{"id":21412,"date":"1999-11-15T10:32:15","date_gmt":"1999-11-15T09:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21412"},"modified":"2025-04-18T17:07:27","modified_gmt":"2025-04-18T15:07:27","slug":"matthaeus-1233-37-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-1233-37-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 12,33-37"},"content":{"rendered":"<h3>Bu\u00df- und Bettag | 17. November 1999 | Matth\u00e4us 12,33-37 | <span style=\"font-family: Arial;\">Hans Joachim Schliep |<\/span><\/h3>\n<p>&#8222;(33) Nehmt an, ein Baum ist gut, so wird auch seine Frucht gut sein; oder nehmt an, ein Baum ist faul, so wird auch seine Frucht faul sein. Denn an der Frucht erkennt man den Baum. (34) Ihr Schlangenbrut, wie k\u00f6nnt ihr Gutes reden, die ihr b\u00f6se seid? Wes das Herz voll ist, des geht der Mund \u00fcber. (35) Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz eures Herzens; und ein b\u00f6ser Mensch bringt B\u00f6ses hervor aus seinem b\u00f6sen Schatz. (36) Ich sage euch aber, da\u00df die Menschen Rechenschaft geben m\u00fcssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben. (37) Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>(I) Sie erinnern sich: Der Reformationstag war in diesem Jahr ein besonderes Fest. In Augsburg wurde die &#8222;Gemeinsame Erkl\u00e4rung zur Rechtfertigungslehre&#8220; unterschrieben. Die evangelisch-lutherischen Kirchen und die r\u00f6misch-katholische Kirche stellen darin fest, da\u00df sie in &#8222;Grundwahrheiten&#8220; \u00fcbereinstimmen. Sie verurteilen einander nicht mehr, wie es im 16. Jahrhundert geschah. Es geht um Kern und Stern des christlichen Glaubens: Gott sagt Ja zum Menschen, bevor dieser etwas leistet. Und Gott steht zum Menschen trotz alledem, was er sich leistet. Durch Handeln erreichen wir unseren Lebenssinn nicht. Unser Leben wird sinnvoll durch das, was wir uns von Gott schenken lassen. Und wir in unserer Gemeinde haben gemeinsam mit unserer r\u00f6misch-katholischen Nachbargemeinde ein richtiges Fest gefeiert &#8211; ein Fest in \u00f6kumenischem Geist!<\/p>\n<p>Doch nun das! Nun diese Worte aus dem Matth\u00e4us-Evangelium. Wir wissen ja, da\u00df der Theologe Matth\u00e4us andere Akzente setzt als der Theologe Paulus. Auf einige Widerspr\u00fcche sind wir gefa\u00dft. Das geht nun aber doch zu weit, was Jesus hier sagt &#8211; und dazu so eiskalt, so glasklar, so kompromi\u00dflos: Guter Baum &#8211; gute Frucht, schlechter Baum &#8211; schlechte Frucht, und deine Worte werden zum Ma\u00dfstab, zur unausweichlichen Weichenstellung f\u00fcr dein ewiges Gl\u00fcck oder dein ewiges Ungl\u00fcck! Gnade kommt da nicht vor. Keine Chance, einmal in einem anderen Licht zu erscheinen. Wozu m\u00fchen wir uns dann \u00fcberhaupt ab, wenn das Gute ohnehin nur Gutes und das B\u00f6se ohnehin nur B\u00f6ses zeugt? Wozu haben wir uns dann auch noch mit der Erkl\u00e4rung zur &#8222;Rechtfertigung&#8220; gem\u00fcht? Zur\u00fcck, marsch, marsch, in die alte Bu\u00df-Praxis &#8211; soll es etwa das hei\u00dfen?<\/p>\n<p>(II) Es hat, liebe Gemeinde, wenig Sinn, sich an der H\u00e4rte dieser Worte Jesu vorbeizumogeln. Sie sind und bleiben anst\u00f6\u00dfig &#8211; f\u00fcr unseren Glauben, f\u00fcr unsere Theologie und vor allem f\u00fcr unser neuzeitliches Selbstverst\u00e4ndnis. Das vor allem stellen sie in Frage: Was man heutzutage f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich h\u00e4lt, was also das eigene Selbstverst\u00e4ndnis ausmacht. Das wird deutlich am Zusammenhang, in dem Jesus diese Worte spricht: Er hat jemanden geheilt, der besessen war, blind und stumm. Einer solchen Person ist er mit der N\u00e4he Gottes begegnet. Vorher hat er jemanden geheilt, der eine verdorrte Hand hatte. Und das am Sabbat. Am heiligen Tag, an dem Tag, der ganz Gott geh\u00f6rte. Und das ruft die Emp\u00f6rung etlicher anderer Leute hervor. Mit scharfen Worten gei\u00dfeln sie Jesus, er sei anma\u00dfend gewesen, habe etwas getan, was nur Sache Gottes selbst sein k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Was da auch im einzelnen geschehen sein mag, es geht darum, da\u00df Menschen, die gerade aus Sicht der Jesus-Kritiker keine guten Fr\u00fcchte hervorbringen k\u00f6nnen, die ihr Leben lang gezeichnet sind als gottes-ferne Mi\u00dfgeburten, pl\u00f6tzlich als &#8222;gute B\u00e4ume&#8220; dastehen. Jesus hat also das Gute, das Gott-Gem\u00e4\u00dfe dieser Menschen erst einmal freigelegt. Jesus geh\u00f6rt also nicht zu denen, die Menschen auf das festlegen, was sie aus landl\u00e4ufiger &#8211; oder auch besonders frommer &#8211; Sicht nun einmal sind und ein f\u00fcr allemal bleiben werden. Er hat sie zuerst einmal zu einem neuen Sein und Wirken befreit. Da\u00df diese Gut-Tat, diese Befreiung nicht anerkannt wird, das macht ihn so zornig. Das f\u00fchrt ihn zu dem Urteil: Die Leute, die ihn angreifen, sind nicht willens, die guten Fr\u00fcchte anzuerkennen, die in der N\u00e4he Gottes wachsen und reifen &#8211; und eben daran ist zu erkennen, da\u00df sie nicht willens sind, gute Fr\u00fcchte hervorzubringen. Wenn sie, wie sie meinen, wirklich die N\u00e4he Gottes sp\u00fcrten, w\u00fcrden sie ein sabbatliches, ein Freuden-Fest feiern, da\u00df andere Menschen der N\u00e4he Gottes gewahr geworden sind. Sie haben sich selbst schon ihr Urteil gesprochen. Da sie von guten Fr\u00fcchten nichts wissen wollen, bleiben sie ihrer eigenen Logik verhaftet: guter Baum &#8211; gute Fr\u00fcchte, schlechter Baum &#8211; schlechte Fr\u00fcchte; eiskalt und glasklar.<\/p>\n<p>Wie oft sprechen wir uns selbst ein Urteil?! So ein Bu\u00df- und Bettag macht Sinn, wenn wir auch einmal dar\u00fcber nachdenken. Aber nicht, um uns noch einmal anzuklagen und zu verurteilen. Denken wir vielmehr an die wichtigen Augenblicke in unserem eigenen Leben, in denen sich uns eine neue Sicht der Dinge erschlo\u00df, in denen wir eine neue Sprache fanden, in denen unsere Hand wieder zugreifen lernte, weil sich die Sturheit unseres Sinnes und die Starrheit unseres Herzens aufl\u00f6sten! Wer so \u00fcber sich selbst &#8222;urteilen&#8220; lernt, wird sich vor Urteilen \u00fcber andere h\u00fcten &#8211; wird sich h\u00fcten vor diesen Worten, die treffen wie scharfe Pfeile.<\/p>\n<p>(III) Auf die Sache mit den Worten komme ich gleich noch zu sprechen. Was ich eben gesagt habe, k\u00f6nnte das neuzeitliche Selbstverst\u00e4ndnis leicht so mi\u00dfverstehen, als habe Jesus alles Pr\u00fcfen, alles Messen an Ma\u00dfst\u00e4ben, ja, alles Rechtfertigen als unzeitgem\u00e4\u00df und unchristlich abgetan. So wird ja des \u00f6fteren auch die Botschaft von der Gottesliebe, von der &#8222;Rechtfertigung allein aus Gnaden&#8220; mi\u00dfverstanden: es komme gar nicht mehr darauf an, wie einer handle. Ja, man geht noch weiter und w\u00e4hnt sich in der Tradition Luthers und der Reformation, die man damit zugleich abzustreifen und f\u00fcr sich zu den Akten zu legen meint, indem man jede urteilende Instanz leugnet oder ablehnt.<\/p>\n<p>Im Blick auf eine solche Haltung sind Jesu Worte besonders anst\u00f6\u00dfig. Denn sie decken eine Wirklichkeit auf, die einfach da ist: sich rechtfertigen zu m\u00fcssen, zu urteilen und selbst beurteilt zu werden. Jesus spricht von der &#8222;Rechenschaft&#8220;, die abzulegen ist. Und setzen wir uns nicht st\u00e4ndig unter Rechtfertigungs-Zwang? Ich greife einen Gedanken des Philosophen Odo Marquard auf, den ich f\u00fcr mich so wende: Indem wir versuchen, wahre Paradiese der Neuzeit zu schaffen, setzen wir uns unter einen enormen Gott-Werdungs-Druck, der zu einem erbarmungslosen Rechtfertigungs-Zwang f\u00fchrt. Wir akzeptieren kaum noch Katastrophen als Natur-Katastrophen. Viel mehr Katastrophen produzieren wir selber. In allem wird ein menschliches Versagen vermutet &#8211; auch das technische Versagen, machen wir uns da nichts vor, ist letztlich auf menschliches Versagen zur\u00fcckzuf\u00fchren. So sind die Tagesmeldungen voll von An-Schuldigungen und Ent-Schuldigungen. Wir machen uns wechselseitig haftbar f\u00fcr s\u00e4mtliche M\u00e4ngel, Irrt\u00fcmer und Fehlleistungen. Nun w\u00e4re es keineswegs im Sinne Jesu, wie wir es aus Matth\u00e4us 12 geh\u00f6rt haben, verl\u00f6ren wir die Folgen unseres eigenen Handelns aus dem Blick. Es ist ja eben nicht gleichg\u00fcltig, was wir tun. Aber indem dabei Gott ganz und gar aus dem Spiel gelassen wird, indem alles aus Menschen- und nichts aus Gottes Hand genommen wird, f\u00e4llt auch alles auf den Menschen zur\u00fcck, auf uns selbst und niemanden sonst. Es ist gut, wenn von der Verantwortung des Menschen die Rede ist; das kommt dem nahe, was Jesus mit &#8222;Rechenschaft&#8220; meint. Wo aber nur noch von Verantwortung die Rede ist, wo Vergebung und Gnade in die Abstellkammer gesteckt werden, weil sie der Selbst\u00e4ndigkeit des Menschen widerspr\u00e4chen &#8211; wird dort und dann der Bogen menschlicher M\u00f6glichkeiten nicht ein weiteres Mal \u00fcberspannt?! Heute neigen wir Menschen dazu, alle Last der Verantwortung uns selbst aufzub\u00fcrden. In der Tat, wird Gott verabschiedet und Christus f\u00fcr bedeutungslos gehalten, mu\u00df der Mensch alle Schuld selbst tragen und sich st\u00e4ndig vor sich selbst rechtfertigen. Ohne Bezug zu einem zwar urteilenden, aber um Christi willen nicht ver-urteilenden Gott macht sich der Mensch selbst einen gnadenlosen Proze\u00df, indem er als Angeklagter und Ankl\u00e4ger, als Verteidiger und Richter zugleich auftritt. Kein Wunder, wenn Schuld als Lebens-Wirklichkeit geleugnet wird, aber \u00fcberall Schuldige gesucht werden.<\/p>\n<p>(IV) Und dann rutschen die Worte aus, einmal abgesehen von dem, was ohnehin unn\u00fctzes Geschw\u00e4tz ist, was besser ungesagt bliebe, weil es zum Geheimnis eines Menschen mit sich selbst oder mit dem Menschen, den ich liebe, und mit Gott geh\u00f6rt. Dann werden Reden gef\u00fchrt und Urteile gesprochen, die es in sich haben, die Schwertern gleich einen den Kopf kosten k\u00f6nnen. &#8222;Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden&#8220; &#8211; das hei\u00dft: In dem, was so gesagt und geschrieben wird, ist erkennbar, was an Rechtfertigungs-Zwang und -Druck unter uns sich abspielt. Ebenso kann im privaten Umfeld, im Bereich des sehr pers\u00f6nlichen Umgangs die Zunge wie ein kleines Streichholz sein, da\u00df einen ganzen Wald anz\u00fcndet. Wer hat schon nicht einmal gro\u00dfen Schaden nur mit Worten angerichtet?! Es ist gut, wenn ich mir gerade als Wort-Profi alles dieses immer wieder klar mache!<\/p>\n<p>Zum rechten Umgang mit dem Wort fand ich diese Anekdote: Aufgeregt und emp\u00f6rt wollte jemand dem Sokrates etwas \u00fcber dessen Freund erz\u00e4hlen, was dieser gesagt habe. Sokrates ging darauf ein mit einer R\u00fcckfrage: &#8222;Hast du das, was du sagen willst \u00fcber meinen Freund durch die drei Siebe gesiebt?&#8220; &#8222;Welche drei Siebe?&#8220; &#8222;Nun, das erste Sieb ist die Wahrheit. Wei\u00dft du genau, da\u00df alles, was du mir erz\u00e4hlen willst, stimmt?&#8220; &#8222;Genau wei\u00df ich das nicht. Ich hab&#8217;s aber geh\u00f6rt.&#8220; &#8222;Dann&#8220;, fuhr Sokrates fort, &#8222;hast du es durch das zweite Sieb, das Sieb der G\u00fcte gesiebt?&#8220; &#8222;Nein, ich bin emp\u00f6rt und zornig. Ich wollte ihn anklagen und ihm das Handwerk legen.&#8220; &#8222;Dann wirst du die ganze Geschichte mindestens durch das dritte Sieb gesiebt haben, der Notwendigkeit: Ist es also notwendig, mir das weiter zu erz\u00e4hlen, was du da aufgeschnappt hast?&#8220; &#8222;Na ja, ob es unbedingt notwendig ist, da\u00df du es erf\u00e4hrst&#8230;?&#8220; &#8222;Wenn es also weder wahr noch gut noch n\u00fctzlich ist, was du mir erz\u00e4hlen willst, dann la\u00df uns die Sache vergessen&#8230;&#8220;.<\/p>\n<p>Der rechte Umgang mit dem Wort. Worte, die n\u00fctzlich sind, hilfreich, aufbauend, befreiend &#8211; statt &#8222;nichtsnutzig&#8220;. Es gibt so ein Wort, da\u00df die Erfahrung um-schlie\u00dft und er-schlie\u00dft, um die es bei der &#8222;Rechtfertigung allein aus Gnaden&#8220; geht, um deretwillen wir das diesj\u00e4hrige Reformations-Fest mit gutem Grund in besonderer Weise begangen haben und die in guter Beziehung steht zum heutigen Bu\u00df- und Bettag:<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Einzig ein solches Wort, eine Bitte, ein Gebet, kann all die verlorenen und verlogenen, die verurteilenden und die sich selbst verdammenden Worte retten und heilen. Und dabei denke ich an eine andere Geschichte, die Jesus erz\u00e4hlt hat von einem Baum, der ohne Fr\u00fcchte blieb: an die von dem Feigenbaum, der &#8211; statt abgehauen zu werden &#8211; noch eine Chance erh\u00e4lt, Fr\u00fcchte hervorzubringen. Der gro\u00dfe G\u00e4rtner selbst will den Boden um ihn herum auflockern.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"anmerkung\"><\/a><span style=\"color: #0000a0; font-size: medium;\">Anmerkung:<\/span><\/p>\n<p>Dieser Predigt-Entwurf wurde unmittelbar nach Eingang der Bitte der GPI-Redaktion spontan und in kurzer Frist geschrieben. Ihm liegt lediglich eine Lekt\u00fcre von Text und Kontext zugrunde sowie eine schnelle Einblicknahme in zwei Predigtmeditationen. Dabei habe ich mir vorgestellt, erst kurz vor dem Gottesdienst zu erfahren, da\u00df ich irgendwo mit einer Predigt zu Mt 12,33-37 einspringen m\u00fc\u00dfte. Der Text ist eine besondere Herausforderung f\u00fcr jemanden, der vom Typ her wohl eher ein Prediger der Liebe und der Freiheit als des Gesetzes und der Ordnung ist. Doch wohlan! Und bitte: weiterdenken und berichtigen, was nicht ganz stringent gedacht und klar ausgedr\u00fcckt ist!<\/p>\n<p>Hans Joachim Schliep<br \/>\nEv.-luth. St. Johannis-Kirchengemeinde Bemerode<br \/>\nKirchenzentrum Kronsberg (EXPO-Stadtteil)<br \/>\nBerlageweg 4, 30559 Hannover<br \/>\nTel.\/Fax: 0511-52 75 99\/9 50 70 85<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Hans-Joachim.Schliep@evlka.de\">E-Mail: Hans-Joachim.Schliep@evlka.de<\/a><\/p>\n<p>08.11.1999<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bu\u00df- und Bettag | 17. November 1999 | Matth\u00e4us 12,33-37 | Hans Joachim Schliep | &#8222;(33) Nehmt an, ein Baum ist gut, so wird auch seine Frucht gut sein; oder nehmt an, ein Baum ist faul, so wird auch seine Frucht faul sein. Denn an der Frucht erkennt man den Baum. 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