{"id":21544,"date":"2001-12-15T14:09:26","date_gmt":"2001-12-15T13:09:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21544"},"modified":"2025-04-16T15:49:41","modified_gmt":"2025-04-16T13:49:41","slug":"2-korinther-89-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/2-korinther-89-3\/","title":{"rendered":"2. Korinther 8,9"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Predigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2001<br \/>\nPredigt \u00fcber 2. Korinther 8,9, verfa\u00dft von Hartmut Jetter<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&#8220; Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich w\u00fcrdet.&#8220;<\/p>\n<p>Um es vorweg zu sagen: <b>Reiche<\/b> Leute waren sie nicht, die Menschen in der Gemeinde von Korinth seiner Zeit. Das waren fast nur solche, die am unteren Ende der Verm\u00f6genden-Skala rangierten: Tagel\u00f6hner, einfache Hafenarbeiter, &#8222;sozial Schwache&#8220;. An sie schreibt der Apostel.<\/p>\n<p><b>&#8222;Brot f\u00fcr Jerusalem&#8220;<br \/>\n<\/b>Sie, auch sie m\u00f6gen sich doch bitte beteiligen an der f\u00fcr die Jerusalemer Urgemeinde angelaufenen Hilfsaktion, &#8222;Handreichung&#8220; genannt (bei uns im Gottesdienst nennen wir das &#8222;Kollekte&#8220;). Eine Spende erbittet Paulus von Menschen, f\u00fcr die jede kleine M\u00fcnze nicht &#8222;nur&#8220; eine &#8222;Kollekte&#8220;, sondern ein echtes Opfer ist. Wie soll er sie dazu gewinnen, ohne sie zu \u00fcberfordern? F\u00fcr Menschen weit, weit weg &#8211; ihnen v\u00f6llig unbekannt!<\/p>\n<p>Er f\u00e4delt den Aufruf geschickt ein und erz\u00e4hlt zun\u00e4chst von den Gemeinden in Mazedonien, das ist ungef\u00e4hr 250 km entfernt von Korinth. &#8222;Obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gespendet&#8220; (V. 1), weit \u00fcber ihr Verm\u00f6gen hinaus und haben so ein bemerkenswertes Vorbild selbstlosen Gebens geliefert, ein Beispiel daf\u00fcr, wie Christenmenschen in der Not zusammen stehen &#8211; von Gemeinde zu Gemeinde: echte Partnerschaft! Dann aber kommt er zum Kern der Motivation:<\/p>\n<p><b>Das Geheimnis von Weihnachten<\/b><br \/>\nSie kennen, sagt Paulus, ein Geheimnis. Noch lange bevor man Weihnachten in der Christenheit gefeiert hat, kennen sie das Geheimnis von Weihnachten. Das h\u00f6rt sich in den Worten des Apostels so an: &#8222;Obwohl er reich ist, wurde er doch arm&#8230;&#8220;. Ein kompakter Ausspruch, wie er nicht dichter sein kann. Bei Paulus finden wir ja keine eigene Weihnachtsgeschichte. Bei ihm gibt es kein Bethlehem und keinen Stall, keine Krippe und keine armen Hirten. Die ganze Szenerie der Heiligen Nacht, ohne die <b>wir<\/b> uns Weihnachten gar nicht vorstellen k\u00f6nnen &#8211; alles das kommt bei ihm ja nicht vor. Wer bei ihm nach einer geeigneten Epistel f\u00fcr die Christtagsliturgie sucht, tut sich schwer. Aber: Das Entscheidende von Weihnachten &#8211; das finden wir, sozusagen die Nuss in der Schale. Denn auch Paulus kommt nicht darum herum, <b>hinter<\/b> das Wort vom Kreuz und die Botschaft vom Auferstandenen zur\u00fcckzufragen. Auch dann, wenn ihm der &#8222;Christus nach dem Fleisch&#8220; (Kapitel 5, 16) nicht besonders wichtig erscheint, muss er der Frage nachgehen: Wo kommt er denn her, der Messias Christus? Der so &#8222;ganz Andere&#8220;? Wie kommt er zu uns auf die Erde? Wie l\u00e4sst sich das Geheimnis seines Kommens in Worte fassen? Der eine Vers unseres Predigttextes ist so ein Anlauf dazu. Der aber ist eingebettet in den profanen Opferaufruf &#8222;Brot f\u00fcr Jerusalem&#8220;. Da geht es ja &#8211; auch! &#8211; ums Geld; genauer: um Menschen, die arm dran sind, kaum Geld haben, aber nun etwas geben sollen f\u00fcr andere, die offenbar noch \u00e4rmer dran sind. In <b>diesem<\/b> Zusammenhang, wo es um Arm und Reich geht, kommt ihm dieser Geistesblitz, ein m\u00f6glicher Zugang zum Geheimnis von Weihnachten. Ein neuer Schl\u00fcssel zu dem Mysterium, das letztlich nur &#8211; wie bei den Hirten &#8211; angebetet und &#8211; wie bei den Engeln &#8211; im Lob Gottes verk\u00fcndigt werden kann.<\/p>\n<p align=\"left\"><b>Was geschah damals?<\/b><br \/>\n&#8222;Er war reich und wurde arm&#8220;. ER &#8211; an dieser Stelle wird Paulus geradezu liturgisch feierlich. Er gebraucht dies volle W\u00fcrdebezeichnung &#8222;unseres Herrn Jesus Christus&#8220;. ER gab alles dran, verzichtete auf allen himmlischen Reichtum und wurde arm. Paradoxer sagen kann man es nicht. Soll auch paradox klingen, bis heute &#8211; dieses &#8222;Gott wurde Mensch&#8220;. Wie soll man es erkl\u00e4ren? Ja, sie <b>wollten<\/b> es, die Theologen der ersten Jahrhunderte und die Konzilien der Alten Kirche, ,mit allen ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden denkerischen Mitteln. Sie <b>konnten<\/b> es nicht erkl\u00e4ren, aber sie hielten es fest, das Geheimnis Jesu: &#8222;Wahr Mensch und wahrer Gott&#8220; (Evangelisches Gesangbuch Nr. 30, Strophe 3). Kein Mensch muss heute &#8222;l\u00fcgen&#8220;, wenn er zusammen mit der Gemeinde solchen Glauben bekennt. Auch kein evangelischer Christ! Im Gegenteil: Gerade den reformatorischen V\u00e4tern kam es auf dieses Element im Christusglauben an &#8211; denken wir zum Beispiel an die Strophe:<\/p>\n<p align=\"center\">&#8222;Er \u00e4u\u00dfert sich all seiner G&#8217;walt,<br \/>\nwird niedrig und gering<br \/>\nund nimmt an sich ein&#8217;s Knecht Gestalt,<br \/>\nder Sch\u00f6pfer aller Ding&#8220;.<\/p>\n<p align=\"left\">Oder in der n\u00e4chsten Strophe: &#8222;&#8230; und gibt f\u00fcr uns &#8230; die klare Gottheit dran&#8220; (Nikolaus Hermann, EG 27, 3+4). Seine arme Gestalt &#8211; die unverwechselbare Grundfigur seines Erdenlebens. &#8222;Am Kreuz war er ganz arm &#8230; Wie er aber in seinem Ende war, so war er stets, immer so, dass er nichts auf Erden sein Eigentum nannte und nicht auf den Besitz sein Gl\u00fcck und seine Macht gr\u00fcndete, sondern auf Gott.&#8220; (Adolf Schlatter). Oder in den Worten eines Erz\u00e4hlers aus unserer Zeit: &#8222;Er besa\u00df nicht einmal eine Zahnb\u00fcrste, soviel man wei\u00df. Kein Gep\u00e4ck, keine M\u00f6belst\u00fccke, keine W\u00e4sche, kein Taschentuch, keine Kennkarte, kein Bankbuch, keine Versicherungspolice, kein Haus (nicht einmal einen Winterpalast), er brauchte auch keine Briefe zu lesen und zu beantworten. So viel wir wissen, schrieb er nie eine Zeile. Heimat war f\u00fcr ihn, wo er sich gerade befand. Nicht wo er seinen Hut aufh\u00e4ngt, denn er besa\u00df keinen.&#8220; (Henry Miller)<\/p>\n<p><b>Weihnachten &#8211; nur f\u00fcr arme Leute?<\/b><br \/>\nDoch das ist nur die <b>eine<\/b> H\u00e4lfte unseres Textes. Er geht folgenderma\u00dfen weiter: &#8222;Um euretwillen&#8220;. Weihnachten ist also keine Selbstinszenierung Gottes. Sein Handeln steht im Zeichen des &#8222;f\u00fcr euch&#8220;. Das zieht sich durch die ganze vita Jesu hindurch, bis zum letzten Mahl bei seinen J\u00fcngern: &#8222;f\u00fcr euch gegeben&#8220;. Zielgerichtete Aktion, nicht ohne Absicht, sondern &#8222;damit&#8220;. Es soll etwas werden. &#8222;Damit ihr durch seine Armut reich w\u00fcrdet&#8220;. Nochmals im weihnachtlichen Lied, bei Martin Luther selbst:<\/p>\n<p align=\"center\">&#8222;Er ist auf Erden kommen arm,<br \/>\nda\u00df er sich unser erbarm<br \/>\nund in dem Himmel mache reich&#8220;.<br \/>\n(EG 23,6)<\/p>\n<p>Wir Menschen &#8211; arme Leute? Arm seien wir dran, &#8222;Bettler&#8220; sogar, wie Luther in seiner Sterbestunde festh\u00e4lt. Welch eine Paradoxie! Heute, wo wir reich sind in einem nie gekannten Ma\u00df! Das kann einem, wenn man es vor unserem Predigttext bedenkt, schwer auf die Seele fallen. Wie k\u00f6nnen wir denn auch nur ann\u00e4hernd Weihnachten begreifen? Diese Botschaft: Ihr seid arm dran, wenn euch das Christkind nicht beschenkt?<\/p>\n<p>Mir kommt es so vor, als ob es gerade wir heute besonders schwer damit h\u00e4tten. Wer von uns \u00c4lteren denkt nicht unwillk\u00fcrlich zur\u00fcck an Weihnachten im Krieg und vor allem in den Jahren des Hungerns und Frierens nach dem Krieg? Waren wir da dem &#8222;armen Christkind&#8220; nicht n\u00e4her, viel n\u00e4her als heute? Die Feiertage &#8211; fast ohne sch\u00f6ne Geschenke und die wunderbaren P\u00e4ckchen, aber daf\u00fcr immer noch mit Lukas 2 und mit dem Quempas-Heft und mit einer letzten noch versteckten Kerze. Das hat uns niemand nehmen k\u00f6nnen. Ja, wir waren arm dran, aber dennoch reich beschenkt f\u00fcr unser hartes Leben im grauen Alltag.<\/p>\n<p><b>&#8222;Reich an Gaben&#8220; (EG 70, 1)<\/b><br \/>\nWoran aber fehlt es uns reichen Leuten? Auch in dieser Frage lassen wir uns von Paulus weiterhelfen, wo wir doch schon den 2. Korintherbrief aufgeschlagen haben. Nur zwei Verse weiter zur\u00fcck bescheinigt er seinen Adressaten: &#8222;Ihr seid reich (!) an Gaben&#8220;, an Gnaden-Gaben! Zum Ersten:<\/p>\n<p><b>Reich im Glauben<\/b><br \/>\nDas ist doch etwas!? Menschen, die glauben k\u00f6nnen, Leute, die mitten in dieser Welt voller \u00c4ngste und Sorgen, voller echten, aber oft auch eingebildeten Bef\u00fcrchtungen einen Halt haben, ihren Glauben, aus dem sie Kraft und Mut und Zuversicht sch\u00f6pfen! Sie fehlen uns doch! heute, in unseren verworrenen Zeiten, mit dem Stempel &#8222;seit dem 11. September ist nichts mehr so wie vorher&#8220;. Ach, wenn doch an Weihnachten 2001 viele Menschen wieder Mut fassen w\u00fcrden! Den Mut des Glaubens &#8211; das w\u00e4re etwas! Als n\u00e4chstes nennt Paulus:<\/p>\n<p><b>Reich am Wort<\/b><br \/>\nWas k\u00f6nnte er damit meinen? Lesen wir dazu Kolosser 3, 16: &#8222;Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen!&#8220; Paulus wei\u00df, wie durch das gute Wort Gottes in den Herzen der Menschen ein Licht angez\u00fcndet werden kann. Wenn wir die Seligpreisungen Jesu, seine Heilandsworte und seine Gleichnisbilder &#8222;h\u00f6ren und bewahren in einem feinen, guten Herzen&#8220; (Lukas 8, 15) &#8211; sind wir dann nicht reiche Menschen? Oder anders herum: Wie arm sind wir dran, wenn keiner mehr das Wort Christi in den Mund nimmt, wenn es alle vergessen haben, wenn sein Wort vollends aus unserem Alltag verschwindet! Wie sch\u00f6n, wenn z.B. immer noch in einer Traueranzeige ein kr\u00e4ftiger Bibelspruch zitiert wird oder ein glaubensstarker Liedvers. Und schlie\u00dflich als drittes:<\/p>\n<p><b>Reich an Liebe<\/b><br \/>\nGewiss &#8211; wir wollen weder \u00fcbersehen noch untersch\u00e4tzen, was auch in unseren Zeiten aus Liebe zu Jesus getan wird: Die Dienste von Caritas und Diakonischem Werk. Dazu alles, was ganz im Verborgenen geschieht aus Liebe, ganz und gar selbstlos. Wenn das einmal total versanden und versickern w\u00fcrde in reiner Tarifpolitik und in blutleerer Sozialgesetzgebung, dann w\u00e4ren wir arm dran. Wie viele Kinder erfahren es, m\u00fcssen es hinnehmen: Gro\u00dfe Geschenke f\u00fcr teures Geld &#8211; aber: es ist keine Liebe drin! Das angesagte Endzeit-Stadium mit seinem &#8222;und es wird die Liebe in vielen erkalten&#8220; (Matth\u00e4us 24, 12) steht schon l\u00e4ngst vor der T\u00fcr. Auch unser Wohlfahrtsstaat wird sie nie und nimmer ersetzen k\u00f6nnen &#8211; die Menschen, die &#8222;reich an Liebe&#8220; sind.<\/p>\n<p><b>Beschenkte Armut &#8211; begnadete Geber<\/b><br \/>\nSo schlie\u00dft sich der Gedankenweg des Paulus. In der Tat &#8211; menschlich gesehen eine \u00dcberforderung! Mein Ansinnen, da\u00df auch ihr Korinther euch an der Opfersammlung &#8222;Brot f\u00fcr Jerusalem&#8220; beteiligen sollt. Selbst mit dem Vorbild der Gemeinden in Mazedonien: Eine Zumutung. Meine Bitte an euch kann ich letztlich nur mit diesem einen, aber ganz starken theologischen Glaubenssatz untermauern: Denkt an die Armut unseres Herrn! Ihr <b>kennt<\/b> doch dieses besondere Kapitel!? So hoffe ich, ihr habt es auch <b>verstanden<\/b>.<\/p>\n<p>Und wir?<br \/>\nWir haben es in der Tat nicht leicht, uns das Credo des Paulus ganz zu eigen zu machen. Wie ein fremder Gast schneit es herein in unsere ganz andere Zeit mit ihrem ganz und gar anders ausgerichtetem Denken. Aber &#8211; es f\u00fchrt kein Weg daran vorbei: Weihnachten ist anders nicht zu haben als so:<\/p>\n<p align=\"center\">&#8222;Wer da hingibt, der empf\u00e4ngt;<br \/>\nwer sich selbst vergisst, der findet.&#8220;<\/p>\n<p>(die bekannten Worte, die dem Franziskus von Assisi zugeschrieben werden). Machen wir uns auf den Weg! Gott wurde Mensch, damit wir Menschen w\u00fcrden. Menschen nach dem Bilde Gottes, nach dem Sinn Christi. Menschen, wie Paulus sie sich w\u00fcnscht: Reich an Glauben, an Liebe und Hoffnung &#8211; weil sie sich haben reich beschenken lassen von der &#8222;Armut Christi&#8220;.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><a name=\"entsch\"><\/a><b>Grundentscheidungen zur Predigt:<\/b><\/p>\n<p>1. Die kompakte Formel des Paulus zur Umschreibung des Wunders der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ist in der Christologie der Reformatoren wieder besonders aufgenommen worden (Kenosis-Theologie). Sie lebt fort vor allem in den \u00e4lteren Chor\u00e4len. Die Predigt nennt Beispiele, die dann auch im Gottesdienst zu singen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>2. Die Formel ist eingebettet in einen bemerkenswerten Kontext: Der Opferaufruf. Ein Beispiel f\u00fcr den theologischen Zusammenhang von Sozialethik und Dogmatik. Die Predigt bezieht ihre Anschaulichkeit aus diesem Kontext, auch wenn sie sich zun\u00e4chst nur auf den Vers 9 bezieht. Gott schafft mit der Botschaft von seiner Menschwerdung ein Volk, eine Gemeinde, die in der Not zusammensteht. Sie schafft Menschen, die ihren Besitz nicht f\u00fcr sich alleine behalten, die aber auch erfahren, da\u00df Teilen zur Gnade, Hergeben zum Segen wird.<\/p>\n<p>3. Seelsorgerlich wichtig scheint mir zu sein, da\u00df der gro\u00dfe Unterschied von uns heute zu damals nicht \u00fcberspielt wird und da\u00df uns der Zugang zu diesem Evangelium &#8211; bildlich: der Weg zur Krippe &#8211; durch unsere so ganz anders eingestellte Mentalit\u00e4t schwer gemacht ist. Letztlich gefragt: Wie kann unsereins bei uns heute diesen Text ehrlich predigen? Vielleicht eher in anderen Gegenden der \u00d6kumene als in unserer so satten Gesellschaft?<\/p>\n<p><b>Dr. Hartmut Jetter, Oberkirchenrat i.R.<br \/>\nBernsteinstr. 143<br \/>\n70619 Stuttgart<br \/>\nTel.: 0711-443003<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/011226-1.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=011226-1.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch 2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2001 Predigt \u00fcber 2. 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