{"id":21398,"date":"1999-10-15T10:21:58","date_gmt":"1999-10-15T08:21:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21398"},"modified":"2025-04-18T17:21:48","modified_gmt":"2025-04-18T15:21:48","slug":"matthaeus-10-34-39-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-10-34-39-7\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 10, 34-39"},"content":{"rendered":"<h3>21. Sonntag nach Trinitatis | 24. Oktober 1999 | Matth\u00e4us 10, 34-39 | <span style=\"font-family: Arial;\">Matthias Petersen |<\/span><\/h3>\n<p>Wochenspruch: \u201eLa\u00df dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem\u201c (R\u00f6mer 12, 21)<\/p>\n<p><a name=\"lesungen\"><\/a>Psalm 19, 1-15<br \/>\nAT-Lesung: Jeremia 29,1.4-7.10-14<br \/>\nEpistel: Epheser 6, 10-17<br \/>\nEvangelium: Matth\u00e4us 5, 38-48<br \/>\nPredigt: Matth\u00e4us 10, 34-39<\/p>\n<p><a name=\"lieder\"><\/a><\/p>\n<ol>\n<li>Morgenlicht leuchtet (455)<\/li>\n<li>Liebe, du ans Kreuz (415)<\/li>\n<li>Gott gab uns Atem (432)<\/li>\n<li>Dein Wort, Herr, nicht vergehet (295, 4)<\/li>\n<li>Bewahre uns, Gott (171)<\/li>\n<\/ol>\n<p><a name=\"kyrie\"><\/a><u><b>kyrie eleison<\/b><\/u><\/p>\n<p>verzeihe mir<br \/>\ngott<br \/>\nmeine s\u00fcnden<br \/>\nauch meine verborgenen<br \/>\ndie besonders<br \/>\nwenn ich jetzt vor dich trete<br \/>\n\u00e4u\u00dferlich so untadelig<br \/>\nund doch<br \/>\nin mir<br \/>\nso zerrissen<br \/>\nso voller abgr\u00fcnde<br \/>\nherr<br \/>\nerbarme dich<\/p>\n<p><a name=\"gloria\"><\/a><u><b>gloria<\/b><\/u><\/p>\n<p>und doch<br \/>\ngott<br \/>\nmein erl\u00f6ser bist du<br \/>\nsingt der psalmist<br \/>\nlicht meiner finsternisse<br \/>\nziel meiner irrwege<br \/>\ntrotz allem<br \/>\nimmer wieder neu<\/p>\n<p>darum<br \/>\ngott<br \/>\nsingen wir deinem namen<br \/>\nunseren lobgesang<\/p>\n<p>ehre sei gott<br \/>\nin der h\u00f6he<\/p>\n<p><a name=\"tagesgebet\"><\/a><u><b>tagesgebet<\/b><\/u><\/p>\n<p>dein morgen ist das<br \/>\ngott<br \/>\ndein neuer tag<br \/>\nwir kommen zu dir<br \/>\nwie wir sind<br \/>\nvoller dankbarkeit und freude<br \/>\nvoller schwermut und sorgen<br \/>\nzweifelnd unsicher zuversichtlich<\/p>\n<p>komm du nun zu uns<br \/>\nzu jedem und jeder<br \/>\nkomm mit deinem geist<br \/>\nund nimm uns<br \/>\nan der hand<br \/>\nmaranatha<br \/>\nunser herr<br \/>\nkomm<\/p>\n<p><a name=\"predigt\"><\/a><b>Predigt: Matth\u00e4us 10, 34-39<\/b><\/p>\n<p>Im Herbst des vergangenen Jahres starb mein Freund und langj\u00e4hriger Weggef\u00e4hrte Herwig Pickert. Ein \u00fcberzeugender Mensch: Oberst in der Luftwaffe der Bundeswehr, bekennender Christ, Friedensforscher, Synodaler der EKD, unbequemer Querdenker.<\/p>\n<p>Wir lernten uns kennen w\u00e4hrend der wilden Jahre der Nachr\u00fcstungsdebatte am Ende der siebziger Jahre. Denen, die diese Zeit nicht miterlebt haben, ist heute nur schwer zu vermitteln, in welcher hysterisch-aufgeheizten Stimmung die Auseinandersetzungen damals auch innerhalb der Kirche gef\u00fchrt wurden. Herwig Pickert verstand seine Aufgabe als Christ und Soldat als den verzweifelten Versuch, inmitten einer irre gewordenen Welt die Friedensbotschaft des Evangeliums glaubw\u00fcrdig zu leben. Er bem\u00fchte sich, Br\u00fcckenbauer zu sein und zwischen den verh\u00e4rteten Fronten der Christen das Gespr\u00e4ch nicht versiegen zu lassen. Nicht weil er gegen\u00fcber anderen den gr\u00f6\u00dferen \u00dcberblick gehabt h\u00e4tte. Sondern weil er entsetzlich gelitten hat unter der l\u00e4hmenden Sprachlosigkeit zwischen den Gruppen unserer Kirche und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Damit man\u00f6vrierten er und seine Freunde sich in eine von uns vorher nicht geahnte Isolation: Von unserer Kirche bekamen wir die Pr\u00fcgel f\u00fcr eine Bundeswehr, die vielen Christen schlechthin <b>das<\/b> Symbol einer friedlosen Welt war. Und die Soldaten klagten uns an f\u00fcr eine Kirche, von der sie sich zunehmend ausgegrenzt f\u00fchlten. Wir sa\u00dfen buchst\u00e4blich zwischen allen St\u00fchlen.<\/p>\n<p>Im Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag lese ich:<\/p>\n<p>Jesus sprach zu seinen J\u00fcngern: \u201e34 Ihr sollt nicht meinen, da\u00df ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. 36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. 39 Wer sein Leben findet, der wird\u2019s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird\u2019s finden.<\/p>\n<p>Der Predigtabschnitt aus dem Matth\u00e4usevangelium l\u00e4\u00dft diese fast vergessenen Erinnerungen wieder lebendig werden. \u201eMeint nicht, ich sei gekommen, den Frieden zu bringen &#8230;. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Das war die Erfahrung, die die J\u00fcnger Jesu damals tats\u00e4chlich machten. Kein Gedanke daran, da\u00df die Welt begeistert auf die neue Botschaft der Christengemeinde geflogen w\u00e4re. Im Gegenteil: Die Boten des hingerichteten Hochverr\u00e4ters aus Nazareth hatten einen schweren Stand. In der Erinnerung des Matth\u00e4us schlagen sich diese Schwierigkeiten nieder.<\/p>\n<p>Jesus hatte seine J\u00fcnger beauftragt, die Botschaft vom Reich Gottes hinauszutragen in die Welt \u2013 aus dem Zusammenhang dieser Beauftragung stammt unser heutiger Evangeliumsabschnitt \u2013 und er sendet sie \u201ewie Schafe unter die W\u00f6lfe\u201c. Ein blumig-orientalisches Bild. Das aber nichts anderes sagt als: Euer Job ist lebensgef\u00e4hrlich. Denn die Menschen sind seit jeher erschreckend humorlos, wenn ihnen ungefragt Botschaften \u00fcbermittelt werden, die sie nicht h\u00f6ren wollen und die ihr harmonisches Weltbild in Frage stellen. Wenn da einer anders entscheidet, denkt, lebt als die andern &#8211; da gibt es \u00c4rger in der heilen Welt von Dorf und Familie. Daf\u00fcr gab es und gibt es auch heute noch Beispiele ohne Ende<\/p>\n<p>Jeder Lebensentwurf, der meinem eigenen widerspricht, stellt mich mit meiner ganzen Person in Frage. Und das erleben Menschen als konkrete Bedrohung ihrer Existenz. \u201eIch bin gekommen, die Menschen zu entzweien\u201c &#8230;. Nicht, weil christlicher Glaube auf Zwietracht hinauslaufen w\u00fcrde. Sondern weil der konsequente Versuch, anders zu leben als die andern \u2013 in diesem Fall: der Versuch, die Nachfolge Jesu zu leben \u2013 immer auf das Unverst\u00e4ndnis und die Abwehr derer st\u00f6\u00dft, die lieber nicht so leben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>In Klammern mu\u00df hier die Frage gestellt werden d\u00fcrfen, wieweit wir als Kirche des 20. Jahrhunderts noch bereit sind, diese Br\u00fcche und Konflikte auszuhalten. Wie gro\u00df ist der Anpassungsdruck, der uns immer wieder zu Harmonisierungsversuchen mit einer Welt treibt, die in ihren wesentlichen Grunds\u00e4tzen und Zielen eben doch anders lebt und hofft und tr\u00e4umt als Jesus von Nazareth? Ich erlebe meine eigene Kirche da eher auf Anpassungskurs, getrieben von einem gro\u00dfen Harmoniebed\u00fcrfnis und sichtlich bem\u00fcht, es den \u201eM\u00e4chtigen\u201c unserer Zeit recht machen. \u201eKirche darf sich nicht ins gesellschaftliche Abseits stellen\u201c, hei\u00dft es dann ganz \u00fcberzeugend. Darf sie wirklich nicht?<\/p>\n<p>Zur Zeit der jungen Kirche \u2013 so erlebte es der Evangelist Matth\u00e4us am eigenen Leib &#8211; f\u00e4llt die Gesellschaft mit der geballten Macht ihrer Mehrheit \u00fcber die Ruhest\u00f6rer her. \u201eNicht den Frieden\u201c, bringt Jesus, \u201esondern das Schwert&#8230;\u201c Und das ist beileibe keine Rechtfertigung f\u00fcr Kriege im Namen Gottes. Immerhin hat Jesus \u2013 im selben Matth\u00e4us-Evangelium &#8211; eindeutig Stellung genommen zur N\u00e4chsten-und Feindesliebe, hat die Friedfertigen seliggepriesen und dem Petrus im Garten Gethsemane das Schwert aus der Hand genommen.<\/p>\n<p>Nein, \u201edas Schwert\u201c ist bei Jesus Symbol f\u00fcr das Leiden. Wer mir nachfolgt, hei\u00dft das, wird sich auf einiges gefa\u00dft machen m\u00fcssen. Hier werden keine lockeren, lockenden Versprechungen gemacht. Jesus ist kein Sektenprediger, bei ihm gibt es keine Hochglanzprospekte mit den Bildern einer strahlenden Harmonie. Und er ist auch nicht der \u201ecoole\u201c Typ, der die Dinge schon regeln wird f\u00fcr seine Leute.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, er macht ihnen nichts vor. Er selbst hat gelitten, ein Leben lang: Unter der Gegnerschaft der frommen Schriftgelehrten, unter der Teilnahmslosigkeit seiner Zeitgenossen, unter der Begriffsstutzigkeit seiner J\u00fcnger, unter der t\u00f6dlichen Justiz der R\u00f6mer. Wenn ihr mir folgt, sagt er, dann macht euch auf einiges gefa\u00dft&#8230;<\/p>\n<p>\u201eNehmt euer Kreuz auf euch &#8230;\u201c Das ist damals noch kein frommer Satz aus dem Schatzk\u00e4stlein deutscher Zitatensammlungen. Das hat nichts zu tun mit &#8222;nehmt euer P\u00e4ckchen auf euch und lernt zu leiden ohne zu klagen.\u201c Das hei\u00dft vielmehr: Seid bereit, f\u00fcr die Sache des Evangeliums in den Tod zu gehen&#8230; Das hei\u00dft: Richtet euch darauf ein, unter den Gei\u00dfelhieben der r\u00f6mischen Soldateska euer eigenes Kreuz auf dem zerschundenen R\u00fccken zum Richtplatz zu schleppen. Das hei\u00dft noch einmal: \u00dcberlegt euch genau, worauf ihr euch einla\u00dft.<\/p>\n<p>Und das kann wohl tats\u00e4chlich nur, wer sich total und voller Vertrauen fallenl\u00e4\u00dft in die Liebe Gottes. Wer sein Vertrauen in jedwede menschlich-irdische Bindung \u2013 und die Liebe zu Vater und Mutter und Kindern steht hier nur als Symbol f\u00fcr die st\u00e4rkste denkbare Bindung auf dieser Erde \u2013 wer selbst solche Bindung zur\u00fcckstellt und sich ganz allein Gott in die H\u00e4nde wirft. Nur der kann \u2013 so die \u00dcberzeugung des Matth\u00e4us &#8211; den Weg Jesu gehen. Er wei\u00df, wovon er redet; er spricht aus Erfahrung.<\/p>\n<p>Und als ob das noch nicht genug w\u00e4re, wird schlie\u00dflich sogar die Suche des Menschen nach einem erf\u00fcllten Leben abgewiesen: \u201eWer sein Leben gewinnen will, der wird es verlieren.\u201c<\/p>\n<p>Dabei ist doch die sehns\u00fcchtige Suche nach Sinn und Ziel und Weg und Wahrheit und Leben gerade das, was den Menschen erst zum Menschen macht. Das mu\u00df gar nicht die Sucht nach Fun und Action sein, die das Lebensgef\u00fchl unserer Tage bestimmt. Obwohl diese Sucht schon einiger Fragen wert w\u00e4re: Wie da Selbstfindungsangebote und \u2013gruppen wie Pilze aus dem Boden schie\u00dfen, wohlstands\u00fcbers\u00e4ttigte Gro\u00dfst\u00e4dter mit karger Notration durch die finnischen Urw\u00e4lder kriechen und die Regale der Buchhandlungen \u00fcberquellen mit Literatur zum Thema \u201eGl\u00fccklich werden in zwanzig Lektionen\u201c Aber hat\u2019s was gebracht? Sind wir gl\u00fccklicher geworden? Die Antwort ist eindeutig nein. \u201eWer das Leben gewinnen will, der wird es verlieren&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Diese Sucht nach Leben ist nicht nur ein Betrug an uns selbst. Sie ist mitverantwortlich f\u00fcr das entsetzliche Leiden eines gro\u00dfen Teils der Menschen und unserer Mitgesch\u00f6pfe &#8211; niedergehalten in Armut durch den exzessiven Lebensstil unserer n\u00f6rdlichen Zivilisation. Sie sterben an der Verknappung von Rohstoffen und Lebensmitteln, die wir verschleudern; sie sterben an den Waffen, die wir zur Mehrung unseres Reichtums verscherbeln; sie sterben an den Schl\u00e4gen einer Sch\u00f6pfung, die auf die permanente Vergewaltigung durch den Menschen zunehmend mit Naturkatastrophen antwortet. \u201eWer sein Leben gewinnen will, der wird es verlieren &#8230;\u201c und, so mu\u00df man hinzuf\u00fcgen, \u201eder zerst\u00f6rt auch das Leben vieler Millionen Unschuldiger.\u201c<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber stellt Jesus die Alternative: \u201eWer das Leben um meinetwillen verliert, der wird es gewinnen&#8230;.\u201c Nein, das ist keine Aufforderung zum selbstgew\u00e4hlten Martyrium. Eher der dringliche Rat, ohne R\u00fccksicht auf das Urteil der anderen f\u00fcr sich selbst Priorit\u00e4ten zu setzen. Und da fallen mir tats\u00e4chlich eine Reihe von Menschen ein, an deren Leben sich diese Aussage festmachen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Herwig Pickert war einer von ihnen. Bestimmt vom Mut zur Zukunft, von einem uneingeschr\u00e4nkten Vertrauen in Jesus von Nazareth. Er ist todkrank und lebt sein verrinnendes Leben doch wie einen kostbaren Schatz. Wenige Tage vor seinem Tod schenkt er mir den Entwurf seines Abschiedsbriefes an seine Mitsynodalen der EKD-Synode. In diesem Brief hei\u00dft es zum Schlu\u00df:<\/p>\n<p>\u201eSeit der Weltversammlung f\u00fcr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch\u00f6pfung 1990 in Seoul ist f\u00fcr mich das Lied \u201aBewahre uns Gott, beh\u00fcte uns Gott\u2018 zum Inbegriff &#8230; geworden &#8230; dessen, was Auftrag, Sendung, Hoffnung und Ermutigung unserer Kirche ist. Dieses Lied mu\u00df eigentlich nicht nur gesungen, sondern auch mit Leib und Seele getanzt werden. Das kann ich nun nicht mehr \u2013 ein Stimmband ist gel\u00e4hmt, und zur sehr langsamen Fortbewegung bin ich auf Kr\u00fccken und Rollstuhl angewiesen. Aber ich bitte Sie, meine Schwestern und Br\u00fcder, mit mir zu Beginn meiner letzten Wegstrecke in dieses Lied einzustimmen \u2013 und ich will versuchen, diesen Weg weiter mit dem K\u00e4mmerer aus dem Morgenland zu gehen: Er aber zog seiner Stra\u00dfe fr\u00f6hlich &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Amen!<\/p>\n<p><a name=\"fuerbitte\"><\/a><u><b>f\u00fcrbitte<\/b><\/u><\/p>\n<p>in deine h\u00e4nde<br \/>\nguter gott<br \/>\nlegen wir<br \/>\nunseren dank<br \/>\nund unsere not<br \/>\nunsere angst<br \/>\nvor dem was kommt<br \/>\nund<br \/>\ndas jubeln unserer seele<br \/>\nf\u00fcr die erfahrung<br \/>\ndeiner n\u00e4he und gegenwart<\/p>\n<p>dir<br \/>\nans herz und in die h\u00e4nde<br \/>\nguter gott<br \/>\nlegen wir unsere mutlosigkeit<br \/>\nund unsere aufbr\u00fcche<br \/>\nunser hadern mit gestern<br \/>\nund unsere furcht vor morgen<\/p>\n<p>dich<br \/>\nbitten wir<br \/>\num neue kraft<br \/>\ndie sterbenden zu begleiten<br \/>\ndie trauernden zu tr\u00f6sten<br \/>\ndie ziellosen zu begleiten<br \/>\nmit den fertigen<br \/>\nneu aufzubrechen einzustehen<br \/>\nf\u00fcr die w\u00fcrde und das leben<br \/>\naller deiner gesch\u00f6pfe<\/p>\n<p>dir<br \/>\nguter gott<br \/>\ndanken wir<br \/>\nf\u00fcr deine gegenwart<br \/>\n\u00fcberall<br \/>\ninmitten unseres lebens<\/p>\n<p>vater unser im himmel<\/p>\n<hr \/>\n<p>Matthias Petersen<br \/>\nNeuheikendorfer Weg<br \/>\n19 24226 Heikendorf<br \/>\n<a href=\"mailto:petersen.m@t-online.de\">E-Mail: petersen.m@t-online.de<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=991024-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21. 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