bl\u00fchen bewirkt<br \/>\nder den mut schenkt zum engagement<br \/>\nund dem deshalb der erste dank geb\u00fchrt<br \/>\nes ist ja nicht unsere eigene kraft<br \/>\nsondern gottes spr\u00fchender geist<br \/>\nder uns in bewegung setzt<\/p>\n<p>dieser geist treibt uns<br \/>\nin dieser welt einzustehen<br \/>\nf\u00fcr gastfreundschaft und bleiberecht gegen\u00fcber den fremden<br \/>\nf\u00fcr gerechtigkeit gegen\u00fcber den hungernden und unterdr\u00fcckten<br \/>\nf\u00fcr vergebung und neuanfang gegen\u00fcber den gestrauchelten<\/p>\n<p>wenn nicht wir uns weigern<br \/>\nmit den w\u00f6lfen der patentl\u00f6sungen zu heulen<br \/>\nwenn nicht wir unsere \u00fcberzeugung leben<br \/>\nda\u00df<br \/>\nnicht die gro\u00dfe zahl<br \/>\nnicht milit\u00e4rische macht<br \/>\nnicht wirtschaftlicher erfolg<br \/>\nnicht hohe einschaltquoten und mitgliederzahlen<br \/>\nsondern der geist gottes diese welt bewegt<br \/>\nwenn nicht wir zeigen<br \/>\nda\u00df nicht die finanzielle potenz<br \/>\nsondern unsere liebesf\u00e4higkeit den weg in die zukunft weist<br \/>\nund da\u00df friede auf erden und eine gerechte gesellschaft<br \/>\nnicht an der wahl des richtigen unternehmensberaters h\u00e4ngen<br \/>\nsondern an einem neuen geist der geschwisterlichkeit<br \/>\nwenn nicht wir dies alles mutig bekennen<br \/>\nwenn nicht wir dies alles unerschrocken leben<br \/>\nwer denn dann sollte es tun<\/p>\n<p>nein<br \/>\nwir sind nicht vollkommen<br \/>\nauch wir zweifeln<br \/>\nauch wir sind m\u00fcde<br \/>\nauch wir tun uns selbst leid<br \/>\noft genug und immer wieder<\/p>\n<p>wir sind nicht besser als andere<br \/>\nwir sind nur besser dran<br \/>\nweil gottes guter geist uns mut macht<\/p>\n<p>thessalonich hatte 100.000 einwohner<br \/>\nnur 30 bis 40 von ihnen waren christen<br \/>\nund doch war dieser kleine haufen<br \/>\npaulus schreibt es so<br \/>\nin aller munde<br \/>\nso viel ausstrahlung<br \/>\nso viel ermutigung<br \/>\nnicht haar<br \/>\nsondern salz in der suppe der welt<br \/>\nsand im getriebe der gedankenlosigkeit<\/p>\n<p>daran m\u00f6chte ich uns<br \/>\nmit paulus<br \/>\ngerne erinnern<br \/>\nuns christinnen und christen<br \/>\ndie sich gr\u00e4men um kleiner werdende gemeinden<\/p>\n<p>was wir tun<br \/>\ndas hat bedeutung<br \/>\nwas wir sagen<br \/>\nwird geh\u00f6rt<\/p>\n<p>gott traut uns eine menge zu<br \/>\nunsere mitmenschen trauen uns eine menge zu<br \/>\ndarum<br \/>\ntraun wir uns doch ruhig auch mal wieder<\/p>\n<p>amen<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\"><b><a name=\"mat\"><\/a>Liedvorschl\u00e4ge, Psalm, Gebete<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\">Wochenspruch: Psalm 103, 2<br \/>\nPsalm 146<br \/>\nEpistel: R\u00f6mer 8, 14-17<br \/>\nEvangelium: Lukas 17, 11-19<br \/>\nPredigt: 1. Thessalonicher 1, 2-10<br \/>\n+++<\/span><\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p>&#8211; Sieh, da hebt die Sonne sich (629 \u2013 Nordelbischer Anhang)<br \/>\nVon Gott will ich nicht lassen (365)<br \/>\nSelig seid ihr (613 \u2013 Nordelbischer Anhang)<br \/>\nSonne der Gerechtigkeit (262)<br \/>\nLob Gott getrost mit Singen (243)<br \/>\nVerleih uns Frieden gn\u00e4diglich (421)<\/p>\n<p><b>st\u00fccke zu psalm 146<\/b><\/p>\n<p>dein lob<br \/>\nwollten wir singen<br \/>\nvater<br \/>\nund pl\u00e4rren doch immer wieder<br \/>\ndie abgedroschenen schlager<br \/>\nunserer eigenen vortrefflichkeit<\/p>\n<p>herr<br \/>\nerbarme dich<\/p>\n<p>+<\/p>\n<p>auf dich allein<br \/>\nwollten wir vertrauen<br \/>\nbruder jesus<br \/>\nund setzen doch viel mehr<br \/>\nauf menschliche macht<\/p>\n<p>christus<br \/>\nerbarme dich<\/p>\n<p>+<\/p>\n<p>du allein<br \/>\nsolltest uns leiten<br \/>\nguter heiliger geist<br \/>\nund doch lassen wir uns immer wieder leiten<br \/>\nvom ungeist der zeit<\/p>\n<p>herr<br \/>\nerbarme dich<\/p>\n<p>+<\/p>\n<p>recht schaffst du den rechtlosen<br \/>\ntreue h\u00e4ltst du den treulosen<br \/>\ngibst brot den hungernden<br \/>\nlicht den blinden<br \/>\nzukunft den zerschlagenen<br \/>\nmein gott<br \/>\ndeine liebe besch\u00e4mt uns<\/p>\n<p>z\u00f6gernd zweifelnd bruchst\u00fcckhaft<br \/>\nund doch voller dank<br \/>\nsingen wir<br \/>\ndeinem namen<br \/>\nunseren lobgesang<\/p>\n<p>ehre sei gott<br \/>\nin der h\u00f6he<\/p>\n<p>+<\/p>\n<p>um deinen lebendigen geist<br \/>\nguter gott<br \/>\nbitten wir<br \/>\nf\u00fcr dieser stunde<br \/>\nf\u00fcr diese neue woche<\/p>\n<p>dein lebendiger geist<br \/>\nguter gott<br \/>\nleite uns<br \/>\nvon der klage zum lob<br \/>\nvon der bitterkeit zum dank<br \/>\nvon der unruhe zum vertrauen<br \/>\nvom selbstmitleid zur mutigen tat<\/p>\n<p>komm<br \/>\nsch\u00f6pfer geist<\/p>\n<p>amen<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\"><br \/>\n<b>f\u00fcrbitte<\/b><\/span><\/p>\n<p>guter gott<br \/>\nvater im himmel<br \/>\nunseren dank<br \/>\nwollen wir dir heute sagen<br \/>\nf\u00fcr freude und liebe und gelebte gemeinschaft<br \/>\nf\u00fcr deine n\u00e4he auf unseren wegen<br \/>\nf\u00fcr alles m\u00fchen umeinander<br \/>\nf\u00fcr neue wege und alte wahrheit<\/p>\n<p>aber auch unsere bitten<br \/>\nguter gott<br \/>\nbringen wir vor dich<\/p>\n<p>da\u00df du uns den weg zum leben zeigst<br \/>\nzu erf\u00fclltem leben<br \/>\ndas diesen namen wirklich verdient<br \/>\nzu freundschaft und liebe<br \/>\nzu gerechtigkeit und frieden<br \/>\nund eine welt der geschwisterlichkeit<br \/>\nin der einer dem andern<br \/>\nin verantwortung und vertrauen verbunden ist<\/p>\n<p>wir bitten f\u00fcr alle<br \/>\ndie gestorben sind<br \/>\nwir danken f\u00fcr ihr erf\u00fclltes leben<br \/>\nheb sie gut auf bei dir<br \/>\nmach wahr an ihnen<br \/>\nwas du uns versprochen hast<br \/>\nund begleite alle<br \/>\ndie um sie trauern<br \/>\nmit deinem trost und deiner liebe<\/p>\n<p>f\u00fcr die opfer<br \/>\nvon krieg und gewalt<br \/>\nvon hunger und hoffnungslosigkeit<br \/>\nbitten wir<br \/>\nund um offene herzen und h\u00e4nde<br \/>\ndie not zu lindern<\/p>\n<p>f\u00fcr alle die angst haben<br \/>\nbitten wir<br \/>\nangst auf unseren stra\u00dfen<br \/>\nvor blinder hirnloser b\u00f6ser gewalt<br \/>\nund bitten<br \/>\nda\u00df du uns allen den r\u00fccken st\u00e4rkst<br \/>\nmutig und kompromi\u00dflos<br \/>\nder gewalt und dem ha\u00df entgegenzutreten<\/p>\n<p>segne<br \/>\nguter gott<br \/>\nuns alle miteinander<br \/>\nkinder und eltern<br \/>\nfromme und zweifelnde<br \/>\nferne und nahe<br \/>\nfr\u00f6hliche und trauernde<br \/>\nan diesem morgen<br \/>\nin dieser kirche<br \/>\noder auch fern<br \/>\nund in gedanken verbunden<\/p>\n<p>segne uns<br \/>\nund begleite uns mit deiner liebe<br \/>\nin diese neue woche<\/p>\n<p>guter gott<br \/>\nim namen deines sohnes<br \/>\njesus christus<br \/>\nbeten wir zu dir<\/p>\n<p>vater unser im himmel<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\"><b>Pastor Matthias Petersen, Heikendorf<br \/>\n<a href=\"mailto:petersen.m@t-online.de\">e-mail: petersen.m@t-online.de<\/a><\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. 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