{"id":21456,"date":"1999-12-15T10:58:45","date_gmt":"1999-12-15T09:58:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21456"},"modified":"2025-04-17T09:36:29","modified_gmt":"2025-04-17T07:36:29","slug":"offenbarung-7-9-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/offenbarung-7-9-17\/","title":{"rendered":"Offenbarung 7,9\u201317"},"content":{"rendered":"<h3>Zweiter Weihnachtsfeiertag | 26. Dezember 1999 | Offenbarung 7,9\u201317 | <span style=\"font-family: Arial;\">Hartmut Jetter |<\/span><\/h3>\n<p>Predigttext: Offenbarung 7,9\u201317<\/p>\n<p>Danach sah ich, Johannes, eine gro\u00dfe Schar, die niemand z\u00e4hlen konnte, aus allen Nationen und St\u00e4mmen und V\u00f6lkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit wei\u00dfen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren H\u00e4nden, <sup>10<\/sup>und riefen mit gro\u00dfer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!<\/p>\n<p><sup>11<\/sup>Und alle Engel standen rings um den Thron und um die (24) \u00c4ltesten und um die vier Gestalten und fielen nieder vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an <sup>12<\/sup>und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und St\u00e4rke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup>Und einer der \u00c4ltesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den wei\u00dfen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? <sup>14<\/sup>Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du wei\u00dft es. Und er sprach zu mir: Diese sind\u2019s, die gekommen sind aus der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. <sup>15<\/sup>Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird \u00fcber ihnen wohnen. <sup>16<\/sup>Sie werden nicht mehr hungern noch d\u00fcrsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; <sup>17<\/sup>denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen.<\/p>\n<p>Predigt:<\/p>\n<p>Da wird sich wohl manch einer die Augen reiben, wenn er diesen Text liest\/oder h\u00f6rt, ausgerechnet aus <u>dem<\/u> Buch der Bibel, aus dem ohnehin kaum jemand klug wird. Dieser Text auch noch zum Tag nach dem Christtag, der f\u00fcr uns mit gutem Recht noch zu Weihnachten geh\u00f6rt? Es gibt ja gewi\u00df nicht wenige Leute, die sich erst heute die Zeit nehmen, in eine Kirche zu gehen. <u>Sie<\/u> aber wollen eine <u>Weihnachts<\/u>predigt h\u00f6ren! Mit diesem Text? Wie soll das ein Prediger hinbekommen?<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p align=\"center\">&#8222;Das ist wie Weihnachten!&#8220;<\/p>\n<p>Vielleicht gelingt es zun\u00e4chst mit einer Erinnerung: Es war im vergangenen Herbst, beim Europ\u00e4ischen Theologentag in Wien. Im Vordergrund des Interesses standen nat\u00fcrlich Vorlesungen und Diskussionen in den Fachgruppen, gescheit und bewandert, aber nicht selten auch an das Buch der Offenbarung mit seinen sieben Siegeln erinnernd.<\/p>\n<p>Doch schon am ersten Tag machte ein &#8222;Geheimtip&#8220; die Runde: Gehen Sie unbedingt ins Konzert mit dem Wiener Singverein! Was gibt es Besonderes? Haben Sie schon einmal den Namen von Franz Schmidt geh\u00f6rt? Nicht da\u00df ich w\u00fc\u00dfte! H\u00f6ren Sie sich sein Oratorium an &#8222;Das Buch mit sieben Siegeln&#8220;! Ist das etwas Modernes? Wenn Sie so wollen: Ja! Und denken Sie nur: Uraufgef\u00fchrt im Jahre 1938 (ausgerechnet!). \u2013 Also auf! Mit fliegender Eile zum Konzerthaus! Die letzten Karten gerade noch erwischt. Und nix wie rein! In gro\u00dfer Erwartung, was nun kommen soll. Da nimmt uns auch schon der Tenor mit seinem Introitus gefangen: &#8222;Gnade sei mit euch und Friede &#8230;&#8220;, gerade so wie es in den Anfangsversen der Offenbarung steht. \u2013 Fast zwei Stunden lauschen wir, hingerissen, fast atemlos. Ein Riesenchor und ein gewaltiges Orchester, &#8222;mit gro\u00dfer Stimme&#8220; (hei\u00dft es in unserem Text Vers 10). Ein Crescendo nach dem andern! Ein Hymnus um den andern, alle diesem Buch entnommen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Abend! Waren wir nicht geradezu im Himmel? Fassungslos sehen wir uns hinterher an: War das nicht wie Weihnachten? Und ich \u2013 ich dachte an meine Predigt f\u00fcrs Internet zum 26. Dezember mit Offbg. 7. Ja: Musik so wie diese, mit ihren gro\u00dfen Chorwerken und ihrer das Herz anr\u00fchrende Polyphonie, sie kann die Schatten und Nebel \u00fcber unserem Alltag aufrei\u00dfen und kann uns ein St\u00fcck weit in h\u00f6here Sph\u00e4ren entr\u00fccken. Brauchen wir das nicht auch heute, in unserer Zeit, wenigstens zwischendurch einmal? Einmal im Jahr, mit Weihnachten z. B.? Und was w\u00e4ren wir ohne solche Texte und ohne ihren Transzendenzbezug? Diese Hymnen sind ja die Vorlagen f\u00fcr alles, mit was uns im Lauf der Jahrhunderte evangelische und katholische Kirchenmusik beschenkt haben.<\/p>\n<p><u>Zwei<\/u> von diesen Ursprungshymnen lesen wir heute zu Weihnachten. Von ihnen geht der Weg unmittelbar weiter \u00fcber das &#8222;Tedeum&#8220; des Ambrosius (&#8222;Gro\u00dfer Gott, wir loben Dich&#8220;) und \u00fcber das &#8222;Gloria sei dir gesungen&#8220; des Philipp Nicolai bis zum &#8222;Freue dich, o Christenheit&#8220;, ohne das es bei uns nicht Weihnachten ist. Hier in Offbg. 7 sehen wir den Himmel offen und k\u00f6nnen den himmlischen Heeren in ihre Partituren schauen. Wir k\u00f6nnen sie h\u00f6ren, wie sie &#8222;mit Herzen, Mund und H\u00e4nden&#8220; singen und spielen und konzertieren. Wie sollte meine Predigt diesem gro\u00dfartigen Text gewachsen sein? Liturgisch feiern m\u00fc\u00dfte man ihn!<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p align=\"center\">Das Gotteslob der Christnacht<\/p>\n<p>Vielleicht gelingt es noch am ehesten mit \u2013 ja, gerade mit einer <u>Weihnachts<\/u>predigt. Denn zu welcher Zeit klingt das &#8222;Ehre sei Gott in der H\u00f6he&#8220; machtvoller, \u00fcberzeugender, als in der Heiligen Nacht? In <u>der<\/u> Nacht, in der sich sogar auch bei denen der Mund \u00f6ffnet, die sonst nur still zuh\u00f6ren. Beim &#8222;Christ der Retter ist da&#8220; und beim &#8222;Himmlische Ch\u00f6re jauchzen dir Ehre&#8220;, da singen sie alle mit, vielleicht mit einer heimlichen Tr\u00e4ne aus innerer Bewegung.<\/p>\n<p>So spannt sich also doch von Offbg. 7 ein Bogen \u2013 hin\u00fcber zur Weihnachtsgeschichte, wie sie Lukas in seinem 2. Kapitel erz\u00e4hlt: Die Geschichte, die anhebt mit dem Kaiser Oktavian, genannt &#8222;Augustus&#8220;, d. h. der Hocherhabene, und die endet bei Bethlehems Hirtenvolk und dem \u00fcber ihnen ge\u00f6ffneten Himmel, aus dem gerade f\u00fcr sie die Botschaft kommt: &#8222;Ehre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen&#8220; \u2013 diese einzigartige Botschaft, dieses einzig wahre Evangelium von Gottes rettender Liebe f\u00fcr alle Menschen bis heute. Und so la\u00dft uns dieses &#8222;Gloria in excelsis deo&#8220; zwischendurch miteinander <u>singen<\/u>(mit dem Kanon aus Taiz\u00e9, wie er in mehreren Regionalausgaben des Evangelischen Gesangbuchs steht oder mit dem deutsch gefa\u00dften Kanon &#8222;Ehre sei Gott in der H\u00f6he Nr. 26).<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p align=\"center\">Tr\u00f6stung f\u00fcr die Verfolgten<\/p>\n<p>Unsere Ohren sind noch ganz &#8222;auf Empfang&#8220; nach &#8222;oben&#8220; eingestellt und unsere inneren Augen sehen noch gebannt das Bild von der gro\u00dfen Huldigungszeremonie im Himmel. Aber mit unseren <u>F\u00fc\u00dfen<\/u>, da stehen wir \u2013 mit beiden! \u2013 noch ganz auf Gottes Erdboden. Und auf dem Erdboden \u2013 da steht auch unser altehrenw\u00fcrdiger Text aus der Apokalypse des Johannes. Das macht ihn f\u00fcr uns so glaubw\u00fcrdig! Offbg. 7 \u00fcberspielt nichts und blendet nichts aus. Er bleibt lebensnah.<\/p>\n<p>Die &#8222;Schaltstelle&#8220;, wo direkt &#8222;von oben nach unten&#8220; &#8222;durchgestellt&#8220; wird, ist dort, wo es hei\u00dft: &#8222;Einer von den (24) \u00c4ltesten &#8230;&#8220; (in der Rheinischen Kirche z. B. hat sich der sch\u00f6ne griechische Titel vom &#8222;Presbyter&#8220; noch erhalten!), aus dem &#8222;himmlischen Gemeindekirchenrat&#8220; nimmt Verbindung auf nach unten zu dem alten J\u00fcnger Johannes. Er stellt die Frage in den Raum: <u>Wer<\/u> sind sie denn, diese Scharen von Menschen &#8230;? Und <u>wo<\/u> kommen die den her? Gesucht ist aber nicht eine geographische oder ethnische Antwort; die ist schon gegeben: Menschen &#8222;aus allen Nationen (!) und (Volks)St\u00e4mmen und V\u00f6lkern und Sprachen&#8220; \u2013 gerade so wie heute bei einer Weltkirchenkonferenz oder bei Olympischen Spielen. Nein! Die Frage des himmlischen Presbyters geht in eine andere Richtung: Was haben diese vielen f\u00fcr eine Geschichte hinter sich? Was haben sie wohl durchgestanden, durchgelitten?<\/p>\n<p>&#8222;Sie sind gekommen aus der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal&#8220; \u2013 so lautet der Bescheid. Und Johannes samt allen, f\u00fcr die dieses Buch von der &#8222;geheimen Offenbarung&#8220; bestimmt ist, wissen Bescheid. Die &#8222;gro\u00dfe Tr\u00fcbsal&#8220; \u2013 das ist die Erfahrung der Bekenner, das ist der Leidensweg der Blutzeugen, der Verfolgten und der M\u00e4rtyrer. Das ist die Schar derer, die \u2013 mit Psalmen und christlichen Hymnen auf den Lippen \u2013 in r\u00f6mischen Kerkern geschmachtet und gelitten haben, die von Soldaten des r\u00f6mischen Kaisers (z. B. des Domitian) gefoltert und in der Arena den wilden Tieren zum Fra\u00df vorgeworfen wurden. Weil sie Widerstand geleistet haben, weil sie sich nicht dem Kaiserkult gebeugt, sondern an ihrem Taufbekenntnis festgehalten haben, &#8222;bis zum Tode getreu&#8220; (Offbg. 2, 10). Der Himmel hat nicht und niemand vergessen!<\/p>\n<p>Der 26. Dezember und seine kirchliche Doppelbedeutung<\/p>\n<p>Der allererste, dem es so gegangen ist, das war der Diakon Stephanus. Ihm und seinem Ged\u00e4chtnis hat schon die fr\u00fche Christenheit den Tag des 26. Dezember gewidmet, wahrscheinlich bereits <u>vor<\/u> der Zeit, da\u00df dieser Tag als zweiter Weihnachtstag gefeiert wird, um damit die Bedeutung dieses Hochfestes der Christenheit noch zus\u00e4tzlich zu unterstreichen. Stephanus \u2013 im Steinhagel seiner Feinde sah auch er &#8222;den Himmel offen und Jesus zur Rechten Gottes stehen&#8220; (Apostelgeschichte Kap. 7 Vers 55).<\/p>\n<p>Seit den Zeiten &#8222;der gro\u00dfen Tr\u00fcbsal&#8220; ist die Offenbarung, besonders mit den Kapiteln 5 bis 7 das gro\u00dfe Trostbuch der \u2013 wie es in der liturgischen Sprache der Kirche hei\u00dft \u2013 ecclesia militans, d. h., der Kirche, die hier unten auf der Erde noch manchen Kampf zu bestehen hat, der nichts erspart geblieben ist und bleiben wird an Verfolgung und Leiden, mit Hunger, Durst und sengender Hitze, ausgesetzt der Willk\u00fcr von Despoten und Diktatoren, die es nicht hinnehmen k\u00f6nnen, da\u00df sie nicht <u>ihnen<\/u> &#8222;Heil &#8230;!&#8220; zurufen, sondern dem Einen, dem &#8222;K\u00f6nig aller K\u00f6nige und Herrn und aller Herren&#8220; (Kap. 19, 16).<\/p>\n<p>\u00dcber 200 Jahre nach der Aufkl\u00e4rung, nach dem euphorischen Aufbruch der Allgemeinen Menschenrechte, m\u00fcssen unsere Historiker feststellen, da\u00df es in keinem Jahrhundert so viele verfolgte Christen gegeben hat wie in dem, das jetzt zu Ende geht. Wie viele namenlose Christen, die nicht nur Glaubenslieder gesungen haben, sondern auch f\u00fcr ihren Glauben den Kopf hingehalten haben; die lieber aus der Heimat ausgewandert sind als ihrem Glauben untreu zu werden; die sich als r\u00fcckst\u00e4ndig haben verspotten, sich gesellschaftlich haben diskriminieren lassen, und dies in L\u00e4ndern, die die Freiheit des Gewissens und der Religion in ihrer Verfassung stehen hatten. Da stehen sie &#8222;vor dem Thron Gottes&#8220; \u2013 eine Riesenschar! Ganz in seiner N\u00e4he, umh\u00fcllt von den Tr\u00f6stungen des Glaubens und aufgehoben in der F\u00fcrsorge des &#8222;Lammes&#8220;. Wieso &#8222;Lamm&#8220;? Wiederum wei\u00df jeder aus der Gemeinde des Johannes, wer das ist: Niemand anderes als der, der den Weg des Opfers gegangen ist, ans Kreuz, und der den Weg zum Vater und zu den ewigen Wohnungen aufgetan hat. Das Lamm \u2013ein Hoffnungszeichen im Kleinen, mitten im gro\u00dfen Bild der triumphalen Feier von Offbg. 7<\/p>\n<p align=\"center\">IV.<\/p>\n<p align=\"center\">Mit Zuversicht ins neue Jahr!<\/p>\n<p>Heute ist der letzte Sonntag des scheidenden Jahres. Morgen gehen wir wieder \u2013 noch einmal \u2013 in den Alltag, in die letzten Arbeitstage dieses Jahrhunderts. Es soll Menschen geben, und gar nicht so wenige, die dem Jahrtausendwechsel mit Bangen entgegensehen und die geradezu apokalyptische \u00c4ngste an den Tag legen. Selbst coole high-tec-Fachleute sind froh, wenn ihre Computer nicht &#8222;abst\u00fcrzen&#8220;. Weltuntergangsstimmung? Nichts f\u00fcr uns! Offbg. 7 verbreitet alles andere als das gro\u00dfe Bangen. Seine Grund-<u>Farbe<\/u> ist helles Wei\u00df, die Farbe des Lichts, der Christusfeste und des Gewands der T\u00e4uflinge. Sein Grund-<u>Ton<\/u> ist C-Dur (nicht Moll). Und der letzte <u>Hymnus<\/u> hei\u00dft &#8222;Amen &#8230; Amen&#8220;, d. h. nach Luther: Ja, ja; so soll es geschehen. Brauchen wir mehr? Deshalb mit ganzer Zuversicht: In Gottes Namen! Amen.<\/p>\n<p>P. S.: Letzte Meldung aus Kaliningrad\/K\u00f6nigsberg vom 6. Dezember, \u00fcbermittelt von Propst Beyer-Dresden: Nachdem Olga Kasatschenko, die Vorsitzende des Gemeinderats (der Evang.-lutherischen Gemeinde) von einem Jungen entbunden worden war, bringt ihr die Krankenschwester ein B\u00fcndel und fragt sie: Kannst du es gebrauchen? Olga denkt, es ist <u>ihr<\/u> Kind. Aber es ist das dritte Kind einer anderen Frau, der der Mann kurz vor der Entbindung weggelaufen ist. &#8222;Kannst <u>Du<\/u> es gebrauchen?&#8220; Und so kommt Olga mit &#8222;Zwillingen&#8220; nach Hause.<\/p>\n<p>Auch eine Weihnachtsgeschichte? Eine aus unseren Tagen! (Vgl. Matth. 1, 19)<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"gliederung\"><\/a><b>Hinweise zur <u>Gliederung der Predigt:<\/u><\/b><\/p>\n<p>Im Vordergrund der Vorbereitung standen zwei Fragen, die auch in der Predigt-Einleitung angesprochen werden:<\/p>\n<ol>\n<li>Wie soll ein solcher Text \u2013 die apokalyptische Schau eines himmlischen Gottesdienstes \u2013 in eine Predigt umgesetzt werden?<\/li>\n<li>Wie soll ein Bezug zu Weihnachten hergestellt werden und nicht nur zum 26. Dezember als Stephanustag?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Predigt versucht, den Text in 4 Richtungen zu aktualisieren:<\/p>\n<ol>\n<li>F\u00fcr den Alltag \u2013 mit dem Beispiel selbst erlebter Musik \u00fcber das Buch der Offenbarung.<\/li>\n<li>F\u00fcr Weihnachten &#8211; mit dem &#8222;Gloria&#8220; der Engel als H\u00f6hepunkt von Offbg. 7 und Lukas 2.<\/li>\n<li>Als den &#8222;Trost-Text&#8220; der Bibel par excellence f\u00fcr die leidende und verfolgte Kirche aller Zeiten.<\/li>\n<li>Als Glaubensst\u00e4rkung f\u00fcr den bevorstehenden Jahr(tausend)wechsel: Offbg. 7 als &#8222;Kontrast-Programm&#8220; gegen Weltuntergangsstimmung und Lebens\u00e4ngste.<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"LEFT\">Prof. Dr. Hartmut Jetter,<br \/>\nOberkirchenrat i. R.<br \/>\n70619 Stuttgart, Bernsteinstra\u00dfe 143<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweiter Weihnachtsfeiertag | 26. 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