{"id":21437,"date":"1999-12-15T10:46:21","date_gmt":"1999-12-15T09:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21437"},"modified":"2025-04-17T09:43:49","modified_gmt":"2025-04-17T07:43:49","slug":"2-korinther-1-18-22-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-1-18-22-9\/","title":{"rendered":"2. Korinther 1, 18-22"},"content":{"rendered":"<h3>4. Advent | 19. Dezember 1999 | 2. Korinther 1, 18-22 | <span style=\"font-family: Arial;\">Beate Bachmann |<\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/01mcco.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=991219-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>haben Sie heute morgen beim Anblick der vierten brennenden Adventskerze auch gedacht: Oh, das ist aber schnell gegangen? In einer Woche ist der Heiligabend schon vorbei.<\/p>\n<p>Die Adventszeit als Vorbereitungszeit, als Wartezeit auf Weihnachten, war nun doch sehr kurz. Nun ist die Zeit der Vorfreude auf das Weihnachtsfest bald zu Ende. Dann ist das Fest der Freude selbst da. In dieser Zeit entstehen nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen viele Erwartungen. Auch wir haben gro\u00dfe Erwartungen an das Fest. Wir hoffen auf Frieden in der Welt und unseren Familien. Wir hoffen auf Freude beim Weihnachtsfest. Wir hoffen auf sch\u00f6ne, besinnliche Stunden. Wir hoffen, da\u00df das Weihnachtsfest auch in unser Leben ausstrahlt. Da\u00df die Weihnachtsfreude auch in unserem Alltag leuchtet. Aber gibt es einen Grund daf\u00fcr, da\u00df die Weihnachtsfreude auf Dauer anhalten kann?<\/p>\n<p>Darauf gibt uns der heutige Predigttext versteckt, aber sehr bestimmt Antwort. Ich lese darum zun\u00e4chst die Worte aus dem 1. Kapitel des 2. Korintherbriefes.<\/p>\n<p><b>1,18<\/b> Gott aber ist treu [und b\u00fcrgt daf\u00fcr], da\u00df unser Wort an euch nicht Ja und Nein [zugleich] ist. <b>1,19<\/b> denn der Sohn Gottes, Christus Jesus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist ein Ja geschehen. <b>1,20<\/b>Denn so viele Verhei\u00dfungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns. <b>1,21<\/b> Der uns aber mit euch befestigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott, <b>1,22<\/b> der uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben hat. Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. (nach der Elberfelder Bibel)<\/p>\n<p>Der Predigttext spricht davon, da\u00df unsere Rede eindeutig sein soll. Wir sollen nicht zugleich Ja und Nein sagen. Das f\u00e4llt uns Menschen oft sehr schwer. Nicht immer k\u00f6nnen wir uns klar entscheiden. Daf\u00fcr kennt jeder von uns gen\u00fcgend Beispiele. (Konkrete Beispiele f\u00fcr die jeweilige Gemeinde aufz\u00e4hlen). Oft wollen wir uns nicht entscheiden. Wir sagen zuerst ja. Dann merken wir, da\u00df es uns so doch nicht recht ist uns sagen nein. Wir k\u00f6nnen uns einfach nicht entscheiden. Gleichg\u00fcltig, ob wir ja oder nein sagen: Es ist oft eigentlich ein \u201eVielleicht\u201c, ein \u201eJein\u201c. Aber gerade das lehnt der Predigttext ab. Er fordert von uns, da\u00df wir uns klar entscheiden sollen. Wir sollen deutlich ja oder nein sagen. Ohne da\u00df aus unserem ja sp\u00e4ter noch ein nein wird. Wir sollen es uns vorher \u00fcberlegen. Aber nat\u00fcrlich wei\u00df auch Paulus, der Briefverfasser, da\u00df er uns Menschen damit \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>Als Menschen k\u00f6nnen wir uns nicht so sicher eindeutig, dauerhaft und voraussetzungslos festlegen. Anders ist es dagegen bei Gott. Unser Predigttext sagt deutlich, da\u00df Gott sich gegen\u00fcber uns Menschen festgelegt hat. Er hat Ja gesagt: eindeutig, bedingungslos, unumkehrbar. Dieses Ja gilt.<\/p>\n<p>Jetzt denken Sie vielleicht: Was ist daran so neu? Das wissen wir doch schon l\u00e4ngst. Das ist doch die Botschaft, die uns das ganze Jahr zugesprochen wird. Gott vergibt uns unsere S\u00fcnde. Er sagt Ja zu uns. Wo ist da das Besondere?<\/p>\n<p>Aber es ist eben nicht selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df Gott Ja zu uns sagt. Wir sind doch nicht die idealen Menschen, die immer nach Gottes Willen leben. Wenn er in allem mit uns einverstanden sein k\u00f6nnte, dann w\u00e4re die Aussage wirklich \u00fcberfl\u00fcssig. Aber so ist es doch gerade nicht. Wir handeln doch immer wieder gewollt oder ungewollt gegen Gottes Willen. Wir kehren uns von ihm ab, werden zu S\u00fcndern. Dennoch sagt Gott Ja zu uns. Das ist das Besondere!<\/p>\n<p>Damit ist aber nicht zu verwechseln, da\u00df Gott Ja zu der S\u00fcnde sagen k\u00f6nnte. Nein, die lehnt er ab! Aber uns nimmt er dennoch an, uns liebt er dennoch. Er wendet sich uns zu und steht zu seinem Ja zu uns.<\/p>\n<p>Aber warum ist das \u00fcberhaupt wichtig f\u00fcr uns? Spielt diese Zusage Gottes in unserem Leben denn \u00fcberhaupt eine Rolle?<\/p>\n<p>Stellen wir uns einmal ein Kind oder einen Konfirmanden vor, die zur Schule gehen. Dort werden von ihnen h\u00f6chste Leistungen gefordert. Immer wieder. Tag f\u00fcr Tag. Gerade jetzt in der Adventszeit h\u00e4ufen sich die Klassenarbeiten. Drei St\u00fcck in einer Woche sind keine Seltenheit. Und in jedem Fach erwarten alle Beteiligten, die Lehrer, Eltern und auch die Sch\u00fcler selbst, h\u00f6chste Leistungen von dem Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>Vor den Mitsch\u00fclern ist dann auch derjenige anerkannt, der ohne gro\u00dfen Lernaufwand mithalten kann, der gut ist. Von den Lehrern werden die guten Sch\u00fcler gelobt. Auch die Eltern freuen sich nur \u00fcber eine gute Leistung.<\/p>\n<p>Aber was ist, wenn ein Sch\u00fcler die nicht erbringen kann? Seine Anerkennung von seiten seiner Lehrer, Eltern und Mitsch\u00fcler sinkt. Mit einem Verlierer oder &#8211; wie es in der Jugendsprache hei\u00dft &#8211; mit einem loser, nein, damit will niemand etwas zu tun haben. Nur die Leistung z\u00e4hlt in unserer Gesellschaft, vor den Mitmenschen.<\/p>\n<p>Ganz anders ist das bei Gott. Gott sagt Ja zu uns, gleichg\u00fcltig welche Leistung wir erbringen. Das soll jetzt nat\u00fcrlich nicht hei\u00dfen, da\u00df wir uns h\u00e4ngenlassen sollen, aber die Wertma\u00dfst\u00e4be verkehren sich. Bei Gott z\u00e4hlt nicht mehr nur der Leistungsst\u00e4rkste, der Beste. Gott sagt zu uns allen Ja. Dabei ist unsere Leistung eben nicht der Ma\u00dfstab. Gott sagt auch dann Ja zu uns, wenn wir seinen Anforderungen nicht gen\u00fcgen. Er sagt auch dann bedingungslos Ja zu uns! Auch dann, wenn wir s\u00fcndigen und uns von ihm abwenden. Sein Ja gilt uns dauerhaft! Er nimmt es nicht zur\u00fcck. Nachdem er einmal Ja zu uns gesagt hat, gilt das. Bei Gott ist es eben nicht so wie bei uns Menschen. Heute so, morgen anders. Gottes Ja gilt wirklich. F\u00fcr immer, unser ganzes Leben lang.<\/p>\n<p>Ist das kein Grund zu wahrer, tiefer Freude? Wir m\u00fcssen nicht mehr bef\u00fcrchten, da\u00df sich Gott entt\u00e4uscht abwendet. Wir k\u00f6nnen uns auf ihn verlassen. Das hat aber auch Folgen f\u00fcr unser Leben. Wir k\u00f6nnen nun ganz anders leben. Wir m\u00fcssen nicht mehr nach Anerkennung vor unseren Mitmenschen um jeden Preis k\u00e4mpfen. Gottes Anerkennung und Zuwendung gibt uns viel mehr als das, was wir vor Menschen immer wieder aufs neue erwerben m\u00fcssen. Hier merken wir dann schon, wie weit die Wirkung von Gottes Ja in uns ist.<\/p>\n<p>Gottes Zusage gilt auch in Krisenzeiten. Wenn es uns schlecht geht: finanziell, gesundheitlich, pers\u00f6nlich. Dann wenden sich viele von uns ab. Sie denken: Jemand der nicht mithalten kann, nutzt uns nichts. Was sollen wir mit ihm anfangen? Der schlie\u00dft sich aus. Der ist bei unserem Spa\u00df nicht dabei. Mit so jemandem wollen wir nichts zu tun haben. Irgendwann, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter, sagen dann viele: Nein, mit dir wollen und k\u00f6nnen wir nichts mehr zu tun haben.<\/p>\n<p>Gott hingegen sagt auch dann noch Ja zu uns. f\u00fcr ihn sind alle Menschen wichtig, aber vielleicht sind gerade die Schwachen besonders wichtig. Dazu f\u00e4llt ihnen vielleicht auch gerade das bekannte Wort Jesu ein: Die Gesunden bed\u00fcrfen des Arztes nicht. Das ist Gottes Devise. Sein Ja gilt auch, vielleicht sogar gerade, denen, die sich in einer Krise befinden. Auch ihnen sagt er seine Zuwendung zu.<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die Menschen, die sich in einer ganz besonderen Art von Krise befinden, die vielen von uns vielleicht ganz fern ist. F\u00fcr einen gro\u00dfen Teil von Christen ist sie allerdings Alltag. Ich spreche von der Verfolgung der Christen.<\/p>\n<p>Wenn Menschen um ihres Glaubens willen verfolgt werden, dann kann das eine ganz besondere Lebenskrise ausl\u00f6sen. Aber diese Menschen k\u00f6nnen uns auch ganz besonders von ihrer Erfahrung von Gottes Ja zu ihnen erz\u00e4hlen. Sie wurden von ihren Mitmenschen wegen ihres christlichen Glaubens verlacht, zu Au\u00dfenseitern. Im schlimmsten Fall wurden sie nicht nur seelisch verfolgt, sondern auch k\u00f6rperlich. Nur weil sie Christen sind. Das pa\u00dft anderen nicht in ihr Konzept. Sie werden um ihres Glaubens willen abgelehnt. Ihre Mitmenschen sagen Nein zu ihnen.<\/p>\n<p>Gerade diesen Menschen hilft jedoch die Gewi\u00dfheit um Gottes eindeutiges Ja. Dann gilt es, sich daran zu erinnern, was Gott zugesagt hat. Gerade dann, wenn es so scheint, als sei Gott ganz fern. Denn nur im Vertrauen auf Gottes Ja kann man diese Situation aushalten.<\/p>\n<p>Wenn sich dann eines Tages die Machtverh\u00e4ltnisse umkehren, wenn die alten Kader ihre Macht verlieren, dann wird deutlich, was wir vorher nur glauben, nur hoffen konnten: Gott hat sich nicht von uns abgewandt. Sein Ja gilt uns, noch immer. Dann wird auch nach au\u00dfen sichtbar, da\u00df Gottes Ja best\u00e4ndig ist. Da\u00df Gott sich nicht abgewendet hatte, auch wenn es vielen so schien.<\/p>\n<p>Wenn wir ganz allgemein Gottes Zuwendung sp\u00fcren, dann hat es auch noch an einer ganz anderen Stelle Auswirkungen in unserem Leben. Aus dem Gef\u00fchl heraus, von Gott angenommen zu sein, sein Ja zu uns zu h\u00f6ren, erw\u00e4chst unsere F\u00e4higkeit, auch zu unseren Fehlern zu stehen.<\/p>\n<p>Gott sagt Ja zu uns, trotz aller S\u00fcnde. Das er\u00f6ffnet uns eine neue Freiheit; nicht nur gegen\u00fcber Gott. Wenn wir als S\u00fcnder mit unseren Fehlern von Gott angenommen sind, dann k\u00f6nnen wir erst recht mit unseren kleinen oder gr\u00f6\u00dferen menschlichen Fehlern und Schw\u00e4chen vor unseren Mitmenschen bestehen. Welcher Mensch hat denn das Recht, \u00fcber uns zu urteilen und zu richten? Das steht allein Gott zu. Wenn Gott zwar sein Urteil \u00fcber uns spricht, aber dennoch eindeutig Ja zu uns sagt, dann k\u00f6nnen Urteile von Menschen uns nicht mehr treffen. Gottes eindeutiges Ja gen\u00fcgt. Es uns tragen, Mut machen, helfen.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr uns ist jedoch, da\u00df dieses Ja zu uns auch dann bestehen bleibt, wenn wir uns abwenden, wenn wir Nein sagen. Diese Zeiten der Pr\u00fcfung und Anfechtung geh\u00f6ren mit zu unserem Leben dazu. Auch dann gilt uns Gottes Ja weiterhin. Bildlich gesprochen: Gott l\u00e4\u00dft such dann, wenn wir seine Hand nicht ergreifen, seinen Arm dennoch ausgestreckt. Wir k\u00f6nnen jederzeit seine Hand wieder ergreifen. Sein Ja zu uns gilt eben. Unumkehrbar, dauerhaft, eindeutig.<\/p>\n<p>Wieso k\u00f6nnen wir aber so sicher \u00fcber dieses Ja sein? Wie kann ich diese Zuwendung, Zusage Gottes sp\u00fcren? Wann gibt er sie mir?<\/p>\n<p>Gott hat uns seine Zuwendung in vielen biblischen Texten zugesagt. Bekannt sind z.B. die Worte: \u201eSiehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.\u201c Diese Worte sprechen jedoch nicht ausdr\u00fccklich von Gottes Ja zu uns. Sie sind Teil des Taufauftrages Jesu, wie er bei Matth\u00e4us \u00fcberliefert ist und wir ihn schon in vielen Gottesdiensten in diesem Jahr geh\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>Wenn wir bei der Taufe in den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden, dann nimmt Gott uns als seine Kinder an. Wir erhalten einen neuen Namen.<\/p>\n<p>Wir sind jetzt nicht mehr irgendwer, sondern Gottes Kinder, sein Eigentum. Wir erhalten das Eigentumszeichen Gottes. Gott hat Ja zu uns gesagt. In der Taufe spricht er uns dieses Ja zu, jedem einzelnen ganz pers\u00f6nlich. Damit legt sich Gott fest. Er kann jetzt seine Zusage an uns nicht mehr zur\u00fccknehmen. Er hat sich festgelegt, Ja zu uns zu sagen. Auch wenn wir Dummheiten begehen. Auch wenn wir uns von ihm abwenden. Er steht auch dann immer noch zu seinem Ja zu uns.<\/p>\n<p>Dieses Ja Gottes aus der Taufe ist kein Jein oder ein Vielleicht. Es ist ein eindeutiges Ja. Es gilt uns ganz eindeutig uns macht Gottes Zuwendung nicht von weiteren Bedingungen abh\u00e4ngig. Gottes Ja gilt auch dann, wenn wir in S\u00fcnde leben. Gott wei\u00df um unser Problem. Er wendet sich dennoch nicht von uns ab. Er bleibt sich selbst und uns treu. Das gilt uns allen, gleichg\u00fcltig, in welcher Situation. Das gilt auch allen zweifelnden, fragenden, kritischen Menschen. Gottes Ja gilt. Seine G\u00fcltigkeit h\u00e4ngt nicht an unserer Zustimmung.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es sch\u00f6n, wenn wir in dieses Ja Gottes einstimmen k\u00f6nnen. Aber es ist eben nicht die Bedingung.<\/p>\n<p>Auf Gottes Ja mit einem Amen, was so viel hei\u00dft wie: \u201eSo sei es\u201c, zu antworten, k\u00f6nnen die meisten von uns in der Taufe nicht. Die Taufe geschieht mit uns. Oft k\u00f6nnen wir uns nicht einmal mehr daran erinnern. Aber: Dieses Ja Gottes k\u00f6nnen wir selbst best\u00e4tigen. Bei unserer Konfirmation. Da k\u00f6nnen wir selbst entscheiden, ob wir Ja zu Gott und seinem Angebot sagen oder ob wir das nicht wollen. Aber auch wenn wir Gottes Ja aus der Taufe ablehnen, gilt es dennoch weiterhin. Denn Gott hat sein Ja zu uns gesagt: eindeutig, unumkehrbar, bedingungslos.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"ueberlegungen\"><\/a>\u00dcberlegungen zu einer Predigt \u00fcber 2. Kor. 1, 18-22 am 4. Sonntag im Advent:<\/p>\n<p>Die Predigt ist f\u00fcr eine Stadtrandgemeinde in einer Kleinstadt Kurhessens mit gutem Gottesdienstbesuch geschrieben. Am Gottesdienst nimmt eine bedeutende Anzahl Konfirmanden und Sp\u00e4taussiedler aus den ehemaligen GUS-Staaten teil. Dementsprechend ist eine einfache und klare Sprache zu w\u00e4hlen. Sie mu\u00df eine gesprochene, leicht nachvollziehbare Sprache sein, ohne die Vollst\u00e4ndigkeit der S\u00e4tze \u00fcberm\u00e4\u00dfig zu betonen.<\/p>\n<p>Die exegetischen \u00dcberlegungen haben sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf eine Verkn\u00fcpfung zwischen Predigttext und Kasus konzentriert, um nicht wie Herr Dantine beides zu trennen (vgl. GPM 1981, S. 21-27).<\/p>\n<p>Der Text spricht von der eindeutigen, bedingungslosen, unumkehrbaren Zusage Gottes zu uns Menschen in Jesus Christus. Er ist die Erf\u00fcllung der alttestamentlichen Verhei\u00dfung des Messias. Da Gott gezeigt hat, da\u00df er seine Verhei\u00dfung erf\u00fcllt, k\u00f6nnen wir auch auf sein weiteres Ja vertrauen. Wir k\u00f6nnen glauben, da\u00df er die eschatologische Verhei\u00dfung der Wiederkunft Christi erf\u00fcllen wird.<\/p>\n<p>Die Predigt hat das Ziel, Evangelium zu verk\u00fcnden und einen Lebensbezug herzustellen. Die Predigth\u00f6rer sollen dort abgeholt werden, wo sie jetzt stehen und mit einem greifbaren Gedanken den Gottesdienst verlassen. Entsprechend k\u00f6nnen nicht alle im Text enthaltenen Aspekte ber\u00fccksichtigt werden., sondern es mu\u00df eine Konzentration auf den Skopus des Textes erfolgen.<\/p>\n<p>Vikarin Beate Bachmann, Am Wei\u00dfenstein 27, 37269 Eschwege, Tel. 05651 &#8211; 95 17 95<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Advent | 19. Dezember 1999 | 2. 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