{"id":21581,"date":"2002-01-15T14:30:23","date_gmt":"2002-01-15T13:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=21581"},"modified":"2025-04-15T17:28:11","modified_gmt":"2025-04-15T15:28:11","slug":"roemer-914-24-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-914-24-5\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 9,14-24"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"550\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><a name=\"top\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/www.predigten.uni-goettingen.de\/\">G\u00f6ttinger Predigten im Internet<br \/>\nhg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch <\/a><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<div align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Septuagesimae (3. Sonntag vor der Passionszeit), <\/span><span style=\"color: #000099;\">27. Januar 2002<br \/>\nPredigt \u00fcber R\u00f6mer 9,14-24, verfa\u00dft von Paul Kluge<br \/>\n<\/span><\/b><\/div>\n<hr \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Begr\u00fc\u00dfung<\/b><br \/>\n&#8222;Wir liegen vor dir mit unserem Gebet&#8220; &#8211; so beginnt der Wochenspruch (Daniel 9, 18). In der hebr\u00e4ischen Urfassung hei\u00dft es: &#8222;Wir treten vor dich mit unserem Gebet.&#8220; Und weiter: &#8222;Wir vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine gro\u00dfe Barmherzigkeit.&#8220; Wer auf Gottes Barmherzigkeit vertraut, der darf mit aufrechtem Gang vor ihn treten, braucht sich nicht um Gnade winselnd zu Boden zu werfen. Wer allerdings seiner eigenen Gerechtigkeit vertraut, macht sich selber platt.<b>Predigt<\/b><\/p>\n<p>Liebe Geschwister,<br \/>\nwenn Paulus sich auch \u00fcber manches in der Gemeinde von Korinth \u00e4rgerte: Er hatte dort auch Freunde. Dazu z\u00e4hlte Titius Justus, ein Christ gewordener R\u00f6mer. Er hatte ein Haus direkt neben der Synagoge, und bei ihm wohnte Paulus, als er in Korinth war. Die erste Zeit hatte er bei einem Ehepaar gewohnt, Zeltmacher wie er, Landsleute zudem, und er hatte in ihrer Werkstatt mitgearbeitet. Doch bis auf wenige Ausnahmen hatten gerade seine Landsleute ihn und seine Botschaft abgelehnt, ihn sogar angezeigt. Der Richter hatte es zwar abgelehnt, ein Verfahren zu er\u00f6ffnen, doch es gab seitdem ein gespanntes Verh\u00e4ltnis zwischen Paulus und der Synagogengemeinde. Das schmerzte Paulus, denn: War nicht Jesus als Jude gerade zu den Juden gekommen? Wer die Propheten kannte, mu\u00dfte doch erkennen k\u00f6nnen, da\u00df Jesus der erhoffte Messias war. Doch gerade die Heiden, die die heiligen Schriften nicht kannten, lie\u00dfen sich taufen. Paulus verstand das nicht, wollte sich aber doch verst\u00e4rkt um die Heiden k\u00fcmmern. Bei diesem Entschlu\u00df hatte auch Trotz mitgespielt, das war ihm klar, aber wer nicht wollte, den konnte er auch nicht zwingen. Jeder ist nicht nur seines Gl\u00fcckes, sondern auch seines Ungl\u00fcckes Schmied.<\/p>\n<p>Titius Justus hatte vor l\u00e4ngerer Zeit seinen Eltern in Rom einen Brief geschrieben, hatte ihnen seine Taufe mitgeteilt, auch, da\u00df der bekannte Paulus bei ihm wohne und demn\u00e4chst nach Rom reisen wolle. Nun hatten seine Eltern geantwortet, und zu seiner \u00dcberraschung las Titius, da\u00df auch sie sich hatten taufen lassen. Ausf\u00fchrlich berichteten sie aus der Gemeinde, und Titius gab Paulus zur Reisevorbereitung den Brief zu lesen.<\/p>\n<p>So sa\u00df Paulus eines Nachmittags in seinem Zimmer, es war noch fr\u00fch im Jahr, der Tag war ungem\u00fctlich grau und kalt. Paulus fror ein wenig, zog seine Toga enger um seine Schultern und begann zu lesen. Die Gemeinde in Rom war recht gro\u00df und bestand zu etwa gleichen Teilen aus getauften Juden und getauften Heiden. Diese kamen aus verschiedensten Gegenden des R\u00f6mischen Reiches, Gallier gab es und Germanen, aber auch \u00c4gypter und \u00c4thiopier. &#8222;Diese bunte Menschenmischung wird helfen, da\u00df alle auf einen Nenner kommen,&#8220; dachte Paulus, doch der Brief belehrte ihn bald eines anderen: Unter den Christen in Rom gab es zwei Richtungen, erfuhr Paulus, und die waren heftig zerstritten. Dabei ging es um \u00c4u\u00dferlichkeiten. Die getauften Juden wollten an ihren gewohnten Sitten und Gebr\u00e4uchen festhalten &#8211; das schien ihm ja noch verst\u00e4ndlich. Aber sie wollten sie auch f\u00fcr die getauften Heiden verbindlich machen. Denn, so argumentierten sie, unter Schwestern und Br\u00fcdern soll gleiches Recht f\u00fcr alle gelten. Genau das meinten die getauften Heiden auch, und darum wollten sie ihre Sitten und Gebr\u00e4uche beibehalten. &#8222;Die spinnen, die R\u00f6mer,&#8220; dachte Paulus kopfsch\u00fcttelnd und las weiter: &#8222;Dahinter liegt ein tiefer Konflikt, den allerdings niemand offen anspricht. Denn dann w\u00e4re eine Spaltung wohl unausweichlich. Die Traditionalisten halten sich f\u00fcr die besseren Christen, manchmal auch f\u00fcr die besseren Menschen. Sie bringen von Haus aus etwas mit, was wir anderen nie erreichen k\u00f6nnen: Sie haben schon immer zu denen geh\u00f6rt, die an den einen wahren Gott glauben, auch vor Christus schon. Sie sind mit ihrer Taufe nur eine Stufe h\u00f6her gekommen, w\u00e4hrend wir ganz unten stehen und stehenbleiben sollen. Das finden wir ungerecht, und dagegen wehren wir uns. Wir sind doch nicht Christen zweiter Klasse, nur weil wir eine andere Vergangenheit haben!&#8220;<\/p>\n<p>Paulus machte eine Pause. Ihm war nicht mehr kalt, hei\u00dfer Zorn war in ihm aufgestiegen, und dann &#8211; er kannte das &#8211; las er nicht mehr, was geschrieben war, sondern was er lesen wollte. Er griff nach seinem Schreibzeug, machte sich ein paar Notizen. Er wollte den R\u00f6mern ohnehin schreiben, ihnen seinen Besuch ank\u00fcndigen. Da konnte er gleich ein paar Themen anschneiden, \u00fcber die er dann mit ihnen diskutieren wollte.<\/p>\n<p>Er dachte an die Ereignisse vor einiger Zeit hier in Korinth, und ihm fielen weitere Erlebnisse der gleichen Art ein: \u00dcberall hatte er Menschen gefunden, die seine Botschaft gern h\u00f6rten und annahmen, indem sie sich taufen lie\u00dfen. Und \u00fcberall war er auf Menschen gesto\u00dfen, die die Botschaft ablehnten und ihn, den Boten, anfeindeten. Lag das an ihm, fand er nur zu bestimmten Menschen Zugang und zu anderen nicht? Lag es an den Menschen, ob sie f\u00fcr die Predigt von Jesus, dem Christus, offen waren oder sich ihr verschlossen? War es nicht Mose und nach ihm den Propheten genau so ergangen, da\u00df sie bei den einen Zustimmung, bei den anderen Ablehnung erfahren hatten, ja, hatte nicht auch Jesus diese Erfahrung machen m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Drau\u00dfen begann es zu regnen, erst leicht, dann immer heftiger, bis es schlie\u00dflich sch\u00fcttete. Paulus trat ans Fenster, zog seine Toga wieder enger und blickte in den Regen. Dabei fiel ihm Noah ein, der gerettet wurde, weil er auf Gottes Wort h\u00f6rte; alle anderen gingen in den Fluten unter. Die hatten doch wohl auch Ohren gehabt zu h\u00f6ren und damit eine Chance der Rettung. Und die da untergingen in den Fluten: Waren sie alle nur schlecht gewesen, hatten sie nicht auch alle ihre guten Seiten gehabt? War etwa die Mehrheit der Menschen einfach nicht zu retten? Doch nach welchen Ma\u00dfst\u00e4ben wurden sie sortiert in solche, die verloren gegeben, und solche, die gerettet wurden! Reine Willk\u00fcr Gottes? Das vertrug sich dann aber nicht mit Gottes Gnade und Barmherzigkeit, die allen Menschen galt. Jedenfalls hatte Paulus das immer so gesehen, er war sogar \u00fcberzeugt, da\u00df die ganze Sch\u00f6pfung sich nach Erl\u00f6sung sehnte und erl\u00f6st werden w\u00fcrde. &#8222;Warum,&#8220; dachte er immer wieder, &#8222;warum str\u00e4uben sich so viele Menschen einfach dagegen, warum sind so viele taub auf diesem Ohr!&#8220;<\/p>\n<p>Die Frau des Titius rief zum Abendessen, und Paulus war froh, aus seinen kreisenden Gedanken gerissen zu werden. Vielleicht hatte sein Gastgeber ja erfreulichere Dinge vom Tage zu berichten. Doch der fragte Paulus gleich, wie er das denn s\u00e4he mit seinen schon immer auserw\u00e4hlten Landsleuten und den Heiden; ob man denn nur per Geburt dazugeh\u00f6ren oder auch in fortgeschrittenem Alter noch dazukommen k\u00f6nne und ob da durch Christus sich etwas ge\u00e4ndert habe. Er, Titius, w\u00e4re doch kein schlechterer Christ als Paulus, vielleicht nicht ganz so gelehrt, aber sonst?<\/p>\n<p>Paulus gestand, da\u00df auch er hierzu mehr Fragen als Antworten habe. &#8222;Das liegt aber wohl daran, da\u00df wir mit unsren Spatzenhirnen Gottes Handeln nicht begreifen,&#8220; fuhr er fort, &#8222;es gibt so vieles, das uns ungerecht vorkommt; da stirbt zum Beispiel ein junger Mensch, und ein alter kann nicht sterben. Da gibt es Menschen, die wissen nicht wohin mit ihrem Reichtum, und vor ihren T\u00fcren verhungern andere. Da gibt es Kriege, in denen sonst friedliche Menschen die schlimmsten Grausamkeiten begehen. Es gibt hoch intelligente Kinder, die nie eine Schule besuchen k\u00f6nnen, und Dummk\u00f6pfe, die in hohen \u00c4mtern sitzen.&#8220; Paulus schwieg einen Augenblick, und auch Titius und seine Frau wu\u00dften nichts zu sagen. Dann sagte Paulus: &#8222;Wir k\u00f6nnen uns nur Gottes unerforschlichem Ratschlu\u00df f\u00fcgen. Er erbarmt sich, wessen er sich erbarmen will, hei\u00dft es bei Mose, und das hei\u00dft doch dann auch: er erbarmt sich nicht, wessen er sich nicht erbarmen will. Damit m\u00fcssen wir wohl leben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist mir zu einfach,&#8220; wand die Frau des Titius ein, &#8222;denn dann k\u00f6nnte jeder tun und lassen, wonach ihm gerade ist, und wozu dann die Gebote! Mir scheint eher, da\u00df das jedem irgendwie in die Wiege gelegt wurde, da\u00df das von Geburt an oder durch Erziehung irgendwie in uns angelegt ist.&#8220; &#8211; &#8222;Du wei\u00dft das vielleicht nicht so, Paulus,&#8220; erg\u00e4nzte Titius, &#8222;aber alle, die hier zu unserer Gemeinde geh\u00f6ren, hatten auch vorher schon eine starke religi\u00f6se Bindung, die Juden wie die Heiden. Die wenig oder gar nicht Frommen haben auch den Weg zu uns nicht gefunden, sondern spotten \u00fcber uns wie \u00fcber alle Frommen, diese Ver\u00e4chter jeder Religion. Vielleicht brauchen sie keine Religion, sei es, da\u00df sie keine Hilfe ben\u00f6tigen oder keine Hilfe annehmen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie meinst du das mit der Hilfe, was hat das mit Glauben zu tun?&#8220; wollte seine Frau wissen, und Paulus erz\u00e4hlte von Stephanus, an dessen Tod er beteiligt war, erz\u00e4hlte von seiner Schuld, die er danach empfunden hatte und davon, wie er dann pl\u00f6tzlich begriffen hatte, wie Gott in Christus alle Schuld vergeben hat. &#8222;Ich war von einer schweren Last befreit und konnte ein neues Leben beginnen; die gr\u00f6\u00dfte Hilfe, die ich je erfahren habe. Ich hatte mich v\u00f6llig in mich verschlossen und verh\u00e4rtet, und dann konnte ich wieder unter Menschen gehen, konnte Vertrauen und Zuneigung neu erleben. Da habe ich Gottes Hand gemerkt, seinen Ruf geh\u00f6rt. Aber warum gerade ich, frage ich mich manchmal, und dann antworte ich mir: Weil Gott das so gewollt hat.&#8220; &#8211; &#8222;So herum mag das ja noch angehen, aber anders herum?&#8220; fragte Titius, &#8222;warum wurde dein vielleicht bester Freund nicht gerufen, vielleicht, weil Gott das einfach nicht wollte?&#8220; Paulus hob etwas ratlos die H\u00e4nde, lie\u00df sie dann wieder sinken; &#8222;Das ist wohl so,&#8220; meinte er etwas schwach, doch im n\u00e4chsten Moment wurde er wieder munter: &#8222;Beim Propheten Jeremia habe ich gelesen, da\u00df wir in Gottes Hand wie Ton in der Hand eines T\u00f6pfers sind. Der kann aus dem gleichen Klumpen Ton ein Nachtgeschirr formen oder einen edlen Weinkrug. Ganz, wie es ihm gef\u00e4llt.&#8220;<\/p>\n<p>Titius, der schon ein wenig unruhig geworden war, nahm das Stichwort auf und fragte, ob er nicht einen Krug Wein holen solle. Es gab keine Einw\u00e4nde, und sie redeten noch lange \u00fcber das Thema, \u00fcber Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit Gottes und dar\u00fcber, ob der Mensch entweder zum Guten und damit zum Heil oder zum B\u00f6sen und also zum Unheil vorherbestimmt sei, ereiferten sich gemeinsam \u00fcber alle, die sich f\u00fcr bessere Christen als andere hielten, und \u00fcberlegten, ob Gott vielleicht durch gute und schlechte Menschen seine Gr\u00f6\u00dfe und Herrlichkeit zeigen k\u00f6nne. Doch zu einem klaren, eindeutigen Ergebnis kamen sie nicht. Dazu stellte Paulus fest: &#8222;Vielleicht liegt das daran, da\u00df wir Menschen \u00fcber Gott immer nur spekulieren und niemals Bescheid wissen k\u00f6nnen; er ist und bleibt ein Geheimnis.&#8220; &#8211; &#8222;Oder sie,&#8220; warf die Frau des Titius ein, erg\u00f6tzte sich an den \u00fcberraschten Gesichtern der beiden M\u00e4nner und ging neuen Wein holen.<\/p>\n<p>Als Paulus einige Zeit sp\u00e4ter seinen Brief an die Gemeinde in Rom schrieb, das Schreiben der Eltern des Titius neben sich, erinnerte er sich an dies Gespr\u00e4ch. Ging es in der Erinnerung noch einmal durch, und nach einem Abschnitt \u00fcber Berufene und Unberufene schrieb er:<br \/>\n14 Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!<br \/>\n15 Denn er spricht zu Mose: &#8222;Wem ich gn\u00e4dig bin, dem bin ich gn\u00e4dig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.&#8220; (2. Mose 33,19)<br \/>\n16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. [a]<br \/>\na) Eph 2,8<br \/>\n17 Denn die Schrift sagt zum Pharao (2. Mose 9,16): &#8222;Eben dazu habe ich dich erweckt, damit ich an dir meine Macht erweise und damit mein Name auf der ganzen Erde verk\u00fcndigt werde.&#8220;<br \/>\n18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und [a] verstockt, wen er will.<br \/>\na) 2. Mose 4,21; 1. Petr 2,8<br \/>\n19 Nun sagst du zu mir: Warum beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen?<br \/>\n20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, da\u00df du mit Gott rechten willst? [a] Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so?<br \/>\na) Jes 45,9<br \/>\n21 Hat nicht ein T\u00f6pfer Macht \u00fcber den Ton, aus demselben Klumpen ein Gef\u00e4\u00df zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen? [a]<br \/>\na) Jer 18,4-6<br \/>\n22 Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er [a] mit gro\u00dfer Geduld ertragen die Gef\u00e4\u00dfe des Zorns, [b] die zum Verderben bestimmt waren,<br \/>\na) Kap 2,4; b) Spr 16,4<br \/>\n23 damit er [a] den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gef\u00e4\u00dfen der Barmherzigkeit, [b] die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit.<br \/>\na) Eph 1,3-12; b) Kap 8,29<br \/>\n24 Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><b>Gebet<\/b><br \/>\nAls Gebet Psalm 136, Verse 1 bis 9, 23 &#8211; 26, jeweils ohne die zweite Satzh\u00e4lfte &#8222;Ja, seine G\u00fcte &#8230;&#8220; Statt dessen nach jeweils drei bis vier S\u00e4tzen von allen gesungen: &#8222;Danket, danket dem Herrn&#8220; (EG 336):<br \/>\nPfarrer-in: Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, danket dem Gott aller G\u00f6tter, danket dem Herrn aller Herren:<br \/>\nGemeinde: Danket, danket dem Herrn &#8230;<br \/>\nPfarrer-in: Der allein gro\u00dfe Wunder tut, der die Himmel mit Weisheit gemacht hat, der die Erde \u00fcber den Wassern ausgebreitet hat, der gro\u00dfe Lichter gemacht hat, die Sonne, den Tag zu regieren, den Mond und die Sterne, die Nacht zu regieren:<br \/>\nGemeinde: Danket, danket dem Herrn &#8230;<br \/>\nPfarrer-in: Der an uns dachte, als wir unterdr\u00fcckt waren, und uns erl\u00f6ste von unsern Fein- den; der Speise gibt allem Fleisch. Danket dem Gott des Himmels:<br \/>\nGemeinde: Danket, danket dem Herrn &#8230;<\/p>\n<p><b>Ges\u00e4nge<\/b><br \/>\nHerr, deine G\u00fcte, EG 277; Nun lob mein Seel, EG 289; Gott liebt diese Welt, EG 409; Komm in unsre stolze Welt, EG 428<\/p>\n<p><b>Paul Kluge<br \/>\nProvinzialpfarrer im Diakonischen Werk<br \/>\nin der Kirchenprovinz Sachsen e. V.<br \/>\nGro\u00dfer Werder 17<br \/>\n39114 Magdeburg<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:Paul.Kluge@t-online.de\">Paul.Kluge@t-online.de<\/a><br \/>\n<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<hr \/>\n<p><a href=\"file:\/\/\/Users\/amiralang\/Desktop\/Archiv%20GPI%20-%20U%CC%88bertrag\/archiv-4\/020127-2.html#top\">(zur\u00fcck zum Seitenanfang)<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/breu.de\/cgi-bin\/count.pl?j=2&amp;bn=neukirch&amp;f=020127-2.html&amp;r=r1&amp;w=\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttinger Predigten im Internet hg. von Ulrich Nembach und Johannes Neukirch Septuagesimae (3. Sonntag vor der Passionszeit), 27. Januar 2002 Predigt \u00fcber R\u00f6mer 9,14-24, verfa\u00dft von Paul Kluge Begr\u00fc\u00dfung &#8222;Wir liegen vor dir mit unserem Gebet&#8220; &#8211; so beginnt der Wochenspruch (Daniel 9, 18). 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