{"id":21378,"date":"1999-09-15T10:07:50","date_gmt":"1999-09-15T08:07:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21378"},"modified":"2025-04-17T10:33:09","modified_gmt":"2025-04-17T08:33:09","slug":"klagelieder-3-vers-22-26-und-31-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/klagelieder-3-vers-22-26-und-31-32\/","title":{"rendered":"Klagelieder 3, Vers 22-26 und 31-32"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #0000a0; font-size: large;\">16. Sonntag nach Trinitatis | <\/span>19. September 1999 | Klagelieder 3,22-26.31-32 |\u00a0Gertrud Iversen |<\/h3>\n<table border=\"0\" width=\"600\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die G\u00fcte des Herrn ist\u2019s, dass wir nicht gar aus sind,<br \/>\nseine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,<br \/>\nsondern sie ist alle Morgen neu,<br \/>\nund deine Treue ist gro\u00df.<br \/>\nDer Herr ist mein Teil, spricht meine Seele;<br \/>\ndarum will ich auf ihn hoffen.<br \/>\nEs ist ein k\u00f6stlich Ding, geduldig sein<br \/>\nund auf die Hilfe des Herrn hoffen.<br \/>\nDenn der Herr verst\u00f6\u00dft nicht ewig;<br \/>\nsondern er betr\u00fcbt wohl<br \/>\nund erbarmt sich wieder nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"RIGHT\">Klagelieder 3, Vers 22-26 und 31-32<\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>&#8222;&#8218;\u00eakah&#8220; &#8211; das ist das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr &#8222;ach&#8220; und Weh: Ein Ruf, wenn kein Stein mehr auf dem anderen geblieben ist und der verlassene Mensch nichts anderes mehr dagegen zu sagen hat.<\/p>\n<p>&#8222;&#8218;\u00eakah&#8220;, so beginnen die sogenannten Klagelieder im Alten Testament, denen der Predigttext f\u00fcr diesen Sonntag entnommen ist. Hier ist die Klage freilich zu etwas anderem geworden. Sie ist zum Gebet geworden, zum Lobpreis und zum Bekenntnis zum Herren als eine Antwort im Trotz gegen die Leiden und die schmerzvollen Ereignisse, die der Grund dieser Klagelieder sind. Die Klagelieder des Alten Testaments sollten nicht in erster Linie als Ausdruck menschlicher Gem\u00fctszust\u00e4nde gelesen werden, sondern als Reaktionen der Menschen auf Ereignisse. Halten wir dies einen Augenblick fest: Etwas furchtbares ist geschehen, und als Reaktion kommt nun diese Klage, die sich erweist als ein Bekenntnis zu Gott dem Herrn. Er ist treu und barmherzig selbst im schlimmsten Schmerz und der unertr\u00e4glichsten Zerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Das Ereignis, das historisch hinter den Klageliedern Jeremias steht, ist die Zerst\u00f6rung Jerusalems 586\/87 v. Chr., die die Israeliten ins Exil f\u00fchrte, das bedeutet Vertreibung, Heimatlosigkeit, Verfolgung. Und die Klagelieder mit ihrem tiefen und gro\u00dfartigen Lobpreis an Gott den Herren als Grundlage f\u00fcr Hoffnung und Erl\u00f6sung sind denn auch eng verkn\u00fcpft mit dem Judentum und der Geschichte der Juden als Volk seit dem babylonischen Exil im 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum Holocoust des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>&#8222;\u00eakah&#8220; ist der Klageruf der Juden, aber fast alle Sprachen haben ihren Klageruf. Denn Vertreibung, Heimatlosigkeit und Verfolgung geh\u00f6ren nicht nur der Vergangenheit an, und sie sind nicht nur Schicksal der Juden.<\/p>\n<p>Es ist die Taktik der verbrannten Erde, bekannt und angewandt vor 2.500 Jahren wie heute: Auschwitz, Bosnien, Kosovo, Osttimor. Es gibt guten Grund zur Klage, ob es nun das j\u00fcdische &#8222;&#8218;\u00eakah&#8220; ist oder auch das serbokroatische &#8222;jau&#8220;, das \u00fcber den ganzen Balkan erklang.<\/p>\n<p>Als Gebet, Lobpreis und Bekenntnis erweist sich der Klageruf im heutigen Predigttext sowohl als ein leidenschaftlicher Protest gegen das Leiden als auch als eine ebenso leidenschaftliche Anrufung Gottes, voll gespannter Erwartung. In dieser Doppelheit von Protest gegen das Leiden und Anrufung Gottes liegen Perspektiven, die f\u00fcr uns wichtig werden k\u00f6nnen &#8211; auch f\u00fcr eine christliche Gemeinde, die am 16. Sonntag nach Trinitatis im Jahre 1999 versammelt ist:<\/p>\n<p>Das erste ist die Klage als ein leidenschaftlicher Protest gegen das Leiden. Es ist schon in sich ein Zeichen des Protestes, da\u00df man darauf besteht, da\u00df dort \u00fcberhaupt geredet werden kann und mu\u00df, wo es eigentlich nichts mehr zu sagen gibt, weil kein Stein mehr auf dem anderen geblieben ist. Auch die Klagelieder im Alten Testament sind Ausdruck eines solchen Protestes. Die Verse, die dem heutigen Predigttext vorangehen, lauten:<\/p>\n<p>&#8222;Du hast von allen Seiten her meine Feinde gerufen wie zu einem Feiertag, so da\u00df niemand am Tage des Zorns des Herrn entronnen und \u00fcbriggeblieben ist. Die ich auf H\u00e4nden getragen und gro\u00dfgezogen habe, die hat der Feind umgebracht&#8220; (2,22).<br \/>\n&#8222;Ich bin der Mann, der Elend sehen mu\u00df durch die Rute des Grimmes Gottes. Er hat mich gef\u00fchrt und gehen lassen in die Finsternis und nicht ins Licht&#8220; (3,1-2).<br \/>\n&#8222;Er hat mit Fleisch und haut alt gemacht und mein Gebein zerschlagen&#8220; (3,4).<br \/>\n&#8222;Er hat micht in Finsternis versetzt wie die, die l\u00e4ngst tot sind&#8220; (3,6).<\/p>\n<p>Ein Abgrund von Leiden tut sich hinter diesem Klagelied auf &#8211; ob dies nun die geschichtliche Zerst\u00f6rung Jerusalems und vor allem des Tempels ist, oder ob es Bilder aus Kosovo oder Osttimor aus unserer eigenen Zeit sind, die man vor seinem inneren Blick sieht. Auch wenn es zeitlich und r\u00e4umlich auf unserer Erde weit weg ist, so gibt es Trag\u00f6dien, die sich nicht einfach durch ein noch so frommes und christliches &#8222;Gib dich zufrieden und sei stille&#8220; (EKG 295) abfertigen lassen. Die Klage verlangt zuweilen ihr Recht. Keine Vertreibung oder Verfolgung kann in Schweigen geh\u00fcllt werden, keine Leiden und kein Schmerz k\u00f6nnen durch stillschweigenden Akzept ungeschehen gemacht werden.<\/p>\n<p>Als Schrei der Verzweiflung und als Anklage schafft die Klage einen Raum und eine Sprache, die notwendig sind. Aus zwei Gr\u00fcnden: Es ist notwendig f\u00fcr den Menschen aus seelsorgerlichen Gr\u00fcnden, zu klagen. Hier ist die Klage ein Weg, der einen Menschen daran hindert in dem Schmerz zu vergehen und unterzugehen, den er erlebt und zun\u00e4chst \u00fcberlebt hat. Aber die Klage ist auch notwendig, weil sie zugleich eine Anklage ist und ein Protest, die \u00fcberhaupt erst Vertreibung und Verfolgung als b\u00f6se benennen und \u00dcbergriffe gegen die Schwachen verurteilen. Deshalb ist es unsere Pflicht &#8211; auch wenn wir in einer Zeit leben, in der in unserem Teil der Welt Frieden herrscht &#8211; niemals die Klagerufe der Menschen zu \u00fcberh\u00f6ren, ob dies nun das &#8222;&#8218;\u00eakah&#8220; der Juden ist, das serbokroatische &#8222;Jau&#8220; oder andere Rufe. Klagen ist nicht nur Ausdruck von Angst und Verlassenheit. Wer klagt, findet sich nicht mit dem ab, was ihm oder ihr widerfahren ist. Auch wenn er wei\u00df, da\u00df der Tod lauert, gibt er dem Tode nicht Recht.<\/p>\n<p>Unter den vielen neuen Liedern, die in diesen Jahren in D\u00e4nemark geschrieben werden, gibt es ein Lied, dessen erste Strophe in deutscher \u00dcbersetzung so lautet:<\/p>\n<p>Jemand mu\u00df wachen in der Nacht der Welt,<br \/>\nJemand mu\u00df glauben im Dunkel.<br \/>\nJemand mu\u00df sein, wo die Schwachen sind,<br \/>\nGott, la\u00df deinen Willen auf Erden geschehn!<br \/>\nHilf uns deinem Gebot zu folgen!<\/p>\n<p>Das Klagelied ist notwendig als ein Licht in der Nacht der Welt.<\/p>\n<p>II<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrt zu einer anderen Perspektive, die an unserem Text wesentlich ist, n\u00e4mlich da\u00df das Klagelied eine leidenschaftliche Anrufung Gottes ist, getragen von Erwartung und Hoffnung.<br \/>\n&#8222;Die G\u00fcte des Herrn ist&#8217;s, da\u00df wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat kein Ende&#8220; (3,22).<br \/>\n&#8222;Denn der Herr verst\u00f6\u00dft nicht ewig; sondern er betr\u00fcbt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte&#8220; (3, 31-32).<\/p>\n<p>Diese Worten sind Bekenntnis und Gebet zugleich. In unserer Sprache ausgedr\u00fcckt: &#8222;Ich bekenne, da\u00df Gott allm\u00e4chtig ist, barmherzig und gut &#8211; aber ich bitte zugleich, da\u00df dies wahr sein m\u00f6ge trotz der Leiden, die Menschen jeden Tag des Lebens durchmachen&#8220;.<\/p>\n<p>In den Klageliedern des Alten Testaments ist historisch gesehen der Hintergrund der Gegensatz zwischen der Verhei\u00dfung des Herrn an sein Volk und dem zerst\u00f6rten Jerusalem. Dieser Gegensatz war schwerwiegend f\u00fcr die Juden. Eine so unerh\u00f6rte Katastrophe wie die Zerst\u00f6rung des Tempels konnte nicht direkt als Strafe Gottes f\u00fcr die S\u00fcnden der Juden verstanden werden. Statt dessen sah man sie als Ausdruck des Mit-Leidens Gottes. Wenn Gott der Herr Jerusalem zerst\u00f6ren lie\u00df, dann deshalb, weil er es geschehen lassen mu\u00dfte, gegen seinen Willen und seine eigentliche Absicht. So ist Gott der Herr im Bekenntnis des Klageliedes der, der mitleidet, der nicht f\u00fcr ewig verst\u00f6\u00dft. : &#8222;Denn nicht von Herzen plagt und betr\u00fcbt er die Menschen&#8220; (3,33). Deshalb ist es gut, geduldig auf die Hilfe des Herrn zu hoffen (3,26). Oder mit anderen Worten: Dies ist ein Bekenntnis zu Gott dem Herren, das nicht <i>vor<\/i> aber <i>in<\/i> der Stunde des Leidens bewahrt.<\/p>\n<p>In unserer Zeit und in unserem Teil der Welt reagieren die Menschen anders. Der deutsche Theologe Manfred Josuttis soll das einmal so formuliert haben: &#8222;Wenn die M\u00e4chtigen verr\u00fcckt spielen, fliehen die Ohnm\u00e4chtigen in den Schutz der Allmacht&#8220;. Vielleicht ist es so: In Krisensituationen, wie z.B. vor dem Fall der Mauer, w\u00e4hrend des Golfkrieges oder wie k\u00fcrzlich w\u00e4hrend der Krise im Kosovo &#8211; suchen die Menschen zuhauf Schutz vor der Welt in Friedens- und F\u00fcrbittengottesdiensten.<\/p>\n<p>In bezug auf die Situation im heutigen Predigttext ist da jedenfalls ein wesentlicher Unterschied: In der Regel sind es die Leiden anderer, auf die wir reagieren und vor denen wir Schutz suchen. Es ist das ferne Leiden, zu dem wir ein Einstellung finden m\u00f6chten, so wie es auch der ferne Gott ist, der ansonsten keinen Platz hat in unserem verweltlichten Alltag, zu dem wir aber aus solchen Anl\u00e4ssen beten &#8211; um dann, wenn die Reportagen der Medien vom Schlachtfeld der Leiden f\u00fcr dieses Mal verstummt sind, wieder zu unserem wohlgeordneten Leben zur\u00fcckzukehren, in dem Gott und die Leiden anderer in sicherem Abstand sind.<\/p>\n<p>Aber so wie die Klage ihr Recht einfordert, ausgesprochen und geh\u00f6rt zu werden \u00fcber die zuf\u00e4llige Abbildung in den Medien hinaus, so erfordert unser Verh\u00e4ltnis zur Klage mehr als nur das sporadische Hinfliehen unter den Schutz des allm\u00e4chtigen Gottes &#8211; z.B. in einem Friedensgottesdienst oder in Gedenkfeiern, wie dies in D\u00e4nemark nach dem Untergang der Estonia geschah. Die Klage verlangt, so der Predigttext heute, ein Bekenntnis, das weiter geht und auch in unseren Alltag hineinreicht. Damit das Leiden in der Welt, Verfolgung und Erniedrigung nicht die endg\u00fcltige Macht erhalten:<\/p>\n<p>Jemand mu\u00df wachen in der Nacht der Welt,<br \/>\nJemand mu\u00df glauben im Dunkel.<br \/>\nJemand mu\u00df sein, wo die Schwachen sind,<br \/>\nGott, la\u00df deinen Willen auf Erden geschehn!<br \/>\nHilf uns deinem Gebot zu folgen!<\/p>\n<p>Das meint auch alle, die heute am 16. Sonntag nach Trinitatis als christliche Gemeinde Gottesdienst feiern.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte schlie\u00dfen mit einem Glaubensbekenntnis, 1994 formuliert von dem fr\u00fch verstorbenen d\u00e4nischen Theologen Helmut Friis:<\/p>\n<p><i>Ich glaube an<br \/>\nGott<br \/>\n<\/i>&#8211; nicht an den Orang-Utang, das Gl\u00fcck, unsere Manipulation, sondern den<br \/>\n<i>den Vater<\/i> &#8211; Geber des Lebens und nicht Tyrann oder Ursurpator,<br \/>\n<i>den Allm\u00e4chtigen<\/i> &#8211; da wahre Macht Sch\u00f6pfung ist und nicht Vernichtung,<br \/>\n<i>den Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde<\/i> &#8211; nicht den Sch\u00f6pfer der Technik, der Zivilisation, der Machtverh\u00e4ltnisse, sondern den Sch\u00f6pfer aller Dinge: der Lebensbedingungen, dank derer die Welt nicht formloser Rohstoff ist, mit dem wir schalten und walten k\u00f6nnen,<br \/>\n<i>und an<br \/>\nJesus Christus<\/i> &#8211; und nicht an andere gro\u00dfe M\u00e4nner in der Geschichte, von Hitler bis Sokrates oder humanistische und religi\u00f6se Heilige,<br \/>\n<i>Gottes eingeborenen Sohn<\/i> &#8211; den einzigen, der ein wahres Bild Gottes ist,<br \/>\n<i>unseren Herrn <\/i>&#8211; der alle anderen herren zweitrangig werden l\u00e4\u00dft,<br \/>\n<i>empfangen durch den Heiligen Geist<\/i> &#8211; nicht ein Produkt der \u00fcblichen Zwangsmechanismen des B\u00f6sen,<br \/>\n<i>geboren von der Jungfrau Maria<\/i> &#8211; d.h. ein junges M\u00e4dchen, also eine leibliche Mutter aus dieser Welt: er ist ein echter Mensch,<br \/>\n<i>gelitten unter Pontius Pilatus<\/i> &#8211; nicht erhaben \u00fcber den Leiden dieser Welt wie Buddha,<br \/>\n<i>gekreuzigt, gestorben und begraben<\/i> &#8211; nicht ein unsterbliches Geistwesen,<br \/>\n<i>hinabgestiegen in das Reich des Todes &#8211; <\/i>in die \u00e4u\u00dferste Finsternis der Antig\u00f6ttlichkeit, des Feindes,<br \/>\n<i>am dritten Tage auferstanden von den Toten<\/i> &#8211; denn in seiner Selbsthingabe manifestierte sich das Leben,<br \/>\n<i>aufgefahren in den Himmel<\/i> &#8211; den sein Leben ausstrahlte,<br \/>\n<i>er sitzt zur Rechten Gottes, des allm\u00e4chtigen Vaters<\/i> &#8211; kein anderer sitzt an diesem Platz, d.h. repr\u00e4sentiert Gott,<br \/>\n<i>von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten<\/i> &#8211; die g\u00f6ttliche Wahrheit, deren Kriterium Christus ist, wird einmal Wirklichkeit werden,<br \/>\n<i>und an den<br \/>\nHeiligen Geist<\/i> &#8211; nicht an Geister, den Geist der Klugheit, der Rationalit\u00e4t, des Rauschs, des Nihilismus, der Geistigkeit,<br \/>\n<i>eine heilige christliche Kirche <\/i>&#8211; nicht an exklusive von uns selbst errichtete Zusammenschl\u00fcsse,<br \/>\n<i>Gemeinschaft der Heiligen<\/i> &#8211; unheilige Gemeinschaften haben letztlich keinen Bestand,<br \/>\n<i>Vergebung der S\u00fcnden<\/i> &#8211; da\u00df die Macht des Lebens die der Verkehrtheit \u00fcberwindet,<br \/>\n<i>Auferstehung der Toten <\/i>&#8211; den die Person ist eine Einheit von K\u00f6rper und Geist,<br \/>\n<i>und das ewige Leben<\/i> &#8211; die Vollendung der Bestimmung des Lebens.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Gertrud Iversen, L\u00f8gumkloster, D\u00e4nemark<br \/>\nE-Mail: gi@teol.ku.dk<br \/>\nFasanvej 21<br \/>\nDK-6240 L\u00f8gumkloster<br \/>\nD\u00e4nemark<br \/>\nTel.: ++ 45 \/ 74 74 55 99<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr \/>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\"><span style=\"color: #ff8040;\">[Zur\u00fcck zur Hauptseite]<\/span><\/a> <a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/archiv.php\"><span style=\"color: #ff8040;\">[Zum Archiv]<\/span><\/a> <a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/konzept.php\"><span style=\"color: #ff8040;\">[Zur Konzeption]<\/span><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=990919-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. 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