{"id":21374,"date":"2000-11-15T10:05:36","date_gmt":"2000-11-15T09:05:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21374"},"modified":"2025-04-17T09:04:44","modified_gmt":"2025-04-17T07:04:44","slug":"hiob-14-1-6-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hiob-14-1-6-6\/","title":{"rendered":"Hiob 14, 1 \u2013 6"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #0000a0; font-family: Arial;\">Drittletzter Sonntag nach Trinitatis | 12. November 2000 | Hiob 14,1\u20136 | Karsten Matthis |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>in vielen Romanen, Gedichten und Theaterst\u00fccken fand die Hiob &#8211; Erz\u00e4hlung Eingang. Denken wir nur einmal an das Vorspiel zu Goethes Faust, in welchem Gott mit Mephisto um die Seele des Faust wettet. Der 1930 erschienene Roman \u201eHiob\u201c des \u00f6sterreichischen Erz\u00e4hlers Joseph Roth greift Motive aus gleichnamigen Buch des Alten Testaments auf. Der Roman, der auch verfilmt wurde, erz\u00e4hlt die Schicksalsgeschichte des osteurop\u00e4ischen Juden Mendel Singer.<\/p>\n<p>Mendel Singer, ein frommer und gottesf\u00fcrchtiger Jude, lebt als Dorfschullehrer in dem idyllischen St\u00e4dtchen Zuchnow in Ostgalizien und f\u00fchrt dort mit seiner Familie ein beschauliches Leben. Diese friedliche Existenz wird j\u00e4h durch eine ganze Reihe von \u201eHiobsbotschaften\u201c, harten Schicksalsschl\u00e4gen, zerst\u00f6rt. Mendels j\u00fcngster Sohn erkrankt schwer. Sein \u00e4ltester Sohn Jonas wird zum Milit\u00e4r einberufen, was f\u00fcr osteurop\u00e4ische Juden mit dem Glauben als nicht vereinbar galt. Sein zweiter Sohn Schemarjah flieht nach Amerika. Seine Tochter Mirjam hat eine Liebschaft mit einem Kosaken, was Mendel Singer als strenggl\u00e4ubigen Juden v\u00f6llig inakzeptabel ist. So entschlie\u00dft er sich, nach Amerika auszuwandern. Bei der Emigration in die USA muss Mendel Singer seinen kranken Sohn zur\u00fccklassen und in seiner neuen Heimat erleben, wie seine Tochter schwachsinnig wird. In New York dauern die Schicksalsschl\u00e4ge mit unverminderter H\u00e4rte an. Seine Frau stirbt aus Trauer und Gram. Die Kette der Schicksalsschl\u00e4ge trifft Singer so hart, dass er den gesamten Lebensmut und letztlich seinen Glauben an den Gott Israels verliert. Er kann die Ereignisse nicht mehr als Pr\u00fcfung Gottes hinnehmen. Demut und tiefe Fr\u00f6mmigkeit verkehren sich in Rebellion und Verzweiflung. Wie in der biblischen Erz\u00e4hlung tritt unerwartet eine Wende zum Besseren ein: Der erstgeborene Sohn Menuchim, der aufgrund seiner Epilepsie und angeblicher Geisteskrankheit nicht in die Staaten mit der Familie auswandern durfte, tritt als ber\u00fchmter Komponist und angesehener Dirigent unter dem Namen Alexej Kossak in der Situation der totalen Hoffnungslosigkeit auf und nimmt den Vater zu sich. Wie in der alttestamentlichen Hiob &#8211; Erz\u00e4hlung ist der Roman von den gro\u00dfen Themen der Heimsuchung Gottes und seiner letztendlichen Gnade bestimmt. Joseph Roth erz\u00e4hlt das Schicksal des Mendel Singer so direkt und anschaulich, wie das Alte Testament zu uns spricht.<\/p>\n<p>Der Autor Joseph Roth hat eine vergleichbare Lebens- und Leidensgeschichte wie seine Romanfigur Mendel Singer. Er ist selbst ein Leidender. Jemand, der nach der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit suchte und in Verzweiflung endete. Joseph Roth wurde in Galizien geboren. Sein Elternhaus war vom chassidischen Judentum gepr\u00e4gt. Die Schrecken des 1. Weltkrieges, seine st\u00e4ndige materielle Unsicherheit als freier Schriftsteller und Journalist sowie verschiedene private Schicksalsschl\u00e4ge &#8211; wie die Erkrankung seiner Frau an Schizophrenie- machen ihn zum Alkoholiker. Die politische Entwicklung in Deutschland zwingen ihn zur Emigration nach Frankreich, da er zun\u00e4chst mit der Sozialdemokratie sympathisiert hatte. Sp\u00e4ter engagiert Roth sich in \u00f6sterreichisch &#8211; monarchistischen Kreisen gegen den Nationalsozialismus. Im Mai 1939 stirbt Roth an seiner Alkoholsucht in einem Pariser Armenhospital. Sein Leben findet ein tragisches Ende. Er stirbt nicht lebenssatt und getr\u00f6stet im Vertrauen auf Gott wie Hiob, sondern v\u00f6llig verarmt, gesellschaftlich isoliert und verzweifelt. Seine Popularit\u00e4t nach dem 2. Weltkrieg d\u00fcrfte er zu keiner Sekunde seines Lebens auch nur erahnt haben.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wie kann Gott zulassen, dass ein Mensch leidet und sich ruiniert. Das Drehbuch des Lebens beinhaltet nicht immer ein \u201eHappy End\u201c wie in der Bibel oder im Roman Hiob. Im Gegenteil: Die \u00dcbermacht von Leid und Tod geh\u00f6ren zu den Erfahrungen, die Menschen zu allen Zeiten immer wieder fragen lassen: Wie kann Gott das zulassen? Hiob schreit zu Gott \u201e&#8230;. du tust deine Augen \u00fcber einen solchen auf, dass du mich vor dir ins Gericht ziehst.\u201c (Hiob 14,3). Dieser Aufschrei des Hiob geht durch Mark und Bein! Der Ruf des Gequ\u00e4lten geht unter die Haut. Warum m\u00fcssen selbst Kinder und Unschuldige leiden? Diese qu\u00e4lende Frage des Hiobs steigert sich zum Protest, der um so heftiger mit seinen Leiden zunimmt.<\/p>\n<p>Hiob ist zum Pseudonym der vielen Leidenden geworden: Der Leidenden in den Gaskammern von Auschwitz, Buchenwald oder Birkenau, des Archipel Gulags unter Stalin, die Opfer des Massenmordes des Pol Pots in Kambodscha oder die Leiden der Menschen in der H\u00f6lle von Bosnien und Tschetschenien in j\u00fcngster Zeit. Die Kette des Grauens und die Zahl der Schicksalsgenossen ist ungez\u00e4hlt und endlos. Und wieder stellt sich die Frage nach Gott angesichts des vielfachen Leids. Wo ist Gott im Leid? Wann stand Gott den unschuldigen Opfern bei?<\/p>\n<p>Hiob klagt nicht nur \u00fcber das zeitliche Ende des Menschen. Er hadert nicht vorrangig mit der Zerbrechlichkeit und Unvollkommenheit des Menschen, sondern er klagt Gottes Gericht an. Hiobs Schrei ist Ausdruck der brennenden Frage: Ist Gott ein Gott der Willk\u00fcr? Wenn er ein Gott der willk\u00fcrlichen Beliebigkeit ist, welcher Mensch kann sich ihm entziehen? Wie kann der Mensch vor Gottes Zorn fliehen. Wie dem Gott der Ungerechtigkeit entkommen? So k\u00f6nnte der Psalmist verstanden werden, wenn es im 139. Psalm 7 + 8 hei\u00dft:<\/p>\n<p><i>Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? <\/i><i>F\u00fchre gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da. <\/i><\/p>\n<p>Ist es nicht unertr\u00e4glich, so fragt Hiob weiter, dass der Ungerechte auf Gottes Erden nicht schlecht lebt, offenbar vielfach besser als der Gerechte. Der Weg des Frevlers ist offenbar erfolgsgesegnet, w\u00e4hrend der Gerechte zum Leid verurteilt ist. Diese Fragen Hiobs sind auch Fragen, die Juden und Christen im 21. Jahrhundert stellen. Hiob \u2013 ist er nicht zum Urbild der Menschen geworden, die unerkl\u00e4rliches Leid tragen und schultern m\u00fcssen. Steht er nicht stellvertretend f\u00fcr viele, die verzweifelt in ihrem Leid nach Gott rufen?<\/p>\n<p>In der biblischen Erz\u00e4hlung weicht Gott Hiob aus und beantwortet seine bohrende Fragen nicht. Der Mensch kann Gottes Handeln und seinen Ratschluss nicht verstehen. Des Sch\u00f6pfers Gr\u00f6\u00dfe und Kreativit\u00e4t kann er nicht erfassen. Gott beantwortet Hiob die Frage nach dem Sinn des Leidens nicht. Der katholische Theologe und Philosoph Romano Guardini und viele andere gro\u00dfer Denker abendl\u00e4ndischer Tradition haben gefragt: Warum ben\u00f6tigt Gott zu seinem Heil diesen f\u00fcrchterlichen Umwege, das Leid der Unschuldigen und die Schuld?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, diese Spannung zwischen dem liebenden Gott, der in Jesus Christus offenbar geworden ist, und dem verborgenen Gott in der Welt des Leids ist nur schwer ertr\u00e4glich. Sehr verf\u00fchrerisch ist ein Gottesbild, Gott nur als den liebenden Vater im Himmel zu sehen, der wohlwollend \u00fcber Menschheit und Sch\u00f6pfung wacht. Lehrt uns die menschliche Erfahrung nicht, dass wir Gott nicht habhaft werden k\u00f6nnen, erst recht nicht im furchtbaren Leid und angesichts himmelschreiender Ungerechtigkeiten auf der Welt? Wissen wir nicht auch um den verborgenden Gott, der uns so widerspr\u00fcchlich und unnahbar erscheint?<\/p>\n<p>Wir w\u00fcrden es uns zu einfach mit unserem Gottesbild machen, wenn wir alles Unerkl\u00e4rliche und Unfassbare einfach ausklammern und nach dem Schema erkl\u00e4ren: \u201eAlles Schreckliche geschieht durch Menschen, die ein falsches Bewusstsein haben und ohne vern\u00fcnftige Werte leben. Krankheiten und Naturkatastrophen sind m\u00f6glicherweise Sch\u00f6pfungsfehler, christlicher Auftrag ist es, gegen diese Unvollkommenheiten vorzugehen. Wissenschaft und Forschung haben gegen dieses Leid zu k\u00e4mpfen.\u201c Die Widerspr\u00fcche in der Welt passen nicht in ein so naives Gottesbild, welches doch so bequem w\u00e4re, um den Sinn des Leids zu verstehen. Dass das \u00dcbel in der Welt nicht einfach per Federstrich abgeschafft werden kann, braucht wohl keiner ausf\u00fchrlichen Beweisf\u00fchrung. Dennoch: Viele Menschen gehen an dieser Sicht zugrunde. Viele fallen gerade deshalb in Depressionen, weil das Leid und das Schreckliche nicht einfach sich abschaffen l\u00e4sst. Auch der Autor Joseph Roth ist daran verzweifelt und dar\u00fcber schwerm\u00fctig geworden, dass er Unrecht und Leid nicht erfolgreich bek\u00e4mpfen konnte.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ist nicht durch den leidenden Christus am Kreuz der verborgene Gott uns vor Augen gef\u00fchrt? Die Abwesenheit Gottes erf\u00e4hrt selbst Jesus am Kreuz in seinem Leiden und Sterben. Die Kreuzigung Jesu lehrt uns auch die Nichterkl\u00e4rbarkeit des Leides. Schweres Unrecht \u2013 nach menschlichen Ma\u00dfst\u00e4ben &#8211; und schreckliche Qualen erlitt der Sohn Gottes am Kreuz. Der Schrei Jesu: \u201e <i>Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?\u201c<\/i> (Mt. 27,46b) ist inhaltlich gleich mit der verzweifelten Frage Hiobs und hunderttausender Leidender in der Geschichte der Menschheit.<\/p>\n<p>Das Schicksal des Jesus von Nazareth machte seine J\u00fcnger irre. F\u00fcr den J\u00fcngerkreis war der Kreuzestod unfassbar, denn der doch die N\u00e4he Gottes in seinem Wirken verk\u00f6rperte, wurde wie ein Verbrecher und Frevler hingerichtet. Wer am Galgen h\u00e4ngt, so die j\u00fcdische Tradition, der ist verflucht. Die Hinrichtung ihres Herrn und Meisters war eine harte Anfechtung f\u00fcr ihren Glauben. Dieser Anfechtung kann sich niemand entziehen, der sich wirklich ernsthaft mit dem Kreuzesgeschehen auseinandersetzt. Wer die Auferstehung isoliert ohne das Geschehen am Karfreitag betrachtet, klammert das Leiden am Kreuz aus. Noch einmal sei der Schrei des Hiob erw\u00e4hnt: \u201e&#8230;. du tust deine Augen \u00fcber einen solchen auf, dass du mich vor dir ins Gericht ziehst.\u201c Dieser Aufschrei des Hiob ist ein Anklage gegen Gott und sein Gericht. Der heutige Predigttext aus dem Hiobbuch bietet keinen Ausweg aus der Klage hin zur Hoffnung.<\/p>\n<p>Dem Verzweiflungsruf des Hiob: \u201eGott blick doch weg von mir\u201c k\u00f6nnen wir nur den Segenwunsch: \u201e<i>Der Herr lasse sein Angesicht \u00fcber dir leuchten und sei dir gn\u00e4dig<\/i>\u201c entgegensetzen. Gegen alle Erfahrungen mit dem verborgenen Gott spricht der Glauben an den liebenden Vater Jesu uns Errettung und Erl\u00f6sung zu. Es bleibt uns nur die Flucht zum liebenden Gott, der sich in Jesus Christus als barmherziger und gn\u00e4diger Gott gezeigt hat. Im Lichte des Glaubens an den Auferstandenen hat auch der 139. Psalm nichts Bedrohliches mehr, sondern soll uns tr\u00f6sten und ermutigen: \u201e<i>Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten&#8230;.. Und sieh, ob ich auf b\u00f6sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.\u201c <\/i>(Verse<b><i> <\/i><\/b>16 + 24)<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Literatur<\/b>:<br \/>\nJoseph Roth: Hiob. Roman eines einfaches Mannes, K\u00f6ln 1982<br \/>\nMartin Zentgraf in Deutsches Pfarrerblatt Heft 19\/ 2000, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres, 12. November 2000, Hiob 14, 1-6<\/p>\n<p><b>Dipl. Theol. Karsten Matthis, Predigthelfer<br \/>\nHochheimer Weg 11a, 53343 Wachtberg<br \/>\n<a href=\"mailto:mat@vnrmail.de\">E-Mail: mat@vnrmail.de<\/a><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittletzter Sonntag nach Trinitatis | 12. November 2000 | Hiob 14,1\u20136 | Karsten Matthis | Liebe Gemeinde, in vielen Romanen, Gedichten und Theaterst\u00fccken fand die Hiob &#8211; Erz\u00e4hlung Eingang. Denken wir nur einmal an das Vorspiel zu Goethes Faust, in welchem Gott mit Mephisto um die Seele des Faust wettet. 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