{"id":21538,"date":"2001-12-15T14:05:20","date_gmt":"2001-12-15T13:05:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21538"},"modified":"2025-04-16T15:51:48","modified_gmt":"2025-04-16T13:51:48","slug":"galater-4-4-7-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/galater-4-4-7-4\/","title":{"rendered":"Galater 4, 4-7"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Predigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">1<\/span><span style=\"color: #000099;\">. Weihnachtstag, 25. Dezember 2001<br \/>\nPredigt \u00fcber Galater 4, 4-7, verfa\u00dft von Reinhard Schmidt-Rost<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&#8222;Da aber die Zeit erf\u00fcllt ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weib und unter das Gesetz getan, auf dass er die, so unter dem Gesetz waren, erl\u00f6ste, dass wir die Kindschaft empfingen.<br \/>\nWeil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreit: Abba, lieber Vater! Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder; sind&#8217;s aber Kinder, so sind&#8217;s auch Erben Gottes durch Christus.&#8220;Liebe Gemeinde,<br \/>\nMorgen, Kinder, wird&#8217;s was geben! So sang man in meiner Kinderzeit an den Tagen vor dem 24. 12., um die Spannung auf die Bescherung am Heiligen Abend, die frohe Erwartung auf die Geschenke zugleich zu mildern und zu verst\u00e4rken, &#8211; bis die Zeit des Wartens erf\u00fcllt w\u00e4re:<\/p>\n<p>Morgen, Kinder, wird&#8217;s was geben,<br \/>\nmorgen werden wir uns freun,<br \/>\nwelch ein Jubel, welch ein Leben,<br \/>\nwird in unserm Hause sein!<br \/>\nEinmal werden wir noch wach,<br \/>\nheissa dann ist Weihnachtstag.<\/p>\n<p>Ein Kinderlied, ein Kindergeburtstagslied &#8211; und so kindlich-fr\u00f6hlich geht es auch weiter:<\/p>\n<p>Wie wird dann die Stube gl\u00e4nzen<br \/>\nvon der gro\u00dfen Lichterzahl!<br \/>\nSch\u00f6ner als bei frohen T\u00e4nzen<br \/>\nein geputzter Kronensaal.<br \/>\nWi\u00dft ihr noch, wie vor&#8217;ges Jahr<br \/>\nes am heil&#8217;gen Abend war?<\/p>\n<p>Diese zweite Strophe erinnert an das Fest im vergangenen Jahr mit seiner bunten Fr\u00f6hlichkeit, nicht etwa an Christi Geburt, nein, von Stall und Krippe ist weit und breit nichts zu sehen; ein Kindergeburtstag mit Geschenken, Spielzeug und Lichtern wird gefeiert, &#8211; in diesem Lied.<\/p>\n<p>Wi\u00dft ihr noch mein R\u00e4derpferdchen,<br \/>\nMalchens nette Sch\u00e4ferin,<br \/>\nJettchens K\u00fcche mit dem Herdchen<br \/>\nund dem blankgeputzten Zinn?<br \/>\nHeinrichs bunter Harlekin<br \/>\nmit der gelben Violin?<\/p>\n<p>Man sp\u00fcrt wie die Kinder mit p\u00e4dagogisch geeignetem Spielzeug in ihre sozialen Rollen in einem tugendhaften B\u00fcrgerhaus eingewiesen werden, in die Landwirtschaft und das Transportwesen, in K\u00fcche und Haushalt, und auch in die Hausmusik.<\/p>\n<p>Es treten aber auch die Weihnachtsm\u00e4rkte auf unseren Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen vor Augen, und sie geh\u00f6ren tats\u00e4chlich in die Festkultur, von der dieses Lied singt; denn es ist zwar schon zweihundert Jahre alt, genau aus dem Jahr 1795, aber es ist damit ein Zeugnis der b\u00fcrgerlichen Aufkl\u00e4rung, die auch in den Festtagsbr\u00e4uchen bei uns ihren gro\u00dfen Einflu\u00df weiterhin aus\u00fcbt, mit Tannenb\u00e4umen und Knusperh\u00e4uschen, mit Adventskr\u00e4nzen und R\u00e4ucherm\u00e4nnchen,- und den Kerzenpyramiden, ein Familienfest mit Teepunsch und Christstollen &#8230; Die gebildeten und einigerma\u00dfen beg\u00fcterten Menschen jener Zeit feierten Weihnachten als Geburtstag, als ein Kindergeburtstagsfest, so \u00e4hnlich wie heute. Und sie meinten wie viele Menschen heute, mit diesen Feierlichkeiten die Worte des Paulus auszulegen und Jesus als den von Gott gesandten und &#8222;von einem Weibe geborenen&#8220; Sohn Gottes zu feiern; sie feierten Christi Geburtstag, wie man einen Kindergeburtstag feiert. Das war nicht zu allen Zeiten so, sondern erst seit der Bl\u00fcte der b\u00fcrgerlichen Kultur, und es findet sich auch heute \u00fcberall dort, wo die Kultur des mitteleurop\u00e4ischen B\u00fcrgertums lebendig ist:<\/p>\n<p>Wi\u00dft ihr noch den gro\u00dfen Wagen<br \/>\nund die sch\u00f6ne Jagd von Blei?<br \/>\nUnsre Kleiderchen zum Tragen<br \/>\nund die viele N\u00e4scherei?<br \/>\nMeinen flei\u00df&#8216; gen S\u00e4gemann<br \/>\nmit der Kugel unten dran?<\/p>\n<p>In dieser vierten Strophe spiegeln sich die W\u00fcnsche der Gro\u00dfen im Spielzeug der Kinder: Die Jagd, die Mode, die Mobilit\u00e4t. Was w\u00e4re unser Weihnachtsfest ohne diese Zutaten? Weihnachtsschmuck und Geschenke pr\u00e4gen unsere Weihnachtsfeiern, und vor allem die fr\u00f6hlichen \u00dcberraschungen, die Wichteleien und Naschereien, wie sie das Fest seit jener fr\u00fchromantischen Erlebnisgesellschaft der Wende zum 19. Jahrhundert bis heute begleiten.<\/p>\n<p>Weihnachten, ein Kindergeburtstag, so kann man es durchaus sehen, singen und sagen; so singt es dieses alte, so singen es noch viel \u00e4ltere Lieder, &#8211; und Paulus scheint in seinem Brief an die Gemeinden in Galatien diesen Gedanken zu unterst\u00fctzen: Gott ist Mensch geworden, ein Gott ist auf die Erde gekommen und hat den Menschen seine Huld zugewandt.<\/p>\n<p>Aber zwischen Paulus und den aufgekl\u00e4rt-romantischen B\u00fcrgern der Neuzeit liegen doch Welten &#8211; und deshalb passt das Kinderweihnacht-Geburtslied nur zum Einstieg in eine Predigt \u00fcber Christus, den Sohn Gottes &#8211; und seine Geburt.. Denn auch die ausgiebigste und fr\u00f6hlichste Feier eines Kindergeburtstags, ja selbst die Geburt eines Thronfolgers, und sei er auch dynastisch vom richtigen Geschlecht, wird \u00fcbertroffen von dem, was hier allen Menschen geschieht: Sie werden Gott n\u00e4her gebracht, sie werden von ihm adoptiert, sie werden an Kindes Statt angenommen. Nicht so nah wie der Sohn selbst stehen die Menschen bei Gott, aber immerhin an Kindes Statt!<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten auf die ganze Ausstattung verzichten, auf Essen, Licht, Spielzeug und Tannengr\u00fcn, und es w\u00e4re trotzdem Weihnachten, denn es gibt diesen einen un\u00fcbertrefflich wichtigen Grund zum Feiern jenseits der fr\u00f6hlichen Erlebniskultur: Gott nimmt alle Menschen an Kindes Statt an, &#8222;wir empfangen die Kindschaft&#8220;.<\/p>\n<p>Aber ist eine Adoption nicht eher eine schwierige und m\u00fchsame Sache? Zerm\u00fcrbendes Warten auf die Bearbeitung des Antrags, langsames Mahlen der b\u00fcrokratischen M\u00fchlen, durchaus langsamer als die sprichw\u00f6rtliche Langsamkeit der M\u00fchlen Gottes &#8211; und allemal ein Wagnis, das erst dann so richtig deutlich wird, wenn das Kind endlich da ist, wenn die Sorge beginnt, ob es sich eingew\u00f6hnen wird in der Familie, die nicht seine leibliche ist, ob es wirklich eines Tages dazugeh\u00f6ren wird.<\/p>\n<p>Von solchen Sorgen ist die Weihnachtsfreude frei: Gott adoptiert die Menschen so, wie es die Alte Welt nur Kaisern und Pharaonen zutraute, dass sie von einer Gottheit adoptiert worden seien. Nur den h\u00f6chsten Herrschen wurde eine derart unglaubliche Auszeichnung zuteil: Als Sohn Gottes adoptiert zu werden. F\u00fcr die Leute auf der Stra\u00dfe w\u00e4re es v\u00f6llig absurd gewesen, Auszeichnungen dieser Art f\u00fcr sich zu beanspruchen. Seit und mit Christi Geburt aber ist der Gedanke in der Welt, dass alle Menschen Kinder Gottes sind &#8230; und Erben seines Reiches.<\/p>\n<p>Wir alle sind Adoptivkinder Gottes! Wir sind an Kindes Statt angenommen. Gott hat uns seinen Geist gegeben, er hat uns mit seinen Worten angesprochen, er l\u00e4dt uns an seinen Tisch ein, immer wieder, wir sind Kinder mit gleichen Rechten, sogar mit Erbrecht. Auch wenn uns Gott manchmal fern und fremd erscheint, den Eindruck macht, als w\u00fcrde er uns stiefv\u00e4terlich oder -m\u00fctterlich behandeln. Der Glaube, wir d\u00fcrften uns alle Kinder Gottes nennen, dieser Gedanke ist ein f\u00fcr allemal in der Welt seit Christi Geburt.<\/p>\n<p>Das sind m\u00e4rchenhafte Worte und Vorstellungen, als w\u00fcrden wir von Aschenputtel erz\u00e4hlen, die Schwiegertochter des K\u00f6nigs wurde, oder was der M\u00e4rchen mehr sind. Und es ist tats\u00e4chlich mindestens so sch\u00f6n wie im M\u00e4rchen, in dem jeder einzelne sich als K\u00f6nigskind und Gotteskind f\u00fchlen darf. Aber zugleich ist die Weihnachtsgeschichte viel mehr als ein M\u00e4rchen, denn sie ist ganz wirklich, auch heute: Wir sind alle Kinder und Erben Gottes, &#8211; aber nicht, weil Gott tot w\u00e4re, und nun sein Testament er\u00f6ffnet w\u00fcrde, auch nicht, weil Gott sein Ende nahen sp\u00fcrte, und seine letzten Verf\u00fcgungen tr\u00e4fe, sondern wir werden als Erben angesprochen, weil er uns seinen Besitz schon zu Lebzeiten \u00fcbertragen hat: Wir sind Miterben dieser Welt, alle Menschen hat er zu Erben berufen, und wer sich diese Deutung gefallen l\u00e4sst, der wird merken, wo er an Gottes Besitz beteiligt ist: Jeder Atemzug, jedes St\u00fcck dieser Erde, jedes Eckchen Zeit ist ein Anteil am Erbe Gottes &#8230; und auch jeder Mitmensch ist ein Teil dieser Erbschaft, der wichtigste Teil des Erbes aber ist die Freiheit der Kinder Gottes; wir sind frei, mit dem Erbe nach eigenem Ermessen umzugehen. Als Best\u00e4tigung des Erbes und Orientierung des weiteren Verfahrens haben wir gewisserrma\u00dfen als Urkunden, die das Geschehen best\u00e4tigen, die beiden Testamente mit ihren tiefen Worten, die uns mit G\u00fcte und Hoffnung erf\u00fcllen, wenn sie auf uns wirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gott hat seinen Besitz den Menschen \u00fcbertragen, sie sind seine Erben, gerade weil er lebt und durch sein Wort immer weiter regiert.<br \/>\nEs ist eine riskante Entscheidung. Denn nach menschlichem Ermessen ist es schwer, zu Lebzeiten den Erben am eigenen Besitz Anteil zu geben. Wer wei\u00df, was sie daraus machen werden? Werden sie das Erbe schon an sich rei\u00dfen, ehe Vater oder Mutter ihre Sachen geordnet haben? Das ist vielfach schmerzliche Erfahrung, ein St\u00fcck von dem Gesetz, von dem Paulus spricht, von den Existenzbedingungen des Menschenlebens.<br \/>\nEs ist eine sehr mutige, aber auch weise Entscheidung Gottes, und unter Menschen tats\u00e4chlich nicht unproblematisch, wenn Eltern ihre Autorit\u00e4t mit den erwachsenen Kindern teilen, &#8211; ein Problem, dass in unserer Gesellschaft gro\u00dfe Bedeutung gewonnen hat, und vor allem bei der Weiterf\u00fchrung von Firmen nicht leicht zu bew\u00e4ltigen ist. Aber die Nachgeborenen k\u00f6nnen ja nur zum Erwachsensein reifen, wenn sie Erfahrungen machen k\u00f6nnen, so dass sie nicht Kinder bleiben m\u00fcssen, sondern abtun k\u00f6nnen, was kindisch ist, wie der Apostel es in seinem Lied auf die Liebe gedichtet hat.<\/p>\n<p>Von Gott, als Kinder Gottes erhalten die Menschen ihre Freiheit, aber sie werden nicht in die Heimatlosigkeit entlassen, sondern am gemeinsamen Besitz beteiligt und als Besitzer sind sie zugleich berechtigt und verpflichtet: Zum Nie\u00dfbrauch des Erbes berechtigt und zur Pflege verpflichtet, denn keiner ist Alleinerbe. Wir k\u00f6nnen deshalb in aller Freiheit und Freude Weihnachten feiern, in dieser oder in jeder anderen Form, wir brauchen uns auch die Br\u00e4uche unserer Vorfahren nicht zum Gesetz zu machen; der Sinn dieses Erbes ist leicht zu entziffern: Dass alle leben k\u00f6nnen und Gottes G\u00fcte genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Morgen, Kinder, wird`s was geben, ja auch morgen wieder &#8211; und \u00fcbermorgen auch. Das Kinderweihnachtsgeburtstagslied wird deshalb nach Melodie und Rhythmus weiterhin unbeschwert kindlich klingen, aber der Gehalt ist nun nicht mehr das Brauchtum der vergangenen Jahrhunderte, sondern die Wirklichkeit der Freiheit, &#8211; der Freiheit auch von der Erlebniskultur, vom Diktat des Spielzeugs und der P\u00e4dagogik, Weihnachten ereignet sich heute, aber dann auch mitten im Alltag, wo immer Menschen sp\u00fcren und erkennen, dass sie Kinder Gottes geworden sind. Vielleicht k\u00f6nnen wir dann im gleich Rhythmus und auf dieselbe Melodie, aber mit anderen Worten singen:<\/p>\n<p>Morgen, Kinder, wird&#8217;s was geben<br \/>\nMorgen werden wir uns freun,<br \/>\nalle Angst in unserm Leben,<br \/>\nwill uns Gottes Wort zerstreun,<br \/>\nt\u00e4glich, wenn wir werden wach,<br \/>\nist ein Gotteskindertag.<\/p>\n<p>Wie wird dann das Auge gl\u00e4nzen,<br \/>\nneu bei jedem Sonnenstrahl,<br \/>\nwenn der Geist aus Schlafes Grenzen<br \/>\ntritt ans Morgenlichtportal.<br \/>\nsieht die Welt in Gottes Licht<br \/>\nf\u00fcrchtet f\u00fcr die Zukunft nicht!<\/p>\n<p>Wi\u00dft Ihr noch &#8211; in Kinderschuhen?<br \/>\nWar ein scheinbar leichtes Gehn!<br \/>\nKonnten bei der Mutter ruhen,<br \/>\nmu\u00dften nicht f\u00fcr uns fest stehn.<br \/>\nSind jetzt frei, doch nicht allein,<br \/>\nd\u00fcrfen immer \u201aAbba&#8216; schrein!<\/p>\n<p>Heut beginnt das gro\u00dfe Planen<br \/>\nf\u00fcr den eignen, freien Gang;<br \/>\nGottes Wort wird Wege bahnen,<br \/>\nf\u00fchrt uns unser Leben lang;<br \/>\nmanches, was ganz grau begann,<br \/>\nw\u00e4chst zum Schlu\u00df noch bunt heran.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><b>Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost, Bonn<br \/>\nProfessor f\u00fcr Praktische Theologie und Universit\u00e4tsprediger<br \/>\nan der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t<br \/>\n<a href=\"mailto:r.schmidt-rost@uni-bonn.de\">E-Mail: r.schmidt-rost@uni-bonn.de<\/a><br \/>\n<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/011225-1.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=011225-1.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch 1. 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